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DF6LI > MF 29.10.11 11:03l 223 Lines 10566 Bytes #999 (60) @ DL
BID : LTTBZBDB0BLO
Read: DK3UZ GUEST DB1YAK
Subj: MFRs 37/11
Path: DB0FHN<DB0MRW<DB0SIF<DB0EAM<DB0ERF<DK0BLN<DB0BLO
Sent: 111029/0547z @:DB0BLO.#BLN.DEU.EU [Berlin OP:DL8RO] DP6.00 $:LTTBZBDB0BLO
From: DF6LI @ DB0BLO.#BLN.DEU.EU (Klaus)
To: MF @ DL
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MF-Rundspruch (MFRs) 37/11 (Nr. 1675 seit 1977)
Aussendung: ab 22 Okt 2011
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M F - R U N D E e.V.
Homepage: www.marinefunker.de
Redaktion : DL1NL / MF 779 Fred
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Hinweise:
1. Einsendeschluss: Donnerstags 20:00 LT
2. Dieser MF-Rundspruch kann auch nach der Funkaussendung auf
der Homepage der MF-Runde e.V. (Service=>Rundspruch=>
Auswahl) eingesehen oder heruntergeladen werden.
3. Ab montags ist der MFRS als PR-Version DL-weit in den
Packet Radio Mailboxen Rubrik "MF" zu lesen.
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1)Geburtstage 29 Okt - 04 Nov 2011:
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29 Okt MF713 DL4BCE (55 Jahre)
29 Okt MF814 SP6LV (80 Jahre)
01 Nov MF637 DG1FAX
01 Nov MF1042 DL2SD
02 Nov MF231 DL8NBM
02 Nov MF426 OE6NIK (50 Jahre)
03 Nov MF621 DJ1BM (86 Jahre)
03 Nov MF739 DK6LH
03 Nov MF871 DL8BBW (70 Jahre)
03 Nov MF879 DL2BKH
2. MF-Mitgliederbewegung
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Keine Meldung
3. Diplome
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Keine Meldung
4. MF-Intern:
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1) An diesem Sonntag um 03:00 Uhr nachts wird die Uhr um eine
Stunde zurueckgestellt. Bevor die SSB-Runde beginnt, koennen
die Teilnehmer noch etwas laenger schlafen oder schon mal
in Ruhe fruehstuecken. Vielleicht kommt auch mal der eine oder
andere der Langschlaefer in die Runde, denen die Runde nach
eigenen Aussagen zu frueh stattfindet.
2) Guenter DL2NY MF462 teilte am 27 Okt mit:
Heute war eine schoene HTP mit ufb Conds. Nach dem Ende war ich
noch einige Zeit in der Naehe von 7025 khz. Ploetzlich hoerte
ich mit guten Signal die Station IZ3KMY cq MF Suche auf 7023
khz rufen. Habe dann ein schoenes QSO mit OM Fernando aus der
Naehe von Verona gefahren. Dieser Op sucht Kontakt zu MF-Stns
zwecks Punktvergabe für ein MF -Diplom. Ich habe Ihm zugesagt,
seine Bitte weiterzugeben . OM Fernando versucht, am kommenden
Donnerstag ev. weitere MF QSO-Partner zu finden. Also, tnx fuer
weitere Vermittlung. 73 + moin moin aus dem Muensterland
von Guenter / DL2NY
3) In eigener Sache: Es laesst sich oft nicht vermeiden, dass es
dem RS-Redakteur passiert, dass nicht Textdatei-konforme Ab-
schnitte in der RS-Textdatei landen. Dies ist der Tatsache
geschuldet, dass die Zuarbeiten, z.B. Berichte ueber Funk-
runden oder die Geburtstagsdatei, in den seltesten Faellen als
Textdateien angeliefert werden, sondern in unterschiedlichster
Weise formatiert sein koennen. Der Redakteur bittet die
Empfaenger des RS als E-Mail, dies zu akzeptieren. Die E-Mail-
Versendung erfolgt weiterhin als "RTF" sowie als "TXT"-Datei;
also zweifach, so dass jeder in der Lage sein sollte, den RS
zu lesen, wenn einige schon das Privileg in Anspruch nehmen,
nicht extra in unsere Funkrunden kommen zu muessen.
(TMs ausgenommen. Der Redakteur)
5. Dienst an Bord / TMs:
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1) Cap San Diego:
29 Okt Gerd/DL3HCV und Peter/DK8HT
30 Okt Guenter/DK6LH und Klaus/DJ7DH
05 Nov keine Meldung
06 Nov Guenter/DK6LH und Klaus/DJ7DH
2) TMs CW/SSB:
29 Okt Heinz/DF4BV
30 Okt Mary/DF7PM
05 Nov Klaus/DF6LI
06 Nov Ernst/DJ2IT
6. Unsere Funkrunden:
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Bei besten Condx in der Kloenrunde vom 26.10. beteiligten sich
21 Stationen, darunter waren vier Clubstationen.
vy 73 Dorothea/DL3DBN
Bei der Donnerstags-Handtastenparty auf 7025 khz waren die
Signale extrem gut und nur wenige Teilnehmer waren etwas
schwaecher zu hoeren. Der Zuspruch dieser Runde nimmt zu.
Diesmal waren es 9 Teilnehmer wobei auch seltener gehoerte
Stationen dabei waren. Die Leitung hatte Klaus/DF6LI.
Ein laestiger Stoerer hatte nicht mitbekommen, dass es
sich um eine langsame Handtastenrunde handelt. Er regte sich
furchtbar ueber die langsame Gebeweise auf, nannte aber
natuerlich nicht sein Rufzeichen. Stoerer unserer Runden
sollten immer ignoriert werden. (Mehr ueber Stoerer in
im Abschnitt "Amateurfunk".)
Die abendliche CW-Runde auf 3565 kHz war mit 5 Stationen
weniger gut besucht. An den Bedingungen kann es nicht gelegen
haben. Diese waren wieder hervorragend. Die Leitung hatte
Heinz DF4BV
7. Unsere Nachbarn
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Keine Meldungen
8. Amateurfunk
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Am Wochenende 29 und 30 Okt findet der weltweite CQWWDX-SSB-
Contest statt. Es ist mit viel Betrieb auf den SSB-QRGs zu
rechnen und es empfiehlt sich, waehrend unserer Runden auch
bei zeitweisem QRM kontinuierlich den Betrieb fortzusetzen.
Erfahrungsgemaess bringt es nicht viel, stoerende Stationen
direkt anzusprechen. Wenn unsere QRG mit vernuenftigen Signalen
staendig belegt ist, weichen die Contestanrufer von allein
aus.
Weiterhin ist es guter Ham Spirit zu akzeptieren, dass auch
andere Amateurfunkvereinigungen (z.B. "die Franzosen") auf
festen Frequenzen und zu festen Zeiten ihre angestammten
Funkrunden halten - auch wenn es manchem OM schwer faellt.
Absichtliches Stoeren einer Nachbarrunde, wie kuerzlich
beobachtet, zeugt nicht gerade von verantwortungsbewusstem
Verhalten eines lizensierten Funkamateurs und schaedigt
das Ansehen des Amateurfunks. (Meinung des Redakteurs)
9. Aus Seefahrt und Funkwesen:
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Fortsetzung der Vorstellung deutscher Kuestenfunkstellen.
Weiter zur Historie der KuefuSt Ruegen Radio:
... Ruegen Radio war also schon Mitte der 1930er Jahre befae-
higt, einen weltweiten Nachrichtenverkehr abzuwickeln. 1939
betrugen die Gespraechsgebuehren fuer drei Minuten im Nahdienst
ueber Ruegen Radio fuer Ozeanfahrgastschiffe 12,00 RM. Daran
aenderte sich bis in die Zeiten der Deutschen Seereederei nicht
viel. Ein Drei-Minuten-Gespraech an Bord eines Frachters aus
dem Gelben Meer oder vom Kap der Guten Hoffnung kostete seiner-
zeit auch nur 12 Mark der DDR.
Waehrend des 2. Weltkrieges hatte die Kuestenfunkstelle auch
militaerische Aufgaben zu erfuellen. Funkaufklaerer der Marine
wurden zu Ruegen Radio abkommandiert. Das Personal und die
technischen Einrichtungen der Kuestenfunkstelle kamen unter das
Oberkommando der Kriegsmarine. In eigens dafuer errichteten
Baracken wurden Offiziere und Mannschaften fuer die militaerische
Bewachung und den Flakschutz untergebracht, obwohl Freund-Feind-
Absprachen lauteten, Kuestenfunkstellen wegen der Ueberwachung
der Seenotfrequenz 500 kHz nicht anzugreifen. Die Besatzung der
KueFuSt lag jetzt bei etwa 250 Mann Spezialkraefte.
In einem Augenzeugenbericht zum Ende des 2. Weltkrieges heisst
es "Am 3. Mai 1945 verdraengten uns russische Truppen, die mit
Sturmbooten nach Ruegen uebergesetzt waren und vom Sund her die
Insel aufrollten." Am 3 Mai 1945 stellte die Kuestenfunkstelle
ihren Dienst ein. Nach Besichtigung durch eine Kommission des
Aliierten Kontrollrates sprengte die Sowjetische Militaeradmi-
nistration in Deutschland (SMAD) die Funksendestelle Lohme am
10 Okt 1946, weil sie zu militaerischen Zwecken missbraucht
worden war. Ueber den Zeitpunkt des gleichen Schicksals fuer
die Funkempfangsstelle Glowe liegen keine gesicherten Angaben
vor.
Mit dem Aufbau der Kuestenfischerei in Sassnitz nahm die
Deutsche Post im September 1949 auch die Wiederinbetriebnahme
der Kuestenfunkstelle Ruegen Radio in Angriff. Die Wiederauf-
nahme des Funkbetriebes erfolgte am 22 Sep 1949 um 3 Uhr mit
Hilfe einer 60W-Grenzwellen-Anlage, die im so genannten
Beamtenhaus in einer Privatwohnung errichtet worden war. Die
ersten Funkverbindungen der KueFuSt wurden unter dem Rufzeichen
DKM mit den Fischkuttern SAS 78 "Jan Petersen" und SAS 83
"Ernst Thaelmann" hergestellt. Waehrend die "Ernst Thaelmann"
bei den Stoertebeker-Festspielen Verwendung fand und spaeter
gesunken ist, diente die "Jan Petersen" noch nach der Wende
als Ausflugs- und Angelkutter am Alten Strom von Warnemuende.
Die offizielle Wiedergeburtsstunde von Ruegen Radio wurde auf
den 7. Oktober 1949, dem Gruendungstag der DDR, gelegt. Etwa
1950 erhielt Ruegen Radio das Rufzeichen DHS (Delta-Hotel-
Sierra), weil bei der innerdeutschen Aufteilung der Rufzeichen
die DKM-Serie an die westdeutsche Bundesrepublik ging. In Lohme
erfolgte der Umbau der nach der Sprengung verbliebenen Stall-
gebaeude fuer den Sendebetrieb. Als Antennentraeger dienten
zwei je 25 Meter hohe verankerte Holzmasten. Die neue Beleg-
schaft bestand anfangs aus vier Kollegen, ehemaligen Funkern
der Kriegsmarine, die im Schichtdienst arbeiteten. 1951 ging in
Glowe eine Betriebszentrale in Dienst, ein neues Empfangs-
gebaeude wurde im April 1953 in Betrieb genommen. Ab 1952
uebernahm die Volkpolizei die Absicherung der Funkstellen
Glowe und Lohme (Privaten Wachschutz gab es in der DDR
nicht). Bis zum Ende dieses Jahres unterstand die KueFuSt
dem Post- und Fernmeldeamt Bergen. Am 1 Jan 1953 erhielt sie
als "Funkamt Ruegen Radio" ihre Selbstaendigkeit.
(Aus einer Veroeffentlichung der SFK Bremen. Wird fortgesetzt.)
10. Zu guter Letzt:
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"Ach, mein lieber Junge, nun ist er auch noch krank geworden"
seufzt Frau Schulze.
"Was hat er denn?" will die Nachbarin wissen.
"Er faehrt doch zur See. Gestern bekam ich eine Karte von
ihm: Wir sind jetzt am Mittelmeer. Hinten habe ich Alicante
und vorn die Balearen."
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Ende MF-Rundspruch
Die Redaktion/der TM des MFRs wuenschen ein ufb Wochenende
und den Kranken gute Besserung.
Moin Moin
tot 29/0548z oct 2011 li
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