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DJ8WL > VLF 25.01.98 23:09l 135 Lines 5889 Bytes #-10392 (0) @ DL
BID : 251833DB0GV
Read: DF4MW DL4DSS GUEST
Subj: Neuer Text SLOWCW.txt
Path: DB0ZKA<DB0GPP<DB0LX<DB0CZ<DB0LJ<DB0ZDF<DB0GV
Sent: 980125/2059z @:DB0GV.#HES.DEU.EU [Frank4t/Mtl OP:DF5FF] $:251833DB0GV
de DJ8WL @ DB0GV.#HES.DEU.EU (Peter)
to VLF @ DL
Hallo Lowfers,
Andy/G4JNT hat die Informationen zum SLOWCW-Programm noch erweitert.
Daher bitte die neue Text-Datei (beigefuegt) beachten betr. der
eingefuegten HIGH-SPEED-Message.
73, Peter
EXTREM LANGSAME CW (Programm von G4JNT fuer Tests auf LANGWELLE)
=================================================================
(Besteht aus 5 7plus-files: slowcw.p01 ... slowcw.p05)
Das Programm SLOWCW.EXE stammt von Andy/G4JNT. Ich habe es von ihm er-
halten, um mit dem PC beliebige, im Text und in der Zeichenlaenge vari-
able Baken-Texte auf Langwelle senden zu koennen. Um das Programm auf
einem PC laufen zu lassen, muss in der AUTOEXEC.BAT des PC die Zeile
SET DSPCOM=1
hinzugefuegt werden, wobei die "1" fuer den COM-Port des PC steht, an
dem der Tastausgang liegt, in o.g. Fall also COM1.
Die Tastsignale liegen dann am entsprechenden Pin des COM1-Ports an.
Dies wird in der Fusszeile beim laufenden Programm angegeben.
Bei einer "normalen" Belegung des COM1 liegt am Pin 5 Masse und am Pin 7
das Tastsignal (positiv), wenn getastet wird. Mit dem Signal an Pin 7
kann man einen Transistor ansteuern, in dessen Kollektorkreis ein Tast-
relais geschaltet ist..... Das Relais sollte allerdings dann mit einer
"externen" Spannung betrieben werden......
Hinweis: manche Sender koennen direkt mit einem Transistor getastet
werden! Ausprobieren!
Das Programm SLOWCW laeuft auch unter DOS.....
Das Programm erlaubt die Eingabe eines Textes und auch die Angabe der
Punkt-Laenge. Diese Parameter werden beim Starten des Programms abge-
fragt und muessen eingegeben werden. Daneben ist es moeglich, das Pro-
gramm sofort den Text geben zu lassen, oder auf eine bestimmte Zeit, zu
welcher der automatische Start erfolgen soll, zu warten. Dabei ist die
interne Clock-Zeit des PC massgebend. Sobald die Zeit erreicht ist, star-
tet der PC das Programm automatisch.
Der Text kann 1x gegeben oder als Option dauernd wiederholt werden.
Auch diese Abfrage ist nach dem Start des Programms zu beantworten.
Auf dem Bildschirm wird nach der geforderten Eingabe des Textes (Text)
die Gesamtdauer in DOT-Laengen (Length) angegeben, sowie die nach Be-
antwortung der Frage
Dot interval (s) [=Zeit fuer eine Punktlaenge in Sekunden]
vom Programm ausgerechnete Gesamtdauer der Aussendung.
Wird eine sehr langsame Geschwindigkeit gewaehlt, fuegt das Programm
automatisch kurz vor dem jeweiligen Beenden einer gesendeten Punktlaenge
den Text mit hoeherer Geschwindigkeit ein. Dies wird angezeigt durch
die Information, die entweder lautet
No Fast Message (= kein Umschalten auf schnelle Gebeweise).
Fast Message .....(mit den entsprechenden Kenndaten).
Als Vorbedingung wird allerdings zunaechst berechnet, ob die eingegebene
Message innerhalb etwa 25 Prozent Elementdauer untergebracht werden kann.
Dafuer stehen 2 "HIGH-SPEED"-Varianten zur Verfuegung, die das Programm
eigenstaendig auswaehlt: ca. 55 BpM (11 WpM) oder ca. 100 BpM (21 WpM).
Erscheint die Meldung "No Fast Message", dann kann das Programm den Text
nicht innerhalb der vorgegebenen Zeit unterbringen, z.B. wenn er sehr
lang ist. Im Prinzip gilt: je laenger die eingegebene Message, desto
laenger muss auch ein Dot-interval werden, um eine FAST MESSAGE darin
unterzubringen bzw. ueberhaupt zu generieren! Die Anwendung ist daher
meist nur sinnvoll, wenn einzig allein das Rufzeichen als Text enthalten
ist und ein langes Dot interval gewaehlt wird.
Dies ist sehr nuetzlich, da ja alle 10 Minuten das Rufzeichen gesendet
werden muss!!!! ACHTUNG! Es wird der gesamte eingegebene Text im HIGH-
SPEED-Modus gesendet!
Der Text selbst wird nach Starten des Sendeprozesses mit der RETURN-
Taste auf dem Bildschirm als Morsezeichen dargestellt. Dabei ist in der
bildlichen Darstellung ein "=" eine Punktlaenge. Ebenso ein "."
Der "." stellt jedoch die Pause beim Senden und das "=" das gesendete
Element dar. Es sieht also z.B. der Text
"VVV TEST"
auf dem Bildschirm wie folgt aus:
=.=.=.===...=.=.=.===...=.=.=.===.....===...=...=.=.=...===.....
Die Pausen zwischen den Buchstaben sind im Prinzip 3 Punktlaengen lang,
werden aber - wenn bei der Texteingabe ein Zwischenraum eingegeben wird -
auf 5 Punktlaengen erhoeht. Auch am Ende des eingegebenen Textes erfolgt
nochmals das Senden eines Zwischenraums (Wortabstand). Dies ist erforder-
lich, weil ja der zu sendende Text als Endlostext praktisch wiederholt
werden kann....
Die Abfrage
[C]ontinuous repeat or [S]ingle transmission only
wird entweder mit "C" oder "S" beantwortet.
(C = Endlos-Schleife, S = 1-malige Aussendung)
Bei der Abfrage
Start time HHMMSS [rtn] for immediate
kann die Uhrzeit, zu der ein automatischer Start erfolgen soll, einge-
geben werden. [rtn] steht fuer RETURN, fuer den Fall, dass das Programm
sofort mit dem Senden des Textes beginnen soll.
Ob gesendet wird, ist durch einen Wechsel in der Anzeige auf dem Bild-
schirm am unteren Rand angezeigt: ON oder OFF. Hier wird auch die bereits
abgelaufene Sendezeit ("Tx time") dargestellt. Dabei ist es unerheblich,
ob das Programm mit der Taste BREAK/Pause angehalten wird, oder nicht.
Die Zeit laeuft weiter. Die Angabe "Message No" zeigt an, der wievielte
Durchgang (bei einer Endlos-Schleife) gerade ablaeuft.
Eine laufende Endlos-Schleife kann mit ESC abgebrochen werden. Bei ein-
maliger Ausfuehrung steigt der PC am Programmende automatisch aus dem
Programm aus.
Mit der Taste "Break" oder "Pause" kann das Geben des Textes angehalten
werden (wie jede andere Programmbearbeitung auf dem PC auch).
Folgende Zeichen sind z. Zt. moeglich:
ABCDEFGHIJKLMNOPQRSTUVWXYZ 1234567890 .?,/
Viel Spass mit dem Programm.
Peter/DJ8WL (fuer G4JNT).
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