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DB0FHN

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DJ5CA  > ANTENNEN 20.04.05 10:50l 57 Lines 2840 Bytes #-7712 (20) @ DL
BID : K4FDB0CWS004
Read: GUEST DK8NZ DJ4KI OE7HNT OE5AKM OE1DMB DL9NDQ DL1PAN
Subj: Strombalun (HB9ABX)
Path: DB0FHN<DB0NOE<DB0GAP<DB0FSG<DB0MRW<DB0SON<DB0HBN<DB0SWR<DB0MW<DB0IDN<
      DB0AIS<DB0CWS
Sent: 050420/0940z @:DB0CWS.#HES.DEU.EU [Steinau-Stadt OP:DG9FDL] bcm1.42k $:K4
From: DJ5CA @ DB0CWS.#HES.DEU.EU  (Peter)
To:   ANTENNEN @ DL
Reply-To: DJ5CA @ DB0GV.#HES.DEU.EU


   1.) HB9ABX erklaerte recht eingaengig die Funktionsweise eines
       Strombaluns. Dazu einige Feststellungen/Fragen:        
       Wird ein Strombalun aus aufgewickeltem Koaxkabel hergestellt,
       erzeugt der Balun wieder selbst eine Unsymmetrie. Ueber den
       Koaxmantel koppeln die Windungen kapazitiv vom Eingang auf den
       Ausgang.
       Meine Fragen: Ist die durch einen Koaxbalun selbst verursachte
                     Unsymmetrie erheblich?
       Oder anders gefragt: Wird die Symmetrie besser, wenn ein
                     Strombalun aus parallel gefuehrtem Kupfer-
                     lackdraht (ca. 60 Ohm) gewickelt wird?

       Bitte Erkenntnisse, Erfahrungen, Einschaetzungen und evtl.
       Messergebnisse zum Thema in der Rubrik ANTENNEN mitteilen.

   2:) Hier ist auszugweise der eingangs genannte erklaerende 
       Text von HB9ABX:

       <HB9ABX > ANTENNEN 16.04.05 19:39 54 Lines 2291 Bytes #177 @DL

       Was ist ein Strombalun ?
       ------------------------
       Ein Balun ist eine Einrichtung, welche erlaubt, einen
       symmetrischen Eingang (z.B. Dipol) auf einen asymmetrischen Ausgang
       (z.B. Koaxkabel) anzuschliessen und umgekehrt.
       ...
       Beim Strombalun handelt es sich um ein Gebilde, welches aus einem
       aufgewickelten Koaxkabel auf einem Ferritring besteht (oder Ferrit
       über einem Koaxkabel), oder um eine Spule, gewickelt aus einem
       HF-Leiterkabel.
       Der Effekt dieses Gebildes ist, dass auf der Betriebsfrequenz der
       Spulenlänge nach ein möglichst hoher Widerstand entsteht.
       Dieser "isoliert" HF-mässig den Ausgang vom Eingang.
       Da dasselbe Kabel am Eingang wie am Ausgang ist erfolgt
       keinerlei Transformation (deshalb 1:1).
       Wird nun dieses Element zwischen eine symmetrische Antenne und 
       ein Koax geschaltet, so erfolgt eine automatische Symmetrierung,
       da nur die Differenzspannung zwischen den beiden Eingaengen
       weitergegeben wird, ein Massenbezug jedoch durch den Sperrwiderstand
       aufgehoben wird.
       Wird dieses Element in ein Koax geschaltet, wo Mantelwellen fliessen,
       so wird durch den Sperrwiederstand der Mantelstrom gebremst.
       Daher der Name Strombalun.
       Zu demselben sagt man deshalb auch Mantelwellensperre.
       Wenn eine symmetrische Antenne kapazitiv durch Gebaeude
       oder Baeume unsymmetrisch beeinflusst wird ist deshalb
       ein Strombalun einem 1:1 Spannungsbalun vorzuziehen, da
       der Strombalun sich der unsymmetrischen Belastung
       der Antenne automatisch "anpasst" und Mantelwellen verhindert.
       Ein Spannungsbalun erzeugt in diesem Fall Mantelwellen,
       welche unerwünscht sind.>

   Vy 73 de Peter


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