| |
DG0DI > TECHNIK 11.02.01 12:38l 45 Lines 2011 Bytes #-9143 (0) @ DL
BID : DB0TUDG8LBYU
Read: GUEST OE7FMI
Subj: S: Info zu Drehmeldern aus DDR
Path: DB0ZKA<DB0GPP<DB0LX<DB0RBS<DB0LAN<DB0MRW<DB0SON<DB0ERF<DB0HOT<OK0PKL<
DB0TUD
Sent: 010211/1131Z @:DB0TUD.#SAX.DEU.EU [TCP/IP-NODE, DRESDEN] BBSX-2.14K
From: dg0di@db0tud (Dirk Guenther)
To: technik@dl
X-Message-ID: <DB0TUDG8LBYU@bbs.net>
Hallo OM,s
vielen Dank für das Lesen dieser Nachricht. Vielleicht ist
jemand unter euch, der sich noch an Drehmelder aus DDR-Zeiten
erinnern kann. Ich habe einen alten, sehr robusten Antennen-
rotor bekommen, leider aber ohne Steuergerät. Dieses möchte
ich durch eine Mikrocontroller-Steuerung nachbilden.
Die Rückmeldung der Postion der Antenne erfolgt mit einem Drehmelder.
Das Ding hat 5 Anschlüße und ist ähnlich einen kleinen Drehstrom-
motor aufgebaut. Über 2 Anschlüße wird eine Wechselspannung ange-
legt, diese erzeugt ein Erregerfeld. Auf den Rotor im Geber sind
3 Wicklungen 120ø versetzt angebracht. Dort erzeugt das Erregerfeld
eine Induktionsspannung. Die drei Wicklungen sind in Sternschaltung
miteinander verbunden. Im orginalen Steuergerät war offensichtlich
genau so ein Teil mit einer Skala gekoppelt. Der gleiche Erregerstrom
erzeugte auch dort ein Erregerfeld. Die Induktionsspannungen der 3 Wicklungen
wurden ebenfalls wieder auf 3 Wicklungen der Achse im Anzeigegerät geführt.
Damit wird dort der gleiche Drehwinkel wie an der Antenne angezeigt.
Soweit zur Theorie, des nicht mehr ganz neuen Verfahrens.
Nun meine Frage:
Wie groß sind so die erforderlichen Spannungen für die Erregerwicklung ?
Ich vermute so was bei 12 oder 24 Volt, weiß es aber nicht genau.
Auf dem Typenschild des Gebers steht: Geber-Empfänger-Drehmelder,
Typ: 1954.1/3 Hersteller war der VEB Elektromotorenwerk Hartha.
Sicher gab es auch verschiedene Ausführungen von den Gebern und
bestimmt waren diese auch in verschiedenen Anwendungen der MSR-Technik
eingesetzt.
Über sachdienliche Hinweise würde ich mich sehr freuen.
Ich möchte in meinem Steuergerät die Auswertung elektronisch
machen und wollte dazu die Phasenlage der Induktionsspannungen
des Gebers in Bezug auf die Erregerspannung auswerten. Mit einem
Phasenkomperator dürfte das kein Problem sein.
Vielen Dank schon mal.....
73 & 55 de Dirk - DG0DI @ DB0TUD
Read previous mail | Read next mail
| |