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DL6YCG > QRP 12.06.00 11:49l 91 Lines 4203 Bytes #-9362 (0) @ DL
BID : FVZPGM_DB0GR
Read: DL2MHG DL7ATE GUEST
Subj: Rund um Up&Outer Ant.
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DB0GR
Sent: 000611/1236z @:DB0GR.#BLN.DEU.EU [Berlin-BBS OP:DL7QG] DP6.00 $:FVZPGM_DB
From: DL6YCG @ DB0GR.#BLN.DEU.EU (Bernd)
To: QRP @ DL
Reply-To: DL6YCG @ DB0BLO.#BLN.DEU.EU
X-Info: Einspielung ohne Passwortschutz
Rund um die " Up & Outer" Antenne
Spasseshalber habe ich eine "UP&Outer "fuer den Outdoorbetrieb
fuer 14 Mhz aufgebaut. Ich war von der DX-tauglichkeit ueberrascht.
Aus Spass habe ich diese Antenne mit EZNEC einige Stunden ueberprueft
und durchgespielt. Als Aufbauform wurde streng ein umgedrehtes L genutzt
bei normalen Untergrund.
Viele Nutzer dieser Antenne uebernehmen die Laengen fuer die
beiden Schenkel von einem Dipol.
Damit funktioniert die Antenne in der Praxis oft schon recht brauchbar .
Leider gibt es SWR Probleme und ein Tuner wird
je nach TXVR schon benoetigt. Ich habe die Laengen der beiden Schenkel
zuerrst symetrisch verlaengert. Sie waren bei mir zu kurz um ein gutes SWR
zu erhalten.Der vertikale Oeffnungswinkel betrug nach EZNEC
bis zu 26 Grad.
Andere Loesung,ich uebernehme fuer einen Schenkel die Werte und verlaengere
den anderen .Trotz des schlechteren vertikalen Oeffnungswinkel funktionert
die Antenne schon recht gut.
Bei meinem realen Exemplar fuer /p Betrieb hatte ich den Strahler verlaengert.
Damit konnte ich auch ohne Tuner arbeiten.
Eine Ver{nderung des SWRs konnte auch durch Annaeherung oder Neigung des
Gegengewichtes erzielt werden.
Der vertikale Oeffnungswinkel kann interessanterweise nach EZNEC optimiert
werden.
Wichtig fuer DX !
Das verkuerzen des Radials auf 4 m brachte 2-3 Grad.
Gleichzeitig muss der Strahler in der LAenge um diesen Wert verlaengert
werden.
Das Gegengewicht wird meistens in 1 m Hoehe aufgespannt. Damit funktioniert
die Sache auch schon recht gut.
Ein Verbesserung um 2-3 Grad laesst sich noch durch Aufspannen in maximal !
2 m Hoehe erreichen.1,50 m reichen aber schon.
Gleichzeitig ist nun die SWR Kurve flacher.
Vertikaler Oeffnungswinkel nach EZNEC jetzt 18-19 Grad bei normalen
Untergrund.
Bestes SWR am Fusspunkt war nach der Comp.Simulation 1:1,2-1.3 bei
Anschluss an 52 Ohm Koaxkabel.
Simulationen sind sicher problematisch, da sie die Realitaet mit den vielen
Beeinflussungsfaktoren nur ungenuegend beruecksichtigen,s.h. Problematik
der deutschen "Selbstbezichtigunserklaerungen"
Ich kann allso praktisch 2 einfache Dinge tun um mein "Up&Outer" fuer
Flachstrahlung zu optimieren.
EInmal ds Gegengwicht um ca. 20 % verkuerzen und dieses 1,5 - 2m auf-
zuspannen.
Interessant ist die Nutzung eines Lambda/ Halbe Koaxkabels ( um 7 m) und
eines Tuners
am Ende beim TXVR. DAmit kann ich optimal meinen Sender an ein veraendertes
SWR durch Bodeneinfliuesse anpassen. Viele Geraet, wie der K-2, haben
sowas ja schon integriert .
Oder ich mache den Strahler laenger und verkuerze ihn durch eine
Kapazitaet. Praktisch schleife ich das winzige Anpassgeraet der
DL QRP-Ag ein .....
Sehr interessant scheint mir die Speisung mit eienr Huehnerleiter zu sein.
Damit haette ich auch auf den anderen Baendern eine leistungsfaehige
Weitverkehrsantenne.
Im ganzen scheint mir die "UP&Outer" eine gute (ideale?) Antenne fuer den
"Outdoorbetrieb" auf den hoeheren BAendern zu sein. Sympatisch ist mir,
ich brauche nur ein kurze Stueck Koaxkabel mitzuschleppen und habe das
Ding sehr schnell mit einem Fiebeglasmast aufgebaut. Die Leistung meines
QRP Piepsers wird auch abgestrahlt und kann vielleicht den Ein oder Anderen
seltenen Jockel arbeiten.
Ich kann aber die "Weiteverkehrstauglichkeit" der Antenne durch geschickter
Wahl des Standorts bei /p Betrieb noch verbessern. Les Moxon G6XN hat
einige Techniken beschrieben.Sie werden seit Jahren bei der STandortwahl
von kommerziellen Kurzwellensendezentren VOA/BBC/RFE&RL usw. genutzt .
Schaden koennen sicher folgende Dinge nicht im Urlaub :
1) Neigung des UNtergrundes oberhalb und unterhalb Richtung Zielgebiet,
am besten unterhalb am Ende des Huegels Seewasser
2) WAhl eines gut leitenden Untergund , Seewasser / in Feuchtgebieten usw.
Bei Simulationen mit einem Untergrund aus Seewasser ergaben sich traumhafte
vertikale Oeffnunsgwinkel . Vielleicht eine Argumentationshilfe um die
XYL fuer den naechsten Urlaub am Toten Meer zu ueberzeugen ......
Viel Spass !
best "73" Bernd DL6YCG
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