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DF6LI > MF 04.06.11 08:11l 208 Lines 8686 Bytes #999 (60) @ DL
BID : LM94B8DB0BLO
Read: GUEST DK3UZ OE5AKM DB1YAK
Subj: MFRs 22/11
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DK0BLN<DB0BLO
Sent: 110604/0556z @:DB0BLO.#BLN.DEU.EU [Berlin OP:DL8RO] DP6.00 $:LM94B8DB0BLO
From: DF6LI @ DB0BLO.#BLN.DEU.EU (Klaus)
To: MF @ DL
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MF-Rundspruch (MFRs) 22/11 (Nr. 1660 seit 1977)
Aussendung: ab 4 Juni 2011
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M F - R U N D E e.V.
(www.marinefunker.de)
Redaktion : DL1NL / MF 779 Fred
e-mail: vorsitzender@mf-runde.de
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Hinweise:
1. Einsendeschluss: Donnerstags 20:00 LT
2. Dieser MF-Rundspruch kann auch nach der Funkaussendung auf
der Homepage der MF-Runde e.V. (Service=>Rundspruch=>
Auswahl) eingesehen oder heruntergeladen werden.
3. Ab montags ist der MFRS als PR-Version DL-weit in Packet
Radio Mailbox Rubrik "MF" zu lesen.
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1. Geburtstage 04 Juni - 10 Juni 2011:
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04 Juni MF228 DK9HH
05 Juni MF1052 DG1JB
10 Juni MF586 DL2JRM
10 Juni MF771 DL2CHN
Die MF-Runde gratuliert herzlich und wuenscht Gesundheit,
Wohlergehen und Freude im neuen Lebensjahr.
(Mary/DF7PM)
2. MF-Mitgliederbewegung
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Keine Meldungen
3. Diplome
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Keine Meldungen
4. MF-Intern:
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1) Info ueber TM-Wechsel: Am 4 Jun uebernimmt Juergen DL3HRH
den CW-TM von Fred DL1NL. Fred ist dann am 18 Jun CW-TM.
(DL1NL)
2) Gute Nachricht fuer die MF-Punktejaeger: Am 4 Jun und 5 Jun
wird MF 1031, Bob N4XAT die Mannschaft von U-995 verstaerken
und vorwiegend in CW das Rufzeichen DL0DMB in die Luft bringen.
Mit seinem Gastgeber DK9OS zusammen besuchte er am 28 Mai den
1. Vorsitzenden Fred DL1NL in Oberndorf.
Bob ist ein begeisterter CW-Funker und er arbeitet bei der
Battleship New Jersey Amateur Radio Station mit. (DL1NL)
3) Zum Thema "Buchstabieralphabet" schreibt Eddi DK3UZ, MF902 :
"Es gibt triftige Gruende, dieses Buchstabieralphabet, welches
gedacht ist fuer kommerzielle QRK5-Sprechkanaele, nicht zu
verwenden. Fuer weak-signal Kommunikation wie im Amateurfunk
hat es u.a. den gravierenden Nachteil verschiedener Silbenzahlen
und aehnlich klingender Phonetik. Vor vielen Jahrzehnten, als
ich auch mal Phonie machte, war ich es irgendwann satt, dass
mein "Zulu" im Rauschen meistens als "Kilo" empfangen wurde.
Das hat sich schlagartig geaendert, nachdem ich im deutsch-
sprachigen Funkverkehr "Zeppelin" und im englischsprachigen
"Zanzibar" benutzte. Zum Glueck habe ich diese Probleme nicht
mehr, seit ich nur noch CW mache."
Denjenigen, die zu diesem Thema noch weitere Anmerkungen
machen moechten, steht der MF-Rundspruch offen. Bitte
wendet euch dazu an den RS-Redakteur.
4) Heinz DF4BV teilte am 1 Jun mit: Enrico/dl2vfr MF 851 heute
um 1437 z auf 14040 kHz split up 1 mit gutem Signal als SD7V/2
von eu 139 qrv.
5. Dienst an Bord / TMs:
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1) Cap San Diego:
04 Jun Eddi DK3UZ und Jutta/DF6LP
05 Jun Manfred DL5HL
11 Jun DL8BEL und Fritz Gessner
12 Jun und 13 Jun DL8BEL
2) TMs CW/SSB:
04 Jun Juergen/DL3HRH (TM-Wechsel)
05 Jun Karl-Heinz/DL6KHW
11 Jun Wolfram/DF5LW
13 Jun (Pfingstmontag) Mary/DF7PM
6. Unsere Funkrunden:
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Bei schwierigen Condx die gepraegt waren von QRM und QSB
konnte ich am 1 Jun 10 Stationen fuer die Kloenrunde einloggen.
Danke an alle, die durchgehalten haben und awdh bei
hoffentlich besseren Condx am naechsten Mittwoch.
Brigitte, DL6DCC
Die Donnerstags-Handtastenparty 1100lt auf 7025 kHz mit
schlechten Conds und Vatertagsschwaechen. Im Net waren 6 stns
plus NCS df4bv. Hans dd1wg meldete per email, dass ihn
niemand gehoert hat.
Im CW Net um 1700 lt auf 3565 kHz meldete sich bis 1710 lt
niemand. Spaeter rief dann noch Klaus df6li. Sonst war Stille.
Auf Vorschlag von Eddi dk3uz wollen wir wegen besserer
Ausbreitungsbedingungen die 1700 lt Runde ab naechsten
Donnerstag auf 1830 lt verlegen. (Heinz DF4BV)
7. Unsere Nachbarn:
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Keine Meldungen
8. Aus Seefahrt und Funkwesen:
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Zur Geschichte einer deutschen Wetterfunkstation auf
Spitzbergen waehrend des 2. Weltkriegs:
Nachdem 1941 britische Einheiten fuer die Zerstoerung der
bisherigen Wetterfunkfunkstation sorgten, richtete die
deutsche Kriegsmarine im Oktober 1941 dort eine eigene
Wetterstation ein. 2 deutsche Schiffe bringen eine Gruppe
von Meteorologen in die Bucht von Signehamma auf Spitzbergen.
Die beiden Schiffe werden eiligst entladen und die Ausruestung
mit Schlauchbooten und provisorischen Floessen an Land
gebracht. Am 29. Oktober schon ist die Wetterstation einsatz-
bereit. Sie besteht aus 2 Winterhuetten, die als Unterkunft
und Arbeitsraeume dienen.
Die nach dem Namen des fuehrenden Meteorologen Prof. Hans
Knoespel "Wettertrupp Knospe" benannte Gruppe arbeitet den
ganzen Winter 1941/1942 hindurch und wird Ende Juni 1942 auf
dem Luftweg nach Norwegen zurueckgeholt, nachdem sie auf der
Insel eine sogenannte automatische Wetterstation eingerichtet
hat. Die automatischen Wetterstationen, auch "Wetterfunk-
geraete" genannt, koennen bis zu 9 Monaten ohne Wartung
arbeiten. Ihre Sendungen werden sorgfaeltig abgehoert. Jedes
der Geraete funkt taeglich zu bestimmten Zeiten ueber mehrere
tausen Kilometer hinweg die Daten der Lufttemperatur, Luft-
feuchtigkeit und des Luftdrucks sowie die Staerke und
Richtung des Windes an seinem Standort.
Die Wetterfunkgeraete fuer die See werden entweder von
Flugzeugen oder von U-Booten ausgesetzt. Sie tauchen alle
12 Stunden auf, funken die wichtigsten meteorogischen
Daten und tauchen wieder ab. Sie koennen 2 Monate lang ohne
Wartung in der See arbeiten und werden zur begehrtesten
Trophaee englischer Fischer, als die britische Admiralitaet
eine Praemie von 1000 Pfund Sterling fuer jede ueberbrachte
deutsche Wetterstation aussetzt.
Im Herbst 1942 stellt die Kriegsmarine einen neuen Wettertrupp
zusammen, der nach Signehamma in die verlassene Wetterstation
"Knospe" gehen soll. Sein Kommandant ist der Meteorologe
Dr. Franz Nusser, sein Kennwort "Wettertrupp Nussbaum". Die
Maenner werden in ein U-Boot eingeschifft, um die Gefahr
der Versenkung durch die Alliierten zu vermindern. Obwohl
auch aus diesem Grund die noch vorhandenen Huetten der
Station "Knospe" uebernommen werden sollen, muss das
U-Boot die Reise von Tromsoe nach Signehamma noch zweimal
machen, um nur das notwendigste Inventar herueberzuschaffen.
Der Wettertrupp "Nussbaum" findet die Station in bester
Ordnung. Die Witterung hat lediglich die von Prof. Hans
Knoespel hinterlassene automatische Wetterstation zerstoert.
Die Gruppe "Nussbaum" macht den ganzen Winter 1942/1943
hindurch ungestoert ihre Wettermeldungen, bis die Maenner
am 20. Juni 1943 entdecken, dass sich ein alliiertes Kommando
in der Bucht von Signehamma befindet. Ein U-Boot holt sie
nach Tromsoe zurueck, nachdem sie ihre Heimatstation in
Norwegen alarmiert und sich fast 2 Monate in einem Versteck
aufgehalten haben.
(Auszuege aus "Spione, Agenten, Soldaten" von Janusz
Piekalkiewicz, Weltbild Verlag GmbH, Augsburg 1998)
9. Zu guter Letzt:
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1) "Hoer zu, Mann", sagte der Schwimmlehrer zu einem Rekruten
der Marineausbilungskompanie, der trotz monatelangem
Unterricht noch immer nicht schwimmen konnte, "wenn das
Schiff mal torpediert wird, dann springst du am besten
ueber Bord, laesst dich absacken bis auf den Grund und
rennst, so schnell du kannst, an Land. Anders schaffst
du es nie."
2) Zwei Fische treffen sich im Meer. "Hei" sagt der eine.
"Wo ?" fragt der andere.
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Ende MF-Rundspruch
Die Redaktion/der TM des MFRs wuenschen ein ufb Wochenende
und den Kranken gute Besserung.
Moin Moin
tot 03/0556z jun 2011 li
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