| |
DK8FI > IMKER 24.01.97 17:38l 70 Lines 3686 Bytes #999 (999) @ DL
BID : 24170DDK0MWX
Read: DK3CZ DL9ABL DG6SBG DL4AI DF3EH DG4BUL DG1RH DH2LA GUEST
Subj: Dank an alle
Path: DB0MAK<DB0SON<DB0SIF<DB0AIS<DB0IZ<DK0MWX
Sent: 970124/1517z @:DK0MWX.#NRW.DEU.EU [Langenfeld,Op:DL1WX] $:24170DDK0MWX
de DK8FI @ DK0MWX.#NRW.DEU.EU (Edi)
to IMKER @ DL
Liebe Imker- und Funkfreunde !
Es ist jetzt eine wahre Freude Eure Beiträge in der Rubrik zu le-
sen. Mit einigen von Euch habe ich auch persönliche Mails ausge-
tauscht, um dabei auch Themen außerhalb der Imkerei erörtern zu
können. Es ist ja auch wohl klar, daß ich nicht zu jedem Beitrag
meinen Honig dazugeben muß. So will ich nur Diskussionspunkte auf-
greifen, zu denen ich Fragen habe oder Gedanken beisteuern kann.
Walter, DK3CZ, berichtet im Beitrag "Januar" von einem neuen Zan-
derrähmchen. Ich wäre an näheren Angaben interessiert, da ich an-
derweitig noch nirgends davon gehört habe.
Ich habe in diesem Winter einen erheblich höheren Totenfall der
Bienen als in früheren Jahren bei allen Völkern festgestellt. Ganz
zusammengebrochen ist noch kein Volk, aber wir sind ja noch nicht
aus der Durchlenzungsphase heraus. Wenn es noch etwas wärmer gewor-
den ist, will ich kristallisierten Honig in alle Völker einfüttern
und die zweiräumigen Völker je nach Volksstärke auf ein Magazin
einengen.
Zur Auflösung des Varroa-Rätsels von Uruguay kann ich vielleicht
einen Gedanken beitragen. Bei uns benötigt ein Bienenvolk in der
Brutzeit etwa 0,2 l Wasser je Tag. In der tropischen Region wird es
sicher erheblich mehr sein. Die Bienen besprühen mit dem Wasser bei
großer Hitze auch die Brut zur Kühlung. Wenn die Bienen kein offe-
nes Wasser finden, nehmen sie Flüssigkeit von Pflanzen und Tieren
auf. Im Fernsehen wurde gezeigt, wie Bienen in die Nasenlöcher von
Tieren einfliegen, um dort Feuchtigkeit zu saugen. Wenn nun dieses
Wasser eine Fruchtsäure enthält, so kann es doch sein, daß es zu
einer Varroabehandlung kommt. Nach eigenem Bericht von Günter kommt
sogar Oxalsäure in Pflanzen vor. Das Rätsel von Uruguay ist dadurch
zu lösen, daß man beobachtet, wo die varroaarmen Völker im Gegensatz
zu den anderen Völkern ihr Wasser sammeln.
Ich habe bereits über eine Reise nach Slowenien berichtet. Die Im-
ker dort stellen bewußt Bienentränken in Stocknähe auf. Das Wasser
versehen sie mit Zusätzen. Soweit ich ehrliche Auskunft erhalten
habe, ein Teelöffel Vitamin C auf etwa 5 l Wasser. Eine andere Var-
roabekämpfung haben sie nicht. Wenn wir dies mal als gegeben anneh-
men, ist es doch so, daß Vitamin C in Fruchtsäften auch natürli-
cherweise vorkommt, besonders dann, wenn die Verdunstung sehr hoch
ist.
Ich danke nochmals allen für die interessanten, lehrreichen und
ausführlichen Beiträge.
Und jetzt noch ein Wort zur Betriebstechnik:
Das InfoBox-TEAM der IGDF e.V. (Interessen Gemeinschaft Digital
Funk) Niederkassel und die SysOp's von DB0NDK -DJ6AP(Heinz) und
DL1KGT (Gerd)- haben unsere Aktivitäten und die Rubrik "IMKER" sehr
unterstützt. Alle Mails werden mit einer Lifetime #999 gespeichert,
d.h. bis auf Widerruf unbegrenzt. Selbst Nachrichten, die vom Ver-
fasser, z.B. Günter (DL4AI), auf 30 Tage begrenzt waren, wurden auf
eine Lifetime von 180 Tagen hochgesetzt. Meines Erachtens wurde von
dieser Gruppe auch der CQ-Ruf von Günter in die Rubrik transfe-
riert. Dadurch ist der Kontakt mit Günter zustande gekommen. Ich
möchte mich dafür beim DB0NDK-Team recht herzlich bedanken.
Ich wünsche Euch nochmals alles Gute und viel Freude mit unseren
gemeinsamen Hobbies.
ÚÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄ¿
³ Û²±° Viele Grüße von E d i aus Koeln °±²Û ³
³ Û²±° DK8FI @ DB0NDK QRG 430,675 MHz °±²Û ³
³ Û²±° 24.01.1997 15:45 MEZ °±²Û ³
ÀÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÙ
Read previous mail | Read next mail
| |