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DL5AFN > DARC 04.05.14 13:05l 286 Lines 17526 Bytes #999 (999) @ DL
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Subj: DARC-Politik und Mitgliederversammlung
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From: DL5AFN @ DB0RES.#NRW.DEU.EU (Manuel,)
To: DARC @ DL
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Vorwort: Der Verfasser des nachfolgenden Beitrags Martin Henz DL5NAH Leiter des
Referats äUKW-Funksport“ im DARC e.V.gab auf entspr. Nachfrage des Rs-Teams des
BB-Afu-Magazins sein Einverständnis zur Veröffentlichung. Die entspr.
Originalmails wurden unsererseits gesichert.
Rettung oder Untergang des DARC e.V.
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Der DARC e.V. steckt in einem Dilemma. Während in den Ortsverbänden und
Distrikten beträchtliche finanzielle Mittel vorhanden sind, wird die
Finanzierung aller anderen wichtigen Bereiche immer schwieriger. Das ist in der
Führungsebene des Vereins schon lange bekannt. Der Verein lebt seit vielen
Jahren weit über seine Verhältnisse. Die Rücklagen für Geschäftsstelle und
Vorstandsaufgaben einschließlich der Referate sinken seit Jahren. Gekürzt und
gespaart wurde teilweise bis über die Schmerzgrenze hinaus. Steuernachzahlungen
und Strafzahlungen sowie Abfindungen an ehemalige Geschäftsführer belasteten
die Finanzen zusätzlich. Die Kosten einiger weniger, sowieso schon teueren
Bereiche blieben unangetastet oder stiegen weiter.
Es ist absehbar, dass der Verein in wenigen Jahren nicht mehr handlungsfähig
sein wird. Da ein Rückgriff auf die Mittel der Distrikte und Ortsverbände nicht
in Frage kommt, bleibt nur eine Beitragserhöhung übrig. Mehrere Szenarien hat
der Vorstand näher betrachtet. Fast alle gehen von einer einmaligen sehr
deutlichen Erhöhung des Beitrags aus. Diese verzögern allesamt das Ende der
Handlungsfähigkeit, doch auch bei einem Beitrag von 120 Euro pro Jahr wäre nach
den Prognosen des Vorstandes das Ende im Jahr 2025 erreicht.
EINE Lösung wäre eine jeweils eher mäßige, aber kontinuierliche Erhöhung des
Mitgliedsbeitrags. Bei diesem Szenario erhöht sich laut Rechnung des Vorstandes
der Mitgliedsbeitrag von ca. 83 Euro im Jahr 2015 bis auf ca. 140 Euro im Jahr
2025. Der Vorstand hat dies Szenario jedoch nur am Rande betrachtet, denn er
verfolgt eine ganz andere Strategie. Mit EINER kräftigen Beitragserhöhung im
Jahr 2015 soll in den nächsten Jahren viel Geld eingesammelt werden. Die
wichtigsten Szenarien gehen von rund 1.5 Millionen bis 4.5 Millionen Euro aus.
Mit diesem Geld sollen wirtschaftliche Geschäftsbetriebe aufgebaut werden. In
ein paar Jahren, so die Idee, sollen diese Betriebe so viel Gewinn
erwirtschaften, dass alle Kernaufgaben des Vereins damit bestritten werden
können.
Am 17.-18.Mai 2014 im "Hotel Stadt Baunatal" Wilhelmshöher Str 5 in Baunatal
bei Kassel soll die Mitgliederversammlung der Beitragserhöhung zustimmen, doch
der Vorstand entpuppt sich als schlechter Verkäufer. Die Erkläuterung des
Vorstandes in der Clubzeitschrift hat "mehr kaputt gemacht, als die
Beitragserhöhung an sich" fasst es ein Ortsverbandsvorsitzender zusammen. In
der Mitgliedschaft regen sich Zweifel. Der Antrag des Vorstandes zur
Mitgliederversammlung ist knapp formuliert. "Die Beitragsordnung des DARC e. V.
wird wie folgt geändert und tritt ab dem 1. Januar 2015 in Kraft." ist alles,
was der Vorstand in seinem Antrag dazu sagt. Während sich die meisten
Mitglieder nun an dem Betrag oder den offiziellen Rechtfertigungen aufreiben,
haben einzelne Mitglieder nachgerechnet. Sie wundern sich, wozu die 4 Millionen
benötigt werden: "will uns Mitglieder hier jemand für blöd verkaufen?" bringt
es ein Mitglied zum Ausdruck. Der eigentliche Plan indess wird gut versteckt,
nur den allerwenigsten fällt er auf. Vielleicht ist dies so beabsichtigt, denn
dieser Plan birgt erheblichen Sprengstoff. Geht er schief, müssen die
Mitglieder auch noch Millionenverluste aus diesen wirtschaftlichen
Geschäftsbetrieben finanzieren.
Als erster Geschäftsbetrieb soll die Vermittlung von QSL-Karten in eine GmbH
ausgelagert werden. Damit bestünde die Möglichkeit auch die QSL-Karten aus
anderen Ländern zu vermitteln. Das ist nicht abwegig, denn in den Verbänden
anderer Länder ist die Vermittlung der QSL-Karten reine ehrenamtliche
Handarbeit, was dort zunehmend Probleme bereitet. Zu diesem Geschäftsbetrieb
soll die Mitgliederversammlung bereits im Mai ihre Zustimmung geben, doch was
in dem Antrag des Vorstandes steht, das ist geradezu abenteuerlich. Es gibt
keinen Buisnessplan, noch nicht einmal eine grobe Aufstellung der
Start-Up-Kosten und selbst der Gesellschaftsvertrag wird unter Verschluss
gehalten. Der Gesellschaftsvertrag liegt nur den Sprechern des Haushalts- und
Satzungsausschusses vor.
Anfang des Jahres 2014 hat der Vorstand des DARC eine neue Zielplanung
veröffentlicht. Diese Zielplanung hat sich in weiten Teilen als Plagiat eines
mehr als 10 Jahre alten Dokuments entpuppt. So neu ist das alles also nicht.
Davon abgesehen wird darin mehr Transparenz und Demokratie proklamiert und auch
die Idee mit der Beitragserhöhung und den wirtschaftlichen Geschäftsbetrieben
kann man dort bereits nachlesen. Doch dies ist in dem Papier gut versteckt. Ein
Zusammenhang zwischen Beitragserhöhung und neuen Geschäftsbetrieben ist ohne
Recherchen kaum herstellbar. Transparenz und Mitgliederbeteiligung sieht anders
aus.
Das Agieren der Vereinsführung ist auch sonst oft eher ungeschickt. Wenn nicht
gerade ein Skandal dazwischen kommt, dann stolpern die Vorstände von einem
Kommunikationsdebakel zum nächsten.
Da gibt es die Sache mit dem Ortsverband F63 der mit dem OV F51 fusioniert und
dessen ehemalige Mitglieder entgegen Satzung und GO ihren DOK behalten dürfen.
Nach Auskunft aus dem Vorstand gab es eine Telefonkonferenz mit dem Amateurrat
in der dieses Vorgehen besprochen wurde. Doch dass alle Beteiligten rein
zufällig vergessen haben, dass sie vor einigen Jahren dieses Thema intensiv
diskutiert und ein einsprechender Antrag an die Mitgliederversammlung abgelehnt
wurde, scheint zumindest wenig glaubwürdig. Laut der Webseite des Distriktes F
soll es auch nur ein Testlauf sein. Doch wozu der Test genau dienen soll, das
war zunächst unklar. Inzwischen wurde der Artikel überarbeitet. Der Testlauf
soll demnach ergründen, dass eine zwingende Annahme des neuen DOK nicht
notwendig ist. Die Sinnhaftigkeit eines solchen Tests erscheint vielen
Mitgliedern zumindest zweifelhaft, insbesondere deshalb, weil die betroffenen
Referate des Vereins in diesen Test erst gar nicht eingebunden wurden. Den ex
Mitglidern des Ortsverbandes F63 sei es gegönnt. Im internen Bereich des Forums
wird der Vorgang mit Sätzen wie "Der dort ausgerufene Testlauf soll allenfalls
klären, was passiert wenn jeder macht, was er will" humorvoll quittiert. Genau
genommen ist es jedoch nicht so lustig. Es ist vor allem ein Fiasko im Hinblick
auf die kurz zuvor ausgerufenen Ziele von mehr Transparenz,
Mitgliederbeteilgung und Demokratie.
Defizite in Sachen Transparenz zeigen sich auch an anderer Stelle. Seit dem
07.01.2010 ist Alexander Strutzke Geschäftsführer des DARC Verlags. Das
funktionierte viele Jahre lang gut. Am 12.03.2013 wurde Jens Hergert als
weiterer Geschäftsführer des Verlags benannt und etwa ein Jahr später wurde mit
Wirkung vom 03.04.2014 der alte Zustand wieder hergestellt. Über den Vorgang an
sich, oder gar über die Gründe erfahren die DARC-Mitglieder nichts. Laut
Vorstand soll die Einsetzung von Jens Hergert auf Anraten der
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft erfolgt sein. Die Sache ist also ziemlich
harmlos. Inzwischen seien diese Gründe entfallen und so wurde der alte Zustand
wieder hergestellt. Eine sehr späte oder gänzlich fehlende Information der
Mitglieder ist der ideale Nährboden für die wildesten Gerüchte. Kein Wunder,
dass nun auch andere, ebenso plausible Erklärungen unter den Mitgliedern
kursieren. Einige lassen sich freilich entkräften, doch nicht in jedem Fall
scheint das möglich.
Ein ähnlicher Fall ist die Telefonanlage. Die in die Jahre gekommene Anlage von
Geschäftsstelle und DARC Verlag wurde erneuert. Doch die Umstellung zieht sich
in erstaunlicher Weise über viele Monate in die Länge. Etwa zehn Monate dauerte
der Austausch der Anlage. Vom Vorstand kein Wort dazu - von Transparenz keine
Spur. Erst auf Nachfrage erfahre ich, dass es wohl Abweichungen zwischen
Bestellung und gelieferter Leistung gab. Die Verhandlungen mit dem Lieferanten
zogen sich in die Länge und letztendlich wurde eine Telefonanlage eines anderen
Lieferanten installiert. Ob hinter dem Schweigen des Vorstandes mehr steckt,
ist reine Spekulation, doch Gerüchte dass eine untaugliche Telefonanlage
bestellt wurde, halten sich trotzdem.
Es gehört schon etwas Mut dazu, die geplanten wirtschaftlichen
Geschäftsbetriebe zu starten. Vor allem aber muss die Mitgliederversammlung das
Vertrauen haben, dass der Verein durch wirtschaftlich sinnvolles Handeln,
solche Betriebe zum Erfolg führen kann. Doch genau an dieser Stelle hat so
manches Mitglied Bedenken. Negative Beispiele aus jünster Zeit gibt es genug.
Die Kosten für juristische Beratungen schnellen im Jahr 2012 von geplanten
20.000 Euro auf fast 150.000 Euro in die Höhe. Intensive Nachfragen aus dem
Amateurrat werden auf der Mitgliederversammlung mit fadenscheinigen Argumenten
vom Vorstand beiseite gewischt. Eine Antwort auf die Fragen gibt es nicht.
Eine App für iPhone und Android wird entwickelt. Die Sache endet im Desaster.
Im Google Store finden sich kaum Apps mit derart schlechter Bewertung. Die
Kommentare fällen teils ein vernichtendes Urteil. "Null, Sterne! was lange
währte wurde endlich schlecht", "Für diesen Preis unerträglich schlecht" und
ähnliches ist in den Kommentaren zur Android App zu lesen. Auf Besserung hoffen
die Nutzer bislang vergeblich.
Eine neue Mitgliederverwaltung soll es geben. Diese sollte seit einigen Monaten
in Betrieb sein. Doch bis heute ist vollkommen unklar, wann sie tatsächlich
eingeführt wird. Auch hierzu gibt es keine Information und so bahnt sich das
nächste Transparenz-Debakel an. Mit blumigen Worten beschreibt der
DARC-Vorstand derlei Situationen bereits in seinem Strategiepapier. Bei der
Mitgliederverwaltung und an vielen anderen Stellen könnte er zeigen, dass er es
ernst meint mit Transparenz und mehr Demokratie. Darauf hoffen die wenigen
Unentwegten im Verein schon seit weit mehr als 10 Jahren. Viele Mitglieder
haben es aber längst aufgegeben und sind in Lethargie verfallen. Gleichzeitig
wundert sich der Vorstand aber über mangelnde Bereitschaft zum ehrenamtlichen
Engagement innerhalb des Vereins.
Bei GlobalQSL soll es einen kräftigen Rabatt für DARC Mitglieder geben. Doch
wer da blind auf Schnäppchenjagd geht, ist schlecht beraten. Je nach
Dollar-Kurs zahlt ein DARC Mitglied auch schon mal mehr als ein
Nicht-DARC-Mitglied. Das Thema ist aus dem Blick verschwunden. Das ist in
diesem Fall nicht wirklich schlimm. Doch bei den vielen geplanten
wirtschaftlichen Geschäftsbetrieben kann so etwas fatale Folgen haben.
Die IT des DARC wurde umfassend umstrukturiert um damit spürbar die Kosten zu
reduzieren. Dies erschien auch dringend geboten, denn die Höhe dieser Kosten
waren vollkommen aus dem Ruder gelaufen. Doch anstatt einer Kostenreduzierung
trat der gegenteilige Effekt ein. Die IT Kosten steigen nicht nur, sie
explodieren geradezu. Die Finanzprüfer des DARC fällen in ihrem Prüfbericht ein
vernichtendes Urteil. Um diese und andere enorm hohe Kosten überhaupt noch
finanzieren zu können, wurden die finanziellen Mittel an vielen anderen Stellen
einfach gekappt - zu Lasten der Mitglieder, die das alles mit ihren Beiträgen
und Spenden finanzieren. Anstatt die seit Jahren von einzelnen Mitgliedern
geforderte Transparenz bei den IT Kosten herzustellen, wird zu diesem Thema
gemauert, geschwiegen und abgewiegelt.
Im Herbst 2013 erfolgte ein Umzug des Internetauftritts auf andere Server.
Angekündigt wurde ein Tag für die Umstellung. Am nächsten Tag stand auch prompt
eine Vollzugsmeldung auf der Webseite. Die wurde jedoch nach einigen Stunden
wieder entfernt. Fast eine Woche lang geht praktisch nichts mehr und selbst
dannach ist das System noch wochenlang nur eingeschränkt nutzbar. Die
Umstellung dauert einen Monat und die Folgeprobleme ziehen sich bis weit in das
Jahr 2014 hinein.
Trotz der schlechten Beispiele soll die Mitgliederversammlung im Mai 2014 der
Beitragserhöhung und der Gründung eines ersten von weiteren wirtschaftlichen
Geschäftsbetrieben zustimmen. Die Amateurratsmitglieder sollen zustimmen ohne
die Pläne, Kosten und Risiken zu kennen. In blindem Vertrauen, dass der
Vorstand alles fest im Blick und im Griff hat. Der Ausgang dieser Abstimmungen
ist offen. Nur eines scheint sicher - es wird eine interessante
Mitgliederversammlung werden.
MH/21.04.2014 (Martin Henz, DL5NAH - mit dem das Rs-Team des BB-QTCs
Rücksprache hielt)
Das Kunststück der Mitgliedervergrämung
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Auf der Distrktsversammlung Rheinland-Pfalz (K) Anfang April 2014 antwortete
DARC-Geschäftsführer Jens Hergert auf die Frage eines OMs, "Wieviele Mitglieder
werden wegen der Beitragserhöhung austreten?" wie folgt: "Es können ruhig
mehrere tausend Mitglieder aus dem DARC austreten, ohne dass es dem Verein
wehtut".
Anmerkung: Der entspr. Screenshot der OV Wonnegau K57 - Twitterseite wo dieses
erwähnt wird, liegt mir DL5AFN im Original vor
Spätestens hier verkennt der DARC-Geschäftsführer Jens Hergert die gegebenen
Realitäten: Ein Verein lebt überwiegend von seinen Mitgliedern, die Mitglieder
leben nicht überwiegend vom Verein!
Die Antwort ist angesichts der gegenwärtigen DARC-Finanzsituation an
Überheblichkeit schwer zu überbieten. Zeugt die Antwort vielmehr vom letzten
Aufbäumen in der Agoniephase des Vereins? Ist sie das quasi letzte Aufgebot?
Beide Fragen können hier nicht beantwortet werden. Unstrittig ist jedoch: Der
DARC-Vorstandsebene und Geschäftsführung ist bekannt, dass der Verein seit
langem weit über seine Verhältnisse wirtschaftet. Deshalb sind erhebliche
Finanzprobleme allgegenwärtig. Um die Finanzprobleme in den Griff zu bekommen,
soll auf der DARC-Mitgliederversammlung Mitte Mai 2014 eine kräftige
Beitragerhöhung beschlossen werden. Es bleibt abzuwarten, ob dieser Antrag eine
Mehrheit findet und wieviele Beitragserhöhungen zukünftig noch folgen.
Alles läuft darauf raus, dass offenkundig wenig Mitglieder mittels drastisch
erhöhten Beiträgen den Verein finanziell am Leben erhalten sollen. Die dabei
entscheidene Frage lautet: Wie lange noch sind die verbliebenen DARC-Mitglieder
bereit, ihre Rolle des weitgehend "entmündigten" Zahlmeisters auch zukünftig
weiter einzunehmen? Von den Anfang des Jahres 2014 gemachten
Strategiepapier-Versprechungen, wie z.B. zukünftig nach mehr Mitbestimmung der
Basis, mehr Transparenz und mehr Demokratie als früher, ist selbst bei
wohlwollenster Betrachtungsweise nichts erkennbar. Beispiele dafür wurden und
werden an anderen Stellen zur Genüge erwähnt.
Im Klartext heisst es wohl beim DARC-Vorstand und der Geschäftsführung: Die
DARC-Mitglieder haben nur ihre Beiträge - egal wie hoch ausfallen - pünktlich
zu zahlen und ansonsten zu schweigen! Vorstand und Geschäftsführung nehmen wie
bisher mit der ihnen gegebenen Weitsicht die Vereinsgeschicke selbst in die
Hand. Da stören kritisch-denkende Mitglieder nur. Sollen die Unzufriedenen doch
den Verein verlassen! Ohne sie läufts eh viel besser! Wollte Jens Hergert dies
mit seiner eingangs erwähnten Antwort ausdrücken?
Nur wie lange lassen sich die verbliebenen DARC-Mitglieder derlei unverhohlen
zu Schau gestellte Überheblichkeit, Arroganz und Selbstgefälligkeit noch
bieten? Ohne zahlende Mitglieder kann der DARC seine geplanten
Geschäftsbetriebe wie z.B. die Auslagerung der QSL-Kartenvermittlung in eine
GmbH nicht mal mittels einer dafür benötigten Anschubfinanzierung ins Leben
rufen. Von der Finanzabdeckung des normal-operativen Geschäftsbetriebs ganz
abgesehen. Hat der DARC-Geschäftsführer Jens Hergert mit seiner eingangs
erwähnten Antwort "es können ruhig mehrere tausend Mitglieder aus dem DARC
austreten, ohne dass es dem Verein wehtut" diesen Umstand mit berücksichtigt?
DARC-Vorstand und Geschäftsführung werden befürchtungsweise das Kunststück
vollbringen, mittels der ihnen eigenen Überheblichkeit, Arroganz und
Selbstgefälligkeit auch die geduldigsten Mitglieder zu vergrämen, um
anschliessend zu spät erkennen zu müssen: Ohne seine Mitglieder ist jeder
Verein und Verband nichts anderes als eine leere Hülle! Quod erat
demonstrandum.
Manuel, DL5AFN, ex-DARC-Mitglied
Es bleibt angesichts der zwei vorstehenden Beiträge klarzustellen: Das Rs-Team
des BB-Afu-Magazins ist nicht daran interessiert einen Verband bzw. Verein
gewissermassen zu diskriminieren und blosszustellen nach dem salopp
ausgedrückten Motto "Immer mit dem Knüppel draufhauen! Der Laden muss doch
kleinzukriegen sein!" Wir als Rs-Team haben ganz andere Sorgen und Kümmernisse!
Erstens findet wie im DL-Rsp erwähnt, am 17.-18.Mai 2014 die
DARC-Mitgliederversammlung mit u.a. der Abstimmung zu einer kräftigen
Beitragserhöhung ab 2015 statt.
Zweitens liefern Vereine bzw. Verbände mit ihren hier erwähnten negativen
Begleitumständen trotz gegenteiliger Versprechungen z.B. zu mehr Demokratie,
Transparenz und Einbeziehung der Basis bzw. der Mitglieder, mehr oder weniger
unfreiwillig Material für entspr. Beiträge. Eine Tatsache, welche auch die
grössten Kritiker schlecht ignorieren können dürften.
Und drittens äusserte sich auch ein DV aus Bundesgebiet sehr kritisch über die
offenkundige mangelhafte DARC-Transparenz. Auf ausdrückliche Bitte jedoch -man
äusserte sich dazu u.a. im internen Mailverteiler, nahmen wir davon Abstand
dies in der lfd. Sendung aufzunehmen. Der Originalbeitrag nebst Verfasser liegt
uns vor.
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