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DJ4PG > ESPERANT 24.11.99 01:11l 81 Lines 3443 Bytes #-9723 (0) @ DL
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Subj: interressantes Buch ü.Sprachen
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--> resumo en Esperanto: je la fino
Habe ein sehr interessantes Buch gelesen:
Dieter E.Zimmer: Deutsch und anders. rororo
Aus dem Inhaltsverzeichnis:
Neuanglodeutsch
Über die Pidginisierung der Sprache
Hundert Computerbegriffe in 10 Sprachen
Über den internationalen Status der deutschen Sprache
Die Mythen des Bilingualismus
rechte Schreibung in der e-mail
Über den PC als Übersetzerlehrling
Übersetzen als darstellende Kunst
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Unter dem Stichwort e-mail:
Profundes über ASCII,ECMA,ISO 646,Latin-1,ISO 8859,HTML,MIME ,Unicode
Unter dem Stichwort PC-Übersetzerlehrling:
Erhellendes über die Grundsatzprobleme der (maschinellen) Übersetzung.
Programme: SchWINn Translator Pro, FB-Translator PA,
Personal Translator plus, Ti (METAL), und S.297:
" ... mit dem Ergebnis, dass heute feststeht: Maschinenübersetzung
geht nicht, heute nicht und morgen nicht, und ohne einen zur Zeit nicht
einmal vorstellbaren technologischen Durchbruch im Science-fiction-Stil
wird sie nie gelingen."
Zimmer begründet das sehr überzeugend sowohl grundsätzlich als auch an
Beispielen.
Zimmer erwähnt allerdings nicht die Möglichkeit der Methode, die bei uns als
Projekt DLT bekannt wurde mit dem Esperanto als Brücken-Sprache. Wo also
im 1. Schritt jede Quellsprache zunächst in die Brückensprache Esperanto
übersetzt wird. Aus dieser dann im 2. Schritt in jede der Zielsprachen.
S. mein"blaues Buch" Esperanto f.d.Amateurfunk S.98:
"... ist das (grosse) Problem des Computers, den Sinn eines Textes zu erfassen.
Den dann in die Zielsprache zu übersetzen, ist das kleinere Problem.
Bei Übersetzung mit Brückensprache kann ein Mensch den Textentwurf
in der Brückensprache prüfen und korrigieren. Das Endergebnis wird dann
wesentlich fehlerfreier sein. Gibt er doch Anlass zu Rückfragen, kann man
wieder in den meisten Fällen im Esperanto-Text bereits klären und korrigieren.
In Streitfällen über die Textauslegung können die Übersetzer für die beiden
Sprachen in Esperanto darüber diskutieren. (Für 50 Sprachen) brauchen wir dazu
ebenfalls nur 50 statt 2450 Experten"
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resumo mallonga en Esperanto:
mi legis tre interesan, germanlingvan libron:
Dieter E. Zimmer: La germana kaj aliamaniere
Zimmer profunde diskutas problemojn de la lingvo, speciale de la germana en
la hodiaua mondo.
Aliaj kapvortoj:
pri la pidghinigo de la lingvo
100 komputilaj esprimoj en 10 lingvoj
la mitoj de la dulingvismo
skribsistemoj en e-poshto
pri la komputilo kiel traduk-lernanto
tradukado kiel arto
sub la kapvorto tradukado
post profunda diskuto de la bazaj problemoj de la mashina tradukado
Z. skribas je p. 297:
"mashina tradukado ne funkcias, ne hodiau kaj ne morgau, kaj sen teknologia
trarompo en sciencfikcia stilo kiu nuntempe ech ne estas imagebla, ghi neniam
sukcesos."
p.s.
En la nunaj tempo, kiam raumistoj tro ofte aperas en la diskutoj, mi pensas,
ke nepras, kolekti kaj disigi raciajn argumentojn por nia afero.
Mi ege dezirus, ke kelkaj talentitaj programistoj inter ni programus
sukcesanton de DLT: PLT pontlingva tradukilo
La supre menciitaj traduk-programoj, post la legado de Zimmer mi estas
optimista, povus esti venkitaj. Kaj, char la pontlingva koncepto havas la
grandegan ekonomian avantaghon, se temas pri pli ol 2 lingvoj, tio ne nur
donus prestighon, sed ech profiton.
Hans, DJ4PG, @ DB0OBK
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