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DF1ND > BLIND 29.11.97 00:05l 930 Lines 41249 Bytes #-10532 (0) @ DL
BID : SB7DB0MAK08Q
Read: DO6NP GUEST
Subj: terminw.dok
Path: DB0AAB<DB0SL<DB0RGB<DB0MAK
Sent: 971128/2016z @:DB0MAK.#BAY.DEU.EU [Marktredwitz, JO60BA] Bcm1.39w7
From: DF1ND @ DB0MAK.#BAY.DEU.EU (Marco)
To: BLIND @ DL
X-BID: SB7DB0MAK08Q
ä
TERMINWÄCHTER
Version 3.0 BRL
Programmautor:
Markus Wendel, Limburg
(Rufzeichen: DG1FBA)
Dokumentation und Bedienungsanleitung:
Gerhard Reiter, Hannover und Klaus Hahn, Münster
Stand: Juli 1996
ZudiesemProgramm
Der "Terminwächter" wurde auf Anregung blinder PC-Benutzer entwickelt und
dank der Mithilfe vieler Anwender verbessert und erweitert.
Die Koordination der Anregungen im Kontakt mit dem Autor und das Verteilen
der neuen Versionen an die Nutzer hat Gerhard Reiter, Hannover, übernommen.
Dem Programmautor gilt besonderer Dank dafür, daß er seine Entwicklung auf
die Bedürfnisse blinder PC-Nutzer eingerichtet hat. So wurde dieses Programm
zu einem Wertvollen Utility, an dessen Verbesserung ständig gearbeitet
wird. Es steht allen sehgeschädigten Computernutzern kostenlos zur
Verfügung, doch möchten wir Ihnen ein freiwilliges Anerkennungshonorar
herzlich empfehlen. Auf den Begleitbrief auf der Programmdiskette sei
verwiesen.
Der "Terminwächter" darf in dieser Version nach ausdrücklicher Bestimmung
des Autors kopiert und weitergegeben, aber nicht verkauft werden!
Leistungsmerkmale
Der Terminwächter (TW) ist ein vollwertiger Terminkalender und -planer. Er
übertrifft bei weitem die konventionellen Möglichkeiten blinder Menschen zur
Terminverwaltung auf der Basis von Papier und Punktschrift. Der TW ist auch
den komplexen Anforderungen einer beruflichen Terminorganisation gewachsen:
- Verwendeter Code: ASCII
- Zugänglich für Sprachausgaben und Braille-Zeilen (auch mit weniger als 40
Stellen)
- einfacher Programmaufruf mit "TERMIN" plus Parameter
- klare Nutzerführung
- Statusangaben in Zeile 1, Eingabehinweise in Zeile 24/25
- komfortables Erfassen neuer und Verändern bestehender Termine
- bis zu 2 Zeilen Texteintrag pro Termin
- alphanumerisches Sortieren der Termine
- Kategorisieren der Termine in vier Gruppen
- Monatsüberblick über die Terminlage
- genauer Einzelüberblick mit Korrekturmöglichkeiten
- Suchfunktion mit Zusammenstellen gleichartiger Termine
- Integration von Dauerterminen (Geburtstagskalender)
- Anzeige der heute aktuellen und der demnächst anstehenden Termine bei
Start des PC
- Herausfiltern und separates Abspeichern erledigter Termine
- Berechnen und Übernehmen turnusmäßig wiederkehrender Termine
- Datums-, Wochentags- und Feiertagsübersicht und -berechnung von 1901 -
2064
- automatisches parametergesteuertes Backup der Terminliste
- Notizblock und Adreßdatei als Zubehör.
blindentechnische Besonderheiten:
1. Alle aktuellen Meldungen und Ausgaben werden durch den Schreibcursor
stets an die Braillezeile gekoppelt.
2. Soweit möglich sind alle Anzeigen linksbündig auf Spalte 2 sortiert (in
Spalte 1 steht der Cursor).
3. Der Cursor verdeckt in der Brailledarstellung keinen Buchstaben und keine
Ziffer.
4. Die Anwendung wird durch akustische Signale unterstützt:
- Hinweissignale bei wichtigen Programmeldungen (abschaltbar);
- Fehlersignale bei Eingabefehlern;
- Bestätigungssignale bei "stillen" Programmabläufen, deren Vollzug auf der
Zeile nicht abgelesen werden kann.
5. Das Prinzip
- Return = ENTER = Eingabebestätigung,
- ESCAPE = Rückschritt zur vorherigen Ebene und
- "beliebige Taste" = Weiterführung in einer Auflistung bzw. Übergang zur
nächsten Funktion
wurde konsequent durchgeführt.
6. Dokumentation und Bedienungsanleitung zur jeweils gültigen Version
werden in Langschrift und Blindenkurzschrift auf Diskette mitgeliefert,
ebenso die Update-Dokumentationen zu neuen Versionen.
In dieser Dokumentation ist der Einfachheit halber immer nur von der Ausgabe
auf der Braille-Zeile die Rede. Die Ausgabe über Sprache oder Großbild ist
natürlich auch möglich.
Achtung Kurzschrift-Leser: In diesem Text sind alle Befehlszeileneinträge
und Parameter konsequent in Computer-Braille geschrieben. Sie finden deshalb
auch gelegentlich im fortlaufenden Text ohne Vorwarnung kurze Angaben in
Computer-Braille.
1.Installation und Update
1.1 Altanwender des TW erhalten bei neuen Programmversionen eine neue
TERMIN.EXE, die sie einfach anstelle der bisherigen Version übernehmen.
Alles andere bleibt unverändert, es sei denn, die dazugehörende UPDATE.DOK
(bzw. UPDATE.BRL) enthält andere Anweisungen.
Der Rest dieses Kapitels betrifft Erstanwender.
1.2 Neueinsteiger legen zunächst im Hauptverzeichnis Ihrer Festplatte ein
Unterverzeichnis (UV) an; Namensvorschlag: TERMPLAN oder TP. Kopieren Sie
dann die TERMIN.EXE in dieses UV. das Programm wird alle Dateien, die es nun
anlegt, hier abspeichern.
Nun brauchen Sie erst "Spielmaterial", um die Möglichkeiten des TW
kennenzulerenen. Befolgen Sie hierzu die nachstehenden Anweisungen
korrekt, auch wenn Sie die Bedeutung der Parameter und Menüpunkte noch nicht
verstehen. Andernfalls müßten Sie diese Anleitung "trocken" bis zum Ende
durcharbeiten.
Wechseln Sie auf der DOS-Ebene in das UV TP und geben Sie ein:
TERMIN -o
Sie werden bei diesem Erstaufruf nach Ihrem Namen gefragt, den Sie eintragen
und mit Return bestätigen. Das Programm legt jetzt die Datei TERMIN.LOG an
(vgl. Kapitel 3). Beim Aufruf der Terminüberwachung werden Sie zukünftig im
Kopf des Bildschirms mit diesem Eintrag begrüßt, wobei dieser Gruß den
verschiedenen Tageszeiten angepaßt ist.
Jetzt erhalten Sie das Menü des Termin-Editors. Gehen Sie erst mal einfach
mit der Pfeiltaste nach unten auf den Punkt "3 = Eingabe von neuen Terminen"
und bestätigen Sie mit ENTER. Es erscheint "Datum:" mit dem Cursor als
Eingabeaufforderung. Tragen Sie hier das heutige Datum in zweistelliger
Schreibweise ein: tt.mm.jj und bestätigen Sie mit return. Es erscheint die
Eingabeaufforderung "Text:". Hier können Sie bis zu einer Zeile Text eintragen
und mit return abschließen. Sie erhalten wieder die Eingabeaufforderung
"Datum:". Tragen Sie sich noch einige Termine ein, auch mit dem gestrigen und
mit kommenden Tagen, aber (noch) nicht mehrere Termine für einen Tag. Den
Texteintrag können Sie auch mit der Uhrzeit beginnen. Wenn Sie einige Termine
eingegeben haben, gehen Sie bitte mit ESCAPE bis zum DOS-Prompt
(Unterverzeichnis TP) zurück.
1.3 Geben Sie nun ein:
termin -w
Es ertönt ein Klingelzeichen, und der heutige Termin wird angezeigt. Drücken
Sie eine beliebige Taste, und es erscheint der nächste Termin. Gehen Sie mit
der Pfeiltaste nach unten, und sie finden den übernächsten (wenn Sie genügend
Einträge gemacht haben). Mit der Zeile können Sie den Bildschirm einmal in Ruhe
auslesen. Mit beliebiger Taste kommen Sie zurück zum DOS-Prompt.
1.4 Binden Sie nun den Programmaufruf direkt in der AUTOEXEC.BAT an vorletzter
Stelle ein, bevor Sie dann an letzter Stelle in Ihr gewohntes Arbeitsmenü
kommen. So werden Sie beim Start Ihres PC zunächst an fällige Termine erinnert,
erhalten eine Übersicht über eine von Ihnen festgelegte Anzahl von kommenden
Terminen und bekommen eine Meldung von Terminen, die das Programm noch
nicht anzeigen konnte, weil Sie Ihren Rechner einige Tage lang nicht
eingeschaltet hatten. Dies alles ist mit akustischen Signalen verbunden.
Ihre AUTOEXEC.BAT könnte an dieser Stelle etwa so aussehen:
CD \
CD TP
TERMIN -K5 -W
CD \
Eintrag Ihres Arbeitsprogramms
Welche Parameter Sie endgültig setzen, entscheiden Sie, wenn Sie die
Dokumentation ganz durchgearbeitet und erste Erfahrungen gesammelt haben.
Starten Sie jetzt Ihren PC neu. Ab jetzt wird bei jedem Start jeder
"aktuelle Termin" auf der Zeile stehen. Betätigen Sie eine beliebige Taste.
Sind mehrere Termine für den gleichen Tag eingetragen, so meldet sich der
nächste in gleicher Weise, bis alle heutigen Termine aufgelistet sind. Ist
kein weiterer aktueller Termin vorhanden, so bekommen Sie die Termine der
folgenden Tage aufgelistet. Die Zahl bestimmen Sie durch den Parameter -k.
Zugleich werden Ihnen etwaige seit dem letzten Programmaufruf versäumte
Termine durch einen Dreiklang angekündigt und oberhalb der cursorzeile
aufgelistet.
2.Parameter
Alle Parameter können wahlweise mit einem Bindestrich oder einem
Schrägstrich eingeleitet werden. Der Einfachheit halber wird in dieser
Dokumentation immer der Bindestrich verwendet.
-A Adreßdateiverwaltung
Mit diesem Parameter erhalten Sie eine einfache, aber praktische
Möglichkeit, sich Anschriften, Telefonnummern usw. zu notieren, diese zu
ändern oder zu löschen. Die Option ist unterteilt in einen normalen
Anschriftenbereich und QSL-Adressen (für Funkamateure). Sie können diese
Option auch über Punkt 7 des Editormenüs aufrufen (s. Kapitel 4).
-b Aufruf des Notizblocks
Zeigt zunächst die mit dem Parameter -kx oder -ktx vorbestimmte
Anzahl der kommenden Termine, sodann kann Text editiert werden, das
Programm legt die Datei TERMIN.NZB an. Der Parameter kann in den
Befehlseintrag in der AUTOEXEC.BAT aufgenommen werden, aber nicht
zusammen mit dem Aufruf des Editors. Aufruf auch über Menüpunkt 9 des
Termineditors (s. Kapitel 4)
-H Hilfe: Anzeige dieser Parameterliste in Kurzfassung
-KX die Anzahl der künftigen Termine kann vorgegeben werden; ohne
diesen Parameter werden die nächsten beiden gezeigt. Mit -K und
nachfolgender Ziffer kann diese Anzahl erhöht werden, also etwa: -K5.
Hier spielt es keine Rolle, wie groß die Zeitspanne bis zu diesen
Terminen ist.
-ktx Anders als bei -kx werden nicht die x nächsten Termine
aufgelistet, sondern die Termine der x nächsten Tage. Diese Option
ist dann wichtig, wenn Sie häufig für einen Tag mehrere Termine
eingetragen haben. Wenn z.B. -kt5 gesetzt ist, endet die Anzeige nicht
nach dem 5. Termin, sondern nach dem letzten Termin des 5. Tages.
Sind für die nächsten 5 Tage kaum oder keine Termine eingetragen, ist die
Anzeige entsprechend kurz. Man kann sich so z.B. die Übersicht immer für
eine Woche im Voraus verschaffen.
-L Tag und Uhrzeit aller Aufrufe der Terminüberwachung
werden in der TERMIN.LOG wie in einem Logbuch verzeichnet. Unabhängig von
diesem Parameter wird bei Programmaufruf im Kopfteil des Bildschirms die
letzte Nutzung mit Datum und Uhrzeit angegeben. Ohne diesen Parameter
enthält die TERMIN.LOG nur Ihren Namen und Tag und Zeit des letzten
Aufrufs.
-n alle akustischen Signale (außer Warnungen bei der Termineingabe)
werden unterdrückt
-T der Termineditor wird aufgerufen (s. Kapitel 4).
-O Aufruf des TW-Editors mit automatischem Wochentagseintrag;
Wird anstelle von -T gesetzt. Das Programm setzt dann bei jedem
Neueintrag den Wochentag zum Datum. Das gilt natürlich nicht für jährlich
wiederkehrende Termine.
-W der jeweils aktuelle, also der "heutige" Termin wird auf der
Braille-Zeile solange gehalten, bis eine Taste gedrückt wird; mehrere
Tagestermine werden durch Tastendruck einzeln auf die Zeile gebracht und
bleiben bis zum nächsten Tastendruck auf der Zeile stehen. Ohne diesen
Parameter erscheint alles auf einen Schlag auf dem Bildschirm und Sie
müssen zum Lesen mit der Zeile hochgehen.
Sie können diese Parameter (jeweils mit Binde- oder Schrägstrich) in
beliebiger Reihenfolge aneinanderreihen.
3.Zusatzdateien
Wenn Sie alle Optionen nutzen, legt das Programm folgende Zusatzdateien im
UV TP selbständig an:
TERMIN.DAT = Liste der aktiv verwalteten Termine
TERMIN.BAK = BACKUP der TERMIN.DAT, ebenso TERMIN01.BAK und TERMIN02.BAK
TERMIN.OLD = Liste der abgelaufenen Termine (vgl. hierzu Menüpunkt 4 des
Termineditors)
TERMIN.LOG = Registrierung
- des Namens, mit dem Sie bei Aufruf begrüßt werden;
- des Parameters, der bestimmt, wie häufig das automatische Backup der
TERMIN.DAT gefertigt wird (sog. "Counter"; vgl. Punkt 4.3 dieser
Anleitung);
- von Tag und Uhrzeit der Programmaufrufe. Dadurch ist es möglich, daß
Sie beim nächsten Aufruf auf zwischenzeitlich verstrichene Termine
hingewiesen werden.
Mit einem ASCII-Editor können Sie den Namen, mit dem Sie begrüßt werden,
und den Backup-Counter ändern.
TERMIN.NZB = Textdatei des Notizblocks
ADRESSEN.1 enthält die Adreßdateien
QSL.1 enthält die QSL-Adressen
Hinzu kommt die datei
TERMIN.FTG = Feiertagsliste (vgl. Punkt 4.6 dieser Anleitung), die von
Ihnen selbst erstellt wird.
4.Termineditor
Er wird aufgerufen mit
TERMIN -T
oder:
Termin -O
je nach dem, ob Sie den automatischen Wochentagseintrag wünschen. Mit diesem
Aufruf sollten Sie den TW auch in das Menü Ihres Arbeitsprogramms einbinden,
um nicht für jeden Termineintrag in die DOS-Ebene wechseln zu müssen.
Sie werden beim Erstaufruf des Termineditors nach Ihrem Namen gefragt, den Sie
eintragen und mit Return bestätigen. Zukünftig werden Sie im Kopf des
Bildschirms mit diesem Eintrag begrüßt.
Sie können den Editor auch schon in der Startphase Ihres PC aufrufen:
Wenn Ihnen die kommenden Termine angezeigt werden, brauchen Sie aus
dieser Liste heraus nur t oder o einzugeben. Schon sind Sie im Menü
und können sofort Änderungen oder Ergänzungen anbringen, ohne erst
den Ablauf der AUTOEXEC.BAT abzuwarten, um den TW dann separat
aufzurufen. Wenn Sie das TW-Menü dann mit Escape verlassen, kehren
Sie nicht in die Terminanzeige zurück, sondern die Start-Datei wird
weiter abgearbeitet.
Die 9 Menüoptionen des Editors rufen Sie durch Anwahl mit den Cursortasten
und Return oder durch Eingabe der Ziffer auf. Einige Menüpunkte haben
Untermenüpunkte, die mit den Pfeiltasten und Return ausgewählt werden.
4.1Terminliste
1 = TERMIN.DAT Übersicht (F2/S=Suchbegr F3/ä=Ändern F4/L=Löschen)
Diese Übersicht listet alle gespeicherten Termine auf. Sie sind
chronologisch sortiert, beginnend mit den Terminen des aktuellen Tages.
Der Cursor ist in Spalte 1 "geparkt", die Einträge beginnen in Spalte
2. Das Datum steht in Spalten 2-9, Spalte 10 ist leer oder enthält
ein Symbol für bestimmte Termintypen. Es folgen zweistellig das Kürzel für
den Wochentag und zwei Leerzeichen, der Texteintrag beginnt in Spalte
15.
Die Liste kann mit den Cursor- und Pagetasten vorwärts und rückwärts
durchgeblättert werden. Wenn Sie nach oben gehen, finden Sie die schon
abgelaufenen, aber noch nicht in die TERMIN.OLD umgebuchten Termine. Mit
Home bzw. End, Pos1 bzw. Pos2 oder mit Ctrl.Cursor up bzw. Ctrl.Cursor
down können Sie an den Anfang bzw. das Ende der TERMIN.DAT gelangen. In
der Statuszeile (Bildschirmzeile 1) steht der Dateiname und die laufende
Nummer des Termins der Cursorzeile. Um zu erfahren, wieviele Termine Ihre
Liste enthält, brauchen Sie nur ans Listenende zu springen und in der
Statuszeile nachzulesen.
Von Terminen mit einem zweizeiligen Text wird Ihnen hier nur die
erste Zeile angezeigt. Wollen Sie auch die 2. Zeile lesen, müssen
Sie ä oder F3 für "ändern" eingeben (s. nächten Absatz), ohne
tatsächlich etwas zu verändern. Wenn Sie nach dem Lesen der 2.
Zeile return eingeben, wird sie wieder unsichtbar.
Außer diesem reinen Lesemodus gibt es noch drei Funktionen: suchen - ändern
- löschen. Sie werden wahlweise mit F2, F3 und F4 oder mit den Buchstaben s,
ä und l aufgerufen (PC- oder Braille-Tastatur). Diese Optionen können Sie
stets in Bildschirmzeile 25 nachlesen.
Das Suchen kann bei mehreren Fundstellen erneut durch F2 bzw. s mit Return
aktiviert werden, da der eingegebene Suchbegriff erhalten bleibt. Ist das
Ende der Datei erreicht, so ertönt ein Piepton.
Drücken Sie F3 oder ä für Ändern, so springt der Cursor hinter das
Ende des Eintrags, auf dem die Zeile gerade steht. Sie können mit
Home- und End springen und mit den üblichen Editiertasten Ihren
Eintrag korrigieren. Das geschieht normalerweise im Überschreiben-Modus. Mit
F6 können sie in den Einfügen-Modus umschalten und wieder zurück. Die
Änderung wird mit return gesichert. Auf der Zeile erscheint der
korrigierte Eintrag in der Liste.
Wählen Sie F4 oder l für Löschen, so erfolgt zunächst die
Sicherheitsrückfrage, die Sie mit j oder n beantworten müssen. Wenn Sie j
eingeben, wird die Zeile, auf der Sie stehen, gelöscht, und der nachfolgende
Eintrag rückt hoch auf die Braillezeile. Sie sind wieder im Lesemodus der
Liste.
Sortierung: Die Liste ist nach dem Datum sortiert. Gibt es für einen Tag
sowohl aktuelle als auch Wiederholungstermine, stehen die
Wiederholungstermine - untereinander nach der Jahreszahl sortiert - hinter
den aktuellen. Innerhalb der aktuellen Termine wird nach dem Texteintrag
alphabetisch gelistet. Beginnen Sie den Texteintrag z.B. mit einer
Zeitangabe (Stunden stets zweistellig schreiben!), dann erscheinen Ihre
Termine auch in der richtigen Reihenfolge. Nach den mit Ziffern
beginnenden Einträgen folgen die mit Buchstaben beginnenden.
Termineinträge, die mit Menüpunkt 8 erzeugt wurden (Rastertermine), sind
in der Spalte hinter dem Datum durch einen Punkt 6 gekennzeichnet; in der
Sortierung erscheinen sie - auch wenn der Text mit einer Ziffer beginnt -
erst nach den anderen aktuellen, aber noch vor den Wiederholungsterminen.
Prioritätstermine sind ihrem Datum entsprechend einsortiert. Bei der
Anzeige der aktuellen Termine werden sie als letzte
"angeklingelt"; eine Zeile höher steht der Hinweis, daß es sich um einen
noch nicht bestätigten Termin handelt.
Zeitraumtermine stehen beim ersten Tag des Zeitraums vor allen anderen
Terminen dieses Tages.
4.2Suchen
2 = Suche nach Terminen, Namen und Begriffen
Es genügt auch die Eingabe eines Strings. Im Unterschied zur Suchfunktion
von Menüpunkt 1 werden hier alle Einträge mit dem
eingegebenen Suchbegriff oder String untereinander gelistet. Sie sollten
deshalb darauf achten, daß Sie für gleichartige Termine auch die
gleichen Begriffe oder Abkürzungen verwenden.
In dieser Option können Sie Termine "ankreuzen" und dann löschen: Gehen
Sie mit der Pfeiltaste auf den Eintrag, der aus der TERMIN.DAT gelöscht
werden soll. Drücken Sie F4. Das Programm setzt in Spalte 1 dieser Zeile
ein Nummernzeichen. So können Sie beliebig viele Termine Markieren. Gehen
Sie dann mit beliebiger Taste weiter. Das Programm fragt Sie, ob die
markierten Termine gelöscht werden sollen. Wenn Sie mit n antworten,
bleibt Ihre Liste unverändert. Antworten Sie mit j, werden alle markierten
Termine aus der TERMIN.DAT gelöscht. Sie kommen wieder zurück ins Menü.
4.3Termineingabe
3 = Eingabe von neuen Terminen
Sie erhalten nacheinander die Vorgaben "Datum:" und "Text:" (Abschluß
mit return)
Datum:
(Syntax: TT.MM.JJ), etwa: 24.09.95
Durch ein Symbol, das unmittelbar hinter das Datum geschrieben wird,
können Sie aus einem einfachen einen besonderen Termin machen:
Wiederholungstermine:
Soll der Termin jährlich wiederholt werden, so fügen Sie ein Sternchen an:
24.09.53*
Diese Option ist gut geeignet für Geburtstage und Gedenkdaten, denn Sie
können auch eine zurückliegende Jahreszahl eintragen. Haben Sie
den TW mit dem Parameter -o aufgerufen, so wird der zum Datum
gehörende Wochentag dazugesetzt. Beachten Sie hierzu auch Menüpunkt 5.3!
Wenn Sie die Geburtstage mit dem Geburtsjahr, aber ohne Wochentag haben
möchten, dann rufen Sie den TW für das Erstellen der Geburtstagsliste
einfach mit dem Parameter -t auf.
Prioritätstermine:
Ein Unterstrich hinter dem Datum (unbedingt mit Jahreszahl eintragen!)
bewirkt, daß der Termin von seinem Datum an solange als "aktuell"
behandelt wird, bis Sie ihn durch ein q quittieren. Beispiel: Sie
müssen die Blumen Ihrer Nachbarin gießen, bis sie wieder aus dem
Krankenhaus zurück ist, oder Sie müssen unbedingt jemanden anrufen, wissen
aber, daß er nicht immer zu erreichen ist. Dann tragen Sie den Fall in den
TW ein und setzen hinter das Datum den Unterstrich. Der Termin wird Ihnen
beim Start Ihres PC solange als aktuell angeklingelt, bis Sie ihn
bestätigen. Geben Sie dazu ein q ein, wenn der angeklingelte Termin auf
der Zeile steht. Dann wird der Unterstich aus der Terminliste gestrichen
und der Termin als abgelaufen anerkannt. Solange nicht quittiert ist, wird
der Termin auch nicht über Menüpunkt 4.2 in die TERMIN.OLD umgebucht.
Zeitraumtermine:
Möglich sind auch Terminangaben über Zeitabschnitte wie:
28.09.95 - 04.10.95
Sie werden dann während dieser Zeit täglich an die Terminkette erinnert.
Wichtig ist das Leerzeichen vor und nach dem Bindestrich!
Wochentag:
Haben Sie den TW mit dem Parameter -t aufgerufen, wollen aber
ausnahmsweise einmal den Wochentag dazu eingetragen bekommen, dann setzen
Sie hinter das Datum einfach das Nummernzeichen.
Text:
Die Eingabe kann bis zu 2 Zeilen lang sein. Bei Spalte 70 kommt
jeweils ein Piepton. Schreiben Sie nicht über die 2. Zeile
hinaus, dasonst Ihr Eintrag nicht einwandfrei übernommen wird.
Beim 160. Zeichen erfolgt ein weiterer Hinweiston.
Mit Cursor up kommen Sie wieder hoch in die Datumszeile und können
nachsehen oder ggf. korrigieren; mit return oder Cursor down kommen
Sie zurück in die Text-Zeile.
Speichern:
Nach Abschluß mit return wird der Termin sofort gespeichert, und auf der
zeile erscheint wieder "Datum:", so daß Sie den nächsten Termin eintragen
können usw.; wollen Sie keine weiteren Termine eintragen, kommen sie mit
ESCAPE oder return zurück ins Menü des Editors. Wenn Sie in der Datums-
oder der Textzeile keinen Eintrag gemacht haben, wird der Termin nicht
gespeichert, ebenso, wenn Sie statt mit return mit Escape
abschließen.
Hinweisfunktion:
Enthält Ihre TERMIN.DAT unter dem eingegebenen Datum bereits einen
Eintrag, so ertönt - wenn Sie die Datumseingabe bestätigt haben - ein
Hinweiston. Auf der Zeile erscheint statt "text" der erste für diesen
Tag schon vorhandene Eintrag. Sie befinden sich jetzt in einem Fenster mit
Ihrer TERMIN.DAT und können darin arbeiten wie oben beschrieben (vgl.
4.1). Sie können z.B. den vorhandenen Termin verschieben. Mit Escape
kommen Sie zurück in den Eingabe-Modus; auf der Zeile erscheint die
Eingabeaufforderung "Text".
Dito-Funktion:
Wollen Sie für einen Tag mehrere Termine eintragen oder haben Sie für
verschiedene Daten denselben Text, ohne hierfür Menüpunkt 8 nutzen zu
können, dann erleichtert Ihnen F8 die Arbeit. Den ersten Termin geben Sie
ganz normal ein. Ab dem zweiten drücken Sie bei der Eingabeaufforderung,
für die der vorige Eintrag wiederholt werden soll, die Taste F8. Das
Programm schreibt den vorigen Eintrag hin und der Cursor steht an der
nächsten Eingabeaufforderung. Wiederholen Sie also das Datum mit F8,
Stehen Sie sofort bei "Text"; haben Sie den Texteintrag wiederholt, wird
sofort gespeichert und Sie stehen wieder bei "Datum". Beim Wiederholen des
Datums werden Sie natürlich nicht noch einmal darauf aufmerksam gemacht,
daß für diesen Tag schon ein Eintrag da ist.
Schreibweise:
Mit der zweistelligen Eingabe von Tag, Monat und Jahr machen Sie
nichts verkehrt. Sie können die Jahreszahl auch vierstellig
eingeben z.B. 24.10.1996 oder 24.10.2005. Das Programm wandelt
dann 1996 in 96 und 2005 in 05+ um.
Das Programm akzeptiert aber auch verkürzte Schreibweisen:
- Sie können die Jahreszahl weglassen, wenn der Termin im gleichen
Jahr noch vor Ihnen liegt. Der Eintrag bekommt automatisch die
aktuelle Jahreszahl angehängt. Sie müssen aber den Punkt hinter der
Monatsangabe setzen und ohne ein Leerzeichen sofort return
eingeben.
- Sie können Tag und Monat einstellig eingeben, das Programm
wandelt den Eintrag in die vollständige Schreibweise um. Aus 1.9.
wird dann 01.09.96.
Achtung! Bei Zeitraumterminen kann der Anfangstag im Kurzform, der
Endtag muß in Langform mit Jahreszahl eingegeben werden.
Wiederholungs- und Prioritätstermine können einstellig, müssen
aber mit Jahreszahl eingegeben werden: 3.8.36* oder 12.9.96
Eingabefehler:
Der TW überprüft die Eingaben auf ihre Richtigkeit. Ein falsch
geschriebenes oder ein nach dem Kalender unmögliches Datum wird nicht
angenommen. Das gilt auch bei den anderen Menüpunkten.
TERMIN.DAT:
Beim ersten Abspeichern eines Termins richtet das Programm automatisch die
Datei TERMIN.DAT ein und sortiert alle weiteren Termine hier ein.
Die TERMIN.DAT ist für insgesamt 3000 Einträge ausgelegt. Sie können sie
auch mit jedem anderen ASCII-Editor bearbeiten und z.B. eine fertige
Terminliste von einem Kollegen oder aus einer Datenbank übernehmen und
einfach an Ihre TERMIN.DAT anhängen. Die Termine werden dann einsortiert.
Sie müssen nur darauf achten, daß keine Leerzeilen entstehen, die Einträge
einzeilig und im vorgefundenen Format sind und das richtig geschriebene
Datum in Spalte 1 der Zeile beginnt.
Sicherungsdateien:
Das Programm verfügt über ein dreifach gestaffeltes
Sicherungssystem für die TERMIN.DAT: Die TERMIN.BAK, die
TERMIN01.BAK und die TERMIN02.BAK. Diese Vorsorge soll Sie davor
bewahren, die Terminliste versehentlich zu beschädigen. Eine
Beschädigung der TERMIN.DAT durch Fehlbedienung oder Programmfehler
erscheinen zwar ausgeschlossen, aber ein so kostbarer Datenbestand
muß immer gesichert werden. Damit aber das Backup nicht erstellt
wird, ohne daß Sie die Möglichkeit hatten, sich vom ordnungsgemäßen
Zustand der Datei zu überzeugen, gibt es eine doppelte Absicherung:
Es wird nicht nach jeder Veränderung in der TERMIN.DAT gesichert,
und es werden nach und nach 3 BAK-Dateien angelegt. Die TERMIN.LOG
enthält einen einstellbaren Zähler (Standardeinstellung 3). Das
Programm registiriert Ihre manuellen Eingriffe in die TERMIN.DAT,
zählt zurück bis 0 und erstellt dann die TERMIN.BAK. Zugleich wird
das "Zählwerk" wieder auf 3 gestellt. Gezählt werden nur die
Programmaufrufe mit termin -t oder termin -o, nicht die
einzelnen Einträge oder Änderungen, die Sie vorgenommen haben.
Den Zahlenwert des Parameters können Sie verändern. Holen Sie dazu
die Datei TERMIN.LOG in einen ASCII-Editor. In der ersten Zeile
finden Sie im Abstand von zwei Leerzeichen hinter dem Namen, mit
dem Sie begrüßt werden, folgenden Eintrag:
D BAK_ACT: 3 BAK_CNT: 3
Die 3 hinter ACT: ist der veränderbare Parameter; achten Sie beim
Ändern unbedingt darauf, daß die Zeichen und Leerzeichen genau an
der vorgesehenen Stelle bleiben und nicht verschoben werden. Die
Ziffer hinter CNT: ist der Counter, also das erwähnte Zählwerk. Bei
0 angekommen wird nach der nächsten Änderung das Backup gezogen.
Ist die TERMIN.BAK bereits vorhanden, wird sie zunächst in
TERMIN01.BAK umbenannt, diese in TERMIN02.BAK. So können Sie im
Notfall auf 3 unterschiedlich alte Sicherungsdateien zurückgreifen.
Tip aus der Praxis: Lassen Sie den Parameter in der TERMIN.LOG
auf 3 stehen. das genügt völlig. Bei 0 würde jedesmal die Kette der
Umbenennungen ausgelöst, und Sie könnten nicht so weit
zurückgreifen.
4.4AbgelaufeneTermine
4 = Abgelaufene Termine
4.1 TERMIN.OLD Übersicht (F2/s=Suchbegr F3/ä=ändern F4/l=löschen)
4.2 Löschen der schon abgelaufenen Termine aus der TERMIN.DAT und
Abspeichern dieser Einträge in TERMIN.OLD
4.1 Ebenso wie bei 1 = TERMIN.DAT Übersicht können Sie im Unterpunkt 4.1
dieses Menüpunkts in die Liste der abgelaufenen Termine gehen und, wie
oben geschildert, editieren.
4.2 Dieser Menüpunkt dient zur Säuberung der TERMIN.DAT. Wenn Sie ihn
aufrufen, werden alle abgelaufenen Termine aus der TERMIN.DAT entfernt und
kontinuierlich in der TERMIN.OLD abgelegt, die das Programm selbst
einrichtet. Nicht mit "umgebucht" werden natürlich die in der TERMIN.DAT
mit dem Unterstrich markierten Prioritätstermine und die mit einem
Sternchen gekennzeichneten Wiederholungstermine, damit sie Ihnen auch in
den kommenden Jahren wieder angezeigt werden können. So können Sie noch
nach Jahren Ihre früheren Termine nachsehen, ohne sich die TERMIN.DAT mit
den alten Einträgen zu blockieren.
4.5Überblick
5 = Datums/Wochentagberechnung
5.1 Monatskalender
Hiermit können Sie sich gezielt ganze Monate in ihrer Verteilung auf die
Wochentage ansehen. Voreingestellt ist das aktuelle Jahr und der aktuelle
Monat. Durch zweimaliges Return erreichen Sie also diese Listung. Für
andere Jahre und andere Monate überschreiben Sie einfach diese Voreingaben
und geben Return.
Für jede Woche wird eine Zeile verwendet. Hinter dem Datum des Sonntags
finden Sie die Nummer der Kalenderwoche, z.B. KW43.
Ist für einen Tag dieses Monats ein Termin vorgemerkt, erscheint der
dazugehörende Kennbuchstabe direkt hinter der Zahl: für
Wiederholungstermine ein w, für Zeitraumtermine ein z, für Rastertermine
ein r und für andere (auch Prioritäts-) Termine ein t. Haben Sie an einem
Tag von jedem Typ etwas, erscheinen alle vier Buchstaben; kommt derselbe
Termintyp an einem Tag mehrfach vor, erscheit der Buchstabe nur einmal. Sie
können aber auf einen Blick feststellen, welche Tage Sie in diesem Monat noch
frei haben. Für zurückliegende Zeiträume funktioniert diese Anzeige nur
solange, wie die Termine noch in der TERMIN.DAT und noch nicht in der
TERMIN.OLD stehen.
Mit Escape gelangen Sie jeweils nur eine Ebene zurück, so daß Sie
rasch eine weitere Monatsübersicht aufrufen können. Mit nochmaligem
Escape kommen Sie wieder ins Hauptmenü.
5.2 Berechnung des Wochentags
Der zu einem Datum der Jahre 1901 - 2064 gehörende Wochentag wird
angezeigt. Die Jahreszahl ist 4stellig einzugeben, also etwa: 1922.
5.3 = Wochentage der Sterntermine für dieses Jahr aktualisieren
Die Sterntermine werden grundsätzlich ohne Wochentag in die Terminliste
übernommen, weil er sich ja jedes Jahr ändert. Und wenn Sie als Jahreszahl
auch gleich das Geburtsjahr eingegeben haben (also z.B. 22.04.42*),
dürfte das Programm schon der Logik wegen nur den Wochentag des
tatsächlichen Geburtstags angeben, der dann unverändert bleibt.
Möchten Sie aber gern wissen, auf welchen Wochentag das Wiegenfest in
diesem Jahr fällt, ohne sich diese Angabe einzeln über Menüpunkt 5.2 zu
holen, hilft Ihnen diese Option. Das Programm trägt bei sämtlichen
Sternterminen die aktuelle Jahreszahl ein und fügt den dazugehörenden
Wochentag an. Im nächsten Januar wiederholen Sie diesen Schritt.
Jahreszahl und Wochentag werden wieder aktualisiert.
Achtung: Wenn Sie in Ihrer TERMIN.DAT zunächst die Geburtsjahre stehen
hatten und jetzt auf das andere System umsteigen wollen, müssen Sie
zunächst die Geburtsjahre in die Textzeile übernehmen, sonst gehen ihnen
diese Angaben verloren.
4.6 Feiertage
6 = Feiertage
6.1 = Feiertage
Hier können die wichtigsten Feiertage eines Jahres zwischen
1901 und 2064 aufgelistet werden. Die Jahreszahl ist 4stellig
einzugeben. Bei Feiertagen, die nicht automatisch auf einen
Sonntag fallen (z.B. Weihnachten), ist hinter der Bezeichnung des
Feiertages zusätzlich der Wochentag angegeben. Auch hier ist das
aktuelle Jahr vorgegeben.
Mit Escape gelangen Sie jeweils nur eine Ebene zurück, so daß Sie
rasch eine spätere oder frühere Feiertagsliste aufrufen können.
Mit nochmaligem Escape kommen Sie wieder ins Hauptmenü.
Erweiterung der Liste:
Wenn Sie den Wunsch haben, besondere Gedenk- und Feiertage in den
Feiertagskalender aufzunehmen, so erstellen Sie sich mit einem
ASCII-Editor eine Datei, die Sie als TERMIN.FTG in das UV TP
aufnehmen. Ihre Einträge werden in die Liste der vorgegebenen
Feiertage einsortiert. Ab Spalte 50 wird der dazugehörende
Wochentag angezeigt. Die Syntax Ihrer TERMIN.FTG muß so
aussehen: 02.02. - Mariä Lichtmeß Nach dem letzten Eintrag
in die TERMIN.FTG dürfen Sie kein return eingeben, sonst entsteht
am Ende der Liste eine Leerzeile, die das Programm stört.
6.2 = Abspeichern der diesjährigen Feiertage in die TERMIN.DAT
Wenn Sie diesen Punkt aufrufen, werden alle Feiertage, die das Programm
kennt, und die, die Sie in Ihre TERMIN.FTG aufgenommen haben, in Ihre
TERMIN.DAT einsortiert. Haben Sie das Programm mit termin -o
gestartet, dann werden natürlich auch die Wochentage dazugesetzt. Sie
haben dann die Feiertage als ganz gewöhnliche Termine in Ihrer Liste
stehen und werden z.B. beim Eintragen neuer Termine darauf aufmerksam
gemacht.
Rufen Sie diesen Punkt nur einmal zu Beginn eines jeden Jahres auf, denn
bei jedem weiteren Aufruf würde der komplette Feiertagsbestand erneut in
die TERMIN.DAT übernommen.
4.7Adreßverwaltung
7 = Adreßdateiverwaltung
7.1 Adressen
7.2 QSL-Datei
Hier können Sie Adressen und Telefonnummern ablegen. Beim Aufruf der
Unterpunkte erhalten Sie jeweils ein Untermenü, das dem Menü des
Termin-Editors entspricht. Es gelten die gleichen Editierfunktionen wie
sonst auch in diesem Programm.
Für die unter 7.1 erfaßten Daten legt das Programm die Datei ADRESSEN.1 an,
für die unter 7.2 die Datei QSL.1.
4.8Rastertermine
8 = Terminberechnung und Eintragung
Hier können Sie turnusmäßig wiederkehrende Termine berechnen und
automatisch in die TERMIN.DAT eintragen lassen. Es gibt vier
Varianten (Unterpunkte 8.1 - 8.4). Die Eingabefelder sind jeweils links am
Zeilenanfang (Cursor in Spalte 1). Die dazugehörende Anweisung steht rechts
daneben, für Benutzer einer kurzen Braillezeile ein Vorteil.
Tragen Sie die erforderlichen Angaben ein (Ausgangsdatum - soweit
gefragt - mit Jahreszahl!). Nun folgt die Aufforderung zur Texteingabe, wie
wir sie vom menüpunkt 3 her kennen. Zugleich finden Sie weiter oben auf
dem Bildschirm eine Tabelle mit den Daten, die sich aus Ihren Eingaben
errechnen. Wenn Sie jetzt den Text eintragen und mit return bestätigen,
werden nach einer Sicherheitsrückfrage Ihre Termine in die TERMIN.DAT
übernommen. Geben Sie keinen Text ein oder beantworten Sie die
Sicherheitsrückfrage mit n, so werden die Termine nicht abgespeichert. Sie
können sich also die Termine nur anzeigen lassen und verschiedene
Alternativen vergleichen.
Die so erzeugten Einträge in die TERMIN.DAT werden vom Programm hinter der
Jahreszahl durch ein Apostroph (Punkt 6) und in der Monatsübersicht
(Menüpunkt 5) durch ein r gekennzeichnet ("Rastertermine").
Die Tabelle mit den errechneten Terminen können Sie nur ansehen, aber
nicht verändern. Einen einzelnen Termin, von dem Sie wissen, daß er
ausfällt, weil er z.B. auf einen Feiertag fällt, müssen Sie von Hand
wieder aus der TERMIN.DAT löschen. Beim Speichern der mit diesem Menüpunkt
erzeugten Einträge entfällt auch die Hinweisfunktion auf bereits
voreingetragene Termine.
8.1 Festes Zeitraster
Hier lassen Sie Termine berechnen, die nur einmal im Monat an festen
Wochentagen vorkommen, z.B. der Kegelabend an jedem dritten Freitag im
Monat. Das Programm fragt nacheinander das Jahr, den Wochentag und die
Woche des Monats ab. Das aktuelle Kalenderjahr ist voreingetragen, Sie
können es ändern. Für den Wochentag geben Sie die beiden Anfangsbuchstaben
ein, also Fr. Für die Woche im Monat genügt die einstellige Zahl, also 3.
Es folgt die Aufforderung zur Texteingabe und die Übersicht Ihrer
Kegelabende für das ganze Jahr weiter oben auf dem Bildschirm. Vollenden
Sie nun Ihren Eintrag oder brechen Sie ihn ab.
8.2 Bewegliches Zeitraster
Man verwendet diesen Punkt für periodisch wiederkehrende Termine wie z.B.
einen Kegelabend, der alle 4 Wochen ansteht.
Das Programm fragt nach dem Ausgangstermin, von dem an sich der Rhythmus
berechnet. Z.B. 13.11.95
Danach geben Sie das gewünschte zeitintervall nach Tagen oder Wochen
ein. z.B. 4W für vier Wochen oder 10T für zehn Tage.
Schließlich werden Sie nach der Zahl der gewünschten Termine gefragt,
die Sie nach Bedarf eintragen. Der Ausgangstermin zählt dabei mit.
Beispiel: Ein Volkshochschulkurs, der alle 14 Tage stattfindet, umfaßt
12 Abende. Sie tragen den Ausgangstermin ein, geben als Intervall 2w an
und als Zahl der Termine 12.
Die Höchstmenge der Termine ist 99. Sie können hier auch den
Jahreswechsel überschreiten.
Aufforderung zum Texteintrag und Übersicht wie oben.
8.3 Zeitspannentermin
Dieser Punkt dient zur Bestimmung eines bestimmten Tagesabstandes. Sie
können hiermit Fristen berechnen und überwachen.
Sie werden wieder nach dem Ausgangstermin gefragt und tragen bei der
nächsten Eingabeaufforderung die zeitspanne ein, z.B. 40. Der Index T für
Tage kann entfallen.
Aufforderung zum Texteintrag und Übersicht wie oben.
8.4 Monatliches Zeitraster
Sie können sich hier feste Monatsdaten vormerken. nach der Eingabe des
Ausgangtermins werden Sie nach den gewünschten Monatsintervallen und der
Anzahl der zu speichernden Termine gefragt. Anschauen der Termine,
Texteingabe und Bestätigung folgen.
Sie merken mit dieser Option Termine vor, die in einem festen
Monatsrhythmus immer am gleichen Tag anstehen, z.B. eine Zahlung, die alle
drei Monate am 15. fällig ist.
Achtung: Um das Programm nicht unnötig zu komplizieren, wurde bei diesem
Menüpunkt auf eine "Logikkontrolle" verzichtet. Wenn Sie also den 31.01.95
als Ausgangstermin eingeben und 12 Rastertermine verlangen, erhalten Sie
alle Monate des Jahres mit dem Tagesdatum 31 angezeigt.
Falls Sie den Termin-Editor mit dem Parameter -O aufgerufen haben,
erhalten auch die Rastertermine den Eintrag des Wochentags.
4.9Notizblock
9 = Notizblock
Hier haben Sie die Möglichkeit, ganz normalen Text zu schreiben,
sich also Notizen zu machen und sie zu lesen, ohne den TW zu
verlassen. Das Programm legt automatisch die Datei "TERMIN.NZB" an,
in der der Text im ASCII-Format abgelegt wird.
Diese Datei können Sie natürlich auch in jedem anderen Editor
bearbeiten und sich so Notizen für den TW machen, ohne Ihr
Arbeitsprogramm verlassen zu müssen.
Bei Aufruf erscheint zunächst die Liste der kommenden Termine, wie
sie mit dem Parameter -kx oder -ktx voreingestellt ist; mit
einer beliebigen Taste kommen Sie in Ihre Notizen.
Außer über dieses Menü können Sie den Notizblock auch mit dem Befehl
termin -b
von der DOS-Ebene aus starten. Der Aufruf des Editors und des
Notizblocks kann aber nicht in derselben Befehlszeile erfolgen.
Wenn Sie beim Aufruf der Terminüberwachung z.B. in der AUTOEXEC.BAT
den Parameter -b setzen, wird Ihnen nach Verlassen der Liste mit
den kommenden Termine der Text der Datei TERMIN.NZB angezeigt, und
sie können editieren.
Im Rahmen des TW haben sie hier nur einfache, aber hinreichende
Editiermöglichkeiten:
Beim Aufruf des Notizblocks stehen Sie mit dem Cursor am Anfang der
ersten Zeile. Innerhalb schon vorhandener Notizen können Sie mit F2
nach einem Stichwort suchen, mit F5 eine Leerzeile einfügen und mit
F4 eine ganze Zeile löschen.
Achtung! Beim Zeilenlöschen mit F4 erfolgt beim Notizblock keine
Sicherheitsrückfrage. Die Zeile wird mit dem Druck auf F4 sofort
gelöscht!
Eine Übersicht über diese Funktionen finden Sie in Bildschirmzeile 25.
Sie können die Editiertasten Backspace, Insert und delete verwenden. Den
Cursor können Sie an den Zeilenanfang bzw. das Zeilenende mit Ctrl. plus
Cursor links bzw. Cursor rechts führen; In die erste bzw. letzte Zeile des
Notizblocks springen Sie mit Ctrl. plus Cursor up bzw. Cursor down oder mit
den Tasten Home bzw. End.
Mit Alt-D können Sie Ihre Notiz mit Datum und Uhrzeit versehen.
Beim Schreiben ertönt in Spalte 74 ein Signalton zum Zeichen, daß
Sie sich kurz vor dem Zeilenende befinden. Schreiben Sie ruhig
weiter, falls Sie keine Worttrennung machen wollen. Der Notizblock
verfügt über einen automatischen Zeilenumbruch.
Verlassen Sie den Notizblock mit Escape. Ihre Notizen werden ohne weitere
Rückfrage gespeichert. Sie kommen direkt zu Ihrem Ausgangspunkt zurück, je
nach dem, ob Sie den Notizblock von der DOS-Ebene oder aus dem TW-Editor
gestartet haben.
Schlußbemerkung
Der Programmautor und seine Test-Anwender sind sich darin einig, daß
der TW mit seiner Version 3.0 vorerst am Ende der Entwicklung
angekommen ist. Alle grundlegenden Wünsche der Anwender wurden
realisiert. Lediglich der Gedanke, den TW speicherresident zu
gestalten, wurde vorerst fallen gelassen, da die Verwirklichung zu
viele Risiken mit sich bringen würde.
Dennoch: Sollten Sie bei der Nutzung des Terminwächters Fehler
entdecken oder Verbesserungsvorschläge haben, so gebe ich diese gern
an den Autor weiter. Bitte, schreiben Sie mir oder rufen Sie mich an.
Gerhard Reiter, Drosselweg 6, 30559 Hannover, Telef. 0511/9525555
viel Spaß auch mit diesem Programm, welches ich als binärfile einspiele vy 73
de Marco df1nd@db0mak.bay.deu.eu
sprachmailbox df1nd @092db0zb, usernummer 107
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