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DF6LI > MF 13.10.12 08:43l 127 Lines 8026 Bytes #999 (60) @ DL
BID : MBTK41DB0BLO
Read: GUEST DK3UZ
Subj: MFRs 35/12
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From: DF6LI @ DB0BLO.#BLN.DEU.EU (Klaus)
To: MF @ DL
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MF-Rundspruch (MFRs) 35/12 (Nr. 1717 seit 1977)
Aussendung: ab 6 Okt 2012
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M F - R U N D E e.V.
Homepage: www.marinefunker.de
Redaktion: DL1NL / MF 779 / Fred
Email: dl1nl (at) hotmail.de
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Hinweise:
1. Einsendeschluss donnerstags 20:00 LT
2. Die MF-Rundsprueche koennen auf der Homepage der MF-Runde e.V.
(Service=>Rundspruch=>Auswahl) etwas spaeter eingesehen oder
heruntergeladen werden.
3. Ab montags ist der MFRS als PR-Version DL-weit in den
Packet Radio Mailboxen Rubrik "MF" zu lesen.
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1. Geburtstage 06 Okt - 12 Okt 2012:
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06 Okt MF869 DJ1TM
06 Okt MF967 DJ6XB
07 Okt MF325 DF2WZ 55 Jahre
10 Okt MF994 DJ0OW 65 Jahre
12 Okt MF979 DH9KS
Die MF-Runde gratuliert herzlich und wuenscht Gesundheit,
Wohlergehen und Freude im neuen Lebensjahr =
(DF7PM)
2. MF-Mitgliederbewegung:
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Keine Meldungen
3. Diplome:
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Keine Meldungen
4. MF intern:
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1) Aufgrund des Antrags von Dierk DL8LD zur JHV 2012 und der dazu gefassten Beschluesse wird der MF-Rundspruch nach einem neuen Verteilersystem per E-Mail versandt. Vorab erhalten nur alle Leiter unserer Funkrunden und der Vorstand unmittelbar nach Fertigstellung den Rundspruch.
Die JHV hat beschlossen, dass der restliche Verteiler den Rundspruch per E-Mail erst nach der Aussendung des SSB-Rundspruchs am Sonntag bekommt. Der Verteiler wurde ausserdem ueberarbeitet und gekuerzt, denn wer eine Onlineversion des Rundspruchs lesen oder herunterladen moechte, kann den Rundspruch via Packet Radio und auf unserer Homepage ab Anfang der Woche auslesen. (Vorstand)
2) Der neu gewaehlte Vorstand hat auf einer Vorstandssitzung m 15 Sep 2012 u.a. beschlossen, dass die E-Mail- und Postadressen der Vorstandsmitglieder neu geregelt werden. Unsere einheitliche Postanschrift ist MF-Runde e.V., Postfach 0199, 21779 Cadenberge (ggf. z.Hd. des gewuenschten Ansprechpartners im Vorstand). Die neue zentrale E-Mail-Adresse der MF-Runde e.V. ist, sobald sie eingerichtet ist, auf unserer Homepage unter "Anschriften" zu finden. Die Anschrift des Diplommanagers ist fuer Interessenten ebenfalls auf unserer Homepage zu finden. Alle Neuregelungen werden mit dem Protokoll der Vorstandssitzung 2/2012 in einem der naechsten MF-QTCs veroeffentlicht. (Vorstand)
3) Wiederholung: Albert/DF8LD/MF797 aus der Jammerbucht qrv:
Vom 05 Okt bis 12 Okt bin ich von Nordjuetland aus dem Grossraum Jammerbucht bis Skagen als OZ/DF8LD qrv (IOTA EU-171).
(Albert/DF8LD)
4) Der Redakteur des MF-QTC dankt fuer die Zusendung der zahlreichen gelungenen Fotos unseres Treffens in Dresden. Die Auswahl einiger Fotos fuer das MF-QTC 2/2012 faellt gar nicht so leicht. (Fred/DL1NL)
5. Dienst an Bord / TMs:
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1) Cap San Diego:
06 Okt: Hans-Juergen/DK9OS und Maren/DE9MHJ
07 Okt: Bert/DL2HCB und Heino/DK9HH
13 Okt: Jürgen/DL8HCI und Eddi/DK3UZ
14 Okt: Harald/DL5XI und Manfred/DL5HL
2) TMs CW/SSB:
06 Okt (Sa): Heinz/DF4BV, 07 Okt (So) Mary/DF7PM
13 Okt (Sa): Jürgen/DL3HRH, 14 Okt: (So) Ernst/DJ2IT
6. Unsere Funkrunden:
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Mittwochs-Kloenrunde
Fuenf Stationen und eine Clubstation konnte ich am "Tag der deutschen Einheit" einloggen. Conds waren zeitweise durch QRM und QSB gepraegt, was sich jedoch nicht besonders stoerend auswirkte - alle Stationen konnten Rapporte austauschen -.Da sich bis 19:10 Uhr niemand mehr einloggte, habe ich im Einverstaendnis mit den auf der QRG anwesenden Stationen QRT gemacht. Vielen Dank fuer's mitmachen und awdh bis zum naechsten Mittwoch. Brigitte, DL6DCC
Donnerstags-HTP
9 Stationen nahmen unter der Leitung von DF8LD an der Runde teil, kein RST war weniger als 579, was von den guten condx auf 40 m zeugte. Leider lockte auch der Regentag keine neuen Rufzeichen in die Runde.(Albert/DF8LD)
Donnerstags-CW-Abendrunde
Die CW-Abendrunde lief unter der Leitung von Albert DF8LD bei guten Signalen flott ab. Insgesamt waren 6 Teilnehmer in der Runde. Gleichzeitig war Bodo SV9/DF8DX auf 17 m QRV. Sein Signal war in Norddeutschland ufb und wer ihn arbeiten wollte, hatte im Anschluss an die CW-Runde keine grosse Muehe. (Fred/DL1NL)
7. Unsere Nachbarn :
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Keine Meldungen
8. Amateurfunk:
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Keine Meldungen
9. Aus Seefahrt und Funkwesen:
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Gefunden im "Marinefunker-QTC" 1/88 unter dem Titel "Kanadier enthuellen deutsches Husarenstueck" (gekuerzt):
Ein deutsches U-Boot ist mitten im 2. Weltkrieg vor dem kanadischen Labrador gelandet und hat dort eine Wetterstation eingerichtet. Angehoerige des kanadischen Verteidigungsministeriums haben danach 38 Ueberreste der Station gefunden und damit den ersten handfesten Beweis angetreten, dass deutsche Soldaten im Weltkrieg nordamerikanischen Boden betreten und dort sogar arbeiten konnten.
Bei dem U-Boot handelte es sich um U-537, das 1943 nach einer waghalsigen Fahrt durch felsiges und seichtes Kuestengelaende in der Martin-Bucht, 32 KM suedlich Kap Chidley an der Nordspitze Labradors auftauchte. Dreimal, so hiess es in einem Bericht der "Globe and Mail" entkam es danach an der neufundlaendischen Kueste Angriffen kanadischer Flugzeuge.
In der Bucht brachte die Mannschaft in Schlauchbooten die Ausruestung an Land, stieg auf ein 60 Meter hohes kahles Felsengelaende und errichtete die Station an nur einem Tag. Die Wetterstation, die von hoher Qualitaet gewesen und sehr zuverlaessig gearbeitet haben soll, gab den deutschen wichtige Informationen ueber die Wetterlagen, die sich in Richtung auf die nordatlantischen Schifffahrtsrouten nach Europa bewegten. Die Station funktionierte etwa 3 Monate bis die Batterien den bitterkalten Temperaturen in Labrador zum Opfer fielen.
Der aufsehenerregende Fund in der unbesiedelten baumlosen Oede des noerdlichen Labrador ist das Resultat einer detektivischen Spuerarbeit des kanadischen Historikers Alec Douglas vom Verteidigungsministerium und des pensionierten deutschen Industriellen Franz Selinger. Die beiden Maenner verglichen das Logbuch des U-Boots, alte Fotografien des U-Boot-Meteorologen sowie alliierte Kriegsberichte, die auch deutsche Mitteilungen im Enigma-Code enthielten.
Selinger, so berichtete die "Globe and Mail", fand des Raetsels Loesung, als er erkannte, dass die Landschaft auf den Fotos des Meteorologen voellig anders als die Umgebung aller anderen deutschen Wetterstationen war. Die kanadische Kuestenwacht ueberflog nun zum ersten Mal den Schauplatz der geheimen Landung. Beim Anblick der zerkluefteten Eismeerkueste nahe der Eingangsstrasse zur Hudson Bay schauderte es die Kanadier noch immer, wenn sie an das Wagnis dachten. Der U-Boot-Kommandant gilt als ausgesprochener Glueckspilz, weil er vor der Kueste nicht auf Grund gelaufen ist. Wegen der Entdeckungsgefahr musste er sich der Landestelle mit Hilfe eines Echolots unter Wasser naehern. Die Bucht ist aber an einigen Stellen nur 7 Meter tief.
Enttaeuschend fuer die Forscher war die Entdeckung, dass moeglicherweise noch waehrend des Krieges Unbekannte die Station gefunden und systematisch zerstoert haben. Man glaubt, dass es Jaeger waren, weil ganz in der Naehe Jagd-Patronen gefunden wurden. Die Deutschen hatten ihre Station mit mehreren Kanister-Aufschriften "Canadian Weather Service" zu tarnen versucht. Fotos zeigen zahlreiche Kanister und die Ueberreste einer Antenne.
10. Zu guter Letzt:
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Alte plattdeutsche Redewendung:
Ober't Supen ward juemmers veel Ophebens mokt ober von'n Dorst seggt keen Minsch wat.
Ende MF-Rundspruch
Die Redaktion/der TM des MFRs wuenschen ein ufb Wochenende
und den Kranken gute Besserung.
Moin Moin
tot 13/0847z oct 2012 li
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