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DB3DH > SAT 02.12.05 21:59l 68 Lines 3204 Bytes #999 (0) @ DL
BID : 2C5DB0FBB04N
Read: GUEST OE7HNT DH1NEK
Subj: RE3: Frage zu Transponderbetrieb
Path: DB0FHN<DB0RGB<DB0MRW<DB0ERF<DB0FBB
Sent: 051202/1956z @:DB0FBB.#NRW.DEU.EU [Dortmund, JO31RM, OP:DK1DO] BCM1.42
From: DB3DH @ DB0FBB.#NRW.DEU.EU (Gerd)
To: SAT @ DL
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Hallo Thomas,
Hallo interessierter Leser,
DB3DH:
>>Verwendet die
>>Gegenstation auch ein solches Programm, dann ist ein QSO ohne
>>jegliche Frequenzkorrektur möglich.
HB9SKA:
>Genau darin liegt die Krux. Nicht jeder hat diese beiden erwähnten >Programme. Und eigentlich hat es mit Betriebstechnik auch nichts zu tun.
DB3DH:
Wenn Betriebstechnik voraussetzt, dass manuelle Eingriffe erforderlich,
dann muss ich Dir zustimmen. Eine Korrektur der Uplink- und Downlinkfre-
quenzen um den aktuellen Betrag der Dopplershift versetzt den Operator
in eine Situation, als wenn er "auf dem Satelliten sitzt", d.h. Seine
eigene Up- und Downlinkfrequenzabweichungen werden komplett kompensiert.
Gleich welches Verfahren der Gesprächspartner verwendet, ist es dem
Operator auch möglich, seine Empfangsfrequenz am der Empfängerabstimmung
manuell auf die aktuelle Frequenz des Gesprächspartners einzustellen.
Sobald der Operator wieder auf Sendung geht, ist sein Sendesignal gleich
wieder transceive und er hört sich korrekt zurück.
Das unangenehmnste ist es für mich, wenn der Gesprächspartner während
seines Durchgangs manuell die Sendefrequenz verstimmt. Während dieser
Änderung ist es nicht möglich, ihn zu verstehen und auch nicht möglich,
ihm mit manueller Abstimmung zu folgen.
DB3DH:
>>Fazit:
>>Nur das Verfahren, sowohl Uplink als auch Downlink per CAT -
>>Steuerung zu korrigieren ist sinnvoll!
HB9SKA:
>Dies war nur bei den P3-(HEO)-Satelliten sinnvoll. Bei den LEO-Sats wie
>FO-29 sollte jeder OM nur die Uplinkfrequenz korrigieren, damit die Down-
>link-QRG stabil bleibt. Voraussetzung ist natürlich, dass dies jeder
>Programmierer richtig programmiert hat. Bei FO-29 ist es mir aus diesem
>Grund viel zu hektisch, weil jeder OM die QRG verschieden regeln lässt.
DB3DH:
Diese Meinung teile ich nun absolut nicht! Rein physikalisch gibt es dafür
auch keine Begründung, denn es gibt nur den Unterschied, dass die Änderungs-
geschwindigkeit der Frequenz bei den HEOs geringer ist als bei den LEOs.
Ich bin sogar der Meinung, dass es gerade bei den LEOs aus diesem Grunde
wichtiger ist, den Dopplereffekt auf beiden Strecken (up- und Downlink)
zu kompensieren.
Bei allen bisher von mir getätigten Funkverbindungen über LEOs war es mir
mit meinem Programm HalloSat immer möglich, die Frequenz der Partnerstation
schnell genug auf eine verständliche Tonlage einzustellen, Ausnahme, wenn
die Partnerstation ihre Sendefrequenz permanent ändert.
In meiner Meinung zu diesem Thema wurde ich durch die Experimente mit dem
Satelliten AO-51 bestärkt, als er in der Betriebsart USB Uplink, FM Down-
link gearbeitet hat. Mit HalloSat war es ein Vergnügen, diese Betriebsart
zu nutzen, lag doch die eigene Sendefrequenz permanent auf der richtigen
Empfangsfrequenz des Satelliten und auch die eigene Empfangsfrequenz wurde
permanent korrekt eingehalten (letzteres geht in dieser Betriebsart auch
mit einer AFC am eigenen Empfänger).
vy 73, Gerd - DB3DH
PS: Ich freue mich, dass dieses Thema mal zu einer - wenn auch im Moment
noch kleinen - Diskussion geführt hat. Ich würde mich auch über mehr
Diskussionsbeiträge freuen!
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