OpenBCM V1.13 (Linux)

Packet Radio Mailbox

DB0FHN

[JN59NK Nuernberg]

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DK8FI  > IMKER    13.09.96 17:57l 79 Lines 4838 Bytes #999 (999) @ DB0MAK.#BAY.
BID : D96DB0MAK003
Read: DL1NAL DG0MG DK3CZ DG2AD DL6NAX DL8RDO OE5HUN DG8OBZ DL1BJG DH2OAM
Read: DL4AI DJ7YJ DL9ABL DG6SBG DF3EH DG4BUL DG1RH DH2LA GUEST
Subj: Re: "Imkerliche Nachrichten"
Path: DB0MAK
Sent: 960913/1443z @:DB0MAK.#BAY.DEU.EU [Marktredwitz, JO60BA] BCM1.37s
From: DK8FI @ DB0MAK.#BAY.DEU.EU  (Edi)
To  : IMKER @ DB0MAK.#BAY.DEU.EU
Reply-To: DK8FI @ DB0NDK.#NRW.DEU.EU
X-Info: No login password

Hallo Walter (DK3CZ) und alle Freunde unserer Runde,

ich bedanke mich für die zahlreichen direkten und indirekten Mails,
die von Dir, lieber Walter, bei mir eingetroffen sind. Ich habe Dir
inzwischen  die  Nachricht vom Sysop DL1WX und meine Antwort darauf
transferiert,  sodaß Du jetzt einen Überblick über weitere mögliche
Mail-Boxen und den Stand der Dinge hast.
Wie  ich  schon mal berichtet habe, steht es mit meinen Augen nicht
zum  Besten,  und so kam es, daß ich viele Mails an Dich an die Box
DB0MAX  statt DB0MAK gesendet habe. Anscheinend sind die Mails nach
einer  gewissen  Geisterfahrt  dann doch angekommen. Jedenfalls ist
der Fehler jetzt erkannt und kommt nicht mehr vor.
In  den "Imkerlichen Nachrichten" berichtest Du, daß Deine Mail-Box
auch  von  anderen Funkamateuren ausgelesen wird. Ich muß gestehen,
daß  auch  ich  einige Nachrichten, die von Mitgliedern aus unserem
Kreis  verfaßt  wurden,  bei  Dir ausgelesen  habe. Dies war jedoch
eine Ausnahme. Ich selbst habe die in der letzten CQ-DL beschriebe-
nen Attacken erfahren müssen und die Möglichkeit des Auslesens mei-
ner  Mails stark eingeschränkt. Dies ist bei einigen Mailboxen mög-
lich  mit  dem  Befehl "ALTER READLOCK 2", aber vielleicht weißt Du
das  ja  schon. Alle Deine Mails sind übrigens mit dem Vermerk " X-
Info: No login password" versehen.
Gestern  sollte  der neue Lehrgang Imkerei für Anfänger und Fortge-
schrittene  auf  dem  Thurner Hof der VHS beginnen. Aber es war nur
ein  kleiner  Haufen,  und  es ist kein Dozent erschienen. Ich habe
mich  dann  bereit  erklärt zwei Anfängern bei den ersten Schritten
behilflich  zu  sein.  Mit  Manfred, den ich schon betreue, sind es
dann  schon  drei Newcomer. Einer meiner Schüler ist Moderator beim
WDR. Soviel Öffentlichkeitsarbeit wollte ich eigentlich garnicht.
Es  kann sein, daß ich im Frühjahr nicht mehr soviel Zeit finde für
unsere Runde, aber ich lasse Euch schon nicht im Stich. Damit unse-
re  Box  nicht  verödet  und immer genug Diskussionsstoff vorhanden
ist, habe ich mal zur Probe den monatlichen Text des Imkerkalenders
in  die  Box gespielt und kann dies auch weiter machen, wenn es ge-
wünscht wird. Es wäre eine schöne Aufgabe den Text so zu überarbei-
ten,  daß  er unseren Vorstellungen und Erfahrungen entspricht  und
auch die Varroabekämpfung angesprochen wird.
Die  Beherrschung  der  einmal ausgebrochenen Räuberei ist auch aus
meiner  Erfahrung  nur  durch  Standortwechsel noch möglich, so wie
auch  Du  es  in  Deiner Mail "Räuberei am Bienenstand" beschrieben
hast.  Der  Inhalt der Mail beweist, daß die Aussagen zur Flugloch-
größe  und  zur  Räuberei im Imkerkalender mit Vorsicht zu genießen
sind. Ich würde sagen sie sind sogar falsch.
Der  Versuch  mir  Nachrichten  aus  der Rubrik IMKER in die eigene
Mailbox  transferieren  zu  lassen,  wurde von DB0MAK-8 verweigert.
Dies  geht nur, wenn man selbst Absender der Nachricht ist. Ich er-
wähne  dies  hier, weil diese elegante Möglichkeit in der Mail "Im-
kerliche  Nachrichten"  angeboten  wurde. Ich will mich keinesfalls
beschweren.  Wir  betreiben  ja diesen Datenaustausch mit dem Ziel,
den  Umgang  mit der Technik zu lernen und zu erproben. Im QRL hieß
das  "try  and error" oder "learning by doing". Mein Wahlspruch war
immer:  "Wo ich bin läuft nichts mehr, aber ich kann ja schließlich
nicht  überall  sein."  Die Kollegen haben gehäßigerweise immer ge-
sagt:  "Wenn  Rauch aufsteigt, fragt der Edi zum erstenmal nach dem
Datenblatt."  Ansonsten  war  ich aber sehr beliebt und hatte immer
ein gutes Verhältnis zu den Kollegen. Einige sind Freunde geworden.

Die Probleme von Martin (DL2NED) mit dem Burmeister-Verdunster sind
eigentlich  nicht  so  groß wie sie im geschriebenen Text aussehen.
Bezogen  auf  seine Beutengröße lag die Verdunstung mit 6 ml/Tag im
empfohlenen  Toleranzfeld.  Es  lag  nur der Wunsch vor einen etwas
höheren Verdunstungswert zu erreichen. Meine Vorschläge hierzu habe
ich in "Antwort auf Fragen" abgegeben. Beim genannten Verdunstertyp
befindet  sich der Docht in einem Kunststoffkäfig, wodurch die Ver-
dunstung  etwas  behindert  wird.  Der Vorteil liegt darin, daß die
Bienen den Docht nicht berühren können. Sie können sich daher nicht
die  Füße  und  Augen verätzen und keine Schwermetalle vom Docht in
die Beute verschleppen. Ich würde mich sehr freuen, wenn Martin uns
im Frühjahr einen Erfolgsbericht senden kann.

  Damit will ich für heute mal schließen. Laßt es Euch und Eueren
               se(x)chsbeinigen Immen gutgehen!

    ÉÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍ»
    º Û²±°  Viele Grüße von    E d i    aus  K o e l n    °±²Û º
    º Û²±°   DK8FI @ DB0NDK             QRG  430.675 MHz  °±²Û º
    º Û²±°       13.09.1996             16:30 MESZ        °±²Û º
    ÈÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍÍͼ


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