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DB0FHN

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DB0IPA > IPARC    31.08.02 13:54l 92 Lines 4657 Bytes #999 (45) @ DL
BID : V8CDB0BRB004
Read: DB0FHN GUEST
Subj: Lighthouse Weekend
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Unsere Lighthouse-Weekend-Aktivität am 17./18. August 2002 
auf der Insel Poel

Wie beim Bundestreffen vor drei Monaten verabredet, 
trafen wir uns am Leuchtturm Timmendorf auf der Insel Poel, 
um von dort aus mit den Clubrufzeichen DL0IPA und DH0IPA am 
International Lighthouse Weekend teilzunehmen.


Wir, das waren 

DC7NI, Lothar, DJ4PW, Klaus, DJ7PX, Hans, DK1LU, Uwe, DK2DJ, Hans, 
DK8DI, Oswald, DL1GBP, Horst, DL1HJS, Hans-Jürgen, DL7ZJ, Detlef, 
und unsere besseren Ehehälften. 
Dazu gehörte vor allem aber auch DJ7WG, Gunter, der auf Poel 
zuhause ist und sehr viel im Vorwege für uns organisiert hat.
So konnten wir auf dem Grundstück des Fischers 70 Meter vom 
Leuchtturm entfernt von Freitag bis Sonntag einen Campingbus mit 
Vorzelt aufstellen und fielddaymäßig und wettergeschützt unsere 
Funkstation aufbauen, die zum größten Teil von Hans, DJ7PX, 
bereitgestellt war. 
Wir arbeiteten mit zwei Antennen, von denen eine eine Windom FD4
mit einem Ende direkt am Leuchtturm befestigt war und die andere
eine Doppel-Zepp mit abgestimmter Speiseleitung als inverted V an 
einem zehn Meter hohem Alu-Mast hing, den Gunter, DJ7WG, von einem 
OV-Kameraden in Wismar geliehen hatte.
Die meisten von uns waren bereits am Donnerstag angereist und 
blieben bis Montag. Erika, DF5DX, und Oswald, DK8DI, hatten ihr 
Wohnmobil in unmittelbarer Nachbarschaft auf dem Campingplatz 
aufgestellt, während alle anderen etwa drei Kilometer entfernt
alle in einem Haus in Ferienwohnungen untergekommen waren.
Wie es sich für ältere Herrschaften gehört, haben wir jeden Morgen 
zunächst gemütlich auf der Terrasse gefrühstückt, fingen 
dementsprechend erst um 10.00 Uhr (Ortszeit) mit dem Funkbetrieb 
an und bauten um 18.00 Uhr (Ortszeit) wieder ab, um ausgiebig 
zu Abend essen und trinken zu können.
Von Freitag bis Sonntag saßen wir dementsprechend nur etwa 20 Stunden
am Mikrofon, hatten aber in dieser Zeit mehr als 800 Funkverbindungen.
Grund dafür war ein regelrechtes pile up, in dessen Mittelpunkt wir
standen und mit dem wir in keiner Weise gerechnet hatten.
Eigentlich waren wir nach Poel gekommen, um ohne Hektik am 
Lighthouse Weekend teilzunehmen und dabei selbst möglichst viele 
Lighthouse-Stationen zu arbeiten. Beides ließ sich aber nicht 
verwirklichen. Aufgrund der Tatsache, daß wir Lighthouse-Nummer 
und IPA-Punkte zu vergeben hatten, war unsere Station so attraktiv, 
daß ständig mehrere Stationen riefen und sich gegenseitig überschrien, 
so daß das Funken zeitweise in Stress ausartete und keine Chance bestand, 
selbst über die Bänder zu drehen und QSOs mit anderen Lighthouse-Stationen 
und anderen seltenen Rufzeichen zu führen. Da wir mit mehrenen Operatoren im 
Wechsel arbeiten konnten und jeweils ein zweiter Operator die QSO-Daten 
in den Laptop tippte, war dieser Stress leicht zu ertragen und für manchen 
unter 
uns eine völlig neue Erfahrung, die auch zu unserem Hobby gehört.
Die Zusammenarbeit machte Spaß, wie auch aus den beiliegenden Bildern 
deutlich wird.
Aufgrund des Schichtdienstes beim Funken war für alle genügend Zeit 
zum Baden, Spazierengehen, Radfahren und Faulenzen. 
Wir hatten genügend Sitzgelegenheiten und Getränke mitgebracht, 
so daß wir direkt neben der Funkstation ein Restaurant aufbauen und 
als Gruppe mit unseren XYLs zusammen bleiben und miteinander klönen 
konnten, wobei wir auch Besuch von anderen Funkamateuren bekamen, 
die in der Nähe wohnten oder Urlaub machten und die uns über Funk 
gehört hatten.
Ein Höhepunkt war die Besteigung des Leuchtturms, von dem aus wir 
Poel noch einmal von oben sehen konnten. Hierzu hatte uns Jürgen, 
DL3SVD, eingeladen, der beim Wasser- und Schiffahrtsamt beschäftigt 
ist und übrigens auch unsere Antenne am Leuchtturm befestigt hatte, 
was uns nicht erlaubt worden wäre.
Daß diese Aktivität eine runde Sache war und auch unsere Ehefrauen 
auf ihre Kosten kamen, verdanken wir nicht zuletzt sicherlich dem 
durchgehend schönen Sommerwetter. Hervorzuheben ist aber auch, 
daß alle Beteiligten ihren Teil dazu beigetragen haben, daß das 
Treffen ein Erfolg wurde.
Unser besonderer Dank gilt aber Gunter, DJ7WG, und unseren Gastgebern, 
dem Fischer-Ehepaar Wöst. 
Wir grüßen alle drei noch einmal auf diesem Wege, wenn sie wie wir 
hoffen - diese Homepage besuchen.
Für uns als Beteiligte stellt sich lediglich noch die Frage, 
wann wir ähnliches wiederholen wollen. 
Gründe dafür gibt es genug.

73 de Hans-Jürgen, DL1HJS

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Uebernommen von www.iparc.de !
Mehr Bilder ab 01.09.2002 auf der IPARC-Homepage.
73 de Peter DG1RPW




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