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DK8FI > IMKER 06.03.97 19:51l 48 Lines 2741 Bytes #999 (999) @ DL
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Subj: Re: "Vorsicht mit Füttern!!"
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Sent: 970306/1732z @:DB0NDK.#NRW.DEU.EU [Niederkassel/Bonn-JO30MU] BCM1.38j
From: DK8FI @ DB0NDK.#NRW.DEU.EU (Edi)
To : IMKER @ DL
Hallo lieber Walter (DK3CZ) und alle Freunde dieser Runde,
es hat sich in letzter Zeit so allerlei ereignet was mich davon
abgehalten hat hier schnell zu antworten. Am 20. Feb. ist über Köln
ein Orkan mit 120 km/h hinweggefegt. Ich hatte das erst garnicht so
bedrohlich wahrgenommen. Als ich dann den Lehrbienenstand im Thur-
ner Hof besichtigt habe, lagen überall Zargen, Bienendächer und
anderes Imkereizubehör im Gelände verstreut umher. Glücklicherweise
ist dabei den mit Bienen besetzten Beuten weniger passiert. Es wa-
ren überwiegend Leerzargen die der Sturm durch die Gegend gewirbelt
hat. Ich habe alles eingesammelt und in einer geschlossenen Hütte
verstaut. Alle Bienendächer habe ich wieder auf die Völker aufge-
legt und mit Betonplatten beschwert und dies auch bei privaten Völ-
kern anderer Imker. Es hat sich nämlich sonst niemand blicken las-
sen. Im Herbst hatte die Mehrheit beschlossen die unbenutzten Beu-
ten im Freien zu lagern. Das war wohl falsch?
Dann hatte ich noch zweimal Ärger mit meinem Auto. Einmal ist mir
der Zündschlüssel abgebrochen (mit Wegfahrsperre HI...), und dann
ist mir ein anderes Fahrzeug von hinten aufgefahren. Diese Probleme
sind inzwischen geklärt.
Am So. den 2.3. haben befreundete Imker ein Ablegervolk von mir
nachgesehen. Sie haben es auf 3 Waben eingeengt und die Königin
gezeichnet und beschnitten. Leider war ich nicht selbst anwesend.
Ich habe inzwischen dieses Volk in einen 5 Waben-Styroporkasten
umgesetzt. Ich habe jetzt insgesamt zwei Supervölker und zwei sol-
che Kümmerlinge. Alle haben noch ihre Königin und tragen fleißig
Pollen ein. Ich habe zwar kein Volk verloren, aber die Verluste an
Bienenmasse sind weitaus größer als in den vergangenen Jahren. Das
Wetter ist vergleichsweise gut, und so habe ich noch Hoffnung, daß
auch die schwachen Völker wieder erstarken.
Bei der frühen Reizfütterung mit Honig habe ich wohl auch etwas
Glück gehabt. Das Wetter war einige Tage richtig gut, und die ge-
fütterten Völker sind prächtig geflogen. Der verfütterte Honig
stammte aus eigener Ernte. Um das Einschleppen der Amerikanischen
Faulbrut weitgehend auszuschließen, darf man nur eigenen Honig oder
solchen von befreundeten Imkern verwenden.
Ich habe in einer Bienenzeitschrift jetzt auch Angaben zum neuen
Zanderrähmchen gefunden.
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º Û²±° Viele Grüße von E d i aus K o e l n °±²Û º
º Û²±° DK8FI @ DB0NDK QRG 430.675 MHz °±²Û º
º Û²±° 06.03.1997 18:20 MEZ °±²Û º
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