				SP 9.xx

		    (Super Packet von Sigi Kluger)
		    

			--------ESKAY------>
		    

		 ESKAY PACKET    SP  VERSION 9.75.214
       Dokument fr SP Ver 9.50 inkl. Release.nts fr .52 .60 .75


		  Das Packte Radio Programm fr Profis

				FOR IBM AT

				
	  (Geschrieben von Sigi Kluger, und als FREEWARE an die
	    AFU Publikum kurz vor seinem Tod in 1996   RHIP)
				



			  INHALTSVERZEICHNIS


1. BERSICHT

     Die Copywright wurde an eine gewissene Paul Dirkson gegeben.
     Der gibt allerdings keinerlei support zur SP 9.xx.  Der will
     seine eigene SP2-Version schreiben (von die Quell-code).

     Vorwart, Verinbarung, Untersttzung, und Upgrade wurde schon vom Sigi
     hierrausgenommen. Dies enthlt auch das copywright die nicht lnger
     Gltig ist als Freeware. (seiten 6-10)

1.1  SP Komfort und Features                                           
1.2  LZEXE und hnliches                                               
1.3  Konventionen                                                      
1.4  Datentransparenz                                                  


2.   INSTALLATION                                                      

2.1  Hardwareanforderungen und Betreibssystem                            
	INSTALL.EXE                                                 
2.2  Das Installieren                                                    
	9600 Baud TNCs                                              
2.3  Konfiguration von SP                                                
	
2.3.1   TNC-Konfiguration                                           
2.3.2   Bildschirmkonfiguration                                     
2.3.3   Betriebssprache                                             
2.3.4   Anzahl der TNCs                                             
2.3.5   Auswahl des COM-Port                                        
2.3.6   Baudrate Zwischen Rechner und TNC                           
2.3.7   Kanalzahl                                                   
2.3.8   16550 UART (FIFO)                                           
2.3.9   Variationen                                                 
2.3.10  Mehrere TNCs an 1 Schnittstelle                             
2.3.11  Betrieb mit TFPCX/TFX                                       
2.3.12  Betrieb mit DRSI PC*PA                                      
2.3.13  TNC-Identifikation                                          
2.3.14  Testattribute (Attribut = Farbe)                            


3.      CONFIG.SP BEFEHLE (ALPHABETISCHE LISTE)                                                 


4.      Installation unter Windows                                          
4.1     Zwischenablage                                                      
4.2     Installation unter OS/2                                             
4.3     OS/2                                                                


5.      DATEIEN                                                             

5.1     Unbedingt ntig                                             
5.2     Selbst erzeugt                                              
5.3     Knnen Vorhanden sein                                       
5.4     Zusatz- / mitgelieferte fremde Programme                    

5.4.1   AT.SP (nicht erforderlich)                                          
5.4.2   CONFIG.SP (unbedingt erforderlich)                                  
5.4.3   GREETING.SP (nicht erforderlich)                                    
5.4.4   INFO.SP (nicht erforderlich, erstellt der User)                     
5.4.5   LOG.SP (erstekkt SP)                                                
5.4.6   MACRO.SP (erstellt SP)                                              
5.4.7   MHEARD.SP (erstellt SP)                                             
5.4.8   NEWS.SP (erstellt der User)                                         
5.4.9   NOGATE.SP (erstellt der User; Bsp. liegt bei)                       
5.4.10  PASSWD.SP (erstellt dr User)                                        
5.4.11  PATHLIST.SP (erstellt der User; Bsp. liegt bei)                     
5.4.12  PFKEYS.SP (erstellt der User; Bsp. liegt bei)                       
5.4.13  QRGLIST.SP (erstellt der User)                                      
5.4.14  QRT.SP (erstellt der User)                                          
5.4.15  Release.nts (wird mitgeliefert)                                     
5.4.16  REMHLPD.SP (wird mitgeliefert)                                      
5.4.17  REMHLPW.SP (wird mitgeliefert)                                      
5.4.18  RUNHLPW.SP / RUNHLPD.SP (erstellt der User)                         
5.4.19  RUNTNC.SP (bei Bedarf vom User erstellt)                            
5.4.20  SP.EXE (das Programm-File)                                          
5.4.21  SP.ICO (SP-Icon fr Windows)                                        
5.4.22  SP.PIF (wird mitgeliefert)                                           
5.4.23  STATUS.SP (erstellt SP)                                             
5.4.24  SUBST.SP (editiert der User, Bsp. mitgeliefert)                     
									    
6.      DXCCONV.EXE und DXC.DAT                                             

7.      CPRO.COM                                                            

8.      TFPCX.EXE                                                           

9.      WELCOME.SP (erstellt der User)                                      


10.     BILDSCHIRMAUFBAU                                                    

10.1    QSO-Fenster                                                         
10.2    Monitorbildschirm                                                   
10.2.1          Flags                                                       
10.2.2          TCP/IP                                                      
10.2.3          Unproto / UI                                                
10.3    Vorschreibfenster                                                   
10.4    POPUP-Fenster                                                       
10.5    Cursorbewegung                                                      
10.6    Pfeiltasten                                                         
10.7    Editierbefehle                                                      
10.7.1          Spezielle Editierbefehle                                    
10.7.2          Editor Tips                                                 
  

11.     BEFEHLE                                                             

11.1    Funktionstasten                                                     
11.2    Kombinierte Tasten-Befehle                                          
11.3    ALT-Befehle                                                         
11.4    Blttern                                                            
11.5    ESC-Befehle                                                         
11.5.1          Allegemeines ber ESC-Befehle                               
11.6    Fernsteuerung                                                       
11.7    PRIV-Level                                                          
11.8    Liste der Remotebefehle                                             
11.8.1          Erweiterung der Remotebefehle                               
11.9    Zeichenwandlerroutine                                               
11.10   Datenkompression                                                    
11.10.1         Beschreibung                                                
11.11   Drucken                                                             


12.     PERSONAL MESSAGE SYSTEM                                             

12.1    PMS Befehle                                                         
12.2    Diverses zum PMS                                                    
12.3    PMS S&F

13.     CONVERSMODUS                                                        


14.     BINRBERTRAGUNG                                                    

14.1    berbertragung mit Wiederaufnahm nach Abbruch                     
14.2    Automatische bertragung                                            
14.3    BINBATCH (Vollautomatisches-Mehrfachlesen)                          
14.4    Manuelle bertragung, unbemannt                                     
14.5    Voll manuelle bertragung                                           
14.6    Voll manuelle bertragung zu nicht #BIN# fhige Stationen           
14.7    Parameteraustausch                                                  
14.8    BOXBIN                                                              
14.9    Besonderheit                                                        


15.     7PLUS-BEARBEITUNG                                                   

15.1    Halbautomatisches 7Plus-Lesen                                       
15.2    Vollautomatisches 7Plus-Lesen und Konvertieren                      
15.3    7Plus Sende-Features                                                


16.     BROADCAST (SP-PACSAT)                                               
									  

17.     AUTOROUTING                                                         

17.1    Pfadlernen                                                          
17.2    Spezial-Pfade                                                       
17.2.1          Pfade ???   Pfade ???                                       

18      Autoconnect                                                         

19      DO-Files                                                            


20.     PASSWORT-MGLICHKEITEN                                              

20.1    SYSOP-Untersttzung / Userpasswort                          
20.2    DIEBOX Passwort                                             
20.3    DIEBOX User-Passwort                                        
20.4    THENET Passwort                                             
20.5    BAYCOM-BOX SYSOP Passwort                                   
20.6    FLEXNET Passwort                                            
20.7    BAYCOM-BOX User-Passwort                                    
20.8    DRSI-PC*PA                                                  
20.9    TNC3S                                                       
20.9.1          Bedienung des TNC3                                  
20.9.2          Probleme                                            
20.10   TNC-Befehle                                                 
20.11   Speicheroptimierung                                         
20.12   Betriebshinweise                                            
 


1. BERSICHT

1.1  SP-KOMFORT und FEATURES

SP ermglicht Ihnen mit praktisch jeder gngigen Digi- als auch Mailbox-
Software, ob als User oder als Sysop so komfortabel wie nur mgliich zu 
arbeiten. Als User ist fr praktisch alle Mailbox-Systeme bequemes Auswhlen 
der gewnschten Messages gesorgt, fr den Sysop ist diese Funktion auch mit
Erase-Befehlen gekoppelt..

Von User zu User ist eine Vielfalt an bertragungsmglichkeiten vorhanden,
egal ob es sich um Text- oder Binr-bertragungen handelt, fr jede dieser
Mglichkeiten gibt es bequeme und vollautomatische Modi.

"Ihr" SP knnen Sie, bei Ausschpfung aller, Mglichkeiten, zu einer
vollautomatischen Schaltzentrale machen, wobei Ihnen das Programm alles
abnimmt, was stndiges Konfigurieren und Nachdenken erfordert.  Somit knnen
Sie sich dann voll auf Ihre QSO'S, das Lesen aus der Box oder auf das
Auswerten von DX-Cluster Meldungen konzentrieren.

Fr alles andere sorgt Ihr (gut durchkonfiguriertes) SP fr Sie ... 
viel Spa damit!

1.2  LZEXE UND HNLICHES
SP.EXE darf nicht mit LZEXE oder hnlichen Komprimierern gepackt werden.
Innerhalb des Programms befinden sich Texte, die in Overlaytechnik
bedarfsweise eingelesen werden, sowie Codeoverlays.

1.3  KONVENTIONEN
Bitte beachten: Bei Tastenbeschriftungen wird generell die auf
der USASCII-Tastatur befindliche Beschriftung beschrieben.

ESC                     Drcke die Esc-Taste

CTRL, CTL (STRG)        Drcke und halte die Controt-Taste (Strg) und drcke
			dann die weiter angegebene Taste

Control                 Gleiche Bedeutung wie CTRL

ALT                     Drck und halte die Alt-Taste und drcke dann die
			weiter angegebene Taste

Kanal 0                 In einigen Befehlen wird "Kanal 0" verwendet um den
			Monitorkanal zu bezeichnen.

SPDIR                   Das Verzeichnis in dem sich CONFIG.SP befindet,
			markiert durch den DOS-Befehl SET SPDIR=......
			(siehe SET Befehl im DOS)


1.4 DATENTRANSPARENZ
Hier noch ein Wort zur Transparenz... Beim -bertragen von 7PLUS-kodierten
Files mu grundstzlich die Umlautwandlung ausgeschaltet sein, sowohl beim
Senden als auch beim Empfang! Zur Wahrung der Transparenz ist die ""-
Umwandlung zwischen Atari und IBM entfernt worden. ein "" das von einem
Atari empfangen wird, wird als "P" angezeigt.


2.  INSTALLATION

2.1  HARDWAREANFORDERUNGEN UND BETRIEBSSYSTEM

MINIMALE HARDWARE                         EMPFOHLENE HARDWARE
				
80286/16        2 MB                    ab 80386DX/33 4MB
DOS 5.0                                 ab DOS 6.0
Harddisk (beliebig)                     Harddisk (beliebig)
56Ok DOS- RAM frei                      62Ok DOS-RAM frei
256k XMS                                2MB XMS minimal
1 freie COM-Schnittstelle               mehrere freie COM-Schnittstellen
(IRQ nicht mehrfach belegt!)            (IRQ nicht mehrfach belegt)


SP 9.50 luft nicht auf Rechnern mit MS/PC-DOS 3.x oder 4.x.  SP soll wenn
mglich nur mit MS/PC-DOS verwendet werden. SP luft nicht auf XT-Rechnern
(auer Olivetti Quaderno oder hnlichem mit V30 und minimalst 1,6 MB) und
ist auf AT-Rechnern die keine Disk-Cache haben nur bedingt verwendbar.  Die
Installation des SMARTDRV.SYS ist unllich, da SP.EXE Codeoverlays
beinhaltet die nur bei Bedarf (und manchmal mehrfach pro Sekunde) von
Platte geladen werden mssen.

Auf Rechnern der Unterklasse sollte SP, wenn berhaupt, nur von einer RAM-
Disk aus gestartet werden! (man kopiert beim Aufruf von SP (aus einer
Batch-Datei) die SP.EXE in die Ramdisk und startet von dort)

Zu beachten ist:

Files die als Beispiel beiliegen (und die fr den Raum Mnchen zufllig
brauchbar sind) wie z.B. QRGLIST.SP, PATHLIST.SP, WELCOME.SP etc MSSEN
editiert werden !

Sie werden deshalb von INSTALL.EXE NICHT IN DAS NOTWENDIGE VERZEICHNIS
C:\SP\CFG KOPIERT!

Hinweis zur lnstallation:

Sollten Sie sich whrend der lnstallation von SP 9.50 (mit INSTALL oder
UPGRADE) bei der Eingabe der SNP vertippen, bitte die lnstallation NICHT
erneut ausfhren, sondem nach der Installation ins Installationsverzeichnis
gehen (normalerweise C:\SP) wechseln und dort den Befehl PUTSNP ausfhren.
Sie haben dann Gelegenheit, Ihre SNP emeut einzugeben (wird abgefragt).

Bei Problemen mit dem DOS-Austieg (CTRL-F8, ESC DOS, RUN Befehle)
Bitte SP mit der Kommandozeilenoption: "s" starten ! (SP -s)

	 INSTALL.EXE
	 INSTALL.EXE funktioniert nicht bei der Installation auf Floppy.

Achtung:     Es ist nicht mglich, SP auf einem Rechner mit nur zwei 36Ok
--------     Floppylaufwerken zu installieren!

Beim Aufruf von INSTALL wird auch die SNP abgefragt. Dies ist bequemer, ais
die Abfrage nachtrglich durch ein eigenes Programm durchzufhren.

Kann man in dem Moment die SNP nicht eingeben, weil man den Zettel nicht
findet, oder aus sonstigen Grnden, so gibt man nur ENTER ein, und benutzt
PUTSNP.EXE spter.

2.1  DAS INSTALLIEREN

Fr eine relativ problemlose, erstmalige Installation, Diskette in A: einlegen
und A:INSTALL aufrufen, SP wird auf C: installiert.  Falls eine ltere Version
in c:\sp installiert worden ist, wird dieses Directory in c:\sp.000 umbenannt.

Selbst wenn Sie mehr als einen TNC haben, oder 1 TNC und einen PK232 haben

- das Installationsprogramm nimmt Ihnen einige Sorgen ab.

Nach dem lnstallationsvorgang ist SP sendefertig.

Das Installieren per INSTALL.EXE oder UPGRADE.EXE und der nachfolgende
Aufruf von SP, wird dann funktionieren, wenn die von INSTALL/UPGRADE
gewhlte DEFAULT-Verzeichnisstruktur beibehalten wird!

Es empfiehlt sich jedoch, das System fr Ihren Gebrauch zu optimieren.  Im
folgenden Kapitel werden die Mglichkeiten der individuellen Anpassung
beschrieben.  Bitte beachten Sie beim Editieren der Datei CONFIG.SP, da Sie
immer eine Sicherheitskopie anlegen.

REC= wird bei der lnstallation auf 150 gesetzt, und mu, sofern man mehr
zurckblttem will in der CONFIG.SP editiert werden.

INSTALL.EXE stellt sicher, da in der CONFIG.SYS zumindest FILES=60
eingetragen ist. 60 Files reichen im Allgemeinen aus. Will man auf 40 Kanlen
auf allen Kanlen SAVE EIN haben, so ist dieser Wert manuell auf FILES=80
zu setzen.

INSTALL.EXE bietet am Ende an, den Rechner neu zu booten, was man auch tun
sollte, damit die genderten Eintrge der CONFIG.SYS wirksam werden.

9600 BAUD TNCS

Bei Filebertragung mit 9600 Baud auf 80386- oder 80286-Rechnern SOLLTE DER
MONITORKANAL MIT ESC MN ABGESCHALTET WERDEN, um einen TNC-berlauf zu
verhindern.

2.3  KONFIGURATION VON SP
	
SP wird mittels der Datei CONFIG.SP konfiguriert.  Nahezu alle
Betriebsparameter lassen sich hier einstellen.  Diese Datei ist
zeilenweise aufgebaut, jeder Befehl besteht aus drei Buchstaben,
gefolgt von einem Gleichheitszeichen und dem eingestellten Wert.
Eine Zeile die mit einem #-Zeichen beginnt ist eine Kommentarzeile
und wird ignoriert.
	
Eine Besonderheit stellen Zeilen dar, die mit geschweiften Klammern beginnen.

Das Zeichen nach einer linksgeschweiften Klammer benennt einen Satz optional
auszuwertender Befehle.  Dieses Zeichen mu ein Grobuchstabe (A.Z) oder
eine Ziffer (0..9) sein.  Als Default wird hier "0" angenommen. Beim Start
von SP knnen auf der Kommandozeile Startparameter angegeben werden,
eingeleitet von einem Bindestrich.

Alle Zeilen zwischen der betreffenden linksgeschweiften und rechtsgeschweiften
Klammer werden nur dann ausgefhrt, wenn der Kommandozeilenparanieter mit
dem der linksgeschweiften Klammer folgenden Zeichen bereinstimmt. Dies
ermglicht eine Vielfalt von Konfigurationen die bei Bedarf angewendet werden
knnen, zum Beispiel um einmal mit 1 TNC, und das nchste Mal mit 2 TNCs zu
starten.

Eine Besonderheit stellen hierbei die Zeichen "c" und "m" (Kleinbuchstaben!)
dar.

Hiermit ist es mglich, eine CONFIG.SP fr Farb- und Monochrombildschirme zu
benutzen-, diese Option wird eigentlich nur als Installationshiffe benutzt -
in der mitgelieferten CONFIG.SP sind Attributte fr Mono und Farbe bereits
vorgegeben, und SP sucht sich beim Start automatisch die entsprechenden Werte.

Es besteht auch die Mglichkeit, mehrere CONFIG-Dateien zu benutzen, wovon
jeweils eine ausgewhlt werden kann.

ALLE diese Dateien mssen sich im SPDIR befinden.  Die Auswahl erfolgt auf
eine von zwei Arten:

1 .    Mittels Umgebungsvariable SPCFG, zum Beispiel: SET SPCFG=CONFIG.2
2.     Mittels Kommandozeilenparameter, zum Beispiel: SP -cCONFIG.1

Es ist zu beachten da:

*   *   nur der Dateiname ohne Pfad oder Laufwerk angegeben werden darf,
*   *   nur ein Kommandozeilenparameter verwendet werden kann, mit Methode 2
	als keine weiteren Parameter verwendet werden knnen.
*   *   auf der Kommandozeile das "c" klein geschreiben werden mu
*   *   Methode 2 Vorrang hat vor Methode 1, und
*   *   wenn keine der beiden Methoden angewendet, wird CONFIG.SP
	verwendet.

In CONFIG.SP knnen Zeilen mit Leerzeichen beginnen, und Zeilen knnen
Kommentare beinhalten.  Ein Kommentar ist ein "#", wird diese Zeichen
innerhalb einer Zeile gefunden, so wird der Rest der ZUeile, einschlielich
allerLeerzeichen LINKS von "#", ignoriert.  Wird eine "#" in einem Text
bentigt, so ist es zu verdoppeln ("##").  Siehe die beigefgte CONFIG.SP fr
Beispiele.  Wenn am Zeilenende (z.B. bei HOS=) ein Leerzeichen gebraucht wird,
so ist der gesamte String in doppelte Anfhrungszeichen zu setzen,
zum Beispiel:

HOS="    "      # HOLD-String besteht aus 4 Leerzeichen.

Optimaler Konfigurierungs-Spezialparameter {w. Falls eine Zeile mit {w beginnt
werden die bis zur nchsten }-Klammer aufgefhrten Befehle nur dann
ausgefhrt, wenn SP unter einem Multitker luft (z.B. Windows).
Der Spezialparameter {w lt sich in seiner Funktion umkehren, indem man ein
"!" anhngt.

Z.B.: {w    wird nur bei Windows ausgefhrt
      {w!   wird nicht bei Windows ausgefhrt

Im Folgenden ein Beispiel, bei dem in Normalfall mit 1 TNC gearbeitet wird, und
optional auf Betrieb mit 2 TNCs geschaltet wird:

{0
CFG=TNCS:1
}
{1
CFG=TNCS:2
}
CFG=PORT0:1
CFG=BAUD0:9600
CFG=CHANS0:10
{1
CFG=PORT1:2
CFG=BAUD1:9600
CFG=CHANS1:10
}

Aufruf
-------

C:>SP      SP Startet mit 1 TNC an COM1, 10 Kanle
C:>SP -1   SP Startet mit 2 TNCs an COM1 und COM2, 20 Kanle insgesamt

Bei dieser Gelegenheit, hier alle fest eingebauten Kommandozeilenoptionen:

"c"     fr den Aufruf verschiedener CONFIG.SPs

"b"     bei SP -b wird das Startbanner nicht angezeigt

"@"     die'-@' Option wird bei Autoconnect beschrieben

"s"     SP lagert normalerweise die SP.EXE beim Austeig ins DOS aus.
	Es gibt mglicherweise Rechnerkonfigurationen, bei denen dies
	Probleme verursacht, wenn das der Fall ist, mu man SP mit der
	Option -s starten.

"x"     in der gezielten Verwendung verschiedener Konfigurierung steht
	das X fr den Aufrufparameter

..z"    und bei SP -z wird STATUS.SP gelscht
	
Optionen knnen mehrfach vorkommen, z.B.: SP -12bz


2.3.1  TNC-KONFIGURATION
				
Zwei allgemeine und 6 TNC-Parameter werden mit CFG= Befehlen eingestellt:
CONFIG.SP enthlt grundstzlich zwei verschiedene Arten von
Konfigurationsbefehlen, TNC-Konfiguration und Betriebsparameter.
Zur TNC-Konfiguration zhlen alle Befehle die mit CFG= beginnen.


Innerhalb der Betriebsparameter gibt es Befehle die verschiedenartige
Parameter bentigen - Zahlenwerte (begrenzt oder unbegrenzt), Farb-
bezeichnungen und Strings.  Viele Parameter sind "ein/aus" Werte, wie
"OFF" oder "0" aus, und "ON" oder "1" ein bedeuten.

Farbbezeichnungen werden fr Bildschirmattribute verwendet; alle Befehle die
mit "A" beginnen sind Bildschirmattribute.  Farben knnen allerdings auch als
Zahlenwerte angegeben werden.

Zahlenwerte knnen hexadezimal oder dezimal angegeben werden.  Ein
hexadezimaler Wert mu mit vorangestelltem '$" angegeben werden.

Bitte beachten: die letzte Zeile von CONFIG.SP mu mit RETURN abgeschlossen
sein, viele Editoren fgen am Dateiende kein RETURN ein!

2.3.2  BILDSCHIRMKONFIGURATION

CFG=VIDEO:n     n kann folgende Werte annehmen:

0 =             beliebige Bildschirmkarte (Mono oder Farbe)
1 =             EGA-Karte mit 43 Zeilen
2 =             VGA-Karte mit 50/80 Zeilen
x =             zu verwendender Bildschirmmodus, mu dezimal angegeben werden

Sicherlich kommt es fter vor, da jemand einen VGA Bildschirm benutzt, ihm
aber eine Auflsung mit 50 oder 60 Zeilen zu anstrengend ist, so kann man hier
mogeln.  Man hat also eine VGA Karte und mchte 43 Zeilen, so whlt man
einfach die EGA Karte aus.

Achtung!        Bei Verwendung eines Monochrombildschirms mit EGA/VGA mu
		"M" angehngt werden, z.B. CFG=VIDEO:2,M

Wer unbedingt einen Spezialmodus seiner VGA-Karte einstellen will, der kann
das tun.  Bis zu 32 Bytes Programmcc>de (hexadezimal) knnen aufgerufen
werden.  Wer Lust hat, kann folgende Zeile mal auf einer ET4000 VGA
probieren'.

       CFG=VIDEO:0,b8,26,00,cd,10,b8,1 1,1 1,b3,00,cd,1 0

Monochromdisplay an Farbkarte:

Bei Problemen (z.B. auf Laptops) mit Textattributen sollte VIDEO=X,M
verwendet werden, wobei "x" der Videomodus (siehe oben) ist.  Das "M"
ist fr alle Attribute gltig.  Als Attributsatz wird in diesem Fall
der mit "{m" beginnende Block benutzt!

2.3.3  BETRIEBSSPRACHE

In SP sind deutsche und englische Texte integriert.  Die Betriebssprache wird
ausgewhlt mit

       CFG=LANG:xxx
       CFG=LANG:DEU oder
       CFG=LANG:ENG

2.3.4  ANZAHL DER TNCS

       CFG=TNCS:n
       "n" ist die Anzahl der tatschlich verwendeten TNCs (DRSI-Karten und
       USCC-Karten zahlen immer als ein TNC).

2.3.5 AUSWAHL DES COM-PORT

       CFG=PORTx:n
       x    TNC-Nummer (TNCs sind fortlaufend von 0 numeriert)
       n    Portnummer (im Regelfall die COM-Nummer)

Zur Portnummer ist zu beachten, da fr COM1 und COM3, sowie COM2 und
COM4 von SP der selbe IRO angenommen wird.  Stimmen die lRQs von COM3
und COM4 nicht damit berein, so mu nach dem unten stehenden Beispiel
verfahren werden! Ebenfalls ist zu beachten, da aufgrund von
Hardwareproblemen per Design der Schnittstellen es nicht mglich ist, zwei
aktive Schnittstellen auf dem selben IRQ zu haben! Fr COM3 und COM4
empfehle ich, die IRQs 2, 5 oder 7 zu verwenden (IRQ2 nicht bei Windows!)

Beispiel:

CFG=PORTx:n.D,1
x = TNC-Nummer
n = COM-Port (1 bis 4)
p = Portadresse in hexadezimal
i = IRQ-Nummer des Port

Beispiel:

	CFG=PORT0:4,3B8,5       C0M4 Adresse 3B8, IRQ 5

Bei Verwendung von TFPCX oder TFX ist die Portnummer mit 'T' anzugeben:

	CFG=PORTn:T

Bei Verwendung einer DRSI-Karte (dies gilt auch fr TFPCX, wenn es mit dem -
DR Parameter gestartet wird) ist die Portnummer mit "D" anzugeben:

	CFG=PORTn:D

Gebte Bastler sollten die AT-IRQs (IRQ8-15) anzapfen.

2.3.6 BAUDRATE ZWISCHEN RECHNER UND TNC

	CFG=BAUDx:n
	x = TNC-Numnier
n = Baudrate (1200, 2400, 4800, 9600, 19200 c>der 38400)
bei Verwendung eines TNC3 knnen alle Baudraten benutzt werden, auch 57600
und 115200.


2.3.7  KANALZAHL

	CFG=CHANSx:n
	x = TNC-Numrmr
n = Anzahl der auf diesem TNC verwendeten Kanle

Die Anzahl der Kanle darf die im WA8DED-EPROM festgelegte Kanalzahl nicht
berschreiten, die Gesamtsumme aller Kanle darf 40 nicht berschreiten.
Bei Betrieb mit dem TNC3S von SYMEK sollte an die Kanalzahl noch ",TNC3"
angehngt werden, zum Beispiel:

	CFG=CHANSO:8,TNC3
Die Firmware ab Version TF 2.6 enthlt den "erweiterten Ho In der TNC-
Konfiguration lt sich bestimmen, ob der erweiterte Hostmode verwendet
werden soll.

Hierzu wird die Option "NE" verwendet.

	CFG=CHANSx:n,NE

Ignoriert den erweiterten Hostmode von TFPCX, TNC3, TF 2.6, ansonsten wird
der erweiterte Hostmode verwendet.

	CFG=CHANSx:n,TNC3,NE ist ebenso gltig.

Beim Hochstarten von SP bleibt der Monitorkanal bis nach dem 5. Durchlauf
durch die Hauptschleife ausge@altet.

Es ist ratsam, bei Betrieb mit mc>demen TNCS, die Baudrate zwischen Rechner
und TNC auf den maximal mglichen Wert (meist 19200) zu setzen.

Erst bei Problemen sollte die Baudrate niedriger angesetzt werden, jedoch
immer hher als die Funkbaudrate.  Beim TNC3 sind auch die Baudraten: 57600
und 115200 einstellbar.

2.3.8  16550 UART (Fifo)

	CFG=FIFO:n (n im Bereich 0..2. gefault 1)

	0 = FIFO wird von SP ausgeschaltet und bleibt aus.
	1 = FIFO wird von SP eingeschaltet und bleibt ein.
	2 = FIFO wird von SP eingeschaltet und am Ende ausgeschaltet.

Diese Einstellung gilt fr alle Schnittstellen und ist nur relevant wenn
mindestens eine Schnittstelle mit 16550 betrieben wird.

2.3.9  VARIATIONEN

Schnittstellen die nicht dem IBM-Standard entsprechen:

Der sogenannte IBM-Standard bei COM-Schnittstellen sieht nur C0M1 und
C0M2 vor.  C0M3 und C0M4 sind zwar vorgesehen, belegen aber laut
"Standard" die selben IRO-Leitungen wie COMI und C0M2, was zu Problemen
fhrt Die meisten Schnittstellenkarten werden deshalb so geschaltet, da C0M3
auf IR02 und C0M4 auf IR05 liegen.

Die AT-spezifischen IRQs knnen (mit einer 16-Bit RS232-Karte) ebenfalls
verwendet werden.  Um Schnittstellen deren IRO oder Portadresse nicht dem
Standard entsprechen trotzdem mit SP verwenden zu knnen, kann die
Portangabe in CONFIG.SP um die betreffenden Werte ergnzt werden.


2.3.10  MEHRERE TNCS AN 1 SCHNITTSTELLE

Wenn mehrere TNCs an einer Schnittstelle betrieben werden, entweder mit
Umschaltlogik nach DB9AP oder TNCIO-Karte von DL5HCD, so mu jeder.dieser
TNCs mit gleicher Baudrate und COM-Port angegeben werden. Dabei ist der
COM-Port als 2-stellige Hexadezimalzahl anzugeben, mit der fr den jeweiligen
TNC zutreffenden TNC-Nummer (0..3) in den oberen 4 Bits.  Die Baudrate
mu fr alle TNCs angegeben werden!
		
Die Grafikdarstellung der UMSCHALTLOGIK siehe ANGANG A
					
Beispiel:
	
3 TNCs an C0M1:

	CFG=TNCS:3
	CFG=PORTO:01
	CFG=BAUDo:9600
	CFG=CHANSO:4
	CFG=PORT1:11
	CFG=BAUD1:9600
	CFG=CHANS1:4
	CFG=PORT2:21
	CFG=BAUD2:9600
	CFG=CHANS2:4



2.3.11  BETRIEB MIT TFPCX/TFX

Wird TFPCX benutzt um einen KISS-TNC an SP anzupassen, so mu als COM-
Port "T" angegeben werden, eine Baudrate ist nicht anzugeben.  Die von TFPCX
benutzte Vektoradresse wird von SP automatisch ermittelt.


2.3.12  BETRIEB MIT DRSI PC*PA

Wenn ein DRSI PCPA verwendet wird, so ist als COM-Port "D" anzugeben.  Der
von TNCTSR verwendete Vektor wird automatisch gesucht, eine Baudrate
ist nicht anzugeben.

Achtung: Ein DRSI PC*PA erscheint als ein TNC! (Ebenso eine USCC Karte
oder ein TNC3S) !


2.3.13  TNC-IDENTIFIKATION

Als zustzlicher Informationstrger kann jedem TNC ein sogenannter IDENT
zugewiesen werden, welcher in allen Status- und Fehlerrneldungen an die
connecteten Stationen ausgegeben wird. @ IDENT darf maximal 6 Zeichen lang
sein und wird wie folgt definiert:
	
	  CFG=IDENTx:s
	  x = TNC-Nummer
	  s = 1 bis 6 Zeichen

Beispiel:   CFG=IDENT0:70CM

Achtung: Dieser IDENT ist nicht connectbar!

2.3.14  TEXTATTRIBUTE (Attribut = Farbe)

Textattribte sind Farben oder (auf Monochrombildschirmen) Unterstreichungen
und hnliches.  Diese knnen entweder numerisch oder nmemonisch angegeben
werden.

Bei der numerischen Angabe sollte man hexadezimal whlen, weil zwischen den
hexadezimalen Werten und den zugeordneten Farben eine logische Verbindung
besteht.
				
Zunchst jedoch die mglichen Einstellungen bei einem monochromen
Bildschirmadapter.  Es bedeuten:

1    = unterstrichen
7    = normal
15   = hell
112  = invers

Damit die Farbe blinkt wird 128 addiert.

Bei einer Farbgrafikkarte bedeuten (Achtung Hexadezimalwerte!):

	  0          (BLK)   Schwarz
	  1          (BLU)   Blau
	  2          (GRN)   Grn
	  3          (CYA)   Cyan
	  4          (RED)   Rot
	  5          (MAG)   Magenta
	  6          (BRN)   Braun
	  7          (LGY)   Hellgrau
	  8          (DGY)   Dunkelgrau
	  9          (LBL)   Hellblau
	  A          (LGN)   Hellgrn
	  B          (LCY)   Hellcyan
	  C          (LRD)   Hellrot
	  D          (LMA)   Hellmagenta
	  E          (YEL)   Gelb
	  F          (WHI)   Wei

Die Farben 1-7 knnen sowohl als Vorder- als auch Hintergrundfarben benutzt
werden, die Farben 8-F sind nur als Vordergrund verwendbar.  Alle benutzten
Hintergrundfarben (mit Ausnahme der Statuszeilen) sollten gleich sein!
								
Das Farbattribut ergibt sich aus der Kombination von Hintergrund und
Vordergrund bei der numerischen Darstellung.

ABS-$01         Beispiel Blau auf schwarzem
		Hintergrund
		
ABS=BLU,BLK     Nmemonisch ist es genau umgekehrt, fr den selben
		Effekt knnte man es so schreiben
		
AWA-BLU,BLK,BLINK    Um ein Textattribut zum Blinken zu bewegen, wird in
		     der nmemonischen Angabe ",BLINK" angehngt
		
AWA=$81         In der hexadezimalerl Angabe wird $80 dazuaddiert
		Beispiel (wie oben, blinkend):
		
In der folgenden Auflistung aller Konfigurationsbefehle sind die
Defaultfarben fr die jeweiligen Attribute angegeben.


AAM=Farbe       AAM=WHI,BLU     Farbe fr das MYCALL wenn es bei
				Multiconnect von SP automatisch gendert
				wurde.

ABC=Farbe                       Setzt die Farbe fr Broadcast-Header.

ABI=Farbe       ABI=LBL,CYA     Farbe fr Rufzeichen in der unteren
				Statuszeile auf dessen Knal ungesehene
				daen eingegangen sind.

ABS=Farbe       ABS=YEL,BLU     Farbe fr die untere Statuszeile

ACL=Farbe       ACL=YEL,CYA     Farbe fr Prompts und DX-Meldungen eines
				Packte-Cluster (siehe auch CLU=)

ACM=Farbe       ACM=WHI,BLU     Farbe fr die komplette Anzeige des
				betreffenden Kanals

ACR=Farbe       ACR=LRD,CYA     farbe fr die von DXCCONV.EXE
				ausgewerteten Clusterdaten.

ACU=Farbe       ACU=CYA,WHI     Farbe fr den Softwarecursor im
				Vorschreibfenster.

AD0 bis AD7     Default=wie AH0 AD0 bis AD7 sind 8 Farben fr die
				Monitorheader bei der DRSI-Karte, der USCC
				Karte oder dem TNC3.  Nicht definierte Farben
				werden auf die AH0= Farbe gesetzt.
				AD0 fr PORT 0
				AD1 fr PORT 1 ...bis AD7 fr PORT 7

ADC=Farbe       ADC=WHI,BLU     Farbe fr die "discon" Anzeige in der unteren
				Statuszeile.

ADF=Farbe       ADF=WHI,CYA     Default-Farbe, verwendet fr eingegebenen
				Text im Vorschreibfenster und alle anderen
				Texte ohne eigene Farbe.

AEM=Farbe       AEM=RED,GRN     Farbe des Popup-Fensters in dem Status- und
				fehlermeldungen ausgegeben werden.

AFL=Farbe       AFL=ZEL,GRN     Farbe fr die "Flags" Anzeige in der oberen
				Statuszeile.

AFS=Farbe       AFS=BLK,WHI     AFS= ist die Farbe, die fr Vollbildanzeigen
				aller Art verwendet wird.
		
AHn=Farbe       AH0=BLK,CYA     Farbe fr Monitorheader. Diese Farbe
				existiert vier Mal (1 x pro TNC), "n" im
				Farbenamen bezeichnet die TNC-Nummer (das
				Beispiel ist fr TNC 0).
		
AHX=Farbe       AHX=WHI,BLK     AHX= die Farbe fr den HEX-DUMP. (HEX=)
		
Aln=Farbe       Al1=WHI,CYA     Farbe fr Monitorinformation.  Diese Farbe
				existiert vier Mal (1 x pro TNC), "n" im
				Farbenamen bezeichnet die TNC-Nummer
				(das Beispiel ist fr TNC 1).
		
AMF=Farbe       AMF=RED,CYA     Farbe fr MultiMonitor-Daten die von der in
				der oberen Statuszeile angezeigten Station
				empfangen wurden.

AMT=Farbe       AMT=BLU,CYA     Farbe fr MultiMonitor-Daten die von der in
				der unteren Statuszeile angezeigten Station
				empfangen wurden.

ANR=Farbe       ANR=LBL,CYA     Farbe fr gehrte NET/ROM (TheNet) Header.

APM=Farbe       APM=GRN,CYA     Farbe fr lokal ausgegebene (an der Konsole)
				PMS-Texte.
		
ARX=Farbe       ARX=BLK,CYA     Farbe fr empfangenen QSO-Text.
		
AS2=Farbe                       AS2= ist die Farbe fr die zweite obere
				Statuszeile.
		
ASC=Farbe       ASC=            Farbe fr den Cursor der bei ESC SO zur
		RED,CYA,        Spaltenauswahl verwendet vird.
		BLINK
		
AST=Farbe       AST=MICYA       Farbe fr gesendeten Text, in dieser im
				Echomodus im Empfangsfenster angezeigt
				wird
		
ASX=Farbe       ASX=RED,CYA     Farbe fr Statusmeldungen vom TNC.
		
ATI=Farbe       ATI=YEL,CYA     Farbe fr die TNC-ID - den Bezeichner der bei
				Multi-TNC-Betrieb am linken Rand einer jeden
				Monitorheaderzeile ausgegeben wird.
		
ATS=Farbe       ATS=YEL,BLU     Farbe der oberen Statuszeile.

ATT=Farbe       ATT=BLKLGY      Farbe fr das Ticker-Tape im  Monitorkanal.

AUI=Farbe       AUI=LRD,CYA     Farbe fr Ul-Frames im Monitorfenster (Baken
				usw.)

AVA=Farbe       AVI=LRD,LGY     Farbe die fr den ESC VIEW Befehl verwendet
				wird.  Wenn sie nicht gesetzt, ist sie
				identisch mit ADF=.

AWA=Farbe       AWA=RED,CYA     Textfarbe fr Warnungen (Retryzhler usw)
				oder bestimmte Flags.
		
BAA=ON oder OFF (Default ON)    Bei BAA=ON werden ankommende Daten immer auf 
				Binr- oder 7PLUS- bertragung ausgewertet. 
				Einzige Bedingung ist hier, da SP vor dem 
				Header mindestens eine Textzeile empfangen 
				hat. Wenn BAA=OFF dann werden die Daten nur 
				ausgewertet wenn die Gegenstation Level 3 hat.

BBL=100..600    Defauft=300     Wenn die Anzahl der freien TNC-Puffer unter
				den gesetzten Wert fllt, wird fr die Anzeige
				der Puffer die AWA= Farbe (WarnAttribut)
				verwendet.

BCA=ON/OFF      Default=OFF     Will man Broadcast-Daten speichern, mu hier
				BCA=ON gesetzt werden.
				
BCC=Bake                        Einige Mailboxen (FBB, BayBox) senden
				Baken aus, in denen Rufzeichen angegeben
				werden fr die Nachrichten vorliegen.  Wenn
				eine Bake gehrt wird in der das eigene
				Rufzeichen erscheint (d.h. MYCALL des
				Monitorkanals des entsprechenden TNC),
				dann wird dies angezeigt.
				
				Es knnen jetzt beliebig viele Bakenziele 
				angegeben werden (Max. 127 Zeichen auf der 
				Zeile). Dadurch ist eine Mailerkennung auch 
				mglich wenn mehrere verschiedene Boxen 
				unterschiedliche Kennungen verwenden.
				Beispiel:
				BCC=MAILS USER INFO
		
BCD=MAILS       BCD=Pfad        Hier wird das Wurzelverzeichnis fr
		BCD=            Broadcast-Daten angegeben.  Dieses
		C:\SP\BCAST     Verzeichnis wird von INSTALL.EXE angelegt.
				(Ebenso von UPGRADE.F-XE). Hier befinden
				sich noch zwei weitere Verzeichnisse, die
				ebenfalls bei der Installation angelegt
				werden. Bei manueller Installation ist zu
				beachten, da die Verzeichnisse auch dann
				existieren mssen, wenn BCA=OFF ist!
				In diesem Verzeichnis wird die Datei:
				SIDLIST.SP mitgefhrt.  Diese Datei enthlt
				eine Liste aller Bulletin IDs (beim Speichern
				von Broadcast-Messages), und wird benutzt
				um doppelte Speicherungen von Nachrichten
				zu verhindern.
				Achtung: Die Datei wird, wenn sie auf mehr als
				32 KB angewachsen ist, automatisch
				verkleinert (die ltesten Eintrge gestrichen).
				
BCH=0N/OFF      Defauft=ON      Zum Unterdrcken der Speicherung von
				Mailbox-Headem mu BCH=OFF gesetzt werden.
				(Broadcast)

BCL=Rufzeichen                  Hier kann eine Liste von Rufzeichen angegeben 
				werden, deren Mails vom Broadcast-Empfnger 
				ignoriert werden. Siehe Beispiel in CONFIG.SP.

				Wenn im Broadcastheader ein "Userfilename" 
				angegeben ist, dann wird dieser anstatt der 
				fortlaufenden Numerierung verwendet (gilt nur
				fr BCP=OFF).

BCN=LISTE       Default=leer    Hier werden Rubriken angefhrt, die nicht
				gespeichert werden sollen. (Broadcast)
				Bei mehr Rubriken als auf eine Zeile passen,
				knnen mehrere BCY= Zeilen definiert
				werden.
				
BCP=ON/OFF      Detauft=OFF     BCP=ON mu gesetzt werden, wenn die
				gespeicherten Broadcast-Daten ins PMS
				importiert werden sollen.

BCS=0N/OFF      BCS=OFF         Wenn ON werden alle Baken (UI-Frames mit
				Protokoll-ID F0) in der Datei BEACONS.SP im
				SPDIR gespeichert.
				
BCY=LISTE       Defauft=leer    Hier werden Rubriken angegeben, die
				gespeichert werden sollen.  Bei mehr Rubriken
				als auf eine Zeile passen, knnen mehrere
				BCY= Zeilen definiert werden.

BEB=ON/OFF      BEB=OFF         Wenn ON wird am Ende einer Binrbertragung
				ein Signalton ausgegeben.


BIL=ON/OFF      BIL=OFF         Wenn ON wird beim manuellen Absenden
				einer Binrdatei (ESC SB), vor der Binrdatei
				noch eine Leerzeile ausgesendet.

BIN=Pfad        Default=        BIN bezeichnet den Pfad, unter dem die mit:
		SVP - Pfad      BoxBin oder //RBAT gelesenen Dateien
				abgespeichert werden.  Wenn nicht
				angegeben, wird der mit: SVP= definierte
				Pfad verwendet.

BLI=Zahl        Default keine   BLI= setzt die maximale Filegre fr
				Binrbertragungen.
				Gilt nicht, wenn sich der Anrufer im Sysop-
				Modus befindet. -- gilt auch fr //R7 --

BLK=ON/OFF      BLK=ON          Hiermit kann man einstellen, ob statt dem
				blichen BLINKEN (wenn gesetzt),der
				Hintergrund aufgehellt werden soll.
				BLK=ON Die BLINK Farbe blinkt wie bisher
				BLK=OFF statt Blinken wird der Hintergrund
				aufgehellt.  Die Farben 8-F. knnen als
				Hintergrundfarbe verwendet werden.  Dies
				funktioniert offensichtlich nicht mit allen
				handelsblichen Grafikkarten.

BMM=ON/OFF      Defauft=OFF     Wenn mit ESC MM der Multimonitor
				eingeschaltet ist, so kann mit BMM=OFF das
				endlose Anzeigen von [BIN xxx Bytes) auf dem
				MM-aktiven Kanal abgeschaltet werden (gilt
				nicht fr den Monitorkanal, hier muss mit 
				ESC NB ein/aus geschaltet werden).

BOX=....        BOX=DB0...      Diese Option gibt Rufzeichenteile an, anhand
				derer eine Mailbox identifiziert werden kann.
				Ein "." bedeutet, da es sich um ein beliebiges
				Zeichen handeln kann.  Hier erkannte
				Stationen bekommen automatisch den Priv-
				Level 3. Vorgegeben sind:
				BOX=DB0...;DKO...;OE.X..;LXO...
				Rufzeichen werden durch ";" getrennt.

BPS=ON/OFF      Default=ON      Bei BPS=ON werden BAYCOM-Box-Pawrter
				(Sysop - undloder Userpawort) sofort
				ausgesendet, ohne erst ins Vorschreibfenster
				geschrieben zu werden.  Dies bezieht sich nur
				auf die Baycom-Box ab Version 1.18 und wenn
				die Box mit "b" in der GREETING.SP
				gekennzeichnet wurde (LEV=b).

BSB=ON/OFF      Default=OFF     Normalerweise wird Zurckblttem beim
				Kanalwechsel ausges&altet.  BSB=ON
				verhindert dies, so da man beim
				Zurckschalten auf einen Kanal auf dem
				zurckgeblttert war, wieder an derselben
				Stelle herauskommt, vorausgesetzt es sind
				nicht mehr Daten eingelaufen als in den Puffer
				passen.

BSG=ON/OFF      BSG=OFF         Wenn auf OFF gesetzt, wirken Ctl-PgUp und
				Ctl-PgDn nur auf dem augenblicklichen Kanal,
				ansonsten wirken sie global auf allen Kanlen.


BTT=ON/OFF      Default=OFF     Temporre Dateien die bei #BIN#
				zwischenzeitlich entstehen, werden
				normalerweise in das mit RMP= definierte
				Verzeichnis geschrieben.  Setzt man BTT=ON
				werden sie in das mit TMP= bestimmte
				Verzeichnis geschrieben.

CBL=n           CBL=10          Gibt die Lnge der Connectklingel an (Anzahl
				der Klingelzeichen).

CBC=format      CBC=D$$%%%      Normalerweise wird in der Rufzeichenprfung 
				(verwendet fr Mails im PMS, sowie Dateien im 
				REM-Verzeichnis) der bliche Rufzeichenaufbau
				fr Amateurfunk zugrundegelegt. Dies hat fr 
				viele CB-Funker den Nachteil, da ihre 
				CB-Calls nicht als Rufzeichen anerkannt werden 
				und sie somit per PMS keinen Store-and-Forward 
				betreiben knnen. Die CONFIG.SP-Option CBC= 
				schafft hier Abhilfe. CBC= ist eine 
				Zeichenkette, die ein oder mehrere Rufzeichen 
				beschreibt. Dabei bedeuten die folgenden 
				Zeichen:
				%   das zu prfende Call mu an der Stelle 
				    eine Ziffer haben
				$   das zu prfende Call mu an der Stelle 
				    einen Buchstaben haben
				?   das zu prfende Call mu an der Stelle 
				    einen Buchstaben oder eine Ziffer haben
				,   Ende dieses Rufzeichens, ein weiteres 
				    folgt.
				Beliebige Grobuchstaben mssen genau an der 
				Stelle stehen.
				Beispiel:
				
				CBC=D$$%%%
				Das CB-Call mu mit "D" beginnen, gefolgt von 
				zwei Buchstaben und drei Ziffern.
				
				CBC=D$$%%%,DCB???
				Das CB-Call mu entweder wie oben sein, oder 
				"DCB" gefolgt von 3 weiteren Zeichen (in 
				beiden Fllen mssen die Calls 6-stellig 
				sein).
		
CDR=LAUFW.      Default leer    CDR= setzt die Laufwerksnummer des CD-
				ROM Laufwerks, wobei:
				D: = 4-1 E: = 5; F: = 6 usw.
				Das gesetzte Laufwerk muss nicht unbedingt
				ein CD-ROM Laufwerk sein, das hier
				angegebene Laufwerk kann auch ein
				"normales" Laufwerk sein (andere Partition
				oder anderes Laufwerk), auf das man einem
				Remote-User hiermit zugreifen lsst.  Der
				Startpfad dieses Laufwerks ist immer das
				ROOT Directory, demzufolge ist das gesamte
				Laufwerk vom Anrufen verwendbar.  CDR kann
				NiCHT: A- , B: oder C: sein!
				Werm kein CDROM-Laufwerk verwendet
				werden soll, so darf CDR= in der CONFIG.SP
				nicht aktiviert sein.

CFG=...                         Die per CFG= einsteilbaren Optionen sind in
				dem Kapitel: KONFIGURATION VON SP unter
				den Punkten:
				  TNC-KONFIGUARTION
				  BILDSCHIRM KONFIGURATION
				  BETRIEBSSPRACHE
				  ANZAHL der TNCs
				  AUSWAHL COM-PORT
				  BAUDRATE RECHNER-TNC
				  KANALZAHL
				  FIFO
				genau beschrieben.

CHL=k:n,k:n.... Default=leer    Syntax: CHL=k:n,k:n1....
				k = Kanalnummer
				n = Priv-Level
				Hier knnen Kanle gesperrt werden fr
				Anrufer mit einem Priv-Level der kleiner als
				"n" ist.
				Beispiel:
				CHL=5:6,6:6,7:3
				das bedeutet:
				Die Kanle 5 und 6 knnen nur von einem
				User connectet werden, fr den man den
				PRIV-Level auf mindestens 6 gesetzt hat.  Bei
				Kanal 7 muss es mindestens Priv-Level 3 sein.
				Alte anderen Kanle sind frei.  Man kann freie
				Kanle auch explizit auf 0 setzen = jeder kann
				connecten.

CHM=text       Defauft-leer     Mit CHM= kann man einen Text konfigurieren,
				der statt dem CTEXT ausgegeben wird, wenn
				jemand mit einem niedrigeren PRIV-Level auf
				einem mit CHL= fr einen hheren PRIV-
				Level , bestimmten Kanal hereinkommt.
				Zeichenwandler kann verwendet werden.

CHN=ON/OFF      CHN=OFF         Wenn ON wird in der unteren Statuszeile
				discxx anstatt discon angezeigt, wobei
				xx=Kanalnummer ist.

CLB=0/1/2       Default=0       CLB= setzt den Status der Cluster-Meldungs-
				Klingel.
				CLB=0 schaltet die Clusterklingel aus
				CLB=l piept beim Eintreffen einer DX-Meldung
				CLB=2 klingelt laut beim Eintreffen einer DX-
				Meldung (set/ansi mu im Cluster EIN sein)

CLU=call call...  CLU=DB0BCC    Hier werden alle Packet-Cluster eingetragen,
		  DB0SDX        sofem man diese frequentiert.  Wenn man
				danach in einem Packet-Cluster einloggt und
				SET/ANSI eingibt, erscheinen alle DX-
				Meldungen mit genderten Farben.  Achtung:
				Die Rufzeichen mssen komplett mit SSID
				angegeben werden!

CQA=ON/OFF      CQA=OFF         Wenn auf ON gesetzt, wird bei jedem
				gemonitorten Ul-Frame, der an die Adresse
				CQ geht, ein Alarm ausgelst.  Der Alarm wird
				nur ausgelst, wenn Monitor eingeschaltet und
				aktiviert ist (siehe TNC-Befehl ESC M und
				MHM=).

CTE=ON/OFF      CTE=ON          Wenn auf ON gesetzt, wird der
				Begrungstext in WELCOME.SP immer
				ausgesendet.  Wenn auf OFF gesetzt, wird er
				nur ausgesendet, wenn fr die betreffende
				Station kein Eintrag in GREETING.SP
				vorhanden ist.
		
CWO=ON/OFF      CWO=OFF         Das Rufzeichen der Gegenstation wird bei
				Connect und Disconnect in CW ausgegeben,
				wenn diese Option auf ON gesetzt ist.

CWS=30..240     CWS=60          Setzt die ungefhre CW-Geschwindigkeit in
				Zeichen pro Minute.

DAT=O..3        DAT=0           Setzt das Datumsformat.  Es bedeuten:
				DAT=0 TT.MM.JJ
				DAT=l Mmru/JJ
				DAT=2 JJ-TT-MM

DCA=ON oder OFF  (Default ON)   Hiermit wird automatische Dekomprimieung im 
				Monitorkanal ausgewhlt.  
				Wenn ON wird versucht, komprimierte Daten zu 
				dekomprimieren. Dies bentigt ein gewisses Ma 
				an Rechenzeit und ist somit abschaltbar.
				Auch kann eine verlliche Dekomprimierung in 
				jedem mglichen Fall nicht immer gewhrleistet 
				werden.

				Wenn DCA=ON sollte die "/C" Option von 
				MultiMonitor nicht verwendet werden!

DEI=TNC-Bef.    TNC-Befehl      Dieser Befehl kann mehrfach vorkommen.
				DEI=M N
				Jeder DEI=Befehl veranlasst, da der
				betreffende TNC-Befehl beim Programm-
				ausstieg an alte TNCs gesendet wird.  Wenn
				das "=" unmittelbar von einer Ziffer gefolgt
				wird, so wird der Befehl nur an den durch
				diese Ziffer bezeichneten TNC (falls
				vorhanden) bergeben.  Beispiel: Setzen des
				Y-Parameters nur fr TNC 1: DEI=1Y0

DMO=MIUSC       DMO=MN          Mit DMO= wird der Monitor-Modus fr den
				DOS-Ausstieg definiert.
				z.B.: DMO=MI wrde nur I-Frames monitoren,
				whrend man im DOS ist.

DMS=Text        DMS=Bin grad    Setzt den String der als CTEXT ausgesendet
		in DOS          wird, wenn man mit ESC DOS oder Control-F8
				vorbergehend nach DOS aussteigt.

DOE=ON/OFF      DOE=ON          Bei DO-Dateien werden gesendete Texte im
				Empfangsfenster angezeigt.  Mit DOE=OFF
				kann dies unterbunden werden.

DOH=ON/OFF      DOH=ON          Bei ON wird beim Abarbeiten einer DO-Datei
				immer HOLD eingeschaltet.

DPO=ON/OFF      DPO=ON          Wenn eingeschaltet, wird jeder !!-Befehl in
				D0-Dateien in einem Popup-Fenster angezeigt.

DSO=0-3         DSO=3           Dieser Befehl stellt ein, ob eine Directory-
				Ausgabe sortiert angezeigt wird oder nicht.
				Es gibt 4 Mglichkeiten:
				DSO=0 schaltet Sortierung aus.
				DSO=l sortiert die Ausgabe von //CAT.
				DSO=2 sortiert die Ausgabe von ESC DIR.
				DSO=3 sortiert beide.

DSV=ON/OFF      DSV=ON          DSV=ON ffnet automatisch eine SAVE-
				Datei, wenn SAVE aus ist und eine DO-Datei
				startet.

DVI=ON/OFF      DVI=ON          Wenn ON wird der Bildschirm direkt
				beschrieben, andernfalls erfolgt die
				Bildschirmausgabe ber BIOS-Routinen.
				DVI=ON ist schneller, unter OS/2 kann
				DVI=OFF ergonomischer sein, da SP dann
				nicht so ruckartig scrollt.

DWF=ON/OFF      DWF=ON          Eine eventuell offene //W-Datei wird bei
				Disconnect gelscht- Wenn OFF wird die Datei
				nicht gelscht und verbleibt bei einem Abbruch
				als partielle Datei.  Dies bezieht sich nicht
				auf //WPRG.

DXS=ON/OFF      DXS=OFF         Wenn DX-Meldungen (Cluster) ausgewertet
				werden, knnen durch Einschalten dieser
				Option ankommende DX-Meldungen in der
				Datei DXRPRT.SAV gespeichert werden.

EBL=20..100     EBL=20          Dieser Befehl stellt die Defaultanzahl der
				Editierzeilen im Vorschreibfenster ein und 
				ist fr alle Kanle gltig, Siehe auch EBS=.

EBS=k:n,k:n...  Default-leer    Mit diesem Befehl kann die Anzahl der
				Editierzeilen im Vorschreibfenster individuell
				fr jeden Kanal eingestellt werden.  Fr jeden
				Kanal mu die Kanalnummer und Zeilenzahl,
				getrennt durch Doppelpunkt, angegeben
				werden.  Kanalangaben werden durch
				Kommas getrennt.
				Beispiel: EBS=0:10,1:100,2:50
				Die maximale Zeiienzahl pro Vorschreibfenster
				ist auf 700 begrenzt.

EBX=ON/OFF      Default=ON      Wenn EBX=ON ist, dann werden die
				Vorschreibpuffer im XMS Speicher abgelegt,
				sofern genug Speicher vorhanden ist.  Bei
				gengend groem Speicher kann man so auf
				jedem Kanal bis zu 700 Zeilen editieren, wenn
				auch EBL= und EBS= entsprechend
				konfiguriert ist.

EDI=programm    EDI=NC.EXE      Mit EDI= definiert man seinen Lieblingseditor,
		Default=leer    den man dann im laufenden SP mit ESC ED
		EDI=            aufrufen kann.  Ist der Editor nicht im DOS-
		C:\NORTON\NC    Suchpfad, so mu der Pfad mitangegeben
				werden.
				ESC ED  ruft den Editor auf
				ESC ED DATEINAME
					ruft den Editor auf und ffnet
					zugleich das Textfile
				Man kann auch den DOS Editor EDIT.COM
				verwenden, allerdings nur, wenn man SP
				NICHT mit: SP -s gestartet hat, da EDIT.COM
				fast 300 KB Speicher bentigt.  Bentigt das
				aufgerufene Programm mehr Speicher als zur
				Verfgung steht, so erhlt man eine
				Fehlermeldung vom DOS.

ERL=0/1/2       ERL=1           Fehlermeldungen des SP knnen in einem
				LOG geschrieben und nachgesehen werden.
				ERL=0 Fehler werden nicht in ERRLOG.SP
				      geschrieben
				ERL=l nur schwere Fehlermeldungen werden
				      geloggt.
				ERL=2 Alle Fehlermeldungen werden geloggt.
				      Diese Datei befindet sich im SPDIR und 
				      kann mit normalen Mitteln (ESC VIEW,
				      ESC DOS ... ) gelistet und gelscht 
				      werden.
				   
EXT=            Default=leer    Die Extint-Funktion bei SP 9.xx:
				Ein externes, speicherresidentes Programm,
				geladen vor dem Aufruf von SP, kann in den
				Programmablauf aktiv eingreifen.
				
				Es ist wichtig, da dieses Programm geladen
				ist bevor SP mit der CONFIG.SP Option EXT=
				aufgerufen wird!

				EXT=208..255
				Nummer des Interruptvektors der vom
				externen Programm belegt wird.

				Das Programm wird aufgerufen:
				
				Bei Empfang eines Statuspaketes (auer "OK
				KEINE MELDUNG") laut HOSTMODE-Beschreibung.

				Bei Empfang eines Datenpaketes laut
				HOSTMODE-Beschreibung einmal pro Kanal
				beim Durchlauf durch die Hauptschleife.
				Daten werden entweder in Register
				bergeben, oder es werden Zeiger auf
				Datenblcke bergeben.
				Empfangsdaten:
				
				AX    - 0
				BX    - SP-Kanalnummer
				DX    - HOSTMODE-Statuswert
				cx    - Lnge des Datenfeldes
				ES:SI - Puffer der die Daten enthlt
				DS:D1 - Zeiger auf die CHANNEL-Struktur (*)
				
				Zurckgegebene Werte werden ignoriert
				(Puffer und CHANNEL knnen gendert sein).
				Sendedaten:
				AX    = 1
				CX    = SP-Kanalnummer
				Vom Programm zurckzuliefernde Werte:
				CX    = Lnge der zu sendenden Daten
				(0=nicht senden) ES:SI = Puffer

				Beim Senden darf das Programm nicht mehr
				als 255 Bytes bergeben, eine
				Sicherheitsabfrage findet nicht statt!
				Wenn es nichts zu senden gibt sollte das
				Programm sofort mit CX=0 reagieren.
				Das externe Programm kehrt zu SP mit dem
				IRET-Befehl zurck.  Alle Register
				drfen verwendet werden, es stehen ca 500-
				800 Bytes Stack zur Verfgung.
				Fr die Funktion des EXT-Aufrufs oder seine
				fortdauernde Existenz wird keine
				Garantie bernommen.
				(*) Teildokumentation der CHANNEL-Struktur

				OFFSET LNGE BEDEUTUNG
				----------------------
				 8   16   connectetes Rufzeichen
				40   16   End Rufzeichen
				56    7   End Rufzeichen ohne SSID
				63   21   Name der Station
				94   10   MYCALL
				94   10   tamporr MYCALL falle von SP
					  gendert

				104  80   SAVE-Dateiname
				184  80   Remotepfad
				356  1    PRIV-Level
				357  1    SYSOP-Flog (0-kein SYSOP)
				359  1    crosslinkanal (0-Einzelconnect)
				360  1    Connectrichtung (0-kommend,
					  1-gehend)
				362  4    Connectzeit (time-t)
				366  4    Zeit des letzten Empfangs (time-t)
				370  4    Zeit der letzten Sendung (time-t)
				374  4    Letzte Loginzeit (time-t)
				378  4    Bei Filetransfer verbleibender
					  Bytecount

				Bei Bedarf, kann die derzeit gltige Struktur
				geliefert werden.

FLA=text        Default=leer    Ein hier eingetragener Textstring wird bei
				jedem Connect ausgesendet, egal ob Normal-
				oder Nodekanal, und ohne Beachtung von
				CTE=.
				Beispiel: FLA=*** Mailbox down, connect
				DB0XYZ ***
				Der FLA - Text luft durch die
				Zeichenwandlerroutine, daher knnen hier
				auch alle Zeichenwandlerkrzel eingesetzt
				werden.
				Zum "online" Lschen des FLA-Textes
				eingeben: ESC CFG FLA=" " (ein Leerzeichen
				nach dem =)

FLG=code        FLG=$21         FLG= hat nur Bedeutung, wenn STATUS.SP
				gelscht ist und setzt die wichtigsten Flag-
				Defaults.  Dazu wird ein Hexadezimalwert (mit
				vorangestelltem $-Zeichen) benutzt, der aus
				der Addition der folgenden Werte besteht:

				INSERT ein        $01
				ECHO ein          $02
				BELL ein          $04
				Umlaute Empf      $08
				SAVE ein          $20

				Um zum Beispiel nach gelschter STATUS.SP
				beim nchsten Start vom SP ECHO,
				Klingeizeichen und Empfangsumlautwandlung
				auf allen Kanlen einzuschalten, vervendet
				man:FLG=$26
		
FLS=0..80         FLS=16        Dieser Parameter bestimmt den Zeitpunkt
				nach Drcken der Enter-Taste oder
				Zeilenumbruch, zu dem Daten tatschlich
				gesendet werden.  Die Einheit hierfr ist die
				Anzahl der Durchlufe der Hauptschleife, der
				Default ist (701 Kanalzahl).  Mit diesem Wert
				darf experimentiert werden.
		
FLX=ON/OFF        FLX=0N        Wenn ON wird FlexNet-Routinginformation im
				Monitorfenster angezeigt, andernfalls wird
				sie unterdrckt.

GAC=ON oder OFF  (Default ON)   Das ACM= Attribut gilt normalerweise fr das 
				gesamte Rufzeichen in der unteren Statuszeile. 
				Mit GAC=OFF gilt es nur fr die 
				"Kanalmarkierung"; das Rufzeichen wird mit 
				dem ABS= Attribut angezeigt.

GOK=call        Defauft=leer    Bei GOK= kann man eine Liste von
				Rufzeichen eintragen, fr die die Eintrge in
				NOGATE.SP NICHT gelten.  Ein oder mehrere
				Rufzeichen knnen pro Zeile eingetragen
				werden.  Werden mehrere Rufzeichen pro
				Zeile eingetragen, so mssen sie durch ein
				Leerzeichen getrennt werden.
		
GUE=n           GUE=$01         GUE=0 bedeutet, da man von jedem
				connectet werden kann.  Ansonsten ist dies
				ein Bitfeld.  Bit 0 steht fr TNC 0, Bit 1
				fr TNC 1, usw.  Jedes gesetzte Bit bedeutet
				"auf diesem TNC nur geladene Gste".  Ein
				"geladener Gast" ist jeder, der in
				GREETING.SP verewigt ist.
				BEISPIELE:
				GUE=$01 # TNC 0 fr Gste
				(alle anderen TNCs offen)
				GUE-$04 # TNC 2 fr Gste
				GUE-$05 # TNC 0 und TNC 2 fr Gste
				GUE=$OF # TNCs 0 bis 3 fr Gste
				Nicht vorhandene TNCs werden hier ignoriert.
				WICHTIG: DRSI-Karten, TNC3 Ports und
				USCC Karten zhlen als 1 TNC.

HEX=O..3        HEX=0           Bestimmt ob und welche Art von Daten im
				Monitorfenster hexadezimal (hnlich dem
				Format von DEBUG.COM) angezeigt werden
				sollen.
				0 =   Aus, keine Funktion.
				1 =   Nur Frames mit Protokoll-ID anders als
				      F0 in hex ausgeben.
				2 =   Nur Frames mit PID FO ausgeben.
				3 =   Alles in hexadezimal ausgeben.

HLP=pfad        HLP=C:\SP\HLP   In diesem Verzeichnis werden alle Hilfedateien
				abgelegt, es wird von INSTALL angelegt.

HOB=ON/OFF      HOB=OFF         Wenn eingeschaltet, wird der HOLD-String
				(siehe HOS=) sofort nach Eingabe des HOLD-
				Befehls ausgesendet, andemfalls wird erst
				gesendet, wenn HOT= Sekunden abgelaufen
				sind.

HOS=string      HOS=" "         Hiermit kann der HOLD-String eingestellt
				werden.  Dies ist die Zeichenfolge, die bei
				eingeschaltetem HOLD nach Ablauf des HOT-
				Timers ausgesendet wird.  Sie dient dazu, der
				Gegenstation oder Linkstrecke Verkehr
				vorzugaukeln um einen Timeout zu umgehen.
				Beispiel fr Clusterbenutzer HOS="SH/DX\r".
				Default ist ein einzelnes Leerzeichen.  SP
				unterdrckt die Anzeige dieses Leerzeichens
				beim Empfang.

HOT=Zahl        30-30000        Die Zeit in Sekunden, nach deren Ablauf ohne
		HOT=300         gesendeten Text und mit eingeschaltetem
				HOLD der HOS-String (siehe oben)
				ausgesendet wird.

HSZ=10-100      HSZ=50          Die Anzahl der Eintrge in die MH-Liste wird
				hier eingestellt.

INI=TNC-Bef.    TNC=Befehl      Dieser Befehl karin mehrfach vorkommen.  Mit
		INI=M UISC      jedem INI= Befehl wird beim Starten von SP
				ein Befehl an den TNC gesendet.  Wird das
				"='. unmittelbar von einer Ziffer gefolgt, so wird
				der Befehl nur an den zutreffenden TNC
		beispiel.       gesendet.
		INI=0T10        Setzt TXD 10 auf TNC 0
		INI=1T20        Setzt TXD 20 auf TNC 1
				Einer der INI-Befehle setzt beim ersten
				Installieren auch das MYCALL:
				INI=I DL2RBS

IPR=0-9         IPR=L           Dieser Befehl setzt den Defauft-PRIV-Wert
				einer Gegenstation, Default 1. Fr nhere
				Erklrung des PRIV-Wertes siehe Remotebefehle.

ISn=string      IS0=Test von    Diese Befehl stellt den Bakentext unabhngig
		DC2QH           frjeden TNC ein, es knnen maximal 65
				Zeichen gespeichert werden, die zur Bakenzeit
				ausgesendet werden (siehe lTn).  "n" bezeich-
				net hier die TNC-Nummer, zum Beispiel IS1
				fr TNC 1.

ITn=20-3600     IT0= 1 800      Mit diesem Befehl wird die Bakenzeit in
				Sekunden eingestellt.  Nach Ablauf dieser Zeit
				wird der mit lSn eingestellte Text als Bake
				ausgesendet.  Bitte: Baken sind, speziell auf
				Duplex Digis, berflssiges QRM.
				SP untersttzt Baken aus 2 Grnden:
				1. sind sie in England zur Stationsidentifikation
				   vorgeschrieben und
				2. eignen sie sich sehr gut zum CQ-Rufen auf
				   Kurzwelle.

JSO=ON/OFF      Default=ON      Nach ESC SO (Sortieren der CHECK-Liste)
				wird auf den Anfang der Liste geblttert. Mit
				JSO=OFF kann dies verhindert werden.

KEY=alt,neu                     Die Tastatur kann mittels Befehl in
				CONFIG.SP umkodiert werden.  Dazu mssen
				die Scancodes bekannt sein.
				Syntax:
				KEY=altneu; (alt, neu = Scancode in
				hexadezimal).
				Die Scancodes knnen ermittelt werden mit
				ALT-" (auf der USASCII-Tastatur ist das ALT=").
				Um zum Beispiel 'y' und 'z' zu vertauschen,
				mssen folgende 4 Befehle angegeben werden-
				KEY=1579,2C7A
				KEY=2C7A,1579
				KEY=1559,2C5A
				KEY=2CSA,1559
				Diese Befehle knnen natrlich auch online
				mit ESC CFG KEY= ausgefhrt werden.  Ist
				das gewnschte Ergebnis erreicht, so kann mit
				ESC WK die CONFIG.SP ergnzt werden.
				ACHTUNG: Alt-= zeigt auf jeden Fall den
				Original-Scancode einer Taste!
				Bei mehrmaligem Umkodieren der gelben
				Tastenkombination hat nur die zuletzt benutzte
				Kodierung Erfolg (d.h. man kann die
				Umkodierung wieder aufheben, z.B. durch
				ESC KEY=1579,1579).
				Die umkodierten Tasten knnen mit dem
				Befehl ESC SK angezeigt werden.

L3A=ON/OFF      Default=ON      Wenn man ein SP-PMS oder eine Box
				connectet, bei der im ersten Frame eine S&F
				Kennung nach dem Muster [xxx-$] kommt, so
				wird normalerweise der betreffende Kanal auf
				Remote-Level 3 gesetzt.  Bei L3A=OFF wird
				der eingestellte Remote-Level nicht verndert.

LEM=ON/OFF      LEM=OFF         Wenn ON wird der Status von Controi-F5
				(Markieren von Echo-Text) bis ber das QSO-
				Ende hinaus gespeichert.

LGF=ON/OFF      Default=ON      Die LOGINS der anrufenden Stationen werden
				in 2 Dateien mitgefhrt, im SP ist dies
				LOGINS.SP und im PMS ist dies LOGINS.PMS. 
				Mit LGF= kann bestimmt werden, ob diese 
				Dateien gefhrt werden sollen, oder nicht.  
				Wenn LGF=OFF gesetzt ist, darin ist die 
				letzte LOGIN-Zeit nicht verfgbar, und der 
				Zeichenwandier (\U) bleibt ohne Funktion.

LPT=1-4         LPT=1           Mit diesem Befehl wird der Printer (LPT1 bis
				LPT4) ausgewhlt- Die Printerkommunikation
				erfolgt ber DOS.  Fr Betrieb im Netz siehe
				auch NET=.

LPU=Zahl        1024..65535     Um im PMS mglichst schnell Datum und Zeit
		Default=8192    des letzten Logins einer anrufenden Station zu
				ermitteln, wird eine datei: LOGINS.PMS
				gefhrt.  Diese Datei sollte nie gelscht
				werden! Wird die Datei grer, als der mit
				LPU= gesetzte Wert, so wird die Datei von den
				ltesten Eintrgen befreit.

LTI=Zeit        LTI=600         LTI= (Linktimer) ist einstellbar von 20 bis
				Sekunden (24 Stunden).  Werte unter
				20 Sekunden werden als "unendlich"
				angenommen, Werte oberhalb 86400 werden
				auf 86400 reduziert.
				Der Alt-W Befehl zeigt, wenn zutreffend, die
				Timeout-Zeit an. 30 Sekunden vor Timeout
				kommt eine Warnung als Popup-Fenster (die
				Gegenstation wird NICHT gewamt).  Die
				verbleibende Timeout-Zeit wird bei Alt-X nicht
				gespeichert!

MA0=Pfad        Default=leer    MA0= bis MA4= (die Ziffer entspricht der TNC-
		MA0=            Nummer) setzt den Digipeaterweg ber den
		MA1=            die MAILS-Bake des PMS ausgesendet wird.
		MA2= usw.

MAR=1..100   Default 20         Maximale Anzahl der "AT" Wiederholungen. 
				Gltig pro Eintrag in die AT-Liste und pro 
				Start von SP (d.h. nach Alt-X und Neustart 
				wird immer auf diesen Wert gesetzt).

MBE=Min.        MBE=10          Nach Ablauf der eingestellten Zeit (in
		MBE=0 schaltet  Minuten), Sendet SP eine Mailbake, falls Mails
		aus             im PMS vorhanden sind.  Werte unter 10
				Minuten werden auf 10 Minuten gesetzt.

MBF=O..300      Default=128     Bei starkem Betrieb auf 9k6-Frequenzen mit
				langsamen Rechnern kann es passieren, da
				der TNC mit Monitordaten volluft.  Erreicht
				die Anzahl der freien Puffer im TNC einen Wert
				kleiner als MBF= dann wird der betreffende
				TNC-Monftorpuffer gelscht.  Luft zu dem
				Zeitpunkt ein ESC MM, knnen Daten
				verlorengehen, jedoch wird niemand
				disconnectet.  Den idealen Wert muss man
				durch Versuch ermitteln.  Bei Rechnem ab
				386DX und besser kann der Wert auf 0
				gesetzt werden, da diese Funktion dort meist
				nicht notwendig ist.

MBT=50..250    Default=100      Das ist die Anzahl der TNC Puffer, die beim
				Senden einer Datei auf jeden Fall freigehalten
				werden, um einen berlauf des TNC's zu
				verhindem.

MCn=CALL       Default=leer     MCn= setzt das Rufzeichen, das zur
				MC1= bis MC3=   Erkennung der MAILS-BAKE der lokalen
				Mailbox verwendet wird.  Es darf keine SSID
				angegeben werden!
				Die "@" Flag wird auf demjenigen Kanal
				angezeigt, der dem entsprechenden TNC
				zugeordnet ist.
				akzeptiert jetzt mehrere, durch einzelne 
				Leerzeichen getrennte Rufzeichen. Beispiel:
				MC0=DK4NB N5NX F0BSO
				Bei Erscheinenn eines der Rufzeichen in der 
				MAILS-Bake wird die "@" Flag gesetzt und 
				gegebenenfalls eine DO-Datei gestartet.
		
MCL=I..9       Default=7        Hat man mft NMC=ON Mlticonnect
				ausgeschaltet (No Multi Connect), so bekommt
				ein User mit einem PRIV-Level gleich oder
				grer MCL= KEINEN Disconnect.

MDA=text       Default=leer     Zustzlich zu allen anderen Texten, knnen
MDN=text                        hier tageszeitabhngige Meldungen definiert
MDP=text                        werden, die zustzlich ausgegeben werden.
MWA=text                        Es bedeutet:
MWN=text                        MDA=      begrssung, deutsch, bis 12 Uhr
MWP=text                        MDN=      begrssung, deutsch, von Mittag
					  bis 18 Uhr
				MDP=      Begrssung, deutsch, 18 Uhr bis
					  Mittemacht
				MWA=      wie MDA= aber englisch
				MWN=      wie MDN= aber englisch
				MWP=      wie MDP= aber englisch
				Diese Texte drfen maximal 29 Zeichen lang
				sein, KEIN Zeichenwandler.

MDn=filename    Default=leer    MD0= gibt den Namen der DO-Datei an, die
		MD0= bis        aufgerufen wird, wenn in der Mailbake (siehe
		MD3=            BCC=) das eigene Call auftaucht und damit
		Die Ziffer      signalisiert, da neue Nachrichten vorhanden
		bestimmt den    sind.  Mit einer entsprechenden Do-Datei
		jeweiligen TNC  (filename,G) kann SP diese Nachrichten nach
		MD0=            dem Empfang der Mailbake vollautomatisch
		filename,G      und selbststndig abholen.
		MD1=filename    Gibt man den Namen der DO-Datei OHNE das
				durch Komma getrennte: G an, so wird nur ein
				Flag gesetzt: @ mit dem WarnFarbe (AWA=).
				Bei die Vorgangsweise kann dann zu einem
				beliebigen Zeitpunkt die bei MD0=
				angegebene DO Datei mit dem Befehl: ESC
				GM aufgerufen werden.
				Mit: ESC GM L kann man die @ Flag
				lschen, z.B: wenn man die Nachrichten
				manuell lesen will.

MF2=ON/OFF      MF2=OFF         MF2-Tastaturflag, siehe auch TYP=.
				ACHTUNG: Wird MF2=ON gesetzt auf einem
				Rechner mit "normaler'Tastatur, so ist das
				Verhalten von SP undefiniert (Absturz?) Eine
				MF2-Tastatur erkennt man daran, da sie die
				Funkflonstasten Fl 1 und Fl 2 besitzt!
				IM NORMALFALL erkennt SP selbststndig,
				ob eine MF2-Tastatur angeschlossen ist.
				MF2= sollte nur dann gesetzt werden, wenn
				SP dies nicht erkennt!

MFR=n           MFR=8192        Dieser Befehl stellt ein, wieviel Speicherplatz
				auf der (Hard)Disk freibleiben mu. //WPRG
				und //W sowie einige andere Befehle
				funktionieren nicht mehr, wenn dieser Wert
				unterschritten werden knnte.  Der eingestellte
				Wert sollte durch eine Zweierpotenz teilbar
				sein.

MHD=Buchst.     F, Z,T, C, D    Setzt die Default-Sortiermethode zur Anzeige
				der MH-Liste (siehe auch ESC MH).
		MHD=C           F=Frames, Z oder T=Zeit, C=Call, D=direkt.

MHM=0N/OFF      MHM=ON          Hier wird das Verhalten der MH-Liste
				eingestelIt
				MHM=OFF die MH-Liste wird uneingeschrnkt
				gefhrt.
				MHM=ON fhrt die MH-Liste, aber Stationen
				die nicht der "Norm" fr Amaterufunkrufzeichen
				entsprechen( wie z. B. Idents: M.NORD,
				BRAUNAU, XZL), werden ignoriert.

MIT=180..7000   MIT=350         Bei Filetransfers auf stark belegten
				Frequenzen, speziell bei 9600 Baud, soll
				dieser Parameter verhindem, da der TNC
				berluft.  Hier wird die Zahl der minimal
				freien Puffer im TNC angegeben, Default ist
				350. Sollte man nicht ndern mssen.  Dies
				gilt nicht fuer TNC3.

MHL=ON oder OFF  (Default ON)   Mit MHL=OFF kann die MH-Liste in SP 
				ausgeschaltet werden um Rechenzeit zu sparen. 
				Die Tickerzeile und Control-F6 arbeiten dann 
				auch nicht mehr.

MHS=ON/OFF      MHS=OFF         Dieser Befehl bestimmt, ob die MH-Liste bei
				Programmausstieg gespeichert und beim Start
				vom SP weder eingelesen wird (ON) oder nicht
				(OFF).

MLG=ON oder OFF (Default OFF)   Frhestens beim ersten QSO im neuen Monat, 
				sptestens aber beim nchsten Hochstarten von 
				SP wird LOG.SP umbenannt in LOG_jj.mm 
				(jj=Jahr, mm=Monat).
				Diese Funktion mu mit MLG=ON eingeschaltet 
				werden.

MLN=n           MLN=10          Mit diesem Befehl wird die Anzahl der
				Monitorzeilen eingestellt die mit dem //MON-
				Befehl von einem Anrufer abgefragt werden
				knnen.

MMD=Sek.        in Sekunden     Setzt die Idle-Zeit fr MultiMonitor (ESC MM
MMD=300                         CALL>?).  Nach Ablauf dieser Zeit ohne
				Aktivitt wird der Mitschnitt beendet

MMS=ON/OFF      MMS=ON          Bei MultiMonitor werden Wiederholungen, falls
				identifizierbar, ausgeblendet.  Mit dieser Option
				kann diese rechenintensive Funktion auf
				langsamen Rechnern abgeschaltet werden.

MOF=ON/OFF      MOF=OFF         Wenn MOF=ON gesetzt ist, wird der
				Monitorkanal abgeschaltet, ohne ESC RDM
				oder ESC MM zu beeinflussen.  Dies kann
				online mit den Befehlen ESC CFG MOF=OFF
				bzw ESC CFG MOF=ON aus- und
				eingeschaltet werden.

MRI=4..20       MRI=20          Maximale Anzahl der Klingeltne bei //R1. 
				Wird zum Beispiel MRI=3 gesetzt, so ndert 
				SP den Befehl //RI 20 um in //RI 3.

MRS=400-5000    Default=500     Bestimmt die maximale Anzahl der
				Resynchronisationsversuche whrend der
				Gesamt-Laufzeit von SP.  SP bricht ab, wenn
				diese Zahl berschritten wird. (siehe auch
				ALT-W, "resyncs")

MT3=10..100     Default 40      Hiermit wird die Maximalzahl der noch zu
				sendenden Frames beim TNC3S eingestellt.
				Dies dient zur Flusteuerung beim
				Dateisenden, falls MTF= zu hoch eingestellt
				ist, ebenso zur Flusteuerung bei FIFO-
				Betrieb im Crosscannect.

MTF=1-60        MTF=4           Gibt an, wieviele Frames beim Filetransfer im
				TNC zwishengespeichert werden, sollte
				zumindest identisch mit dem MAXFRAME-
				Parameter (TNC-Befehl O) sein..

MUC=112         MUC=L           Hier kann eingestellt werden, welcher"U"-
				Befehl an den TNC gesendet wird, wenn man
				sich im DOS (CTRL-F8, ESC DOS) befindet.
				Bei der neuen Nordlink Firmware kann "2"
				gesetzte werden um das //Q (trotz DOS-
				Ausstieg mglich) zu aktivieren.
				Achtung!: gilt fr alle TNC's
		
MYC=Call,Call   Default leer    Hier kann man die MYCALLS eingeben, wie
				man sie im laufenden SP eingestellt hat.
				Beginnend mit dem Monitorcall,Kanal1-Call,
				Kanal2-Call,Kanal3-Call ohne Zwischenrume
				durch Komma getrennt.
				Z.B: MYC=DC2QH-11,DC2QH-1,DC2QH-2,
				DC2QH-2,DC2QH
				Diese MYCALL-Liste wird immer dann
				geladen, wenn die STATUS.SP gelscht
				wurde, oder Sp mit "ESC QRT N" verlassen
				wurde.  Sind mehr Kanle als angegebene
				Calls vorhanden, so werden die restlichen
				Kanle mit dem als letztes in der MYC= Liste
				stehendem Call belegt.  Die MYC= Zeile darf
				maximal 127 Zeichen lang sein.
				Bei Multi-TNC Betrieb, mu auf allen
				Monitorkanlen das gleiche MYCALL
				verwendet werden!

N3P=ON/OFF      N3P=OFF         Wenn auf ON gesetzt, werden //W-Befehle nur
				dann akzeptiert, wenn sie benutzt werden um
				allgemein lesbare Dateien zu schreiben.  Mit
				Ausnahme des SYSOP-Calls kann das Ziel
				somit kein Rufzeichen sein, persnlicher
				Drittenverkehr kann damit unterbunden
				werden.

NAL=ON/OFF      Defauft=OFF     Normalerweise wird bei //HELP (//h) die
				Sprache der Gegenstaion (Deutsch oder
				Englisch) aus dem Rufzeichen ermittelt.  Mit
				NAL=ON (NoAutoLanguage) wird diese
				Funktion ausgeschaltet und Hilfetexte werden
				in der in CONFIG.SP eingestellten Sprache
				ausgegeben.
				Die Betriebssprache kanh auch als "D" oder
				"E" angegeben werden, also:
				CFG=LNG:D     oder
				CFG=LNG:DEUTSCH

NAM=                            Setzt den Begrungstext, der bei Eingabe von 
				//NAME oder ESC NAME in die GREETING.SP 
				geschrieben wird. Per Default wird folgender
				Text verwendet:
				Hallo, \\N, am \\D um \\L auf \\Q Kan \\K
				Bitte beachten: ein "\" mu doppelt verwendet 
				werden!

NCT=ON/OFF      NCT=OFF         Wenn auf ON gesetzt, gelten CTEXTE
				(WELCOME.SP, GREETING.SP) auch auf-
				Nodekanlen.

NDA=ON/OFF      NDA=ON          Wenn auf OFF gesetzt wird bei ALT-C, wenn
				das Ziel nicht erreicht, wird die Verbindung
				abgebrochen.  Um die Teilverbindung zu
				behalten mu der Parameter auf ON gesetzt
				werden.

NDI=ON/OFF      NDI=ON          NDI=OFF dekodiert IP, NET/ROM usw.
				NDI=ON dekodiert nicht (Anzeige eventuell als
				Mlldaten).

NET=ON/OFF      NET=OFF         Wenn auf ON gesetzt, wird bei Alt-P kein
				Druckercheck durchgefhrt, dies soll dazu
				dienen, da in einem Netzwerk gedruckt
				werden kann.

NIC=0 bis 40  Default:0 = aus   Wenn grer als 0, wird beim Betrieb unter
				Windows oder OS/2 das SP gebremst- Zu
				verwenden, wenn andere Applikationen sehr
				langsam laufen.  Je grer die Zahl, umso
				langsamer luft SP.

NLC=call        Default leer    Mit NLC=call,call,call kann man ein einzelnes
				oder eine Reihe Rufzeichen eintragen (wenn
				ntig mit SSID!), die nicht ins LOG
				geschrieben werden.
				Das Log wird nur dann nicht geschrieben, wenn 
				es ein kommender Connect war. Abgehende 
				Connects werden aber doch geloggt.

NLM=ON/OFF      NLM=OFF         Gibt an, ob die Login-Meldung (SP-interner
				CTEXT) unterdrckt werden soll oder nicht.
				Der Default ist OFF, was bedeutet, da der
				SP-interne CTEXT gesendet wird.

NMC= 0..40      NMC=8           Dieser Befehl ermglicht es, Multiconnect
				anderer Stationen zu unterbinden.  Wenn auf 1
				gesetzt, kann man nur einmal connectet
				werden, 2-40 bedeutet ein und dieselbe
				Station darf entsprechend der gesetzten Zahl
				oft connecten.  Sinnvoll bei Gatewaybetrieb
				um zu vermeiden, da jemand das Gate
				monopolisiert. (Siehe auch MCL= )

NMM=Call        Defauft=leer    Hier kann man eine Liste von Rufzeichen
				eintragen, die bei MM ignoriert werden, und
				zwar nur bei der Syntax: "MM CALL>?'-
				Beispiel: NMM=DC2JD
				Nun wird das Call DC2JD niemals bei einem:
				ESC MM DB0AAB>,? mitgeschrieben.
				(Siehe auch ESC NMM ).

NMT=ON oder OFF (Default ON)    In Verbindung mit NMC= kann hier eingestellt 
				werden, ob die NMC= Beschrnkung global fr 
				alle TNCs gelten soll (NMT=ON) oder ob sie
				auf jedem TNC individuell gelten soll 
				(NMT=OFF). In diesem Fall kann eine Station 
				mehrfach connecten, solange sie auf mehreren 
				TNCs connectet.

NOL=ON/OFF      NOL=OFF         Mit diesem Befehl kann das SP-Logbuch
				ausgeschaltet werden.  Fr den Betrieb in
				DL/OE nicht ratsam, da noch Logbuchzwang
				herrscht.  NOL=ON schaltet LOG.SP aus.

NOM=Text     NOM=Hallo, bin..   NOM= setzt einen Text der ausgegeben wird,
				wenn der Betreiber nicht anwesend ist und
				dies mittels ESC QRL eingeschaltet hat.  ESC
				QRL schaltet ein/aus, wenn ein wird "n" in
				den Flags angezeigt.  Wenn NOM= nicht gesetzt
				ist, wird ein Standardtext ausgegeben.  Bei
				der Definition von NOM= knnen
				Zeichenwandierfunktionen benutzt werden.
				ESC CFG NOM= kann verwendet werden.
				Die Flag wird bei Alt-X gelscht!

NOP=ON/OFF      Default=OFF     NOP=ON (NO PMS) schaltet das PMS aus,
				kann also nicht mit //PMS aktiviert werden.
				Ist NOP=ON sind die Befehle: ESC PMS, //PMS
				und //R7 ohne Funktion.

NOT=ON/OFF      NOT=OFF         Dieser Befehl schaltet die Notizseitenfunktion
				(siehe Alt-N) ein.  Wenn ein, mu auch
				SWP=1 gesetzt sein, und es werden
				zustzliche 32Ok XMS-Speicher belegt.
				Dieser Befehl kann nicht mittels ESC CFG
				Befehl gendert werden!

NPM=ON/OFF      Default=ON      Wenn ein User SP connectet (nicht im PMS),
				und fr diesen User sind im PMS Nachrichten,
				so bekommt er durch einen Hinweis angezeigt,
				da Nachrichten warten.

NPR=0-2         NPR=0           Dieser Befehl schaltet Prompts ein und aus.
				NPR=0 schaltet alle Prompts aus.
				NPR=1 wird verwendet, um Prompt nur auf
				den Nodekanien einzuschalten.  
				NPR=2 schaltet Prompts generell ein.
				Wenn eingeschaltet, wird ein Prompt immer
				nach Ausfhrung eines Remotebefehls
				ausgesendet.  Siehe auch NPS=.


NPS=string    NPS=\r\C de \M>   Mit diesem Befehl kann ein Prompt definiert
				werden, in dem bis zu 60 Zeichen langen
				String drfen alle Zeichenwandierfolgen
				vorkommen.  Achtung: es wird nicht
				automatisch ein Retum am Ende des Prompts
				gesendet!

NRI=1..5        NRI=3           Gibt an, wie oft die Gegenstation einen:
				//RING Befehl eingeben darf, bevor der
				Hinweis kommt, dies zu unterlassen.  Ab
				diesem Zeitpunkt bimmelt es auf dem eigenen
				Rechner nicht mehr.

NRS=0N/OFF      NRS=OFF         Wenn auf ON gesetzt werden alle NET/ROM
				TheNet Frames im Monitorkanal vollstndig
				unterdrckt

NS7=ON/OFF      Default=OFF     Es kann der Fall eintreten, da man SAVE
				eingeschaltet hat, und zu dem Zeitpunkt eine
				7PLUS Datei empfngt.  Um doppeltes
				Speichem zu verhindern, wird bei: NS7=ON
				die 7PLUS Datei nicht mehr in die bereits
				geffnete Save-Datei hineingeschrieben.

NSA=0..24       NSA=8           Dieser Befehl bestimmt, ab wann (Stunde)
				Klingeltne erlaubt sind.  Hier im Beispiel ab
				08:00 Uhr.  Sonderfall; 0 bedeutet, da die
				Funktion aus ist, somit ist 00:00 Uhr nicht
				mglich.  Dies gilt auch fr NSP=.

NSP=0..24       NSP=20          Dieser Befehl bestimmt, ab wann (Stunde)
				Klingeltne unterdrckt werden.  Hier im
				Beispiel ab 20:00 Uhr.

NSM=string      NSM=            Mit diesem Befehl, der bis zu acht Mal
		Fehler im Call  vorkommen darf, werden Knotenstatus-
				meldungen eingestellt, die beim Autorouting
				zum Abbruch fhren mssen.  Das o.a. Beispiel
				bricht Autorouting ab, wenn die Meldung
				"Fehler im Call" kommt.  Gro- / Klein-
				schreibung ist wichtig!

NSW=ON/OFF      NSW=OFF         Wenn auf ON gesetzt, wird ein //W Befehl mit
				dem Call des SP-Betreibers bei gleichzeitig
				eingeschaltetem SAVE zurckgewiesen mit
				der Meldung "WRITE ignoriert, Text wird
				ohnehin gespeichert".

NUM=ON/OFF      NUM=OFF         Wenn auf ON gesetzt, dann wird NUMLOCK
				beim Programmstart immer ausgeschaltet und
				bei Programmende auf seinen Anfangswert
				gesetzt.

NXB=0N/OFF      NXB=OFF         Im Normalfall werden Binr- und 7PLUS-
				Dateien bei einem Crossconnect
				mitgespeichert.  Soll dies unterbunden werden,
				so mu NXB=ON geschaltet werden.

NXC=4-40        NXC=5           Mit diesem Befehl wird die Anzahl der
				Wiederholungsversuche fr Crossconnects
				eingestellt, der Default ist 5. Der hier
				angegebene Wert wird als N-Befehl an den
				betreffenden Kanal geschickt wenn ein
				Crossconnect gestartet wird.

PAC=20..256     PAC=236         Stellt Default PACLEN ein fr alle Kanle.
				Siehe auch PLS=.

PBT=01234       Defauft=0123    Mit PBT= wird angegeben, auf welchen TNC 's
				eine PMS-Maii-Bake ausgesendet werden
				soll..
				Soll die Bake nur auf TNC 1 ausgesendet
				werden, gilt: PBT=1
				MBE= muss ungleich 0 gesetzt sein).

PCH=Kanal       PCH= 1          Jeder hat einen "Vorzugskanal" auf dem er
				sich aufhlt.  Dieser wird mit dem PCH= Befehl
				eingestellt.  Der eingestellte Vorzugskanal
				kann dann jederzeit mit einem Tastendruck
				erreicht werden (siehe Alt-A).

PCL=ON/OFF      PCL=OFF         Wenn eingeschaltet, wird ein Popup-Fenster
				automatisch beim nchsten Tastendrck -
				gelscht.  Andernfalis bleibt das Fenster
				solange geffnet bis der Pop-TImer, POP=,
				abgelaufen ist.

PFA=ON/OFF      Defauft=OFF     Im PMS kann man erlauben, da fremde
				Nachrichten gelesen werden, wenn PFA=ON
				gesetzt ist, und zwar mit:
				R CALL NUMMER
				Ist PFA=OFF knnen fremde Nachrichten nur
				dann gelesen werden, wenn man sie selbst
				geschrieben hat.

PLS=k:n,k:n.... Beispiel:       Stellt PACLEN individuell pro Kanal ein,
		PLS=0:100,      Syntax wie RVS=.  Siehe auch PAC=.
		1:236,2:128

PMA=0-7         PMA=L           Eine von zwei Notbremsen fr Tastaturprobleme.  
				Gibt die lnterruptprioritt des 8259 an.  
				Per Default hat die Tastatur die niedrigste 
				Prioritt (und RS232 somit eine hhere).  
				Kein Parameter, mit dem man leichtsinnig 
				umgehen sollte.

PME=1..9        Default=7       Mit diesem Parameter wird angegeben,
				weichen Priv-Level ein User haben mu, um
				mit dem Befehl: X vom PMS ins "normale" SP
				.. umzusteigen".

PMM=call        Default=        PMM= gibt das Rufzeichen an, das als
		monitorcall     Absendemailbox in PMS - Nachrichten
				eingetragen wird.  Ist PMM= nicht gesetzt, 
				wird das Monitorcall verwendet.

PMP=ON/OFF      Default ON      Wenn ON werden PMS-Rubriken nach dem Lschen
				komprimiert (gelschte Daten werden entfernt). 
				Bei PMP=OFF mu dies manuell an der lokalen 
				Tastatur nachgeholt werden.

PMS=pfad        Default=        Mit PMS= wird der Pfad angegeben fr das
		\SP\PMS         Verzeichnis, in dem das PMS arbeitet.

PNB=ON/OFF      Default=ON      Wenn ON, knnen User im PMS keine
				Nachrichten an Alle, also Bulletins
				einspielen.(dann darf das nur der Sysop an
				der Tastatur).  Wenn OFF, knnen User im
				PMS auch Bulletins einspielen.

POP=n           POP=4           Dieser Befehl setzt die Zeitdauer in Sekunden
				fr die Anzeige des Popup-Fensters.

PRI=1-30        PRI=3           Gibt an, wie oft pro Durchlauf der
				Hauptschleife ein inaktiver Kanal bergangen
				werden soll.  Ein Erfahrungswert, bei
				Hochsetzen dieses Werts kann es zu
				merklicher Verlangsamung kommen.

PSF=                            Hier wird der "MYBBS-Suffix" angegeben. 
				blicherweise ist dies die hierarchische 
				Adresse der S&F-Mailbox. Wenn ich zum 
				Beispiel "PSF=DB0FSG.DEU.EU" gesetzt habe 
				und sende eine Nachricht, dann wird die "de" 
				Zeile so aussehen:
				de DK4NB @ DK4NB.DB0FSG.DEU.EU

PSI=ON/OFF      Default=OFF     Wenn PSI=ON wird der TNC nicht abgefragt,
				solange ein POP-UP-Fenster auf dem
				Bildschirm ist.

QEC=Befehl      Default=leer    Hier kann ein Befehl angegeben werden, der
				bei //Q noch abgearbeitet wird, bevor der
				Disconnect erfolgt. blicherweise wird dies 
				ein REMOTE Befehl sein.
				Z.B: QEC=//TI wrde noch die Uhrzeit
				ausgeben vor dem disc.

QRT=ON/OFF      QRT=ON          Wenn ON, dann wird der SP-interne QRT-Text
				bei //Q immer ausgesendet (auch wenn QRT=
				in der GREETING.SP definiert ist), wenn OFF,
				wird der interne QRT-Text nur dann, wenn die
				Datei QRT.SP nicht existiert, ausgesendet.
				Wenn ON, wird der interne QRT-Text auch
				dann ausgesendet, wenn in der
				GREETING.SP das QRT= definiert ist.

QRV=call call...   QRV=DL6MBI   Dieser Befehl gibt eine Liste von Rufzeichen
		   DL8MFJ       an, die einen Alarm auslsen sobald sie
				gehrt werden.  Der Alarm wird maximal fnf
				Mal ausgegeben.  Mit ESC QRV kann die Liste
				im Betrieb manipuliert werden.  Mehrere 
				solche Zeilen knnen verwendet werden, kann
				ebenfalls dort verwendet werden.
		
		   C            Setzt man hinter ein Call: C, so versucht SP
				diese Station zu connecten, wenn sie gehrt
				wird.
				Beispiel:
				ORV=DL1MEN,C DL6MBI OEIYSS
		
		   M            Die Endung ",M" startet MM (Multimonitor) mit
				dem ersten OSO der gehrten Station.  MM
				wird auf dem hchsten freien Kanal gestartet
				und bleibt so lange aktiv, bis es mit ESC MM
				ausgeschaltet wird.  MM wird nicht gestartet,
				wenn das QSO schon mitgeschrieben wird.
				Beim Ausschalten von MM wird die Funktion
				von "M" bis zum nchsten Start von SP fr
				dieses Rufzeichen ausgeschaltet.
				Beispiel:
				ORV=DL1MCX DD9NW,M

QTX=text        Detault=leer    Hier kann ein Text definiert werden (kein
				Zeichenwandler !), der VOR der Ausgabe
				eines QRT-Spruchs (Zufallsgenerator)
				ausgegeben wird.
				Beispiel: QTX=Der Spruch des Tages:

R7S=Zahl        3000..32766     Setzt die Gre von 7PLUS-Dateien die mit
		Default:        //R7 erzeugt werden.  Wenn R7S= nicht
		7PLUS-Default   definiert ist, wird der in 7PLUS.EXE
				programmierte Defaultwert (ca. 10000)
				verwendet.

RAD=ON/OFF      (Default ON)    Normalerweise ist es erwnscht, da DO-Dateien 
				bei "Reconnect" abgebrochen werden. Sollte 
				dies aus irgendwelchen Grnden von Nachteil 
				sein, kann RAD=OFF gesetzt werden.

RAT=300-7200    RAT=900         Stellt die periodische Wiederholungszeit fr
				einen erfolglosen Autoconnect (ber AT.SP)
				ein, Defauft ist 900 Sekunden.

REC=n           REC=0           Stellt die Anzahl der Zeilen ein, die pro
				Kanal zurckgeblttert werden knnen.
				Default ist 0, was soviel wie Speicher frei
				ist bedeutet. Wenn nicht 0, mssen
				mindestens soviele Zeilen angegeben werden
				wie auf den Bildschirm passen.  Siehe auch
				RVS= fr individuelle Einstellung.
				Wenn REC= nicht gesetzt ist, ermittelt SP den
				maximal mglichen Wert und verwendet
				diesen.

REJ=Rubrik      REJ=HUMOR       Hier kann man Rubrikennamen eintragen, die
		REJ=ATARI       beim Sortieren der CHECK-Liste einer Box
				(ESC SO) unterdrckt werden sollen.  Hier ist
				fuer jede Rubrik die unterdrckt werden soll
				eine eigene REJ=Rubrik Eintragung zu
				schreiben.

REM=ON/OFF      REM=ON          Wenn auf OFF gesetzt, werden Remote-
				befehle global abgeschaltet.  Um Remote-
				befehle global einzuschalten, mu der
				Parameter ON sein.

RER=ON/OFF      Default OFF     Wenn RER=ON wird beim fehlerhaften Empfang 
				von 7Plus-Daten aus einer Mailbox die .ERR 
				Datei an den Absender automatisch gesendet.
				Dies passiert nur unter den folgenden 
				Umstnden:
				1. Die .ERR Datei ist kleiner als 2500 Bytes
				2. die Gegenstation hat Level 3
				3. die Gegenstation ist keine F6FBB-Box
				Nach Sendung wird die .ERR Datei nicht 
				gelscht.

				Wichtig: RER= sollte OFF sein wenn man 
				mehrere verschiedene 7PL-Dateien auf einmal 
				ausliest (zB R BILDER 1-), da ansonsten die 
				sendende Mailbox Probleme bekommen knnte 
				(auer vielleicht eine BayBox).

RES=n           RES=40000       Mit diesem Befehl wird eingestellt, wieviel
				Speicher SP nach der Initialisation noch
				reservieren soll.  Sinnvoll, wenn zum
				Beispiel aller verfgbarer Speicher fr
				Bildschirmpuffer verwendet werden soll.
				Minimum ist 40000 Bytes.

RID=ON/OFF      RID=ON          Wenn ON wird die SSID beim Crossconnect
				mit //C "gedreht" (Siehe //CONNECT).

RLG=0/1         RLG=0           Hiermit wird ausgewhlt ob alle Remotebefehle 
				in der Datei REMLOG.SP gespeichert werden 
				sollen.  Hier mu "0" oder "1" verwendet
				werden.  Dieser Befehl darf mit ESC CFG 
				nicht gendert werden!

RMA=...         RMA=11111111    Wenn STATUS.SP nicht existiert, wird dieser
		111111111111    String fr die Priv-Levei der Remotebefehle
		111111111111    benutzt.  Jede Position ist ein Rernotebefehl in
		111             der Reihenfolge von ESC RM.  Keine Funktion
				falls STATUS.SP existiert.


RMP=Pfad       RMP=\SP\REM      Mit diesem Befehl wird das Unterverzeichnis
				angegeben in dem sich alle Remotefiles
				befinden, also solche Dateien die mit //R oder
				//RPRG von Remote gelesen werden knnen.
				Alle mit //W oder //WPRG gespeicherten
				Dateien werden ebenfalls dort abgelegt.  In
				diesem Verzeichnis sollten sich keine
				sensitiven Daten befinden.  Dieses
				Verzeichnis, und der RMP= Eintrag werden
				vom INSTALL-Programm automatisch
				angelegt.

RSE=ON/OFF      Defauft=ON      Fehlernieldungen von DOS-Programmen
				werden ausgegeben.  Mit RES=OFF werden
				sie unterdrckt.

RUN=Pfad        RUN=\SP\RUN     In dem hier angegebenen Unterverzeichnis
				mssen sich alle extern ladbaren Programme
				(siehe Remotebefehle) befinden.

RVS=k:n,k:n....                 Mit diesem Befehl ist es mglich, die Anzahl
				der zurckscrollbaren Zeilen individuell pro
				Kanal einzustellen, das minimum ist die
				Bildschirmzeilenzahl, das Maximum ist
				abhngig vom vorhandenen Speicher -> 999.
				Im Beispiel bekommt Kanal 0 100 Zeilen,
				Kanal 1 bekommt 999 Zeilen, und Kanal 3 hat
				200 Zeilen.  Alle anderen Kanle bekommen
				die mit REC= eingestellte Zeilenzahl.
				Beispiel: RVS=0:100,1:999,3:200

SCT=n           SCT=10          Dieser Befehl setzt die Ansprechzeit fr den
				Bildschirmschoner.  Nach Ablauf dieser Zeit
				(in Minuten) ohne Tastaturbettigung wird der
				Bildschirm dunkelgetastet.  Ein ankommender
				Connect oder ein beliebiger Tastendruck
				schaltet den Bildschirm wieder ein.
				SCT=0 schaltet den Bildschirmschoner ab.

SHP=ON/OFF      Defauft=ON      Wenn SHP=ON, werden vorhandene PMS
				Nachrichten unmittelbar nach dem Hochfahren
				von SP in einem POPUP-Fenster angemahnt.

SKP=1-9998      SKP=5           Mit diesem Parameter wird angegeben, wie oft
				ein belegter Kanal pro Schleifendurchlauf
				gesollt werden soll.  Dieser Parameter sollte
				nicht verndert werden.

SLG=ON/OFF      SLG=ON          Wenn eingeschaltet, wird fr jedes MYCALL
				ein getrenntes Log gefhrt, und zwar unter
				dem Namen MYCALL.  LOG (z.B. DL2RBS.LOG).

SPA=0N/OFF      SPA=ON          Wenn eingeschaltet und man liest aus einer
				Mailbox (mit PRIV-Level 3) eine 7PLUS-Datei
				aus, so wird diese automatisch gesplittet und
				in das 7PLUS-Verzeichnis geschrieben.

SPD=ON/OFF      SPD=OFF         Hat man mit SPP=ON (ebenfalls SPA=ON) die
				automatische Konvertierung von 7PLUS-Files
				eingeschaltet, so kann mit SPD=ON bestimmt
				werden, da nach erfolgter Konvertierung die
				einzelnen 7PLUS-Teile gelscht werden.

SPL=Pfad        SPL=C:\SP\7PL   Mit diesem Befehl wird das Verzeichnis
				definiert in dem mit ESC SP gespeicherte oder
				automatisch gesplittete 7PLUS-Dateien
				abgelegt werden.  Wenn nicht definiert, wird
				das SVP= Verzeichnis verwendet.

SPM=Text        SPM=            Hier kann ein Text definiert werden, der als
		ERR Files       zustzliche Info am Ende eines Files bei der
		schicken an     automatischen 7PLUS-Aussendung
		CALL @ BOX      mitgeschickt wird.  Dieser Text kann maximal
				70 Zeichen lang sein, und darf
				Zeichenwandler-Codes enthalten.  Bei der
				Ausgabe wird sowohl vorne als auch hinten
				ein RETURN angehngt.
				(siehe auch: 7PLUS SENDE FEATURES)

SPP=ON/OFF      SPP=ON          Die automatische Konvertierung von 7PLUS-
				Teilen kann hier ein oder ausgeschaltet
				werden.
				(Damit diese Funktion ausgefhrt werden
				kann, mu SPA=ON sein!)

SRE=0-3                         Dieser Befehl dient zum automatischen
				Wiedereinlesen von Vorschreibpuffer und
				Datenbildschirm.
		SRE=2           SRE=0 schaltet diese Funktion ab.
		SRE=0           SRE=1 speichert beim Programmausstieg den
				gesamten Inhalt des Vorschreibpuffers in einer
				Datei SPENTRY.Cxx (wobei xx =
				Kanalnummer) im SPDIR.  Dieser Puffer wird
				beim Starten von SP eingelesen und der
				Cursor an der richtigen Stelle positioniert.
				SRE=2 speichert das Empfangsfenster eines
				jeden Kanals bei ALT-X komplett und liest es
				beim Hochstarten erneut ein.
				Achtung-
				Dies kann im ungnstigsten Fall 9,6 MB (41
				Kanle * 320 K) an Plattenspeicher bentigen.
				Diese Funktion benutzt die TMP= Umgebungs-
				variable, oder SPDIR wenn TMP= nicht
				definiert ist.  Falls eine gengend groe
				Ramdisk vorhanden ist, sollte TMP= auf die
				Ramdisk zeigen, zum Beispiel mit
				SET TMP=D:\
				Der Filename ist SPQSOWND.Cxx, wobei xx
				Kanalnummer.
				Siehe auch TMP=!
				SRE=3 schaltet beide Funktionen aktiv.

SST=ON/OFF      SST=OFF         Dieser Befehl schaltet die periodische
				Speicherung von STATUS.SP ein und aus.

SSW=ON/OFF     (Default OFF)    Wenn ON wird beim DOS-Ausstieg SP aus dem 
				Speicher entfernt. Dadurch ist fast der 
				gesamte DOS-Speicher zur Verfgung. Diese 
				Funktion luft nicht auf jedem Rechner und 
				ist mit Vorsicht zu verwenden. ACHTUNG: Diese 
				Option ist ganz neu, SP 9.50 hatte sich so 
				verhalten als ob SSW=ON gewesen wre.  
				Die Kommandozeilenoption "-s" gibt es nun 
				nicht mehr.

STA=ON/OFF    (Default OFF)     Wenn ON wird auf jedem TNC eine 
				AX.25-Statistik ber die wichtigsten
				Frametypen erzeugt. Diese Statistik ist mit 
				Alt-W abrufbar und wird wie im folgenden 
				Beispiel mit allen anderen Alt-W-Daten 
				angezeigt:

	       Frames = SABM:      3    UA:     6   UI:    0 DISC:    3
			  RR:    159  RR/P:     0  RNR:    0
			   I:    669   REJ:    12  RBS:    0

ST2=ON/OFF      Default OFF     Wenn ST2=ON, dann wird oberhalb der
				oberen Sttuszeile eine weitere Statuszeile
				angezeigt (auf Kosten des Vorschreib-
				fensters).  Bei einem Connect werden dort
				einige wichtige Informationen angezeigt.  Aus
				technischen Grnden reduziert sich dabei
				auch die Gre des Vorschreibfensters im
				Monitorkanal um eine Zeile.  Bei 7PLUS-
				Empfang, aber auch bei BIN, COMP u.s.w.
				wird hier die betreffende Statistik angezeigt.

STC=0..255      STC=2           Setzt das ASCII-Zeichen das der
				Bildschirmschoner periodisch auf dem
				Bildschirm blinkt.  Default ist 2, das Zeichen
				wird als Dezimalzahl (1 -255) oder hexadezimal
				($01-$FF) eingegeben.
				Wird STC=0 gesetzt, wird der Bildschirm vom
				Bildschirmschoner gelscht, und auf den
				Schirm wird nichts mehr geschrieben, bis der
				Bildschirmschoner abgeschaltet wird.

SVB=pfad        SVB=\SP\CFG     Dieser Befehl setzt das Verzeichnis in dem
				"gelschte" (umkopierte) SAVE-Dateien
				gespeichert werden.  Wenn nicht gesetzt, wird
				SPDIR verwendet.  Dieses Verzeichnis wird
				von INSTALL nicht gesetzt.

SVD=ON/OFF      SVD=OFF         Wenn SVD=OFF gesetzt ist, wird als
				Defaultname fr SAVE-Files
				spssave+Kanalnummer vergeben, wenn
				SVD=ON gesetzt ist, wird als Defaultname fr
				SAVE-Files das Datum (TTMMJJ.CO1)
				verwendet.

SVM=ON/OFF      Default=ON      Wenn mit SRE das Speichem der QSO-
				Fenster eingeschaltet ist, wird bei SVM=OFF
				der Monitorkanal NICHT mitgespeichert.

SVN=ON/OFF    (Default OFF)     Wenn ON wird der Name einer SAVE-Datei 
				gebildet aus der Kanalnummer und einer 
				fortlaufenden Zahl, z.B. "SAV-0001.C01".
				SVD= mu OFF sein. Die laufende Nummer wird 
				bei Erreichen von 10000 auf 1 zurckgesetzt. 
				Bitte zu beachten, da der Zhler auch dann 
				um 1 weiterzhlt wenn die SAVE-Datei nicht 
				geffnet wird (z.B. durch Abbruch des 
				Auswahlfensters mit ESC).

SVP=pfad        SVP=\SP\SAV     Dieser Befehl setzt das Verzeichnis, in dem
				SAVE-Dateien non-nalerweise gespeichert
				werden.  Dieses Verzeichnis wird vom
				INSTALL-Programm automatisch angelegt als
				\SP\SAV.

SWP=0-26        SWP=1           SWP=0 schaltet Empfangspuffer-Swapping aus.
				SWP=1 oder SWP=2 verwendet anstatt einer
				RAMDISK Extended Memory.  Dafr mu ein
				XMS-Manager wie zum Beispiel HIMEM.SYS,
				vorhanden sein, und natrlich mu genug
				Speicher vorhanden sein.  Die Reaktionszeit
				von SP wird dadurch gegenber der RAMDISK
				etwas schneller, vor allem beim Start.
				Ansonsten wird die RAMDISK angegeben
				durch eine Zahl, wobei 4=D:, 5=E: und so
				weiter.

SYD=4..20       SYD=5           Zeit in Sekunden nach der die TNC-
				Synchronisation als verloren betrachtet wird.
				Default 5 Sekunden.

SYO=4..30       SYO=10          Wie SYD=, jedoch fr OS/2. Default 10
				Sekunden.
				
TIC=ON/OFF      TIC=OFF         Wenn auf ON gesetzt, wird im Monitorkanal
				pro angeschlossenem TNC eine Zeile mit den
				7 zuletzt gehrten Rufzeichen angezeigt.  Eine
				DRSI-Karte zhlt als 1 TNC und mu mit 6
				Rufzeichen auskommen, dies gilt auch fr den
				TNC3 und die USCC Karte.

TMD=n           TMD=900         Dies ist der DO-Timer. Hier wird die maximale
				Zeit, die zwischen zwei Prompts verstreichen
				darf, eingestellt.  Default ist 900 Sekunden.

TMI=n           TMI=90          Mit diesem Timer wird die maximale Zeit
				eingestellt die zwischen Auslsen eines Alt-C
				Connects und der Antwort des Einstiegsknoten
				verstreichen darf, gefault 90 Sekunden.

TML=n           TML=210         Mit diesem Timer wird die Zeit eingestellt,
				die maximal zwischen zwei Knotenconnects
				verstreichen darf, default 210 Sekunden.

TMM=n           TMM=22          Dieser Befehl steuert MU-Tracking.  Wenn
				grer als 0 werden die n aktuellsten QS0s
				gespeichert, aus dieser Liste kann mit Hilfe
				eines Befehls ein QSO fr MultiMonitor
				ausgewhlt werden. n ist minimal 5, maximal
				die Anzahl der Bildschirmzeilen minus 3.

TMP=string      TMF-C:\SP\CFG   Dies setzt das Temporrverzeichnis in dem
				QSO- und Vorschreibfenster bei SRE=1,
				SRE=2, SRE=3 gespeichert werden.  Mu
				normalerweise nicht gesetzt werden.
				DEFAULTS: Wenn die Umgeburigsvariable
				"TMP' existiert, wird dieses Verzeichnis
				verwendet, ansonsten wird das SPDIR
				verwendet.

TOP=5-13        TOP=7           Mit diesem Befehl wird die Lage der ersten
				Zeile im QSO-Fenster ausgewhlt.  Das
				Vorschreibfenster ist zwei Zeilen kleiner als
				dieser Wert.

TYP=0..31       TYP=31          Wenn MF2=1 gesetzt ist kann mit diesem
				Befehl die "Typematic-Rate", also die
				Tastenwiederholgeschwindigkeit zwischen 0
				(schnell) und 31 (langsam) eingestellt werden.
				Dazu mu MF2=ON in CONFIG.SP vorher
				gesetztworden sein! WICHTIG: Diese
				Typematic-Rate wird auch nach Pro-
				grammausstieg beibehalten.  Wenn MF2=OFF
				gesetzt ist, nicht vorhanden ist oder MF2=ON
				nach TYP= in CONFIG.SP steht, dann hat
				TYP= keine Wirkung!
				ACHTUNG: SP setzt MF2=ON automatisch
				wenn eine MF2-Tastatur erkannt wurde!

TZO=Timezone    Default=UTC     Hiermit wird die Zeitzone gesetzt (in der man
				sich befindet).  Dies hat KEINE Verknpfung
				mit UTC= ! Die Zeitzone kann mit dem
				Zeichenwandlerkrzel: \z in alle Texte
				eingesetzt werden, die durch den
				Zeicherwandler geschickt werden.

UDS=0..2        UDS=1           UDS=1: Mit diesem Befehl wird ein Klickton
		UDS=5           eingeschaltet der immer dann ertnt, wenn auf
				einem nicht angezeigten Kanal Daten
				ankommen.  Bei starkem Multiconnectbetrieb
				sollte der Parameter auf 0 gesetzt werden um
				die Nerven zu schonen,
				UDS=2 piept jedoch nur wenn in der unteren
				Statuszeile die Farbe wechselt.
				Addiert man zu der gewhlten Ziffer "4", so
				wird auch dann ein Ton erzeugt, wenn auf dem
				Kanal auf dem man steht neue Daten
				hereinkommen.
				(praktisch wenn man den Monitor nicht stndig
				beobachtet)

UGR=                            Mit diesem Parameter wird angegeben, wie gro 
				der kleinste im UMB-Bereich zu allokierende 
				Speicherblock sein mu. Default ist 1024.
				Sollte nicht allzu klein gewhlt werden, 128 
				ist absolute Untergrenze. 

UPC=call        UPC=NOCALL      Wenn gesetzt, werden alle unbenutzten TNC-
				Kanle auf "call" gesetzt, andernfalls werden
				sie mit einer Zufallsbuchstaben/Zahl-
				Anordnung belegt.
				Grund: Bei MM wird der mit MM belegte Kanal
				mit dem CALL=UPC belegt, damit dort kein
				hereinkommender Connect bersehen werden
				kann.
				UPC= sollte also immer etwas ganz anderes
				als das eigene Call sein.
				Merke: unbenutzte TNC Kanle sind nicht
				gleichzusetzen mit freien SP Kanlen, sondern
				unbenutzte TNC Kanle entstehen dann, wenn
				das verwendetet EPROM im TNC mehr Kanle
				hat, als im SP konfiguriert sind. z.B.: man
				verwendet im TNC einen Eprom der 20 Kanle
				verwalten kann, und man hat sein SP auf 4
				Kanle konfiguriert, so sind 16 TNC Kanle
				unbenutzt.

UTC=n           UTC=7200        Mit diesem Befehl wird der Zeitversatz
				zwischen UTC und Rechnerzeit in Sekunden
				eingestellt.  Fr DL gilt im Sommer UTC=
				7200, im Winter dagegen UTC=3600.  Es ist
				allgemein besser, den Rechner mit UTC laufen
				zu lassen und hier UTC=0 einzutragen.

VBn=Befehl      VB0=TRA %s >    Hier knnen Befehle eingegeben werden, die
		...             als Formatanweisung im VIEW-Modus durch
				Drcken der Tasten 0, 1, 2 bis 8 ausgegeben
				werden.  Beispiel:
				VB0=TRANSFER %s > @ 0E9XPI
				Wenn nun bei Alt-V eine "U" gedrckt wird, so
				knnte zum Beispiel der folgende Befehl
				erzeugt werden:
				TRANSFER MEINUNG 350 > @ 0E9XPI
				Die VB-Strngs (VB0=, VB1=, VB2=, VB3=
				u.s.w.) sind mit maximal 60 Zeichen belegbar
				und sind mit R %s vorbelegt.
			
				Innerhalb der VBn= Strings knnen
				Zeichenwandlermacros verwendet werden.

				Beispiel: E %s\rT IBM\rSF\r\r

VIB=ON/OFF    (Default ON)      Bei VIB=ON wird nach Beendigung von Alt-V 
				Blttern ausgeschaltet.
				VIB=OFF verhlt sich wie bisher.

VIC=ON/OFF      VIC=ON          Wenn auf ON gesetzt, werden bei Alt-V Lese-
				und Lschbefehle auf eine Zeile geschrieben,
				getrennt mit ";".  Im View-Modus ist diese
				Konfiguration mit der TAB-Taste ein- und
				ausschaltbar.

VIP=ON/OFF    (Default OFF)     Wenn VIP=ON, dann verhalten sich die Auf- 
				und Abpfeiltasten bei Alt-V anders: Am oberen 
				Bildrand springt der Bildschirm auf die
				vorhergehende Seite, und der Cursor auf die 
				2. Zeile von unten. Am unteren Bildrand 
				springt der Bildschirm auf die Folgeseite und
				der Cursor auf die 2. Zeile von oben. Beim 
				Vorblttern wird der Cursor auch dann auf die 
				2. Zeile von oben gesetzt wenn weniger Zeilen
				brig sind als auf den Bildschirm passen.

VIT=string      (siehe rechts)  Hiermit knnen Mailboxzeilen ausgewertet
				werden.  Es sind bereits alle gngigen
				Mailboxen vordefiniert, weitere Eintrge
				befinden sich in CONFIG.SP (sind aber
				auskommentiert).  Wird zum Beispiel die
				CHECK-Zeile einer DieBox in ihrem Format
				gendert, so kann dies hier definiert werden.
				Eine Steuerzeile sieht zum Beispiel wie folgt
				aus:
				VIT=2NNNN ???????>?R??????????M
				DD.DD.DD ???????NNNNN NND
				An erster Stelle nach VIT= steht eine Ziffer, die
				Bedeutung dieser Ziffer ist-.
				   1  DK5SG-Box
				   2  DieBox CHECK bis 1.8
				   3  DieBox CHECK ab 1.9
				   4  DieBox LIST
				   5  DB0IE-Box
				   6  F6FBB
				Die danach folgenden Zeichen bedeuten:
				   N = Ziffer oder Leerzeichen
				   ? = beliebiges Zeichen
				   R = erster Buchstabe des Rubriknamen
				   D = eine Ziffer
				   5 = die letzte Ziffer der Nachrichtennummer
				R und M sind nur bei CHECK-Listen in DieBox
				relevant.  Mit VIT= knnen noch maximal 5
				Definitionen angegeben werden.  Achtung:
				Mailboxzeilen die nicht den hier angegebenen
				oder fest eingebauten Definitionen
				entsprechen, werden wie W0RLI ausgewertet,
				d.h. am linken Rand mu eine
				Nachrichtennummer stehen.

WA8=ON/OFF  wieder eingebaut.   Mit WA8=OFF kann die verkrzte Darstellung
				der Monitorheader eingestellt werden. Die 
				User haben immer Recht.

WEC=Befehl      Default=leer    Hier kann man einen Befehl angeben, der bei
				jedem Connect mit Ausgabe der
				WELCOME.SP ausgefhrt wird.  Ist die
				Ausgabe von WELCOME.SP nicht konfiguriert,
				so wird der Befehl auch nicht ausgegeben.
				Beispiele:
				WEC=//CS Gibt den Connect-Status aus
				(Remotebefehl)
				WEC=ALA Bimmeit wie wild.
				Der Befehl darf bis zu 99 Zeichen lang sein.

WEL=ON/OFF      WEL=OFF         Will man die Begrungstexte die man selbst
				an einen Anrufer schickt auch auf dem QSO-
				Schirm sehen,so ist WEL=ON zu setzen.
				(Betrifft nur die CTEXTE)

WLV=3-99        MV=4            Hiermit wird der Schwellenwert eingestellt,
				oberhalb dem fr die Retry-Anzeige in der
				oberen Statuszeile die AWA= Farbe anstelle
				der ATS= Farbe verwendet wird.
				Beispiel: Hat man 10 Retries eingestellt so
				beginnt ab dem 11. Versuch (zB bei einem
				Connect) die Zahl zu blinken .

WTM=Sek.        Sekunden        Wenn eine connectete Station die per
		Default:WTM=0   TIMEOUT eingestellte Zeit kein Zeichen
				schickt, so bekommt sie die mit
				WTM=Sekunden eingestellte Zeit VORHER
				eine Warnung, da in der WTM angegebenen
				Zeit TIMEOUT ist.

WWA=ON/OFF      WWA=ON          Mit diesem Befehl wird ein Klickton
				eingegschaltet der immer dann ertnt, wenn
				man beim Schreiben im Vorschreibfenster
				nahe an das Zeilenende kommt.

XIT=0-2         XIT=2           Bestimmt den Exitmodus.
				Bei XIT=0 ist die Funktion von ALT-X
				abgeschaltet, SP kann nur via ESC QRT
				verlassen werden.
				Bei XIT=1 funktioniert Alt-X normal, d.h. SP
				wird ohne weitere Abfrage beendet,
				Bei XIT=2 wird vor dem Ausstieg eine
				Sicherhekubfrage gernacht.

XFI=ON/OFF      XFI=OFF         Wenn ON bewirkt diese Option, da bei
				Crossconnects eine sogenannte FIFO-Datei
				gegeben wird (hat nichts mit der Hardware-
				FIFO im 16550 zu tun!)
				Diese Datei soll einen TNC-Oberlauf bei
				Crossbandbetrieb mit unterschiedlichen
				Baudraten verhindern.  Die Datei wird unter
				dem Namen FIFO.Cxx (xx=Kanalnummer) im
				TMP-Verzeichnis gespeichert.  In dieser Datei
				werden Daten zwischengespeichert die vom
				sendenden TNC nicht schnell genug gesendet
				werden knnen.  Wichtig: auf dem Laufwerk
				auf dem sich die FIFO-Datei befindet, mu
				gengend Platz frei sein (Megabytes?), da die
				Datei schlimmstenfalls sehr gro werden kann.
				Zur Steuerung der FIFO-Datei wird die
				Minimalzahl der freien Puffer im TNC mit der
				Option MIT= eingestellt.  Der Defaultwert ist
				MIT=350.

XKB=ON/OFF      XKB=OFF         Wenn auf ON gesetzt, werden vor einer TNC-
				Abfrage alle Tastaturinterrupts abgeschaltet.
				Dieser Parameter sollte nur dann auf ON
				gesetzt werden, wenn es bei Texteingabe zu
				Resynchronisationseffekten kommt, die durch
				Wechseln des Tastaturtreibers nicht behoben
				werden knnen.

YRL=ON/OFF      Default=OFF     Wenn ON, wird das Datum 4-stellig (zB: 1994),
				ansonsten ist es 2-stellig (zB.94).

ZMF=ESC-SEQ     Default=leer    Verschiedene Ereignisse knnen beim
				Ausdruck (Alt-P) unterschiedlich definiert
				werden. blicherweise werden ESC-
				Sequenzen Schriften, Fettdruck oder
				Schrgstellung verndem.  Welche
				Druckerbefehle fr Ihren Drucker notwendig
				sind, entnehmen Sie bitte Ihrem
				Druckerhandbuch.  Bei SP lassen sich einige
				Ereignisse durch die nachfolgenden CONFIG
				Einstellungen (mit "Z" beginnend)
				verschiedenartig darstellen.
				
				ZMF=ESC-Sequenz der Druckausgabe fr
				"linkes" Rufzeichen bei Multimonitor

ZMH=ESC-SEQ     Detault=leer    ZMH=ESC-Sequenz der Druckausgabe fr
				Monitorheader

ZMI=ESC-SEQ     Defauft=leer    ZMI=ESC-Sequenz der Druckausgabe fr
				Monitorinformation

ZMT=ESC-SEQ     Defauft=leer    ZMT=ESC-Sequenz der Druckausgabe fr
				"rechtes' Rufzeichen bei Multimonitor

ZON=                            wird an den Drucker ausgegeben wenn mittels 
ZOF=                            Alt-P das Drucken eingeschaltet wird. Beim 
				Ausschalten wird ZOF= ausgegeben. Beide
				Funktionen treffen nur fr Alt-P zu!

ZRX=ESC-SEQ     Default=leer    ZRX=ESC-Sequenz der Druckausgabe fr
				Empfangstexte

ZST=ESC-SEQ     Default=leer    ZST=ESC-Sequenz der Druckausgabe fr
				Sendetexte (wenn ECHO ein)

ZSX=ESC-SEQ     Defauft=leer    ZSX=ESC-Sequenz der Druckausgabe fr
				TNC-Statusmeldungen

ZDF=ESC-SEQ     Default leer    ZDF=ESC-Sequence der Druckerausgabe fr alle
				anderen Ergebnisse.


Wie Sie unschwer erkennen knnen, bietet CONFIG.SP eine Unmengen an
individuellen Konfigurationsmglichkeiten, die man erst nach vielen
Experimenten richtig ausschpfen kann.  Der Phantasie des Einzelnen sind
hier nur sehr wenige Grenzen gesetzt.

Fr den Anfang empfiehlt es sich in der CONFIG.SP erst nur das MYCALL zu
ndern, (wenn Sie SP nicht per INSTALL.EXE installiert haben), dann mit SP ein
wenig vertraut werden, und sich langsam durch die CONFIG.SP und ihre
unerschpfichen Mglichkeiten durchzuarbeiten.

Daher sollte es auch verstndlich sein, da das INSTALL-Programm nur die
allerwichtigsten Parameter verndert.  Ein manuelles Editieren ist nahazu
unerllich.

Zu beachten ist, um dies nochmals hier aufzufhren, da in CONFIG.SP die 
letzte Textzeile mit RETURN abgesehen sein mu.  Um eine Funktion 
abzuschalten, bzw. die Defaulteinstellung zu verwenden, ist der Zeile ein 
"#" voranzustellen. Vor einer nderung von CONFIG.SP rate ich dringend dazu, 
die Datei zu sichern.

4.  INSTALLAT1ON UNTER WINDOWS

SP Version 9.50 kann als DOS-Anwendung unter Windows 3.1 in 386 enhanced
Modus laufen.  Dazu dienen die mitgelieferten Dateien SP.PIF und SP.ICO.

Vorgang:

Nach der SP-Installation, die unter DOS (nicht im DOS-Fenster!) durchgefhrt
werden sollte, kann die Datei SP.PIF eingebunden werden.  Achtung: Falls SP
nicht in C:\SP installiert worden ist, mu der in SP.PIF gespeicherte Pfad
gendert werden! (Die Datei SP.PIF mu mit dem PIF-Editor auf das richtige
Verzeichnis angepat werden.

Die Anmeldung eines DOS-Programms, Einbindung des mitgelieferten Icons
sowie eventuelle nderungen in SP.PIF sind in der Windows-Dokumentation
beschrieben.

Die Lnge des ZeitschIitzes sollte auf 50ms eingestellt werden.


4.1  ZWISCHENABLAGE

Fr einfache, einzeilige Anwendungen kann unter Windows die Zwischenablage
zum Kopieren von bzw. ins Vorschreibfenster verwendet werden.

Eine Zeile in die Zwischenablage bemehmen:
Cursor auf die gewnschte Zeile setzen, dann SHIFT-CTRL-INS drcken.

Daten aus der Zwischenablage bernehmen:
Cursor auf die Stelle im Vorschreibfenster setzen, an der die Daten eingefgt
werden sollen, dann CTRL-INS drcken.
Es knnen maximal 399 Zeichen kopiert werden.

4.2  INSTALLATION UNTER OS/2

hnlich Windows mu auch unter OS/2 2.x SP zunchst unter DOS installiert
werden.  Nach Booten von OS/2 legt man dann ein Programmobjekt an
(Schablone benutzen).  Die AUTOEXEC.BAT mu natrlich das SPDIR definieren
mit Hilfe des SET SPDIR= Befehls, wie auch unter DOS.  Alternativ kann man
natrlich das Programmobjekt mit einer Batchdatei verknpfen, die dann die
notwendigen Befehle ausfhrt um SP zu laden.
In den DOS SETTINGS ist es wichtig, da die XMS Speicheroption eingeschaltet
ist.  An XMS wird je nach Kanalzahl bis ber 2MB bentigt.  DPMI sollte
eingeschaltet sein.

Hier der Vorgang:

1.  Eine Schablone mit den Programmdaten ausfllen (Parameter'-b"mit angeben.)
2.  Unter "Allgemein" das mitgelieferte Icon, SP2.ICO, einbinden.
3.  Unter Sitzung/DOS-Einstellungen haben sich folgende Settings bewhrt:


COM-DIRECT-ACCESS               FOF
COM_HOLD                        OFF
COM-SELECT                      ALL
DOS-AUTOEXEC                    nach Bedarf
DOS_BACKGROUND_EXECUTION        ON
DOS_FCBS                        0
DOS_FCBS_KEEP                   0
DOS_FILES                       80
DOS_HIGH                        ON
DOS_UMB                         ON
DPMI_DOS_API                    ENABLED
DPM_MEMORY_LIMIT                4
IDLE SECONDS                    0
INT DURING IO                   OFF
VIDEO_FASTPASTE                 ON
VIDEO-MRNDOW_REFRESH            1
XMS_HANDLES                     8
XMS_MEMORY_LIMIT                2200 (*)

Alle anderen Einstellungen sollten unverndert bernommen werden.

(*) Abhngig von der Gre der Bildschirmpuffer und der Anzahl der Kanle.
Maximal 16Okb pro Kanal plus 16Okb fr die Notizseite.
Das heit, bei 20 Kanlen mit je 999 Zeilen sollte dieser Wert auf mindestens
3300 gesetzt werden, bei ausgelagertem Vorschreibpuffer entsprechend hher.

4.3  OS/2

SP ist prinzipiell fr DOS konzipiert und luft unter WINDOWS 3.1x.
SP kann unter OS/2 laufen, diesbezgliche Zusagen knnen allerdings nicht
gemacht werden.
Betrieb unter OS/2 erfolgt auf eigenes Risiko, und ein Nicht-Funktionieren
von SP unter OS/2 ist kein Gewhrleistungsfall.

Bei OS/2 ist zu beachten, da SP nur in der DOS-Box geladen wird ohne die
DOS-Versionsnummer zu ndem.  DOS-Version mu "20.0" oder hher sein!
Wenn Sie Probleme haben, empfehlen wir, die COM-Treiber von IBM gegen
andere auszutauschen.

Auerdem sollte bei VGA nur VIDEO:2 verwendet werden, eine Angabe
spezieller VGA-Modi kann zu Problemen fhren.  Bitte beachten: Eine OS/2-
Version von SP wird es nicht geben.
SP Version 9.50 luft normalerweise in der DOS-Box.

5.  DATEIEN 

Zum Betrieb bentigt SP eine Reihe von Dateien.
Der Verzeichnisbaum von SP sieht folgendermaen aus:
C:\SP
  |--7PL
  |--BIN
  |--CFG
  |--DXC
  |--HLP
  |--BCAST
       |--FILES
       |--TMP
  |--PMS
  |--REM
  |--SAV
  |--SAV.OLD
  |--RUN
  |--TMP

Zu unterscheiden sind 3 Arten von Dateien

5.1  UNBEDINGT BENTIGT

Diesen Dateien werden zum Betrieb unbedingt bentigt:
SP.EXE
CONFIG.SP

5.2  SELBST ERZEUGT

Diese Dateien werden von SP whrend des Betriebs selbst erzeugt:

LOG.SP                  REMLOG.SP               MYBBS.PMS
STATUS.SP               LOGINS.SP               STATUS.PMS
SPENTRY.*               SPQSOWND.*              LOGINS.PMS
MHEARD.SP               MACRO.SP                STDERR.SP

5.3  KNNEN VORHANDEN SEIN

Diese Dateien wirken ergnzend zum SP, und knnen, mssen aber nicht
vorhanden sein.  Zum Teil liegen sie als Beispiele vor, welche aber
fr den User passend editiert werden mssen.

GREETINGS.SP    PFKEYS.SP       INFO.SP         AT.SP
WELCOME.SP      QRGLIST.SP      FLEXPW.SP       NOGATE.SP
QRT.SP          NETROMPW.SP     NEWS.SP         SUBST.SP
BAYCOMPW.SP     WELCOME.PMS     QRT.PMS         INFO.PMS
PATHLIST.SP     PASSWD.SP       FLEXPW.SP       USERS
RUNTNC.SP

5.4  ZUSATZ- / MITGELIEFERTE FREMDE PROGRAMME

Mit der Orginal Diskette von SP werden noch einige weitere Programme
mitgeliefert, dies sind:

5.4.1. SP Zusatzprogramme:


PUTSNP.EXE           zum Eingeben des Registrier-SNP's
ADJMSG.EXE           zum Adjustieren von PMS Bulletins, wenn sie von Hand
		     editiert wurden.
INSTALL.EXE          Das lnstallierungsprogramm von SP
UPGRADE.EXE          Programm zum Updaten von SP, ab Version 9.0
CPRO.COM             zum Auswerten von Box-CHECK-Listen

5.4.2.   Fremde zur Verfgung gestellte Programme:


DXCCONV.EXE          DX-Berechnungsprogramm von DL5N0 fr SP
		     Datenbank dazu erstellt von: DL4FBZ
TFPCX.EXE            von DGOFT 1 Residenter PX254(ontroller fr PC
		     in Verwendung mit: BAYCOM-Modem, USCC-Karte,
		     Opto-PC-SCC-Board, KISS mit WA8DED Hostmode-
		     Interface und diversen umgebauten Digicom modems.
7PLUS.EXE            Filekonvertierungsprogramm von DGl BBO
TFX.EXE              TFPCX - Alternative von DB7KG

5.4.3. Mitgelieferte Helpfiles:

*.HLD                Remote Helpfiles fr bestimmte Befehle in Deutsch
*.HLW                Remote Helpfiles fr bestimmte Befehle in Englisch
HELPD.PMS            PMS Remote Hiffe in Deutsch
HELPW.PMS            PMS Remote Hilfe in Englisch
OHLPD.SP             Online Hiffe in Deutsch
OHLPW.SP             Online Hilfe in Englisch
REMHLPD.SP           Remote Hilfe in Deutsch
REMHLPW.SP           Remote Hilfe in Englisch
RUNHLPD.SP           Run Programm Hilfe in Deutsch
RUNHLPW.SP           Run Programm Hilfe in Englisch

5.4.4. Sonstige Dateien:

RELEASE.NTS          nderungen die nicht mehr ins Handbuch kamen
HUFFMAN.TBL          Code-Deklaration der Komprimierung
SP.ICO               ICON fr Windows
SP.PIF               Startdatei fr SP unter Windows

sowie die            DOK-Files fr-. 7PLUS, TFPCX, TFX und DXCCONV.

Mit Ausnahme von SP.EXE sollten sich alle Dateien im SPDIR befinden.  Das
SPDIR - es wird von INSTALL-Programm automatisch eingestellt - ist eine
Umgebungsvariable die angibt, wo SP seine Dateien suchen mu.  Bei
Verwendung von INSTALL ist dies in der Regel C:\SP\CFG. Diese
Umgebungsvariable mu in der AUTOEXEC.BAT eingetragen werden, und zwar
wie folgt:

SET SPDIR=C:\SP\CFG

Der Eintrag in der AUTOEXEC.BAT wird gleich beim Installieren von dem Install-
Programm geschrieben ! neu BOOTEN dann nicht vergessen !!).
Die folgende Dateiliste gibt Aufschlu ber die Funktion der wichtigsten
Dateien, es wird unterschieden zwischen Dateien, die SP unbedingt zum Betrieb
bentigt, Dateien, die SP selber anlegt, und Dateien die vom User angelegt
werden, aber nicht unbedingt ntig sind.

5.5.1  AT.SP (nicht erforderlich)

Diese Datei steuert den automatischen, zeitgesteuerten verbindungsaufbau,
wohl besser als Mailboxmelker bekannt.  Die Datei besteht aus
Befehlszeilen in denen die Uhrzeit und der abzuarbeitende Dateiname
gespeichert sind.  Wenn im Dateinamenfeld ein Sterm (*)an erster Stelle steht,
so handelt es sich um einen ESC-Befehl anstatt einer DOS Datei.
Viele ESC-Befehle eignen sich hierfr allerdings nicht, diese sind in dem
relevanten Kapitel vermerkt.  Das folgende Beispiel bearbeitet um 23:01 Uhr
die Datei DB0CZ.DO, sendet um 23:59 Uhr eine Nachricht an alle mglicherweise
angeschlossenen Stationen und veranlat einen Programmausstieg um 00:02 Uhr.

Die letzte Beispielzeile ist ein Spezialfall, hier wird angegeben, da ein
ESC-Befehl auf einem bestimmten Kanal ausgefhrt wird (ansonsten werden ESC-
Befehle auf dem Bildschirmkanal abgearbeitet).
Das Format ist *&n:Befehl wobei n die Kanainumffier ist.

Eintrge in AT.SP knnen markiert werden, so da sie nur 1 x ausgefhrt
werden, und zwar mit "," am Zeilenende, z.B.

		     11:10:DB0CZ.DO,
		     23:01:DB0CZ.DO
		     23:59:*ALL Station wird in 3 Minuten abgeschaltet!
		     00:02:*QRT
		     01:00:*&2:D

Achtung: die Datei darf maximal 80 Zeilen beinhalten, und pro Uhrzeit
darf nur ein Befehl ausgefhrt werden! (mindest Abstand eine Minute)

Weiterhin knnen AT-Befehle auch zyklisch abgearbeitet werden.  Dies wird
dadurch erreicht, da man die Stelle in der Angabe der Uhrzeit, die
periodisch wiederholt werden soll, mit einem Fragezeichen angibt,
zum Beispiel:

	??:30:DB0AAB.DO In diesem Fall wird die Datei immer
			30 Minuten nach einer vollen Stunde abgearbeitet.
Oder:
	1?:?0:DB0KCP.DO Diese Datei wird alte 10 Minuten zwischen
			10 Uhr und 19.50 abgearbeitet.

5.5.2  CONFIG.SP (unbedingt erforderlich)

Konfigurationsdatei fr TNC und SP-Betriebsparameter. wurde bereits eingehend
erklrt.
Siehe unter "Alphabetischer" Auflistung aller CONFIG Befehle

5.5.3  GREETING.SP (nicht erforderlich)

Begrungsdatei.  In dieser Datei werden Rufzeichen und zugeordnete
Brungstexte gespeichert, um Stationen individuell begren zu knnen.

Format:
@CALL
LEV=
CMD=
CMT=
NAM=
INF=
QRT=
GRE=
@CALL
usw.

Der Eintrag beginnt linksbndig mit (CALL) der Station
(auf der gleichen Zeile, in der sonst NICHTS steht).
Ebenfalls linksbndig auf einer Zeile folgen dann in Grobuchstaben die
nachstehend angefhrten Befehle jeder auf einer Zeile):

LEV=, CMD=, NAM=, INF=, CMT=, QRT=, GRE=,

Die Reihenfolge dieser Befehle ist mit Ausnahme von GRE= nicht wichtig.
(GRE= mu immer am Schlu stehen, danach ist entweder die Datei zu Ende,
oder in der nchsten Zeile mu wieder: @CALL stehen).

Es bedeuten:

@CALL   Das Rufzeichen der Station fr die die nachfolgenden Einstellungen
	gelten .
	Es knnen hiermit auch ganze Rufzeichen-Gruppen aufgenommem werden,
	die auf einen bestimmten Priv-Level gesetzt werden.

Beispiel:
@DH3??  wrde alle Stationen beginnend mit DH3?? disconnecten wenn LEV=*.
	oder
@PA0??  wrde alle PA0-Stationen disconnecten wenn LEV=*.
@OE3?   wrde alle 0E3er Statiorm auf den Priv-Level 5 setzen, wenn der
	dazugehrige LEV=5 gesetzt wird.

CMT=    Eine Kommentarzeile, der lnhalt wird nicht ausgesendet

LEV=    Hier wird der PRIV-Level der Gegenstation angezeigt, es gibt folgende
	Mglichkeiten:
	LEV=O..9   Numerischer Level
	LEV=*      Der Anfufer ist gesperrt. Es erfolgt disc.
	LEV=T      Die Station ist ein TCP/IP und braucht ein Return beim
		   Connect.

LEV=B   Die Station ist eine DieBox, Priv-Level 3 wird eingestellt
LEV=P   Das User-Passwort einer DieBox wird beim Einloggen
	automatisch berechnet und gesendet. (auch 'B' setzen)
LEV=b   Die Station ist eine BAYCOM Box, Level 3 wird automatisch gesetzt
LEV=F   Es handelt sich um eine F6FBB-Box.  Diese Kennzeichnung ist notwendig
	fr die BIN-bertragung, damit wird bei BGET der Filename erkannt und
	bei BPUT nur der verkrzte BIN-Header ausgesendet (#BIN#LAENGE).
	Mit den Befehlen BGET/BPUT kann man in einer F6FBB-Box
	binr lesen (BGET) und binaer senden (BPUT).
LEV=C   Schaltet COMP (Kompression) ein (die Gegenstaton mu diesen Befehl mit
	meinem' Call auch in der GREETING.SP haben)

	Die Optionen knnen auch kombiniert werden-.

LEV=T3  Die Station ist TCP/IP und Level 3 setzen
	(z.B. DB0ID) die am Anfang eine Leerzeile bentigt um
	eine AX.25-Verbindung identifizieren zu knnen.  Die bentigte
	Leerzeile wird automatisch ausgesendet.
LEV=5C  Setzt auf Level 5 und schaltet COMP ein
LEV=BP  Die Station ist DieBox, automatisches Passwort senden.
LEV=L   bedeutet, da die Station wie bei "*" disconnectet
	und nicht im Log eingetragen wird (z.B. bei Testconnects durch 
	Flexnet). "L" sollte in Verbindung mit einem echten Level verwendet 
	werden, zB: LEV=3L

Alle diese speziellen PRIV-Level sind nur fr Mailboxen und User,
spezielle Einstellungen fr Digis (NETROM, BAYCOM, RMNC usw.) sind bei den
Passwort Mglichkeiten nachzulesen.

ACHTUNG:
Eine bereits vorhandene alte GREETING.SP mu manuell umgeschrieben werden.
Eine maschinelle Lsung hat sich leider nicht realisieren lassen.
Ich bitte um Ihr Verstndnis.

CMD-    Hier kann ein ESC-Befehl, definiert werden, der beim Connect
	abgearbeitet wird.

	Beispiel:     CMD=ALA
	Der ALA Befehl wird beim Connect ausgefhrt.

NAM-    Hier wird der Name der Gegenstation eingetragen, maximal Lnge ist 20
	Zeichen.

	BSP:NAM=BERT

INF-    Eine Stationsinfo zum lokalen Gebrauch, wird bei einem Connect und bei
	ALT-I in einem POPUP-Fenster'ang6zeigt.

QRT=    Hier kann ein Text ( eine Zeile-, bis 78 Zeichen) bestimmt werden,
	der an die connectete Station ausgegeben vrd, wenn diese Staton: //Q
	eingibt. (Anstlle von QRT.SP). Der Zeichenwandler ist aktiv.

	Der in GREETING.SP unter QRT= eingetragene Text wird an gesperrte
	Anrufer gesendet.

GRE-    Hier wird der sogenannte persnliche CTEXT definiert.  Maximale Lnge
	ist 999 Zeichen.  Alles vom ersten Zeichen nach dem '=' bis zum
	nchsten '@",'werden an den Anrufer gesendet.  Die 
	Zeichenwandlerroutine ist aktiv.  Nach diesem Befehl darf nur 
	entweder ein neues Rufzeichen (beginnend mit @) stehen, oder die 
	Datei mu enden.

      * NAM= in Config.sp 
      * Setzt den Begrungstext, der bei Eingabe von //NAME oder ESC NAME
      * in die GREETING.SP geschrieben wird. Per Default wird folgender
      * Text verwendet:
      * Hallo, \\N, am \\D um \\L auf \\Q Kan \\K
      * Bitte beachten: ein "\" mu doppelt verwendet werden!

UTC=Wert  (Wert ist eine Zahl zwischen -24 und +24)
	Gibt den Abstand zwischen Lokalzeit des Partners und UTC an. Im Sinne der
	Internationalitt ist es schon schn wenn man (so der SP-User es
	will) richtig begrt wird. Beispiel, wenn W9SL connectet (er ist in
	Denver, das sind -6 Stunden zu UTC whrend der Sommerzeit): UTC=-6


Fr den Fall, da dieselbe Station von mehreren Lizenzierten betrieben wird
(Familie,Clubstation) und verschiedene Rufzeichen verwendet werden, kann fr
jedes verwendete Call eine gleich formatierte Datei CALL.SPW angelegt werden.
Somit kann ein Anrufer sehr persnlich begrt werden.

5.4.4  INFO.SP (nicht erforderlich, erstellt der User)

Diese Datei kann beliebigen Text beinhalten.  Der gesamte Dateiinhalt
wird an den Anrufer ausgegeben, wenn dieser den Remotebefehl //INFO ausfhrt.
Im Regelfall schreibt man hier eine Stationsvorstellung.

5.4.5  LOG.SP (erstellt SP)

Diese Datei wird von SP automatisch angelegt.  Bei Verbindungsende wird hier
jede Verbindung gelogt.  Datum und Uhrzeit von Verbindungsanfang und -ende,
MYCALL, Rufzeichen der Gegenstation (ggf. mit Digipeater) und Frequenz werden
hier gespeichert.  Falls die betreffende Station im privilegierten SYSOP-
Modus war, wird dies mit dem Zusatz "(P)" vermerkt.

Die Richtung der Verbindung wird zwischen QRG und Ziel mit > oder < angezeigt.
Wenn SLG=ON gesetzt ist, wird das Log getrennt nach Rufzeichen (MYCALL)
gefhrt.
   
Beispiel fr LOG.SP:

LogFile Packet Radio

von              bis            MYCALL QRG     Rufzeichen
----------------------------------------------------------------
07102192 15:46 - 07102192 16:02 DL2RS3 438.175>DB0MWE-8
07102t92 16:02 - 07102192 14:OS DL2RBS 438.175>DB0MWE-8
07102192 16:05 - 07102/92 18:OS DL2RBS 438.175>DB0LNA-1 v DB0MWE


5.4.6  MACRO.SP (erstellt SP)

In dieser Datei werden Tastaturmakros gespeichert.  Die Datei wird von SP 
beim ersten Start von SP automatisch angelegt und darf nicht editiert werden.
Wird die datei MACRO.SP gelscht, wird sie von SP beim nchsten Hochfahren
wieder automatisch erstellt.

Ein MACRO wird folgendermaen erzeugt:

*  Man drckt: ESC MAC (es erscheint die bersicht freier und belegter Macros)
*  Man gibt ein: ESC MAC 1 (zum Erstellen des MACROS Nr. 1 )
*  Es erscheint ein POPUP-Fenster, in dem nun jede gedrckte Taste angezeigt
   wird.
*  man gibt z.B. durch Drcken der entsprechenden Tasten, folgendes ein:

ESC QRG Space 144.600 Enter
|        |            |
|        |            |
|--------|------------|----- = die entsprechenden Tasten drcken

* Ist die Eingabe fr das Macro fertig, wird es mit CTRL-F1 abgespeichert, hat
  man sich bei der Eingabe geirrt, kann man sie mit CTRL-F2 abbrechen und
  neu beginnen.
  Mit CTRL-F3 kann die zuletzt aufgezeichnete Taste gelscht werden.

* Beim angefhrten Beispiel hat der Aufruf des Macros ( mit ALT-1) die
  Auswirkung, da auf dem Kanal auf dem ALT-1 gedrckt wird das selbe
  passiert, wie bei der Eingabe
  von: ESC QRG 144.600 enter, nmlich da die QRG auf 144.600 gesetzt wird.

* siehe auch unter ESC-Befehle -> ESC MAC


5.4.7  MHEARD.SP (erstellt SP)

Diese Datei wird von SP automatisch angelegt wenn MHS=ON gesetzt ist.  Sie
darf nicht editiert werden.

5.4.8  NEWS.SP (erstellt der User)

Diese Datei kann beliebigen Text enthalten, sie wird ausgegeben, wenn jemand
den Remotebefehl //NEWS ausfhrt.

5.4.9  NOGATE.SP (erstellt der User, BSP.: liegt bei)

Diese kompliziert aufgebaute Datei kann benutzt werden, um Stationen oder
Rufzeichengruppen auf einen TNC zu beschrnken.

TTTTTTTTPPPPPPPP:CALL

'T'steht hier fr einen TNC (links TNC 0, dann 1 usw bis 8, wobei 5-8
reserviert sind).  "P" gilt nur bei Betrieb mit DRSI-Karte und steht fr
jeden der  8 mglichen Ports (mu bei Verwendung von TNC2 vorhanden aber
leer sein). Nach dem Doppelpunkt folgt das Rufzeichen (oder ein
Rufzeichenteil mit "*" abgeschlossen).
Ein "x" oder "X" an der betreffenden Stelle bedeutet, der jeweilige TNC (bzw
DRSI-Port kann von dem angegebenen Rufzeichen mit //C nicht angesprochen
werden.  Jedes andere Zeichen bedeutet, da ein Crossconnect durchgefhrt
werden darf.

Zu beachten:

Wird eine DRSI-Karte im TNC-Feld mit "X" belegt, so kann auf keinen der Ports
zugegriffen werden!

Wenn ein- und ausgehender DRSI-Port identisch sind, erfolgt keine Sperrung;
Auch wenn keine DRSI-Karte verwendet wird, mssen die entsprechenden Felder
vorhanden sein.

Ein TNC3 wird wie eine DRSI-Karte behandelt.
Eine USCC-Karte wird ebenso wie eine DRSI-Karte behandelt.

Beispiel:

xx..............:DB0ABC   Kann nicht auf TNC 1 und 2
x........x......:DC*      DCs knnen nicht auf TNC0 und DRSI Port 1
xxxxxxxxxxxxxxxx:*        Niemand darf crossconnecten

5.4.10  PASSWORD.SP (erstellt der User)

In dieser Datei wird das SP-Passwort abgelegt, In jeder Zeile steht ein
Rufzeichen, gefolgt von "=" und einer Zahl zwischen 1 und 65535,
zum Beispiel:

DL2RBS=12345

Der Passwortalgorithmus und der Ablauf der Authorisierung wird im Kapitel
ber PASSWORT erklrt.

5.4.11 PATHLIST.SP (erstellt der User BSP.: liegt bei)
Die Pfadliste ist das Kernstck des Routers.  Hier werden alle bekannten
und bentigten Pfade eingetragen.  Diese Textdatei ist zeilenweise
aufgebaut, jede Zeile darf maximal 120 Zeichen lang sein.

Beispiel:
#
# Einstieg DB0AAB
#
438.300:=ABH N>DB0ABH,DB0AAB
438.300:=OPF N>DB0EV,DB0AAB
438.300:=MNORD D>DB0AAB
438.300:=M.NORD N>DB0AAB-2
438.300:=RIED F>OE5XLR,DB0AAB
438.300:DB0PV D>DB0AAB
438.300:DB0PV-8 D>DB0AAB =>BOX
#
# Frequenzunabhaengige Pfade
#
XXX.XXX:=XPR L>=KFB F>OE9XPP,DB0HP
XXX.XXX:=XPR7 L>=KFB F>OE9XPR-7,DB0HP
XXX.XXX:OB0BOX L>=ABH ->NBOX
XXX.XXX:DB0CZ L>-KFB D>DB0HP ->CZ
XXX.XXX:DB0KCP-4 L>=KFB ->KCP
XXX.XXX:DB0ID L>MKFB D>DB0HP W>UNIX
XXX.XXX:DB0SAO L>=KFB D>DB0HP D>DB0SAO
XXX.XXX:=RHN L>=ABH F>DB0RRN,DB0ANP ->RHN
XXX.XXX:dk1si L>=XPR
XXX.XXX:hb0uta L>=XPR7
XXX.XXX:oe1yss-1 L>=RIED D>OE3XLR ->IRM
XXX.XXX:oe1yss L>=RIED D>OE3XLR-2 ->IRMELA
#
#
Defauft-Pfade
#
XXX.XXX:? L>=KFB

Die Bedeutung ist wie folgt:

Eine Zeile besteht immer aus drei Teilen, Frequenz, Ziel und Pfad.  Die
Frequenz wird siebenstellig in freiem Format angegeben (d.h. es mssen 7
Zeichen egal welchen Inhalts sein).  Das Zielrufzeichen wird von der
Frequenz durch einen Doppelpunkt getrennt.  Der Pfad folgt dem Zielcall,
einzelne Elemente werden durch ein einzelnes Leerzeichen getrennt.

Die Frequenz XXX.XXX hat eine spezielle Bedeutung
- sie trifft auf jede beliebige Frequenz zu.

Das Zielrufzeichen wird mit SSID angegeben und in Grobuchstaben eingetragen.
Wenn das Rufzeichen zumindest einen Kleinbuchstaben enthlt, so ist dies ein
versteckter Pfad, der mit dem //PATH Befehl nicht angezeigt werden kann.

Der Pfad enthlt ein oder mehrere Elemente die zum Ziel fhren.  Diese sind
nachstehend erklrt.

Ein Element besteht aus einem Bezeichnen und einem Rufzeichen.  Das
Rufzeichen ist das Call des Netzknotens, der uns einen Schritt nher ans Ziel
bringt.  Der Bezeichnen kann eine von mehreren Bedeutungen annehmen:

N> ist der genetische Bezeichner fr NODE.  Als NODE wird hier alles
bezeichnet, was NET/ROM bzw. TheNet kompatible Statusmeldungen abgibt.
Dazu gehren SP im NODE-Betrieb, TheNet, TheNetNode, NET/ROM, SNET,
0E5DXL-Gateway und BayCom.

n> ist ein Bezeichner fr eine reconnect-fhige NODE.  Zur Zeit verwendbar mit
TheNetNode und SP.  Mit diesem Bezeichner wird eine "Reconnected to" Meldung
des Netzknotens unterdrckt, indem SP den Befehl C! anstatt C aussendet.

F> bezeichnet ein FlexNet (RMNC, Rhein-Main-Network-Controller oder PC-Flex).

D> bezeichnet einen Digipeater.  Digipeater (egal ob Level-2 oder intelligent)
mssen immer am Ende eines Pfades stehen.  Es ist deshalb besser, Digipeater
mit Kommas anstatt D> zu trennen, wie zum Beispiel in dem o.a. Pfad zu =MWE8.

L> bezeichnet ein sogenanntes LAN, eine Zusammenfassung eines viel benutzten
Pfades so da er (gleichsam als MAKRO) in anderen Pfaden benutzt werden kann.
LANs mssen in der Pfadliste definiert sein und eindeutig auf eine
bestimmte Frequenz weisen. Der Syntax einer LAN-Definition ist etwas anders
als der eines Pfades, indem als Ziel nicht das Rufzeichen sondem der LAN-
Bezeichner verwendet wird.  Das eigentliche Rufzeichen des LAN wird am Ende
des Pfades zusammen mit seinem Bezeichner angegeben.  Ein LAN-Bezeichner
beginnt immer mit einem "="

Pfade die einen LAN-Bezeichner verwenden, drfen XXX.XXX als Frequenz
benutzen, wenn der LAN-Bezeichner eindeutig einer Frequenz zuzuordnen ist.

Im oben angefhrten Beispiel ist unschwer zu erkennen, da das LAN =KFB stark
frequentiert wird.  Addiere ich lediglich folgende Zeile:

438.175:=KFB N>DB0MWE-5 N>DB0MWE-8 F>DB0KFB,DB0ZKA,DB0KCP

so habe ich automatisch einen Weg zur Auerrwelt, wenn ich auf 438.175 OSY
mache.

Ein Pfad kann, optional, einen zustzlichen Namen bekommen.
Dieser Name wird am Ende des Pfades mit =>NAME angegeben.  Der Name ist fr
den Router irrelevant, er kann aber dazu benutzt werden, um den Pfad bequemer
aufzurufen. (so ist zum Beispiel KCP einfacher zu tippen als DB0KCP-8).
Zustzlich hat der Name den Vorteil, da man verschiedene Pfade zum selben
Ziel unterhalten und mit Hilfe des Namen den richtigen auswhlen kann.

Die ersten zehn fr die jeweilige Frequenz zutreffenden Pfade die zu
Endstationen (nicht LANS) fhren, knnen mit Alt-Fl bis Alt-F10 direkt
ausgefhrt werden.  Die Belegung der Tasten kann mit dem Alt-F-Befehl
abgefragt werden.

Der Default-Pfad, siehe Beispiel, wird immer dann, wenn Sie einen Alt-C Befehl
mit einem nicht in der Pfadliste befindlichen Rufzeichen eingeben.
Wenn ich - unter Verwendung der oben aufgelisteten Beispieldatei - den Befehl
Alt-C DG9MEE eingebe, so wird erst eine Verbindung zu DB0KFB aufgebaut.
Der Zusatz: "-*" am Ende eines Zielrufzeichens (z.B. 438.300:DB0KFB-*
N>DB0AAB) bedeutet, da man eine beliebige SSID beim Connectbefehl
angeben kann.

Der flexible Aufbau von PATHLIST.SP erlaubt eine Vielzahl von
Konfigurationsmglichkeiten welche herauszufinden sicher eine interessante
Aufgabe fr viele Benutzer darstellen wird.  Auch die Zahl der Fehler die
man beim Anlegen dieser Datei machen kann ist hher als die Zahl der
Zeilen die ich bis heute darber geschrieben habe.

5.4.12  PFKEYS.SP (erstellt der User BSP.: liegt bei)

PFKEYS.SP kann 12 Festtexte aufnehmen fr Shift-Fl bis Shift-F12. Die beiden
Tasten F11 und F12 knnen nur in Verbindung mit einer MF2- Tastatur verwendet
werden.
Beispiel:
/F1=Stationbeschreibung:

NAME........      Heinz                     ANT.........Doppelquad
QTH.........      Muenchen JNSSTD           TNC.........TNC3S
DOK.........      keiner                    CPU.........IBM AT clone
TRX.........      KS900,2W                  SOFT........SP 9.50

/F2-Danke fuers QSO, 73.  QRT fm Chan \K am \D um \T.
//q
/F3=//cs
/F4=//mh
/F5=//ver
/F6=//e qsl \D \T
/F7=<SP950> Kaaner derhaam, wennse glaubst
/F8=Hallo \N\r
/F9=&/RI
/F10=73
//q

Eine Funktionstaste wird durch ein linksbndiges '/Fn" eingeleitet,
wobei "n" fr die Tastennummer 1-12 steht.
Der Text vom "=" bis zum nchsten /Fn wird in einen internen Speicher
geladen, jedoch nur maximal gesamt 1023 Zeichen.  Alle im Text vorkommenden
"\" werden durch die Zeichenwandierroutine geschleift.
Auf diese Datei wird nur bei Bedarf (d.h. bei Drcken der entsprechenden
Tasten) zugegriffen, sie kann daher im Betrieb jederzeit editiert werden.

5.4.13  QRGLIST.SP (erstellt der User)

In dieser Datei werden Frequenzen und Rufzeichen gespeichert.  Hier sollten
nur Rufzeichen aufgefhrt werden, die verllich immer auf der gleichen
Frequenz (und nur auf dieser einen Frequenz) zu hren sind.  Sobald eine
Station gehrt wird, ndert SP selbstttig die Frequenzanzeige.  Wer selten
QSY macht sollte auf das Anlegen dieser Datei ganz verzichten.

Jeder Zeile besteht aus der Frequenz und mindestens einem Rufzeichen, und
darf bis zu 40 Zeichen lang sein.  Es drfen maximal 20 Frequenzen (20 Zeilen)
aufgelistet werden.

Beispiel:

438.525:DB0PV DB0PV-L DB0PV-2 DB0PV-7
438.300:DB0AAB DB0AAB-1 DB0AAB-2
438.175:DB0MWE DB0MW-8


5.4.14  QRT.SP (erstellt der User" BSP.: liegt bei)

In dieser Datei knnen Verabschiedungstexte gespeichert werden.  Im 
einfachsten Fall steht hier ein beliebiger Text der bei //Q ausgegeben wird.  Die
Zeichenwandlerroutine kann verwendet werden.Wenn in der CONFIG.SP QRT=ON
gesetzt ist, wird der interne QRT-Text immer ausgesendet, auch wenn QRT.SP
definiert ist, und auch, wenn in der GREETING.SP QRT= definiert ist.
Allerdings wird, wenn in der GREETING.SP QRT= definiert ist, QRT.SP ignoriert.

Es ist auch mglich, einen von vielen Texten auszuwhlen, dafr ist das
Fileformat wie folgt: (die Sprache werden der Reihe nach ausgegeben)

      |4
      |
      Text1
      |
      Text 2
      |
      Text 3
      |
      Text 4

Ein Trennstrich "|" ist das Trennzeichen.  Am Anfang steht die Anzahl der 
Texte, gefolgt von den einzelnen, durch "|" getrennten Texten.

5.4.15  RELEASE.NTS (wird mitgeliefert)

Diese Datei beschreibt alle nderungen in SP die nicht im Handbuch stehen.
Bitte unbedingt lesen falls vorhanden!

5.4.16  REMHLPD.SP (wird mitgeliefert)

Hiffetexte die bei //HELP ausgegeben werden, deutsch.  Wird von INSTALL
automatisch kopiert.  Format siehe unten.

5.4.17  REMHLPW.SP (wird mitgeliefert)

Hilfetexte die bei //HELP ausgegeben werden, englisch.  Wird von INSTALL
automatisch kopiert.  Format (Teilbeispiel in deutsch):

//Users                 = Connect Status (nur NODE-kanal)

//Users                 = Letzte 10-15 Connects abfragen

//WPrg Datei            = Binaerfile speichern

//Write                 = lnfodatei senden

//Write Rufzeichen      = Nachricht an Rufzeichen senden

//c text                = text an Kanal c senden

Wenn eine Zeile mit // beginnt, so wird das // nur dann ausgegeben, wenn man
//HELP nicht als einem Nodekanal eingibt.  Alle anderen Zeilen werden so
ausgegeben, wie sie in der Datei stehen.

5.4.18  RUNHLPW.SP / RUNHLPD.SP (erstellt der User)

Diese Dateien mssen vom Benutzer manuell angelegt werden.  Sie werden bei
jedem //HELP Befel mit ausgegeben.  Das Format ist frei whlbar (Dateien
werden unverndert ausgegeben) man sollte jedoch darauf achten,
da "//' niemals am Zeilenanfang steht.

blicherweise trgt man hier die Beschreibung der RUN-Befehle ein.

5.4.19  RUNTNC.SP (bei bedarf vom User erstellt)

Wenn im RUN= Verzeichnis die Datei RUNTNC.SP existiert (diese ist bei Bedarf
vom User zu erstellen), dann wird bei jeder Ausfhrung eines RUN- Befehls in
dieser Datei "nachgeschaut".  Das Format ist wie folgt

NAME,TNC-Nummer(n)

SYSINFO,2              bedeutet, da die Ausfhrung von: //SYSINFO an dem TNC 2
		       gesperrt ist.

QTH,02                 bedeutet, da die Ausfhrung von: //QTH auf dem TNC 0 
		       und dem TNC 2 gesperrt ist.

Das bedeutet, da die Ausfhrung von RUN-Programmen, wenn man mehrere
TNCs in Betrieb hat, auf bestimmten TNCs gesperrt wird.  Wird versucht, ein
auf dem betreffenden TNC gesperrtes RUN-Programm auszufhren, erfolgt keine
Fehlenmeldung.

Alle RUN-Befehle (Programme), die in der Datei RUNTNC.SP nicht angefhrt
sind, werden auf allen TNCs ausgefhrt.

Bitte beachten, da sich die individuellen Ports von Multiport-TNCs (TNC3,
DRSI, USCC) nicht unterscheiden lassen, da sie ja immer als ein TNC
betrachtet werden.

Die Eintrge-mssen, einer pro Zeile, am Zeilenanfang stehen.
Der Programmname, mu unmittelbar von einem Komma gefolgt werden.

5.4.20  SP.EXE (das Programm-File) Das ausfhrbare Programm-

Diese Datei darf keinesfalls mit LZEXE oder hnlichen Utilities behandelt
werden, da sie Code- und Textoverlays beinhaltet!

5.4.21  SP.ICO (SP-Icon fr Windows) 

Ein ICON, zur Verwendung unter WINDOWS 3.x.
Achtung: SP darf nur im 386 Enhanced Modus verwendet werden!

5.4.22  SP.PIF (wird mitgeliefert) 

PIF-Datei fr SP unter WINDOWS 3.1, diese Datei 
mu mit dem PIF-Editor bearbeitet werden (zumindest genaue Pfadangabe).

5.4.23  STATUS.SP (erstellt SP) 

Diese Datei wird von SP automatisch erzeugt.
Dort wird der Betriebsstatus nach Programmausstieg abgelegt.
Diese Datei kann nicht editiert werden.  Wenn sie gelscht wird, mssen 
einige wichtige nderungen eventuell neu eingegeben werden.

Bei einer Verringerung der Kanalzahl werden die auf den nicht mehr benutzten
Kanlen vorhandenen Einstellungen auch gespeichert.

Wenn beim Start von SP die STATUS.SP nicht existiert, oder gelscht wurde,
setzt SP die Frequenz auf "???.???" und schiebt die untere Statuszeile
4 Zeilen hoch.

5.4.24 SUBST.SP (editert der User, BSP mitgeliefert) 

In der Datei knnen sich beliebig viele Zeilen befinden, sie mssen 
allerdings in dem angegebenen Format sein. Wenn man nun Texte im 
Vorschreibfenster eingibt und unmittelbar danach Control-F9 drckt, 
so wird Text2 anstelle Text1 eingefgt.

Beispiel:

DL2RBS:DL2RBS @ DB0LNA
K5KKO:K5KKO @ K5WPH.TX.USA.NA

Gebe ich ein (kein Leerzeichen vor Control-F9):S K5KKO<Control-F9>
So erscheint im Vorschreibfenster alsbald:
	       S K5KKO @ K5WPH.TX.USA.NA

Zur Substituierung wird immer das letzte vollstndige Wort links vom Cursor
verwendet, dabei spielt Gro/Keinschreibung keine Rolle.


6.  DXCCONV.EXE und DXC.DAT

DXC.DAT stammt von DL1ZAX und DL4FBZ
DXCCONV.EXE ist von DL5N0

Beide Dateien werden mit Genehmigung der Autoren mit SP verteilt.
Ein Garantieanspruch besteht nicht.

6.1.  VORHER

SP bis Version 9.10 benutzte das Programm DXC.EXE um Clustermeldungen zu
bearbeiten und Daten wie Name des Landes, Entfernung, Beamrichtung und
Lokalzeit auf dem Empfangsbildschirm auszugeben.  Dazu musste der eigene
QTH-Kenner an der gekennzeichneten Stelle in DXC.DAT eingefgt werden.

6.2.  JETZT

Nach wie vor wird der eigene QTH-kenner eingegeben.  Danach startet man das
Programm DXCCONV und es wird eine Datei mit dem Namen DXC.ERG erzeugt.
Diese Datei sollte dann nicht weiter editert werden.  Sie mu ins
"SPDIR" kopiert werden, also bei einer Standardinstallation nach C:\SP\CFG.

Sobald SP diese Datei beim Programmstart "sieht" wird die Clusterdekodierung
eingeschaltet.  Die Ausgabe der Clusterdaten erfolgt nahezu unverndert
gegenber der Variante mit DXC.EXE.

7.  CPRO.COM

Dies ist ein Public Domain Programm das als unverbindliche, nicht untersttzte
Zugabe SP beiliegt.  Es ermglicht die Auswertung einer CHECK-Liste der
DieBox innerhalb einer DO-Datei und die automatische Erzeugung von READ-
Befehlen.

Hier die Dokumentation:
CPRO erlaubt es, mit Hilfe des sogenannten MAILBOXMELKERS READ-Befehle
fr die CHECK-Liste einer DieBox/Baycom-Box wie fr die LIST-Liste einer
F6FBB oder W0RLI-hnlichen Box automatisch zu erzeugen und abzusenden.
Einschrnkungen:

Es kann nur eine einzige Konfigurationsdatei verwendet werden.
Wenn zuviele READ-Befehle ausgesendet werden kann es zum TIMEOUT kommen.

Manuell nur beschrnkt zu verwenden.
LIST-Befehl der DF3AV-Box nicht untersttzt.

Verwendung:
Um bei einem automatischen Connect via DO-Datei interessante Mails sofort
lesen zu knnen ohne Interventionen des Bedieners, wurde CPRO
entwickelt.  Mit Hilfe von CPRO ist es mglich, automatisch READ-Befehle
innerhalb DO-Dateien zu erzeugen und abzusenden.  Mehrere DO-Dateien
knnen gleichzeitig ablaufen und CPRO benutzen.  Um CPRO innerhalb einer
DO-Datei zu verwenden, wird lediglich an der richtigen Stelle die Zeile

!!CCPRO

eingefgt.

Ein Beispiel einer DO-Datei folgt:

OE9XPI
do OE9XPI>
!!MDeine Nachrichten
!!N2
R DL2RBS 1-
E DL2RSS 1-
c
!!CCPRO
!!1econne
Q
Q

       SAVE mu eingeschaltet sein!

Installation:

Die Datei CPRO.COM mu sich im SPDIR befinden (wird von INSTALL.EXE
automatisch dorthin kopiert).  Es wird eine Konfigurationsdatei,
CPRO.CFG, zwingend bentigt.

Konfiguration:

Die Datei CPRO.CFG mu manuell vom User angelegt werden mittels eines
Texteditors. In ihr sind einzelne Zeilen enthalten.  Eine jede Zeile gibt eine
Zeichenfolge an, die innerhalb einer empfangenen Zeile verglichen wird. Trifft
der Vergleich zu, wird ein READ-Befehl erzeugt.  Alle READ-Befehle werden in
eine Datei im SPDIR geschrieben.  Der Dateiname ist "CHTMP.$xx" wobei "xx"
die Kanalnummer ist.  Diese Datei wird vom DO-Prozessor automatisch gelscht.
WICHTIG: Es werden soviele READ-Befehle erzeugt wie bereinstimmungen
gefunden werden, deshalb ist es mglich, da eine Mail zweimal gelesen wird.
Auf die richtige Konfiguration sollte deshalb besonders getestet werden!

Fr Freaks: Zeilen innerhalb CPRO.CFG drfen "regular expressions" beinhalten,
fr mehr Infos ber regular expressions siehe jedes gute Buch ber Unix, die
SVID von AT&T, oder Dokumentation zu EGREP.

Beispiel fr CPRO.CFG

OS2
[SG]P\.\.
MEINUNG
\.[pP][012][0-9]
DL2RBS

Diese Datei gibt vor, da Mails gelesen werden die:

den String "OS2" beinhalten,
die Strings "GP" oder "SP" beinhalten,
den String "MEINUNG" beinhalten,
irgendwo "DL2RBS" nennen, oder
7PLUS-Dateien mit dem vollen Filenamen im Titel.

Achtung: "." hat eine spezielle Bedeutung, um explizit nach einem Punkt zu
suchen, mu "\." angegebenwerden!

Wenn man eine reine Stringsuche erzeugen will (ohne regular expressions, so
muss die Matchzeile mit "~" beginnen, Z.B.:
~SP...
um explizt nach "SP..." zu suchen. Ohne "~" am Zeilenanfang wrde das
bedeuten "SP gefolgt von 3 beliebigen Zeichen".

Aufgrund folgender CHECK-Liste:

#  Call       File        Nr. Datum     @MBX   Bytes #LT Titel

 1 DK1ZZ   >  GP.......   65  17.04.92  ALLE    1503  14  BOX-List.txt
 2 PA0OOS  >  SIX......   82  17.04.92  WW       842  30  OY9JD POWER
 3 0C7TU   >  IBM......  890  17.04.92  EU       792   0  8087-Emulation Info
 4 DC7TU   >  IBM......  889  17.04.02  EU      5708   0  Coproz.P01
 5 DC7TU   >  IBM......  888  17.04.92  EU      5708   0  Coproz.P02
 6 DG1FBA  >  IBM......  887  17.04.92  EU      1082   0  TERMINW 1.6 P01/02
 7 OEIJTB  >  OS2......   41  17.04.92  OEDL     700   0  Ueberraschung GA 2.0
 8 DL4MFF  >  SUCHE....   94  17.04.92  ALLE     487  10  Kenwood TR 7800
 9 PE1LDU  >  SUCHE....   93  17.04.22  EU      2110  10  HELP EPROMPRG
10 GM4PLM  >  AMSAT....  262  17.04.92  WW      1813 100  EGGBEATERS
11 G1BTG   >  EPSON....    1  17.04.92  WW      1499   7  EPSON JX-80
12 IK5AAX  >  DXNEM....  150  17.04.92  OEDL    1746  50  NEWS
13 EA2BUF  >  DXNEWS...  149  17.04.92  WW      1937  50  IDEA Buliedn # 46*EA
14 EA2CLS  >  ALL......  240  17.04.92  EU      3459  10  ARAY_CUR.DAT
15 DG2MHX  >  IBM......  886  17.04.92  ALLE   10291   0  HFMORSE.P02 (2v2)
16 GONMP   >  ALL......  239  17.04.92  WW      1732  10  QSL INFO PSE....
17 DG2MHX  >  IBM......  885  17.04.92  ALLE   36703   0  HFMORSE.P01(1v2)
18 OESHZQ  >  SUCHE....   92  17.04.92  OE       601  10  Weg nach HG??
19 OEOHZQ  >  ALLE.....   92  17.04.92  OE       601  10  Weg nach HG??
20 DJ1XK   >  DARC.....   90  17.04.92  ALLE    2883 100  DVAFuG-Entwurf

ergeben sich folgende READ-Befehle:

R GP 65
R IBM 889
R IBM 888
R IBM 886
R IBM 885

Die Nachrichten werden in chronologischer Reihenfolge gelesen, also die
umgekehrte Folge in der sie in der CHECK-Liste stehen.

Hinweis: In diesem Beispiel vard IBM 887 nicht gelesen, da kein "." vor
dem "P01" steht.

FEHLERMELDUNGEN:

Da das Programm "unter" SP abluft sind Fehlermeldungen sinnlos.
Es werden deshalb keine ausgegeben, die !!C Zeile wird ignoriert.

Eigenbauprogramme:

Wird nach dem "!!C" ein beliebiger, anderer Name angegeben, so wird
ein Programm dieses Namens im SPDIR gesucht und, falls gefunden,
ausgefhrt.  Der Erfindungsgabe sind hier wenige Grenzen gesetzt, das
Programm mu sich nur genau wie CPRO verhalten!

Seitens SP ist der Aufruf: CPRO Kanalnummer Savefilename.  Das Programm
mu als Ausgabe die Datei CHTMP.$XX (XX=Kanalnummer) im SPDIR erzeugen.

8.  TFPCX.EXE

Dieses Programm ermglicht es, BayCorn-Modems/USCC-Karten mit SP zu
betreiben.  Der Autor von TFPCX ist DG0FT und er ist allein verantwortlich 
fr dieses Programm.  Es wird mit seiner Erlaubnis mit SP verteilt.

Bei Verwendung von TFPCX, egal auf wieviel Ports definiert, gilt TFPCX
immer als EIN TNC.  Dies ist besonders bei den INI= Befehlen zu bedenken, da
die individuellen Ports der Multi-Port-TNCs (TNC3, DRSI und USCC) hier
nicht bercksichtigt werden, und nicht einzeln konfiguriert werden knnen.

SP ignoriert mit seiner CONFIG.SP in jedem Fall die TFPCX.INI; daher ist die
TFPCX.INI beim Betrieb von SP nicht notwendig.

9.  WELCOME.SP (erstellt der User)

Eine Datei fr allgemeine Begrungstexte.  Alle Stationen die nicht in
GREETING.SP aufgefhrt sind, knnen hier begrt werden.
Beispieldatei:

@DL2RBS
SP Ver \V.
Hallo \C, am \D um \T  -Kanal \K QRG \Q
Heinz in Muenchen, kein DOK. //H = Hiffe, //I = Vorstellung
NEWS:keine
//cs
//ver
\C de \M>

Jedes Feld beginnt mit "@Rufzeichen" und darf bis zu 1000 Zeichen lang sein.
Das nchste '@" bricht den Text ab.  Somit knnen mehrere Rufzeichen
verwendet werden, diese Rufzeichen sind MYCALLS.  Wird "@@" eigetragen, 
so gilt dieser Eintrag fr alle MYCALLS. Die Zeichenwandlerroutine ist 
aktiv, das o.a. Beispiel sieht bei einem Connect so aus:

CONNECTED to DL2RBS - 16.01.95 18:31:58
SU-RO:DL2RBS> SP v9.50.000 - Jan 16 1995 (MT=single:EMS) Core=67888
1 TNC 8 Ch (SN 010001) 0:12:24:13 / 12:08:27:21 - RpS=19
TNC#0 (TNC0) QRG=144.600, 8 Kanle
Hallo N5NX, am 16.01.95 ufn 18:31:65 - Kanal 111 QRG
Heinz in Muenchen, kein DOK.  //H = Hilfe, //I = Vorstellung
NEWS:keine
//cs
//ver
N5NX de DL2RBS>

Wird das Rufzeichen unmittelbar von ',n" gefolgt, so gilt der Text nur
fr TNC n,

Beispiel:

@DL2RBS,2             gilt nur fr TNC 2.

10.  BILDSCHIRMAUFBAU

Der Bildschirm gliedert sich in folgende Bereiche:

*       Vorschreibfenster
*       Obere Statuszeile
*       QSO-Fenster
*       Untere Statuszeile
*       Monitorfenster
Zudem gibt es zwei Bildschirmarten: den Monitorschirm und den QSO-Schirm.
Der QSO-Schirm ist ein Bildschirm auf dem einer von 40 mglichen QSO-Kanlen
dargestellt wird, der Monitorschirm zeigt die Monitordaten aller TNCS.

10.1  QSO-FENSTER

Die Grafikdarstellung des QSO-BILDSCHIRMS siehe Anhang A  (nicht enthalten)

Die Statuszeile ist aus mehreren Feldern zusammengesetzt:

*       Kanalnummer
*       Rufzeichen des Einstiegsknotens bzw Zielcall bei direktem Connect
*       Eigenes Rufzeichen (wenn das MYCALL bei Multiconnect automatisch
	gendert wurde, so wird es hier in der AAM= Farbe dargestellt).
*       Layer 2 Status 
*       Zhler (vlnr: ungesendete Pakete, unbesttigte Pakete,
	Wiederholungsversuche).
*       Versionsnummer oder Connectdauer
*       QRG DRSI-Port (leer falls TNC2, wird auch fr TNC3/USCC benutzt)
*       Flags
*       PRIV-Level der gegenstation
*       Anzahl der freien TNC-Puffer (bei weniger als 300 freien
	Puffern wird dieser Wert mit der AWA= Farbe angezeigt).
*       Uhrzeit

Beispiel:

01|discon |DL2RBS |DIS|OO|OO|OO|SP v9.50|438.300|0|IRS||0|738|18:38:00

Der Monitorkanal sieht etwas anders aus:

10.2  MONITOR-BILDSCHIRM

Grafikeinstellung. des MONITOR-BILDSCHIRMS siehe Anhang A (nicht enthlaten)
Beim Monitorschirm ist die untere Statuszeile unmittelbar unter der oberen
Statuszeile, und das QSO-Fenster fehlt.  Zusutzlich befindet sich die
Tickererzeile im Vorschreibfenster.

Von links nach rechts werden hier die folgenden Daten in der oberen Statuszeile
angezeigt:

*       TNC-Nummer: Kanalnummer
*       UI-Zieladresse
*       Versionsnummer
*       Frequenz
*       Flags
*       Anzahl der freien TNC-Puffer
*       Uhrzeit

Fr den Layer 2 Status werden 3-buchstabige Abkrzungen verwendet, die
Linkstati haben folgende beutung:

DIS Disconnected
SET Link Setup
FMR Frame Reject
DRQ Disconnect Request
IXF Information Transfer
REJ Reject
WAK Wait Acknowiedge
DBS Device Busy
RBS Remote Busy
BBS Both Busy
WDB Wait Ack 1 Device Busy
WRB Wait Ack 1 Remote Busy
WBB Wait Ack 1 Both Busy
RDB Reject 1 Device Busy
RRB Reject 1 Remote Busy
RBB Reject 1 Both Busy

Das FMR (FRMR) also FRAME REJECT wird im Monitor in einer zweiten Zeile
aufgeschlsselt angezeigt.  Die Aufschlsselung erfolgt an Hand der im AX25
Protokoll gegebenen Spezifikation.

Kein Linkstatus laut AX.25:
MUL     MM aktiv

10.2.1  FLAGS sind einzelne Zeichen mit folgender Bedeutung:

CONVERS    Kanal im ConversMode

DO: xxx    DO gestartet

-KLOCK-    Tastatur gesperrt

<          Ankommender Connect

>          Abgehender Connect

@          mit WarnFarbe (AWA=) zeigt an, da via Mailbake der lokalen Mailbox,
	   das Vorhandensein neuer Mails angezeigt wurde

!          binr Monitoren aus

#          NODE-Kanal

^          Binrsenden

-          Save: rohe Daten

~          PMS ein

(Zahl)     verbundener Kanal

7          automatischer 7PLUS-Empfang aktiv

A          Autorouting

B          Klingel ist an

C          Kompression ein

D          DO an

E          ECHO ist ein

G          BELL ist global aus

H          HOLD ist ein

I          Insert-Modus im Editor

J          Autoswitch Modus ein

L          LEARN aktiv

M          Mail ist da!

N          NETROM-Anzeige aus

p          Drucker ist ein

Q          MM-QSO Speicherung ein

R          SYSOP-Alarm ein

S          SAVE ist ein

T          Dateisenden

U          Umlautwandlung TX 1

u          Umlautwandlung TX 2

          Umtautwandlung RX

W          Dateiempfang

X          MultiMonitor aktiv

a          AutoSAVE ein

b          MBIN ein

c          Clusterconnect

d          mit Warnfarbe (AWA=) zeigt Batchempfang an

e          EDIT-Modus

i          AUTOIDENT ist eingeschaltet (Einrcken im Vorschreibfenster)

m          mit ESC MD werden Daten aufgezeichnet (MDATA ein)

n          SYSOP nicht anwesend (ESC QRL wurde eingeschaltet)

p          Notizseite auf diesem Kanal aktiv

r          Remotebefehle aus

s          Kanal suspendiert (wird bergangen)

          boxBin temponr aus

v          Binrempfang

x          ECHO wird im Empfangsfenster markiert

Die untere Statuszeile zeigt die Rufzeichen (ohne SSID) aller Stationen an 
mit denen man verbunden ist.  Wenn man auf dem betreffenden Kanal nicht
verbunden ist, wird discon angezeigt.  Der aktuelle Kanal wird durch einen
Blockcursor gekennzeichnet.  Wenn in CONFIG.SP der Befehl CHN=ON
eingetragen ist, wird anstatt dessen discxx angezeigt (xx = Kanalnummer, z.B.
disc01).

Es passen bis zu zehn Kanle auf eine Zeile, wenn man mehr als 10 Kanle
benutzt, so werden mehrere Statuszeilen, bis zu vier, verwendet.

Die untere Statuszeile ist gleichzeitig die Trennzeile fr das Monitorfenster
und ist verschiebbar.  Je nach Einstellung von BSG= in CONFIG.SP ist diese
Trennzeile global (d.h. fr alle Kanle gleichzeitig) oder individuell
verschiebbar.  Zum Verschieben werden die Tasten Control-PgUp und
Control-PgDn verwendet.

Ein Feld in der unteren Statuszeile kann drei verschiedene Farben annehmen:
ABS= wird im Normalfall verwendet, z.B. fr die Trennstriche und den
augenblicklich gewhlten Kanal.
ABI= wird verwendet fr einen Kanal, auf dem Daten eingegangen sind die man
noch nicht gesehen hat.
ADC= wird fr einen unconnecteten Kanal verwendet

Das Monitorfenster wird dazu benutzt um, wie der Name schon sagt, Monitordaten
anzuzeigen.  Dies sind Protokollframes bestehend aus Header und Infotext,
denen ggf. auch noch ein Zeitstempel mitgegeben werden kann.  Man kann somit
sehen, wer noch alles auf der Frequenz ist und was die alle dort anstellen.
Durch Umschalten auf den Monitorkanal kann man das Monitorfenster auf seine
maximale Gre erweitem, die "untere Statuszeile" ist nun ganz oben und nicht
verschiebbar.
Siehe Alt-M fr eine weitere Beschreibung.
Im Monitorkanal werden Daten von allen angeschlossenen TNCs angezeigt,
wobei jedem TNC seine eigene Farbe fr Header und Text zugewiesen werden
knnen.  Bei Betrieb mit mehreren TNCs wird zustzlich die TNC-Nummer am
Anfang eines jeden Headers angezeigt.  

10.2.2  TCP/IP

Im Monitorkanal knnen TCP/IP-Daten dekodiert angezeigt werden.  Ebenso
knnen gemonitorte Daten in einem DEBUG-hnlichen Format hexadezimal
angezeigt werden.  Beispiel:

DB0MM-9>DG7DM ctl UI^
IP: len-44 44.130.56.43->44.130.56.21 ihl=20 ttl=23 prot=TCP
TCP: 1026->119 Seq=x00002000 Ack=x00000000 SYN Wnd=2048
00: 45 00 00 2C 02 4B 00 00 17 06 DO 3D 2C 82 38 2B ..,. K.....",.8+
10: 2C 82 38 15 04 02 00 77 79 1F 20 00 00 00 00 00 , . 8.... wy.......
20: 60 02 08 00 2o 26 00 00 02 04 00 De             '.....&......

10.2.3  UNPROTO/UI

Text der im Vorschreibfenster des Monitorkanals eingegeben und ausgesendet
wird, wird an den UI-TNC bergeben der diesen Text unprotokolliert aussendet.
Der UI-TNC ist der TNC der fr unprotokollierte Aussendung ausgewhlt wurde
(im Falle von Multi-TNC-Betrieb; siehe ESC UI).  Die Nummer des UI-TNC steht
links in der oberen Statuszeile.

10.3  VORSCHREIBFENSTER

Text- und Befehlseingabe erfolgt im Vorschreibfenster, welches zwischen 3 und
13 Zeilen gro sein kann.  Jeder Kanal (inklusive Monitorkanal) hat seinen
eigenen Vorschreibpuffer, und in jedem Vorschreibfenster ist ein kleiner,
relativ leistungsfhiger Editor eingebaut.
In diesem Kapitel werden die Editorbefehte erklrt.

Die Editorbefehie sind aufgeteilt in Cursorbewegung und Textmanipulation.
Hier, sowie im Rest dieses Dokuments, werden Spezialtasten mit ihren
beschrifteten Namen auf der US-ASCII Tastatur angesprochen, diese
Bezeichnungen wie z-B. PgUp, drften jedem gelufig sein.

10.4  POPUP-FENSTER

Das Popup-Fenster ist ein Bereich im Empfangsfenster, wird dem bei Bedarf
Status-und Fehlermeldungen ausgegeben werden und Filenamen
(bei Ctl-L, Alt-S usw) abgefragt werden.

Im Normalfall, bei PCL=ON, wird das Popup-Fenster gelscht sobald eine
beliebige Taste gedrckt wird, bei PCL=OFF wird es nur gelscht wenn man den
Kanal wechselt.


10.5  CURSORBEWEGUNG

Home        Setzt den Cursor an den Anfang des Puffers (Spalte/Zeite 1)

End         Setzt den Cursor auf die der letzten Textzeile folgende Leerzeile

pgUp        Blttert den Vorschreibpuffer um 1 Seite nach oben.

pgdn        Blttert den Vorschreibpuffer um 1 Seite nach unten


10.6  PFEILTASTEN

Bewegen den Cursor um 1 Stelle in die gewnschte Richtung.  Achtung: wird am
Pufferende der Abwrtspfeil gedrckt so scrollt der gesamte Puffer um 1 Zeile
nach oben! Da der Puffer statisch ist, geht die oberste Zeile verloren!

Control-A   Setzt den Cursor auf den Zeilenanfang

Control-B   Bewegt den Cursor an den Anfang des vorhergehenden Wortes.

Control-E   Setzt den Puffer auf das Zeilenende.

Control-F   Bewegt den Cursor an das Ende des folgenden Wortes

10.7  EDITIERBEFEHLE

Control-Del     Dieser Befehl lscht den Vorschreibpuffer.  Da viele
		Tastaturen nicht in der Lage sind den entsprechenden
		Scancode zu erzeugen, kann auch Shift-Control-Home
		verwendet werden.

Shift-Ctrl-Home Siehe Control-Del, Lschen des Vorschreibpuffers
			
Control-C       Diese Taste verhlt sich wie die Enter-Taste (siehe unten)
		jedoch wird der Cursor nicht bewegt

Control-D       Setzt das aktuelle Datum an der Cursorposition ein sofern
		noch Platz fr mindestens 8 Zeichen auf der Cursorzeile ist.
		Das Datumsformatwird in CONFIG.SP durch die Option
		DAT= eingestellt

Control-H       Lscht das Zeichen links vom Cursor.  Befindet sich der
		(Backspace) Cursor am linken Zeilenrand, so wird die
		Cursorzeile mit der vorhergehenden Zeile verbunden sofern
		die neue- Gesamtlnge kleiner als die Zeilenumbruchposition
		(77) ist. Wrde die Zeile lnger werden, oder befindet sich
		der Cursor am Pufferanfang, so wird diese Taste ignoriert.

Control-J       Unabhngig von der Cursorposition wird die Cursorzeile in
		die Sendeschleife gelegt und innerhalb der nchsten
		Sekunden ausgesendet.  Das Return das die Zeile
		normalerweise abschliet wird dabei nicht gesendet.

Control-K       Lscht allen Text rechts vom Cursor.  Der Text wird in den
		Kill-Puffer gelegt, wo er mit Control-Y abgerufen werden
		kann.  Am Zeilenende bewirkt Control-K, da die folgende
		Zeile mit der Cumorzeile verbunden wird, falls die
		Gesamtlnge kleiner als die eingestellte Zeilenlnge ist.

Control-L       Dieser Befehl fragt im Popup-Fenster einen Dateinamen ab.
		Die Datei wird in den Vorschreibpuffer geladen, die Anzahl
		der geladenen Zeilen wird angezeigt.  Falls die Datei mehr
		Zeilen hat als der Vorschreibpuffer aufnehmen kann, wird
		dies ebenfalls angezeigt.  Mit ESC kann die Abfrage des
		Dateinamen abgebrochen werden, mit Alt-G wird ein
		Auswahlmen angezeigt.

Control-M       Unabhngig von der Cursorposition wird die Cursorzeile in
		(Enter-Taste) die Sendeschleife gelegt und innerhalb der
		nchsten Sekunden ausgesendet.  Die Zeile wird mit einem
		abschlieenden Retum ausgesendet (vergleiche Control-J).
					   
Control-N       Falls bekannt (also in GREETING.SP eingetragen) wird der
		Name der Gegenstation an der Cursorposition ins
		Vorschreibfenster geschrieben.  Ist der Name nicht bekannt,
		so wird "dr OM' geschrieben
		
Control-O       An der Cursorposition wird ein Zeilenumbruch eingefgt, es
		wird dabei nichts gesendet.  Damit kann sowohl eine
		Leerzeile im Text erzeugt als auch eine Zeile zweigeteilt
		werden.
		
Control-P       Der gesamte Vorschreibpuffer wird auf einen anderen Kanal
		kopiert, dazu wird eine Kanalnummer in einem Popup-
		Fenster abgefragt.  Ist der Vorschreibpuffer des Zielkanals
		kleiner als die zu kopierende Zeilenzahl, so wird nur der
		passende Text kopiert.  Der vorherige Inhalt des Zielpuffers
		wird ohne Warnung berschrieben.
		Mit ESC knnen Sie den Vorgang im Popup-Fenster abbrechen.
								
Control-Q       "Quote" Funktion.  Dieser Befehl veranlat, da das nchste
		Zeichen unverndert in den Vorschreibpuffer bernommen
		wird.  Damit ist es zum Beispiel mglich, einen Editierbefehl
		als Text auszusenden.
		Konkret: Wenn ich in DB0ID eingeloggt bin und mit Controi-D
		dort ausloggen will, so gebe ich folgende Tasten ein:
		Control-Q Control-D Enter.
				
Control-R       Hiermit wird das Zeichen unter dem Cursor mit dem Zeichen
		links vom Cursor vertauscht.  Beispiel: Ich gebe ein FIEL.
		Nachdem ich meinen Fehler bemerke, setze ich den Cursor
		auf das "L" und drcke Control-R und es erscheint: FILE.
				
Control-S       Dieser Befehl fragt einen Textstring ab und sucht nach
		diesem Text von der Cursorposition bis zum Pufferende.
		Falls gefunden, wird der Cursor an der Fundstelle plaziert.
				
Control-T       Dieser Befehl setzt die aktuelle Uhrzeit an
		der Cursorposition ein, vorausgesetzt sie pat ohne einen
		Zeilenumbruch notwendig zu machen, im Format HH:MM:SS.
				
Control-U       Mit diesem Befehl werden alle Kleinbuchstaben des dem
		Cursor folgenden Wortes in Grobuchstaben umgewandelt
		und umgekehrt Diese Taste wirkt nur in der Cursorzeile.
				
Control-V       Kopiert den Text vom Cursor bis zum Zeilenende in den
		Killpuffer

SHFT-CTRL-V     Kopiert den Text vom linken Rand bis zum Zeichen vor dem
		Cursor in den Killpuffer
				
Control-W       Ein Dateiname wird im Popup-Fenster abgefragt
		anschlieend wird der gesamte im Vorschreibpuffer
		befindliche Text dort abgespeichert.  Leerzeilen am
		Pufferende werden nicht gespeichert.  Eine eventuell unter
		gleichem Namen vorhandene Datei wird ohne Warnung
		berschrieben.
		Wird dem Dateinamen ein "|" vorangestellt, so wird die
		Datei im SPENTRY-Format binr geschrieben, als ob sie beim
		Ausstieg von SP gespeichert worden wre.
		Der spezielle Dateiname #n (n=Kanalnummer) bewirkt, da
		das gesamte Vorschreibfenster nicht auf Disk gespeichert
		sondem auf Kanal n ausgesendet wird.

Control-X       Die Cursorzeite wird gelscht, es verbleibt eine Leerzeile.
		Die komplette Zeile wird in den Killpuffer kopiert.
		Dies ist eine Kombination von Control-A und Control-K

Control-Y       Der Inhalt des Killpuffers wird an der Cursorposition
		eingefgt. vorausgesetzt es wird dadurch kein Zeilenumbruch
		erzeugt.  Der Killpuffer ist global, das heit, der zuletzt 
		mit Control-K oder Control-X gelschte Text kann beliebig 
		oft, und auf einem beliebigen Kanal, mit Control-Y 
		zurckgeholt werden.  Der Killpuffer hlt immer nur den 
		zuletzt gelschten Text!

Ins             Schaltet zwischen Einfge- und berschreibmodus.  Im
		Einfgemodus werden Zeichen an der Cursorposition
		eingefgt, wenn sich Zeichen rechts vom Cursor befinden
		werden diese nach rechts geschoben bis die
		Zeilenumbruchposition erreicht ist, danach werden keine
		Zeichen mehr angenommen.  Im berschreibmodus werden
		Zeichen unter dem Cursor berschrieben.  Im Einfgemodus
		erscheint ein "!" in der Flags-Anzeige.
	     
Del             Lscht das unter dem Cursor befindliche Zeichen.
		Am Zeilenende wird die folgende Zeile mit der aktuellen Zeile
		verbunden, vorausgesetzt die Gesamtlnge beider Zeilen ist
		kleiner als die Zeilenumbruchposition.
		Die Zeilenumbruchposition ist im Normalfall 77, keine Zeile
		kann lngerwerden.  Mit dem Befehl ESC WRAP kann die
		Zeilenumbruchposition zwischen 10 und 77 individuell fr
		jeden Kanal variiert werden.

SHIFT-CTRL-INS  NUR UNTER WINDOWS !!!
		Kopiert die Cursor-Zeile in die Zwischenablage
		
CTRL-INS        NUR UNTER WINDOWS!!!
		Kopiert aus der Zwischenablage ins Vorschreibfenster
		Der Cursor ist vorher an die Stelle im Vorschreibfenster zu
		setzen, an der die Daten eingefgt werden sollen.
		Es knnen maximal 399 Zeichen kopiert werden.

10.7.1  SPEZIELLE EDITIERBEFEHLE

Bei Control-L, Control-P, Control-W und eventuell Alt-S erscheint eine
Editierzeile im Popup-Fenster.  Dort gelten folgende
Speziaitasten:

Enter      Eingabe besttigen
ESC        Abbruch
Ctl-H      zuletzt eingegebenes Zeichen lschen (auch mit Backspace-Taste)
Ctl-X      alles lschen

Achtung:   Wird bei Alt-S, wenn ein Defaultname vorgegeben ist, eine Taste
	   auer der oben angefhrten gedrckt, so wird der Name gelscht.
	   Dies gilt nur beim ersten Tastendruck.


10.7.2  EDITOR-TIPS

Eine der hufigsten Fragen, obwohl im Prinzip im Handbuch beantwortet ist:

Wie bekomme ich einen empfangenen Text von Kanal 1 ins
Vorschreibfenster von Kanal 2?

Die Antwort ist relativ einfach: Man lscht das Vorschreibfenster von Kanal
1, benutzt Alt-V um in den View-Modus zu gelangen und kopiert die zu
transferierenden Zeilen mittels der Enter-Taste ins Vorschreibfenster.  Danach
drckt man ESC um den Viewmodus zu verlassen und benutzt den Befehl Control-P
um den Text ins Zielfenster zu kopieren.

Will man den Text direkt auf dem Zielkanal aussenden, so gibt man ESC INS 2
ein und drckt bei jeder zu sendenden Zeile die Ins Taste, und der Text
wird sofort auf Kanal 2 ausgesendet.

Und wie kopiere ich eine Zeile vom Vorschreibfenster des Kanal
1 in das von Kanal 2?

Auch einfach: Cursor in die Zeile, Control-X drcken (danach evtl.Control-Y
um die Zeile wieder zurckzuschreiben), Kanawechsel, und dann auf einer 
leeren Zeile Control-Y drcken!

Wie sende ich eine Zeile erneut aus?

Einfach Cursor in die Zeile und Enter oder Control-C drcken!

11.  BEFEHLE

Die Bedienung von SP wird mittels einer Anzahl von Befehlsarten bewerkstelligt:

*       Funktionstasten
*       Alt-Tasten
*       ESC:Befehle
*       Tastenkombinationen von ALT- und Funktionstasten
	ebenso Shift-CTRL-ALT

Als Funktionstasten gelten hier F1 bis F12, und eine Kombination aus
Shift-Control-Alt Tasten im Zusammenhang mit diesen Funktionstasten.
Alt-Tasten sind Kombinationen bestehend aus der Alt-Taste und einem
Buchstaben oder einer Ziffer, z.B. bedeutet Alt-X "drcke die Alt-Taste
und halte sie, drcke die X-Taste und lasse alle Tasten los".

ESC-Befehle sind solche Befehle die im Vorwhreibfenster eingegeben werden.
Der Cursor mu sich dabei am linken Zeilenrand befinden.  Zunchst wird die
ESC-Taste gedrckt, was auf dem Bildschirm quittiert wird mit:
>>
(ein Leerzeichen wird eingefgt).

Danach gibt man einfach den entsprechenden Befehl ein, in den meisten Fllen
gengen die ersten beiden Buchstaben des Befehls.  Falls der Befehl Parameter
erfordert, so werden diese nach einem weiteren Leerzeichen eingegeben. Bei der
Eingabe werden eingegebene Zeichen in Grobuchstaben umgewandelt.

Beispiel:
 QRG 438.525

11.1  FUNKTIONSTASTEN

F1 ... F10 Datenkanle

Mit diesen Tasten werden Datenkanle angewhlt, F1. fr Kanal 1, usw. Bei dem
Versuch einen nicht existenten Kanal anzuwhlen (z.B. F8 bei nur 4 Kanlen)
wird die Taste ignoriert.
Bei mehr als zehn Kanlen wird wie folgt verfahren: Man stelle sich die untere
Statuszeile als eine Kanaltabelle vor, Kanal 1 liegt ber
Kanal 11, der ber Kanal 21 usw. Wenn man sich auf Kanal 1 befindet und F1
drckt, so schaltet SP auf Kanal 11, danach auf 21, 31, 1, usw.

Drckt man eine andere F-Taste, zum Beispiel F2 im obigen Fall, so schaltet 
SP auf den betreffenden Kanal INNERHALB dieser Tabellenzeile.  Befindet man 
sich somit auf Kanal 11 und drckt F4, so schaltet SP auf Kanal 14.

Shift-F1 ... Shift-F12

Diese Tastenkombination bewirkt, da der entsprechende in der Datei
PFKEYS.SP abgelegte Festtext ausgesendet wird.  Wenn ECHO eingeschaltet ist
so wird der Text zugleich im QSO-Fenster angezeigt andernfalls wird er nur
gesendet und es erscheint ein Popup-Fenster das ber die Ausendung
informiert.  Diese Funktionen sind nur bei einer aktiven Verbindung mglich.
Wird die Alt-Taste gleichzeitig mit gedrckt, so wird der Text ins Vorschreib-
fenster bertragen ohne ausgesendet zu werden. (Shift-F11 und Shift-F12
sind nur bei MF2-Tastatur verwendbar).

Alt-F1 ... Alt-F10

Mit diesen Funktionen wird ein Connect via Autorouter ausgelst.  Die Tasten
entsprechen den ersten zehn in PATHLIST.SP eingetragenen Pfaden die auf der
aktuellen Frequenz gltig sind (keine LANS, nur Endstationen).  Die aktuelle
Tastenbelegung ergibt sich direkt aus der Reihenfolge der Eintrge in
PATHLIST.SP und der aktuellen Frequenz und kann mit dem Alt-F Befehl
angezeigt werden.

Der entsprechende Befehl wird in den Vorschreibpuffer geschrieben, wo er mit
Enter ausgefhrt werden kann.

F11 und F12

Wer die Tasten F11 und F12 besitzt und sie auch verwenden kann, der hat drei
zustzliche Kurztasten.

11.2  KOMBINIERTE TASTEN-BEFEHLE

F11            Identisch mit Alt-V

Ctl-F11        Identisch mit Shift-Alt-V

F12            Identisch mit Alt-M

Control-F1     Das Vorschreibfenster wird auf minimale Gre verkleinert.
	       Gltig nur bis zum nchsten Kanalwechsel.

Control-F2     Das Voreibfenster wird maximal vergrert.  Gltig nur
	       bis zum nchsten Kanalwechsel.

Control-F3     Die obere Statuszeile wird nach oben verschoben.  Gltig
	       nur bis zum nchsten Kanalwechsel.

Control-F4     Die obere Statuszeile wird nach unten verschoben.
	       Gltig nur bis zum nchsten Kanalwechsel.

Control-F5     Funktion "ECHO markieren" ein und aus (ein = 'x' in
	       Flags).  Wenn ein und ECHO ist ein, dann eigene
	       gesendete Zeilen im Empfangsfenster mit '> ' markiert,
	       zwecks bessere Unterscheidung wenn man ein QSO
	       mitspeichert und spter lesen will.  Diese Funktion ist,
	       wenn LEM=OFF, nur bis zum Disconnect gltig.

Control-F6     Wenn.  TMM=ON gesetzt ist, wird eine Liste der zuletzt
	       gehrten QS0s angezeigt, aus der ein QSO fr
	       MultiMonitor ausgewhlt werden kann.
	       Auswahl per Balkencursor.  Enter=Auswahl, ESC=Abbruch,
	       Pfeiltasten Rauf/Runter.
	       Mit Q auswhlen zur QSO-Speicherung
	       Die Liste kann mit den folgenden Tasten sortiert werden:
	       
	       C Rufzeichen
	       A Anzahl der Frames
	       Z Zeit
	       K Komprimiert mitschreiben
	       
	       Bei CONTROL - F6 kann mit. "K" anstatt ENTER ein QSO
	       mit Dekomprimierung mitgeschrieben werden.  Das QSO
	       mu natrlich komprimiert sein.
			 
Control-F7:    Dieser Befehl zeigt die sogenannten SAVE-Counter an,
	       Dies sind Zhler, die stndig mitgefhrt und beim neuen
	       ffnen einer SAVE-Datei auf 0 gesetzt werden.

Controf-F8     Ruft COMMAND.COM auf, Rckkehr zu SP mit EXIT

Control-F9     Text von SUBST.SP einfgen, siehe Erklrung unter SUBST.SP.

Shift-Ctl-F10  Lscht zustzlich zu Control-F10 auch die RXC und TXC
	       Zhler.  Achtung: die Durchsatzmessung stimmt dann nicht
	       mehr.

Control-F10    Dieser Befehl lscht die Sende-und Empfangszhler die
	       durch Ctl-F7 angezeigt werden.

Control-Home   QSO-Fenster lschen (falls SAVE an ist, kann bei
	       versehentlichem Lschen der Text mit Alt-Y wieder
	       zurckgeholt werden).

Control-PgUp   Nicht im Monitorkanal.  Schiebt die untere Statuszeile nach
	       oben, vergrert das Monitorfenster.  Wenn BSG=ON
	       gesetzt ist, gilt die Verschiebung fr alle Kanle,
	       ansonsten nur fr diesen einen Kanal.

Controt-PgDn   Nicht im Monitorkanal.  Schiebt die untere Statuszeile nach
	       unten, verweinert das Monitorfenster.  Wenn BSG=ON
	       gesetzt ist, gilt die Verschiebung fr alle Kanle,
	       ansonsten nurfr diesen einen Kanal.

Control-Linkspfeil    Schaltet auf den nchstniedrigeren belegten Kanal.

Control-Rechtspfeil   Schaltet auf den nchsthheren belegten Kanal.

Shift-Shift-Alt-     Beide Shift-Tasten mssen gedrckt werden zusammen
(USASCII-             mit Alt-.  Dies schaltet die Tastatursperre ein und 
Tastetur Alt- )       aus.  Bei eingeschalteter Tastatursperre wird anstatt 
		      der Flags "KLOCK-" angezeigt.
	       
Shift-TAB       Schaltet auf den nchsten belegten Kanal,auf dem bisher
		ungesehene Daten angekommen sind.

11.3  ALT-BEFEHLE

Die wichtigsten SP-Befehle wurden auf Alt-Tasten gelegt, um schnellen
Zugriff zu haben.  Es folgt die Liste aller Alt-Befehle.

Alt=            Dieser Befehl fragt eine Taste ab und gibt den Scancode aus.

		Bei mit KEY= umgeleiteten Tasten wird der Originalcode
		ausgegeben.  Auf der deutschen Tastatur ist dies ALt-'.

Shift-Alt-=     Wie vorher, jedoch wird der Scancode in den Vorschreibpuffer
		geschrieben, dies kann eventuell zur Untersttzng des Befehls
		ESC CFG KEY= dienen.

ALT-\ (#)       (Scancode 2B00) schaltet den AutoSwitch ein (Flag "j").
		In diesem Modus springt SP auf den niedrigsten Kannal auf dem
		ungesehene Daten eingegangen sind.  Nach 10 Sekunden wird
		der Kanal gewechselt, falls anderswo Daten eingetroffen sind,
		und so weiter bis man eine beliebige Taste drckt.  Nach ALT-\
		dauert es mindestens 30 Sekunden bis SP erstmals den Kanal
		wechselt.
		Das Alt-\ entspricht auf einer deutschen Tastatur dem Alt-#
		
Alt-1.. Alt-0   Diese Tasten lsen gespeicherte Tastaturmakros aus. 
(Shift, Ctl)    Tastaturmakro ist eine Folge von bis zu 40 Tastenanschlgen,
		die mittels ESC MAC definiert, und von SP in der Datei
		MACROS.SP abgelegt wurde.  Mehrdazu unter DATEIEN - MACRO.SP

Alt-A           Dieser Befehl schaltet auf den mit PCH= eingestellten
		Vorzugskanal, default Kanal 1. Eine nochmalige Bettigung
		schaltet auf den ursprnglichen Kanal, usw.

Alt-B           Unter ALT-B kann ein weiteres Macro Nr. 32 definiert werden.

Alt-C           Mit diesem Befehl wird ein Autorouter-Connect ausgelst.  Das
		Zielrufzeichen wird in der Pfadliste gesucht Wenn gefunden,
		wird der Connectweg automatisch aufgebaut, andernfalls wird 
		ein direkter Connect versucht.

		Beim Drcken von Ait-C wird folgendes angezeigt:

 C             Wird Enter gedrckt ohne ein Rufzeichen eingegeben
		zu haben, so erscheint ein Auswahlfenster mit allen fr
		diese Frequenz gltigen Pfaden:

AufPfeil, AbPfeil, PgUp, PgDn = Auswahl.  Enter=Connect ESC

> C DB0AAB-8 N>DB0UNI =>B0X
> C =RIED N>DB0UNI F>OE5XLR
> C =KFB N>DB0UNI F>DB0KFB
> C 0E3XBS L>=RIED -=>XBS
> C =XPR L>=KFB F>OE9XPR
> C =XPR7 L>MKFB F>OE9XPR-7
> C DB0CZ L>MKFB D>DB0HP =>CZ
> C DB0ID L>=KFB D>DMHP =>UNIX
> C DB0SAO L>=KFB D>DB0HP D>DB0ID =>SAO
> C =EAS L>=KFB F>HB9EAS
> C 0E9XPI L>=KFB =>XPI
> C hB0uta L>=XPR7
> C oelyss-1 L>=RIED D>OE3XLR -=>IRM
	     
		Alt-C / Enter Auswahlbildschirm

Bei einem Alt-C Connect werden Statusmeldungen von Zwischenknoten mit der
selben Farbe ausgegeben wie TNC-Statusmeldungen.

Hat man unter dem sehen Rufzeichen schon eine Verbindung mit demselben
Netzknoten oder der selben Gegenstation, so wird automatisch die eigene SSID
verndert.

Alt-D            Dieser Befehl fhrt auf dem gewhlten Kanal einen Disconnect
		 aus.

Alt-E            Hiermit wird der EDIT-Modus ein- und ausgeschaltet.  Im
		 Editmodus (Flags-Anzeige "e") kann das Vorschreibfenster
		 editiert werden ohne da dabei (auch bei Drcken von Enter)
		 gesendet wird.
		 Achtung:- Auch ESC-Befehle werden in diesem Modus nicht
		 ausgefhrt!

Alt-F            Mit dieser Tastenkombination wird ein lnfobildschirm
		 aufgebaut, auf dem alle Shift-FTasten und Alt-FTasten mit
		 deren Belegung angezeigt werden.

Alt-Fl   = C DB0AAB-8 N>DB0UNI =>B0X
Aft-F2   = C 0E3XBS L>=RIED =>XBS
Alt-F3   = C DB0CZ L>=KFB D>DB0HP =>CZ
Alt-F4   = C DB0ID L>=KFB D>DB0HP =>UNI
Alt@     = C DB0SAO L>=-KFB D>DB0HP D>DB0ID =>SAO
AJt-F6   = C 0E9XPI L>=KFB =>XPI
Alt-F7   = C hB0ute L>=XPR7
Alt-F8   = C oe1yss-1 L>=RIED D>OE3XLR =>IRM
Alt-F9   =
Alt-F10  =

Shift-Fl - Stationabeschreibung:^MNAME.......Heinz^MQTH.........Muenche(...)
Shift-F2 - Danke fuers QSO, 73.  QRT fm Chan \K am \D um \T.^M//q^M
Shift-F3 - ^MViele Gruese und gut Link wuenscht^MHeinz DL2RBS
Shift-F4   = xxx^M
Shift-F5   = \r73 und gut Link de Heinz DL2RBS (\D \T)\Z^M
Shift-F6   = //e qsl \D \T^M
Shift-F7   = xxx^M
Shift-FS   = Hallo \N\r^M
Shift-F9   = //RI ^G^G^G^G^G^G^M
Shift-F1 0 = 73\r//q^M
Shift-Fl l = Test mit F11\r^M
Shift-F12 = 73!\r\\r\Z^M

		Weiter - Leertaste drcken

Alt-F Statusbildschirm

Alt-G           Mit Alt-G wird ein Dateiauswahlfenster gefnet.  Dort kann eine
		Datei ausgewhlt werden, deren voller Pfadname wird dann an
		die Cursorposition geschrieben.  ESC bricht die Auswahl ab.
		Dateien werden mit Kleinbuchstaben dargestellt, Verzeichnisse
		mit Grobuchstaben.  Wird ein Verzeichnis gewhlt, so wird der
		Bildschirm mit dem Inhalt des Verzeichnisses neu aufgebaut.  Bei
		Shift-Enter wird, wenn der Cursor auf einem Verzeichnisnamen
		steht, der Pfad des Verzeichnisses gewhlt.
		Das Laufwerk kann mit Control und dem Laufwerksbuchstaben
		gewhlt werden, z.B. Control-D fr Laufwerk D:.
		Am rechten Rand der ersten Bildschirmzeile wird die Filegre
		angezeigt.

		Wenn in dem Verzeichnis sich mehr Dateien befinden als auf dem
		Bildschirm angezeigt werden knnen, so kann mit PgUp und PgDn
		hin- und hergeschaltet werden.

D:\USR\PACKET\SP\CFG\

..  Ausw=Pfeile/Home/End/Enter  Abbruch=Esc  Laufw=Ctl-A,B,...

		..                      oe9xpi   .bpw
		CFG                     oe9xpi   .do
		config  .sp             pathlist .sp
		cpro    .cfg            pfkeys   .sp
		cpro    .com            qrglist  .sp
		DB0LMA  .bpw            qrt      .sp
		DB0LNA  .do             remhlpd  .sp
		db0id   .do             remhlpw  .sp
		db0kcp  .do             runhlpd  .sp
		db0nao  .do             runhlpw  .sp
		dxc     .dat            spqsownd .c00
		dxcconv .exe            sta
		errlog  .sp             status   .sp
		flexpw  .sp             subst    .sp
		gree                    viewt    .sp
		gr-ting .sp             welcome   sp
		info    .sp
		log     .sp
		Macro   .sp
		mheard  .sp
		netrompw.sp
		news    .sp

		Zweck:
		Man mchte an den QSO-Partner ein File schicken, man wei
		nicht mehr so ganz genau, wo sich das File befindet, und wie 
		es genau heit; also schreibt man in das Vorschreibfenster.  
		"ESC ST" und drckt dann, in derselben Zeile bleibend einfach 
		ALT-G wo man sich bis zum gewnschten File hinsuchen kann.  
		Hat man das richtige File gefunden gengt ein ENTER um den 
		kompletten Pfad und den Filenamen an den vorher begonnenen 
		(ESC ST) Befehl anzuschlieen.  Mit einem weiteren ENTER ist 
		die Datei dann auch schon weggeschickt.

Alt-H           Diese Tastenkombination zeigt einen mehrseitigen Hilfebild- 
		schirm an, mit PgUp und PgDn kann man blttern, ESC bricht ab.

Alt-I           Auf einem connecteten Kanal wird die ber die connectete 
		Station bekannte, in GREETING.SP gespeicherte Information in 
		einem Pop-up Fenster angezeigt.

Alt-J           Unter ALT-J kann das Macro Nr. 33 definiert werden.

Alt-K           Universeller Abbruch, bricht eine laufende Dateibertragung 
		oder "DO" auf dem Kanal ab.
		Mit Shift-ALT-K wird immer ein "#ABORT#' ausgesendet.

Alt-L           Prft, ob unter dem im Monitorkanal gespeicherten Rufzeichen
		Nachrichten gespeichert sind.  Wenn ja, so werden diese
		seitenweise angezeigt und anschlieend umkopiert.

Alt-M           Schaltet vom augenblicklichen Kanal auf den Monitorkanal und
		zurck.

Alt-N           Notizseite speichern/abrufen.
		Wenn die Notizseite auf dem Kanal aktiv ist, wird sie 
		abgeschaltet, ist sie auf einem anderen Kanal aktiv oder 
		berhaupt nicht eingeschaltet (siehe NOT=), so wird eine 
		Fehlermeldung ausgegeben.
		Andernfalls wird eine Abfrage eingeleitet: (S)ave restore.
		S speichert den Bildschirmpuffer des Kanals in der Notizseite.
		R liest die Notizseite in den Bildschirmpuffer.
		Wenn die Notizseite aktiv ist, so wird in der Flags-Anzeige 
		der oberen Statuszeile ein "p" mit AWA= Farbe angezeigt.
		Hierbei ist zu beachten:
		- Wenn auf einem Kanal, auf dem die Notizseite aktiv ist, 
		Daten eintreffen, so werden diese Daten im normalen 
		Bildschirmpuffer gespeichert.
		- Die Notizseite wird beim Ausstieg aus SP gelscht.
		- ALT-V kann mit der Notizseite verwendet werden.
		- ALT-N Restore kann auf dem Monitorkanal nicht verwendet
		werden, und
		- auf allen mit Alt-N verwendeten Kanlen mu die selbe
		Zeilenzahl eingestellt sein.

Alt-O           Schaltet den betreffenden Kanal in SYSOP-Modus.  Sollte nur 
		im 100% berwachten Betrieb gemacht werden, da die 
		Gegenstation nun wirklich ALLES machen kann.

Alt-P           Schaltet auf dem betreffenden Kanal den Drucker ein, falls er nicht
		schon aktiv ist (nur 1 Kanal kann drucken).  Nochmaliges 
		Drcken auf dem selben Kanal schaltet den Drucker wieder aus.

Shift-Alt-P     Wenn der Drcker zur Zeit nicht aktiv ist, wird der aktuelle  
		QSO-Schirm gedruckt.

Alt-Q           Wenn auf vielen Kanlen ungelegener Text eingetroffen ist, 
		kann mit diesem Befehl die Warn-Farbe in der unteren 
		Statuszeile ausgeschaltet werden.

Alt-R           Mit diesem Befehl wird der RAW-Modus ein- und ausgeschaltet
		(ein = "-" in der Flags-Anzeige).  Wenn RAW eingeschaltet ist,
		werden alle empfangenen Daten ohne jegliche Wandlung als
		Binrdaten in die SAVE-Datei geschrieben.  Dies ermglicht 
		z.B. den Binrempfang von einem BayCom-Benutzer.
		In diesem Modus wird die Anzahl der empfangenen Bytes 
		anstelle der Frequenz fortlaufend angezeigt.
		Achtung: Vor dem Ein- und Ausschalten mu SAVE ausgeschaltet
		sein!
		Bitte beachten, da im RAW-Modus unter Umstnden wirre
		Zeichen auf dem Bildschirm e@eineri knnen; dies ist normal.
		Falls beim @en der SAVE-Datei im RAW-Modus diese bereits
		existiert, so wird dies fehlschlagen, es mu ein neuer 
		Dateiname gewhlt werden!

Alt-S           Alt-S schaltet SAVE ein und aus. Beim Einschalten wird in einem
		Popup-Fenster ein Dateinarne abgefragt.  Der Default-Filename
		wird dabei angeboten und kann mit Enter besttigt oder durch
		Eingabe eines neuen Namen gendert werden.
		Falls der Diskspeicherplatz unter den Wert MFR= absinkt, wird
		SAVE abgeschaltet.

Shift-Alt-S     Schaltet AutoSave ein und aus ("a" in der Flags-Anzeige). 
		Wenn ein, wird bei jedem Connect eine SAVE-Datei mit dem Call 
		der Gegenstation und der Kanalnummer automatisch geffnet und 
		bei Verbindungsende wieder geschlossen.  Funktioniert auch 
		bei einem bestehenden Connect.

Alt-T           Unter ALT T kann das Macro Nr. 34 definiert werden.

Alt-TAB         Alt-TAB (Taste) schaltet "Auto-Indent" ein und aus ( Flag"i")
		Auto-Indent bedeutet, da im Vorschreibfenster, die nchste
		Zeile automatisch eingerckt wird. und zwar um genau soviele
		Leerzeichen wie die vorherige.
		Achtung!:
		ALT-C und ESC werden mit eingerckt und haben somit
		keine Funktion; also vorher mit der <- Taste die Leerzeichen
		lschen, oder noch besser einfach mit der Pfeil-Runter Taste, eine
		Zeile tiefer gehen.

Alt-U           Schaltet die Umlautwandlung empfangsmig ein und aus.  Wenn
		ein, erscheint "" in der Flags-Anzeige.

Alt-V           Schaltet den VIEW-Modus ein.  In diesem Modus erscheint ein
		Balkencursor mit dem man Daten aus dem QSO-Fenster
		bearbeiten kann.  Die mit dem Balken markierte Zeile kann mit der
		Enter-Taste in den Vorschreibpuffer bernommen werden.
		Folgende weitere Befehle sind im VIEW-Modus verfgbare
		TAB             setzt VIC= eirdaus.
		Alt-V, ESC      bricht VIEW-Modus ab
		Home            Cursor auf Pufferanfang
		End             Cursor auf Pufferende
		PgUp, grau-     Cursor 1 Seite zurck
		PgDn, grau+     Cursor 1 Seite vor
		Ctl-C           Wenn man diese Taste drckt wird die 
				Cursorzeile wie bei ENTER ins 
				Vorschreibfenster kopiert, aber ein "> " 
				ist vorangestellt. Dieser Befehl wird 
				blicherweise benutzt, um Textpassagen zu
				"quoten".
		Ctl-Q           Eine Kombination aus Control-C und der 
				INS-Taste. Sendet den "gequoteten" Text auf 
				dem "INS" Kanal aus.
		Ctl-Home        Cursor auf Bildschirmanfang

		Ctl-End         Cursor auf Bildschirmende
		Aufpfeil        Cursor nach oben
		AbPfell         Cursor nach unten
		Ins             sendet die Cursorzeile auf dem INS-Kanal
		A oder a        schaltet die Cursorrichtung um
		P oder p        druckt einzelne Zeilen, wenn Drucker online
				und frei

		*zu "INS": Mit dem Befehl ESC INS n kann man einen Kanal
		bestimmen auf dem die Zeile ausgesendet wird, auf der sich
		der Cursor befindet, wenn man ALT-V gedrckt hat.
		Die Default-Einsteilung von INS ist -1.
		-1 bezeichnet den augenblicklichen Kanal.
		Bsp.: ESC INS 5
		Ich habe auf Kanal 1 eine Verbindung mit der Box, und auf
		Kanal 5 ein QSO. Wenn ich meinem QSO-Partner Zeilen aus dem
		QSO-Fenster des Box-Connects schicken mchte, gebe ich zuerst
		ein ESC INS 5 (5 ist der Kanal meines QS0s) und dann gehe ich
		auf Kanal 1 wo ich mit der Box verbunden bin und gebe dort
		ein Alt-V. Nun kann ich mit Cursor rauf/runter auf die Zeile
		gehen, die ich meinem QSO- Partner bermitteln mchte, und
		drcke dann auf der entsprechenden Zeile die INS-Taste
		(EINF-Taste).  Mit mehrmaligem Drcken der INS-Taste springt
		der Cursor um jeweils eine Zeile weiter, womit ganze
		Textpassagen nur durch Drcken der INS-Taste von einem
		Connect zum anderen bertragen werden knnen.
		
		Die Mailboxbefehle sind wie folgt:
		L    Name der LIST-Rubrik (DieBox) merken
		R    READ-Befehl aussenden
		E    ERASE-Befehl aussenden
		r    READ-Befehl in Vorschreibpuffer
		e    ERASE-Befehl in Vorschreibpuffer

		SP versucht anhand des Zeilenformats die Art der Mailbox
		herauszufinden.  In sehr seltenen Fllen wird dies nicht
		gelingen.
		Siehe CONFIG.SP-Befehl VIT= zur Anpassung.  Achtung: bei der
		Baycom-Mailbox sollten folgende Parameter verwendet werden
		(als Box-Befehle eingeben):
		A IL ABDJQTWXY
		A UL ABDJQTWXY
		A CH ABDEJLMWY

		In der oberen Statuszeile wird im VIEW-Modus angezeigt:
		- der Rubrikname fr DieBox "LIST" falls gewhlt
		- der Status von VIC= durch "V:0" oder "V:1".
		- ein Pfeil der die Cursorrichtung angibt Bei einem 
		Mailboxbefehl (R,r,E,e) bewegt sich der Cursor in die 
		angegebene Richtung.  Bei DieBox LIST und E oder e bewegt 
		sich der Cursor immer nach oben.
		Es ist wichtig, wenn man eine Rubrik LISTET und man will AUS
		diesem LIST - READ-Befehle erzeugen, da man zuvor den
		Cursor auf den Rubriken-Namen sezt und dort auf L drckt um
		den Namen der Rubrik zu bernehrnen.

Bei allen Mailboxbefehlen auer E und e wird der Cursor automatisch nach
unten bewegt, bei E und e wird er nach oben bewegt.

c 1-10
01 DB0UMX       DL2RBS  REJ 00 00 00    1:12 389.999 V1:L=  3  732  17:48:57
BayCom-Mailbox  V1.35d  -  Muemchen Fachhochschule  -  Logins: 11
Srvus Heinz, Helplevel=0, Zeilen=0, letzter Login 24.05.93 19:23
Inhaltsverzeichnis fr DL2RBS @DB0LMA:
  Nr Call   Datum    Zeit  Bytes Title
   1 DLIZAX 24.05.93 03:19 10175 dxc.p03
   2 DL1ZAX 24.05.93 03:25 10175 dxc.p04
   3 DLIZAX 24.05.93 03:32  6465 dxc.p05

(11) (DL2RBS) DL2RBS de DB0LMA>

   # Call     File     Nr. Datum    @MBX    Bytes #LT Titel

   1 DB4HM  > OS2......622 24.05.93 ALLE    10496 360 ShiftRun.P01/P03
   2 DR2GAR > IBM.....3242 24.05.93 ALLE      525  14 Danke fr DOS_6.0 Ant
   4 W1AW   > PROPAG.....7 24.05.93 ALL      1733  10 ARLPO20 Propagation de
   5 DS4HM  > OS2......621 24.05.93 ALLE     1115 360 ShiftRun.txt
   8 G0MVL  > ALL.....2523 24.05.93 WW       2342 120 FINAL ON Dos6/MAXCOM
   9 PE1AUK > IBM.....3241 24.05.93 DL       1490 360 Quaderno Probl gelst
  10 GI4LKG > DXPED......1 24.05.93 WW       2794  10 WAB/IOTA Apecial GB0CI

(11) (DL2RBS) DL2RBS de DB0LMA
DB0LMA  discon  discon  discon  discon  discon  discon  discon


						Alt-V Bildschirm

Alt-W           Dieser Befehl zeigt einen (ggf. Mehrseitigen) SP-Status-
		Bildschirm an.

		Hier sind ntzliche Informationen verschiedenster Art des
		momentanen Betriebszustandes von SP zu finden.
		Die meisten die Felder drften selbsterklrend sein.

    (Die Grafikdarstellung des SP-STATUS-Bildschirms siehd Anhang A)
    (Nicht enthalten)

Alt-x           Programmausstieg. Wenn XIT=0 ist, wird diese Taste ignoriert,
		bei XIT=2 erfolgt eine Sicherheitsabfrage.  Wenn zu dem
		Zeitpunkt eine Dateibetragung luft, wird lediglich eine
		Fehlermeldung ausgegeben, SP wird nicht beendet.
		Siehe auch ESC QRT.

Alt-Y           Wenn SAVE ein ist, wird die gesamte SAVE-Datei in den
		Empfangspuffer geladen.

Alt-Z           Die aktive SAVE-Datei wird gelscht. Ist BSF=ON gesetzt, wird
		sie umkopiert und mit der Endung. Bxx versehen (xx=Kanalnummer).
		Bei BSF=OFF wird eine Sicherheitsabfrage durchgefhrt.

Alt-'           Dieser Befehl kann als Hilfe fr Rechner verwendet werden, die
		keinen Ziffern haben.  Nach Alt-' werden exakt drei Ziffern
		eingegeben, die den dreistelligen ASCII-Dezimalwert des
		gewnschten Zeichens haben, z.B.
		Alt-129 fr ein . Zahlen unter 100 werden mit fhrenden 
		Nullen einegegeben.
		Alt-' entspricht Alt-^ auf der deutschen Tastatur.

Alt-\           Alt-\ auf der USA-Tastatur, oder ALT-# auf der deustche 
Alt-#           Tastatur schaltet "Autoswitch" ein.  In diesem Modus springt 
		SP auf den niedrigsten Kanal, auf dem ungesehene Daten 
		eingetroffen sind. Nach 10 Sekunden wird der Kanal gewechselt, 
		falls anderswo Daten eingetroffen sind; und so weiter bis man 
		eine beliebige Taste drckt.  Nach Alt-\ oder Alt-# dauert es 
		mindestens 30 Sekunden bis SP erstmals den Kanal wechselt.
		In der Status-Zeile wird dieser Modus mit dem Flag "j" 
		angezeigt.

11.4  BLTTERN        

Vom Bildschirm weggescrollter Text kann nachtrglich wieder zurckgeholt
werden, und zwar bis maximal 999 Zeilen.  Die genaue Zahl hngt ab von den
Einstellungen in CONFIG.SP (REC= und RVS=) sowie dem Speicherausbau des
Rechners.

Es ist mglich, alle Bildschirmspeicher auf Disk auszulagem mit dem
Konfigurationsbefehl SWP=.  Dort wird die Nummer des Laufwerks angegeben auf
dem gespeichert werden soll, wobei C: = 3, D: =4 usw.  Floppylaufwerke sind
hierfr nicht verwendbar, und von der Verwendung einer Harddisk sollte man
ebenfalls absehen, lediglich RAM-Disks sind geeignet da sie eine sehr hohe
Datenrate haben.  Auf 80386/486 Rechnern ab MSDOS 5.0 und HIMEM.SYS
kann SWP=1 verwendet werden um die Bildschirmpuffer in Extended Memory
(XMS) auszulagern.  Wenn SP beim Start einen XMS-Manager vorfindet und
SWP=0 gesetzt ist, so wird automatisch SWP=1 gesetzt.  Hiermit sind Zugriffe 
auf ausgelagerte Bildschirmpuffer wesentlich schneller als mit RAMDISK

Bei Auslagerung der Bildschirmspeicher verbleibt der Puffer des Monitorkanals 
im Hauptspeicher, ebenfalls werden maximal 32Ok bentigt um den jeweils 
aktuell bearbeiteten Puffer aufzunehmen, zusammen somit 640k.  Dafr kann man 
dann bis zu 1999 Zeilen pro Kanal zurckblttern, egal wieviele Kanle man 
verwendet. Auf der RAM-Disk bzw. in XMS mu gengend Platz frei sein fr alle 
Kanle.

Beim Blttem wird in der oberen Statuszeile anstatt der Frequenz die
Pufferposition angezeigt, z.B. 320/999.  Dies bedeutet, da die oberste
bildschirmzeile die 320. Zeile im Puffer ist und der Puffer 999 Zeilen hat.

Wenn die Anzahl der Zeilen ber 999 ist, wird die maximale Zeilenzahl nicht
angezeigt.

Die folgenden Spezialbefehle werden zum Blttem verwendet wobei die
"grauen Tasten" diejenigen sind die um den Ziffemblock gruppiert sind'

Grau -          Blttert um 1 Bildschirmseite zurck

Grau +          Blttert um 1 Bildschirmseite vor, am Pufferende wird der
		Blttermodus ausgeschaltet

Shift Grau -    Blttert 1 Zeile zuurck.

Shift-AbPfeil   (MF2 Pfeiltasten)
		Nur auf MF2-Tastatur Wirkt wie Shift Grau -.

Shift Grau +    Blttert um 1 Zeile vor, am Pufferende wird der
		Blttermodus ausgeschaltet

Shift-AufPfeil  (MF2 Pfeiltasten)
		Nur auf MF2-Tastatur.  Wirkt wie Shift Grau +.

Control-End     Schaltet den Modus aus.

Control-PrtSc   Blttert an den Pufferanfang zurck.


Anmerkung: Einige Rechner haben keine "grauen" Tasten.  Mit Hilfe der
Tastaturumkodierung (KEY=in CONFIG.SP) sollten in diesem Falle andere
Tasten mit den entsprechenden Scancodes belegt werden, zum Beispiel Alt-1
und Alt-2:

KEY=7800,4A2D   # Alt-1 ist nun grau -
     
KEY=7900,4E2B   # Alt-2 ist nun grau +

11.5  ESC-BEFEHLE

Im folgenden die alphabetische Liste aller Escape-Befehle. In zwei Zeilen
wird zunchst der Befehl allgemein und, falls notwendig, mit einem
Beispielparameter vorgestellt, anschlieend folgt die Erklrung mit weiteren
Beispielen wo es sinnvoll ist.  Einige, am Ende dieser Tabelle aufgefhrte
Befehle sind in AT.SP verwendbar und drfen von entsprechend autorisierten
Anrufern auch ferngesteuert werden (Remote-SYSOP).  Parameter in Klammern []
sind optional. Die wichtigsten TNC-Befehle sind hier ebenfalls aufgefhrt
TNC-Befehle sind solche, die von dem im TNC eingebauten EPROM ausgefhrt
werden (bzw. von TFPCX wenn geladen).

Ein Befehl wird eingegeben, indem man die ESC-Taste drckt wenn sich der
Cursor am linken Zeilenrand befindet, danach wird der Befehl eingegeben.
Wo Befehle abgekrzt werden knnen, ist der Teil der als Minimum eingegeben
werden mu, durch Unterstreichung hervorgehoben.

?xxx            xxx= ein ESC Befehl
		Mit ESC ?= (wobei xxx fr einen ESC-Befehl steht) kann
		man Online-Hilfe aufrufen.  Die Hilfetexte mssen im
		Verzeichnis (z.B.) C:\SP\HLP stehen.

7PL Dateinarne  Dieser Befehl ruft 7PLUS.EXE auf, das sich im DOS-
		Suchpfad befinden mu.
		Fr weitere Informationen siehe ESC SP, SPA=ON
		
ACT             Suspendiert den gewhlten Kanal. SP fragt diesen TNC-Kanal 
		nicht mehr ab bis ESC ACT wieder eingegeben wird.

ALL Text        Dieser Befehl sendet den angegebenen Text an alle
		connecteten Stationen.  Er wird nur an solche Stationen
		verschickt, die nicht gerade irgendeine Art von
		Dateibertragung benutzen.
		Beispiel: ALL HALLO LEUTE....

ALARM           Dieser Befehl klingelt 100 Mal.  Mit Hilfe der AT-Funktion
		als Wecker verwendbar.  Beliebige Taste bricht das Klingeln
		ab.
		
AT (Kommando)   AT 10:34:DB0CZ.DO
		Dieser Befehl bearbeitet die AT-Liste, mit der Befehle zu
		vorgegebener Zeit abgearbeitet werden knnen.  AT zeigt
		den nchsten Befehl und mit AT Kommando (siehe Beispiel
		unten) kann ein Befehl gespeichert werden.  Dieser Befehl
		gilt nur solange SP luft, er wird nicht in AT.SP gespeichert!
		
AT [A] [Dxl [Gx]   Bei dem Befehl AT A werden alle AT-Befehle in
		chronologischer Folge angezeigt. jeder Befehl bekommt
		dabei eine Referenznummer.  Mit AT D und der
		Referenznummer kann der jeweilige Befehl gelscht
		werden, z.B. AT D5.  Der Befehl AT D* lscht alle Eintrge.

AT[G]           Mit AT G und der Referenznummer kann der Befehlseintrag
		in das Vorschreibfenster bemommen werden, wo er zum
		Beispiel editiert werden kann.
		
AT [W]          Mit AT W wird AT.SP neu geschrieben.

ATT [M]         Es werden alle mglichen Text-Farben sowie alle in
		CONFIG.SP gespeicherten Farben angezeigt.  Ohne
		Funktionsgarantie: Probieren Sie mal den Befehl
		ESC ATT M.
		Luft SP in der Betriebssprache English sind die Tasten.- B
		und F statt H und V zu verwenden.

BB              Mit diesem Befehl kann BoxBin ein- und ausgeschaltet
		werden.  Die Umschaltung bezieht sich nur auf den aktuellen
		Kanal und wird nach einem Disconnect oder Programmausstieg
		aufgehoben.  In der Flags-Anzeige wird ein  dargestellt, als
		Hinweis, da BoxBin temporr ausgeschaltet wurde.

BEL             Schaltet Klingelzeichen aus und ein, gltig nur auf dem
		momentan gewhlten Kanal.  Wenn Klingelzeichen ein sind,
		wird dies durch "B" in der Flags-Anzeige signalisiert-
		Siehe auch ESC GB.
		Ungeachtet der Tatsache, da Klingelzeichen ein sind, wird
		whrend der durch NSA= und NSP= festgelegten Zeiten
		jegliche kubiische Ausgabe unterdrckt-

BS DATEINAME    Mit ESC SB kann man bekanntlich eine BINRDATEI
		manuell aussenden, mit ESC BS hingegen, kann man eine
		BINARDATEI vor dem SENDEN in handliche Stcke
		splitten.
		Der Befehl ist kompatibei zu dem in den Boxen verteilten
		Programm: BS.COM. Dieser Befehl hat mit 7PLUS nichts zu
		tun, und enthlt keinen Fehlerkorrekturcode.
		BSP:
		ESC BS DATEINAME
		ESC BS DATEINAME -TEILEZAHL
		ESC BS ZIELPFAD -TEILEZAHL
		ESC BS DATEINAME -10
		Das File "DATEINAME" wird in 10 Teile zerlegt.  Maximale
		Gre eines Teils ist allerdings 6.4 KB, dies mu bei der
		Angabe der Teilezahl bercksichtig werden.  Minimalgre
		ist 4 KB.
		Mit dem Parameter -n )n = 1..255) kann die Anzahl der Teile
		vorgegeben werden.
		Ebenso kann man mit ESC BS auch binrgesplittete Teile
		zusammensetzen.  Das funktioniert gleichartig wie bei
		7PLUS, wird als "DATEINAME" nur ein NAME ohne
		EXTENSION angegeben und findet sich eine Datei dieses
		Namens mit der Endung *.B01 so wird dieses Datei, sofern
		alle Teile vorhanden sind, zusammengesetzt.
		Der Befehl wirkt im aktuellen Verzeichnis, es sei denn ein
		Pfad wird mit angegeben:
		ESC BS C:\SP\REM\SPDEMO.LZH
		oder zum Zusammensetzen:
		ESC BS C:\SP\BIN\SPDEMO            mit Zielpfad:
		ESC BS C:\GIF\TEST.GIF C:\SP\REM -> nimmt die Datei:
		TEST.GIF zerlegt sie in 10KB Teile und speichert diese im
		REMOTE Verzeichnis von SP, von wo man sie dann mit
		ESC SB bequem wegschicken kann.

C Rufzeichen    C 0ElYSS DB0AAB 0E3XLR
		TNC-Befehl: Verbindung aufbauen, bis zu 8 Digipeater
		knnen angegeben werden.
		Hat man unter dem selben Rufzeichen schon eine
		Verbindung mit dem selben Netzknoten oder der selben
		Gegenstation, so wird automatisch die eigene SSID
		verndert.  Diese Tatsache wird durch ein Popup-Fenster
		angezeigt.

CAL Rufzeichen  CAL 0ElYSS
		Dieser Befehl setzt das Rufzeichen der Gegenstation.  Er
		wird benutzt, wenn aus irgendwelchen Grnden SP das
		Rufzeichen nicht auswerten konnte.
		CAL DISCON setzt das Rufzeichen "discon".

CD Verzeichnis  Wie von DOS gewohnt, setzt bzw. zeigt dieser Befehl das
		aktuelle DOS-Verzeichnis.  Der Befehl ESC CD $ setzt das
		Verzeichnis auf dasjenige zurck, von dem aus SP gestartet
		wurde.


CFG Befehl      CFG ADF=BLU,GRN
		Mit diesem Befehl kann ein Konfigurationsbefehl (siehe
		CONFIG.SP) ausgefhrt werden.  Er sollte mit Vorsicht
		benutzt werden, da die Funktion nicht immer gewhrleistet
		ist, und ist in erster Linie gedacht fr Farben nd Timer.
		TNC-Befehle oder CFG=-Befehle drfen nicht verwendet
		werden.  Befehle die Listen oder Strings bentigen sind
		ebenfalls tabu.

		Der Befehl ESC CFG (ohne Parameter) zeigt alle
		numerischen Parameter in CONFIG.SP an, nach Drcken
		der Leertaste werden alle String-Parameter angezeigt.
		Wird dem CFG-Befehl ein "!" vorangestellt, so wird
		CONFIG.SP neugeschrieben. Ein Popup-Fenster fragt
		berschreiben ab.  ESC bricht ab (CONFIG.SP wird immer
		neu geschrieben).  Beispiel:

		ESC CFG!GUE=ON

CON             CONNn 
		.... 0-255
		Mit ESC CON wird Convers eingeschaltet.
		Mit ESC CON n kann beim Einschalten des Convers gleich
		ein bestimmter Converskanai angewhlt werden (ESC CON
		73 schaltet Convers auf Converskanal 73 ein)

CRC             CRC DATEINAME
		Ohne Angabe eines Dateinamens wird die Prfsumme der
		Datei SP.EXE ermittelt und angezeigt.  Sie sollten diesen
		Befehl nach der Installation benutzen und die Prfsumme
		notieren, damit Sie sie spter vergleichen knnen, um einen
		eventuellen Virenbefall oder eine Beschdigung der Datei
		zu erkennen.
		Bei Angabe eines Dateinamens wird die Prfsumme der
		angegebenen Datei angezeigt.
		ESC CRC Dateiname
		zeigt den CRC-Wert der Datei
		ESC CRC Dateiname START
		zeigt den CRC-Wert der
		Datei ab START-Byte
		ESC CRC Dateiname START ENDE
		zeigt den CRC-Wert der Datei vom START-Byte bis zum
		END-Byte
		Beispiel:
		ESC CRC SP950.LZH 15000 350000
		prft SP950.LZH von Byte 15000 bis Byte 350000

CWO TEXT        Gibt den Text als Morsezeichen aus (sofem akustische
		Signale eingeschaltet sind).

D               TNC-Befehl: Verbindung beenden.

DB FILENAME     Der Befehl ESC DB FILENAME sendet eine Datei binr
		ohne Einhalten des SP-blichen #BIN#-Protokolls.  Dies ist
		zum Beispiel sinnvoll beim Senden an eine BayCom-Station.

DFC [Option]    Mit Option wird nur die jeweilige nderung in die
		CONFIG.SP geschrieben.
		Beispiel:
		ESC DCF AH0=BLKLGY speichert nur diese nderung.
		ESC DCF ohne Angabe einer Option werden alle in der
		CONFIG.SP befindlichen Parameter neu geschrieben.
		ESC DCF ALL schreibt alle CONFIG.SP Optionen neu,
		bisher nicht in der CONFIG.SP enthaltene Befehle werden
		am Dateiende angehngt.

DEL Dateiname   Dieser Befehl lscht die angegebene(n) Datei(en).

DIR [Pfad]      DIR \DOS
		Dieser Befehl zeigt ein ganzseitiges Directory-Listing an,
		optional kann ein Pfad angegeben werden.  Leertaste bricht
		ab.
		ESC DIR und //CAT zeigen Dateigren nun 11-stellig, dafr 
		fallen die Sekunden im Zeitstempel weg.

DOS [Befehl]    DOS CHKDSK
		Hiermit erfolgt ein DOS-Ausstieg.  Wenn ein Befehl mit
		angegeben wurde, so wird dieser ausgefhrt, andemfalls
		bekommt man ein DOS-Prompt; nach Beendigung der DOS-
		Arbeit kehrt man mit EXIT zurck zu SP.  Der Befehl
		CHKDSK /F darf nicht benutzt werden! Als Krzel zum
		Aufruf von DOS kann man auch Control-F8 benutzen.  DOS-
		interne Befehle knnen nicht ausgefhrt werden, dafr gibt
		es eine Variante:

!Befehl         Als Variante des DOS-Befehls knnen hiermit auch DOS-
		interne Befehle ausgefhrt werden.  Warum zwei Befehle?
		Einfach: ESC DOS mit Befehl ruft den Befehl direkt auf,
		bei ESC! wird COMMAND.COM geladen, was mehr
		Speicher braucht.  Sowohl bei diesem Befehl als auch bei
		ESC DOS BEFEHL mu am Ende die Leertaste gedrckt
		werden um zu SP zurckzukehren.
		Beispiel: !TYPE \AUTOEXEC.BAT

!!Befehl        Eine weitere Variante von ESC DOS.  Wie oben, nur wird
		die Bildschirmausgabe des aufgerufenen Programms
		unterdrckt, und das "Leertaste" Prompt entfllt.
		Beispiel: !!COPY A:SP.EXE C:

DO Dateiname    DO DB0CZ.DO
		Mit diesem Befehl wird ein Autoconnect eingeleitet
		(Mailboxmelker).  Das Format der DO-Datei sowie der
		genaue Ablauf wird im entsprechenden Kapitel beschrieben.
		Achtung: Ist man schon mit dem Ziel verbunden, so wird die
		Verbindung nicht erneut aufgebaut!

DR Parameter    DR TX 25
		Mit diesem Befehl werden die DRSI-Parameter eingestellt.
		Die Parameter sind (Beispiel):.
		Param PCPA Port 0:
			DI=0   PP=80   SL=15   FR=2
			MA=2   TR=15   T2=100  T3=20000
			TX=26  BA=2    DU=0
		Es bedeuten: DI=Digipeat ein/aus, PP=P-persistence,
		SL=Slot time, FR=FRACK, MA=MaxFrame, TR=Retries,
		T2=Timer 2, T3=Timer 3, TX=TX-Delay, BA=Baudrate,
		DU=Duplex ein/aus.  Die Baudrate kann mit diesem Befehl
		nicht eingestellt werden, siehe HBAUD.  Dieser Befehl
		funktioniert selbstverstndlich nur, wenn dieser Kanal einer
		DRSI-Karte zugeordnet ist.

DXC CALL        ESC DXD CALL oder ESC DXD PREFIX geben DX-Infos zu
DXC PREFIX      CALL oder PREFIX an (Land, Entfernung usw)

DX              DX C
		Die Datei DXRPRT.SAV, falls vorhanden, wird auf dem
		Bildschirm ausgegeben.  ESC DX C lscht die Datei.

EC              Schaltet Echo auf einem Kanal ein und aus.  Wenn ein, wird
		selbst geschriebener Text beim Senden ins Empfangsfenster 
		geschrieben.

FL              Liest die Datei FLEXPW.SP neu ein, verwendbar falls sie
		online gendert werden rnusste.  Auch als //ESC FL zu
		verwenden (im SYSOP-Modus).

FR              Zeigt bzw. setzt FRACK (TNC-Parameter).

FUL Kanal1 Kana12   FUL 2 7
		Trennt eine logische Verbindung zwischen Kanal1 und
		Kanal2, siehe FXL.

FXL Kanal1 Kanal2   FXL 2 7
		Stellt eine logische Verbindung zwischen Kanal1 und
		Kanal2 her, siehe auch FUL.  Mit diesem Befehl wird aller
		auf Kanal1 empfangene Text auf Kanal2 ausgesendet und
		umgekehrt.

GB              Schaltet Klingelzeichen global ein und aus.

HBAUD p,b       HBAUD 0,2
		Dieser Befehl schaltet die HF-Baudrate einer DRSI-Karte
		um, p=Port, b=Baudratencode laut Handbuch.  Falls auf der
		DRSI-Karte Verbindungen bestehen, mssen diese vorher
		getrennt werden, da die Karte geresettet wird!

HOLD            HO
		Hiermit wird HOLD ein- und ausgeschaltet ("H" in der Flags-
		Anzeige).  Wenn eingeschaltet, wird ein Leerzeichen (oder
		ein mit HOS=definierter String) alle HOT= Sekunden
		ausgesendet (siehe auch HOS=, HOT= in CONFIG.SP).
		Dies geschieht natrlich nur, wenn vor Ablauf des Timers
		keine Tastaturaktivitt auf dem entsprechenden Kanal war,
		und Binrtransfer nicht aktiv ist.  Bei HOB=ON wird der
		Hold-String sofort ausgesendet, andernfalls wird bis zum
		ersten Timeout gewartet.
		Hiermit wird der HOLD-String sofort ausgesendet, in
		weiterer Folge dann alle HOT= Sekunden.
		Beim Austieg mit Alt-X bleibt HOLD, wenn ein, auch beim
		nchsten Start eingeschaltet.

INS n           Hiermit wird der Kanal eingestellt auf dem die INS-Taste im
		VIEW-Modus eine Zeilesendet.  "Kanal-1" bedeutet
		augenblicklicher Kanal.
		Bsp.
		Ich bin auf Kanal 1 mit einer Mailbox connectet und auf
		Kanal 3 mit einem QSO-Partner.  Nun lese ich eben etwas
		interessantes in der Box und mchte das meinem QSO-
		Partner "rberschicker"
		Ich befinde mich auf Kanal 1 (mein Box-Connect) ich gebe
		ein: ESC INS 3 (der Kanal des QSO-Partners), dann
		drcke ich:
		ALT-V und bewege den Cursor auf die erste Zeile des
		Textes den ich "rberschicken" will, und wenn ich dann die
		INS Taste drcke, dann wird der Text meines Boxconnects
		direkt an meinen QSO-Partner gesendet ( bzw. immer auf
		dem Kanal ausgesendet, denn ich mit: ESC INS n
		ausgewhlt habe).  Defaulteinstellung ist: -1 was bedeutet,
		da es auf dem Kanal gesendet wird, auf dem man ALT-V
		macht.

IS7             Dieser Befehl wird angewendet wie ESC S7. Die Daten werden 
		jedoch ins eigene PMS geschrieben (falls es konfiguriert ist). 
		Der Befehl kann auf einem beliebigen FREIEN Kanal ausgefhrt 
		werden. ESC IS7 schreibt nun die Gesamtzahl der 7Plus-Teile 
		(hexadezimal) in den Titel. SPM= wird, wenn definiert, ans 
		Dateiende geschrieben.

		ESC IS7, ESC IMP:
		Eine Forwardadresse kann nun angegeben werden, z.B.:
		ESC IMP DK4NB @ DB0FHO FILENAME
		oder
		ESC IS7 FILENAME DK4NB @ DB0FHO

KILL            Trennt die Verbindung. aller angeschlossenen Stationen.

LEARN           Schaltet Learn-Modus ein und aus.  Mit diesem Befehl kann
		eine manuell aufgebaute Verbindung berwacht und
		anschlieend in der Pfad liste gespeichert werden.
		Dieser Modus ist spter erklrt.

LSM             Zeigt die letzten 4 TNC-Statusmeldungen die
		normalerweise nur im Popup-Fenster erscheinen (z.B.
		CONNECT REQUEST und FRAME REJECT).

LV n            LV 5
		Setzt den PRIV-Level der Gegenstation auf den
		angegebenen Wert, gltig nur whrend der Verbindung.

LW Filename     LW TEST.TXT
		Mit diesem Befehl wird eine Datei in das QSO-Fenster
		geladen.

MAC [Nummer]    MAC 8
		Es gibt insgesamt 30 mit bis zu 40 Tastenanschlgen
		programmierbare Makros.
		Alt-1 bis Alt-0 als Makro 1 -1 0,
		Shift-Alt-1 bis Shift-Alt-0 als Makro 11-20, und
		Control-Alt-1 bis Control-Alt-0 als Makro 21-30.
		Der "Startup-Makro" wird als Makro 31 angesprochen.
		Zustzlich gibt es noch die Macros: 32, 33, 34 die mit: ALT-
		B, ALT-J und ALT-T aufgerufen werden knnen.
		Beim ESC MAC Befehl wird die Makronummer (1-31)
		angegeben, die Anzeige erfolgt mit den Tastaturcodes.
		ACHTUNG: Innerhalb eines Makro kann NUR einer der
		Makros 1-10 aufgerufen werden!
		Ohne Parameter wird eine Liste aller Makros angezeigt.  Bei
		Aufruf mit Parameter zwischen 1 und 31 vrd der jeweilige
		Makro abgefragt und neu gesetzt.  Durch Drcken von
		Control-Fl wird der Makro abgeschlossen und gespeichert,
		Controi-F2 bricht die Eingabe ab.  Der spezielle Makro
		Nummer 31 ist der Startmakro.  Wenn er gesetzt ist, wird er
		bei jedem Programmstart automatisch ausgefhrt.
		Beispiel der Anzeige der Makros:
		Alt-1: Fl
		Alt-2- F2
		Alt-3: F3
		Alt-4: F4
		Alt-5: F5
		Alt-6:
		Alt-7: Esc Q R Space 439.900 Enter UpArr Ctl-K
		Alt-8: Alt-O Alt-C BOX Enter Esc PRI
		Alt-9: Ctl-Home Alt-Z
		Alt-0: Ctl-Del Alt-9

		Start:
		Macro-Programmierung siehe unter Dateien / MACRO.SP

MAX             Zeigt bzw. setzt MAXFRAME (TNC-Parameter).

MB Filename     MB DATA.BIN
		Dieser Befehl schaltet MBIN-Modus ein und aus.  Wenn
		eingeschaltet werden alle gemonitorten Daten in einem
		speziellen Format in die angegebene Datei geschrieben.
		Das Format ist: MonitorHeader:Lnge:Daten.
		Dieser Befehl ist sinnvoll zum Beispiel beim Mitschneiden
		von PacSat-Daten.

MD              Mit diesem Befehl knnen Monitordaten auf einem freien
		Kanal mitgeschrieben werden.  "ESC MD text" schaltet dies
		ein, "ESC MD" schaltet es aus.  Dieser Befehl hat nur
		Wirkung bis ALT-X. In der unteren Statuszeile erfolgt kein
		separater Eintrag, in der oberen Statuszeile wird "sm"
		angezeigt.  Wenn ein, wird jeder I-Frame in dem "text"
		vorkommt auf dem betreffenden Kanal angezeigt.
		Wie auch bei ESC MM sollte dies auf einem der "oberen"
		Kanle eingeschaltet werden.
		Falls DXCONV.EXE aktiv ist, werden auch Cluster-
		Meldungen ausgewertet.

MH              Mit diesem Befehl wird die MH-Liste auf dem Bildschirm
		angezeigt.  Ausgegeben werden Datum, Uhrzeit, Anzahl
		gehrter Frames und Pfad, zum Beispiel:


	QRG             Zeit              Frames          Call
	438.025    22.05.93 13:44:04        23   DB0AAB-1 via DBOUNI*
	438.025    23.05.93 09:37:03        34   DB0AAB-8 via DB0UNI*
	433.025    22.05.93 15:47:13        6    DB0BCC via DB0UNI*
	438.025    23.05.93 08:42:42        191  DB0EGM via DB0UNI*
	438.02S    23.05.93 08:00:58        9    DB0MWE-8 via DB0UNI*
	433.025    23.05.93 13:30:01        4299 DB0UNI
	438.025    23.05.93 09:02:64        17   DC2SF via DB0ULM DB0UNI*
	438.025    23.05.93 12:28:10        283  DC3MF-6
	438.025    23.05.93 08:57:32        36   DC3MF-8
	438.025    23.05.93 12:27:09        283  DC3MF-s
	438.025    22.05.93 14:11:01        21   DG4MKJ-1
	438.025    22.05.93 14:09:54        4    DG4MHJ-2
	438.025    23.05.93 12:36:55        28   DJ0ZY via DB0MWE DB0UNI*
	438.025    23.05.93 12:36:52        260  DJ2GM
	438.025    22.05.93 12:08:53        20   DK6RP via DB0AAB DB0UNI*
	438.025    23.05.93 12:12:43        683  DL2RBS
	438.025    23.05.93 09:11:14        186  DL2RBS-1
	438.025    23.05.93 07:43:24        90   DL2RBS-2
	438.025    23.05.93 07.30:44        67   DL2RBS-3
	438.025    22.06.93 13:17:49        2    DL6QW
	438.025    22.05.93 13:60:51        1    DL9MEU-1
	438.025    23.05.93 08:42:42        93   OE7XCT via DB0UNI*
	438.175    23.05.93 12:04:30        3    DB0BCC
	438.175    23.05.93 12:05.60        125  DBOMWE
	438.175    23.05.93 12:04:42        2    DB0MWE-1
	438.175    23.05.93 12:06:41        65   DB0MVVE-8
	438.175    23.05.93 12:01:28        1    DB0MWE-9
	438.175    23.06.93 12:05:01        2    DB0MWE-9 via DI3
	438.175    23.05.93 12:06:50        3    DG7RCE via OE3XNR DB0MWE
	438.175    23.05.93 12:04:38        6    DK4MBK
	438.175    23.05.93 12:06:17        7    DK0MUC via DB0MWE*
	438.175    23.05.93 12:05:43        19   DL1MBW

	ESC = Abbruch, (F)rames, (Z)eit, (C)all, (D)irekt

		Wenn die MH-Liste angezeigt @rd, kann die Sortierung
		gendert werden durch:
		Taste C: Sortierung nach Call.
		Taste F: Sortierung nach Anzahl der Frames.
		Taste Z: Sortierung nach Uhrzeit.
		Taste D: nur direkt gehrte Stationen anzeigen (ein und aus).
MH C            Lscht die MH-Liste.

MM              MM DL8MBT>DB0AAB
[CALL1>CALL2)   Dieser Befehl schaltet MultiMonitor ein.  In diesem Modus
		wird aller Text eines QSOs zwischen CALL1 und CALL2 im
		QSO-Fenster des Kanals mitprotokolliert, auf dem der MM-
		Befehl ausgelst worden ist.  Dabei bekommt CALL1 die
		Farbe ASX=, und CALL2 bekommt AMT=.  Somit sind die
		beiden Texte auch farblich trennbar.
		Eine Sondervariante sieht als CALL2 ein Fragezeichen vor,
		z. B.
		MM DL2RBS>?.  In diesem Modus wird die Frequenz
		stndig nach lnfo-Frames von oder an CALL1 berwacht.
		Das erste gefundene QSO wird danach mitprotokolliert.
		Nach MMD=Sekunden ohne Datenaustausch oder nach
		Empfang eines DISC, geht SP wieder in "Lauerstellung" und
		wartet auf ein neues QSO mit CALL1.
		Hngt man dem MM Befehl ein: /Q an, wird die QSO-
		Speicherung eingeschaltet, das heit jede Aussendung wird
		mit dem Rufzeichen der Station markiert (SAVE muss EIN
		sein!).  In der Statuszeile wird dies durch ein "Q"-Flag
		angezeigt. (MM CALL1>CALL2 /Q)
		Dies ist auch mglich im CTRL-F6 Men mit der "Q" Taste
		und anschlieendem ENTER oder "K".
		Erweitert man den MM Befehl mit einem nachgestelltem /C
		so wird, falls es sich um ein SP-komprimiertes QSO handelt,
		dies unkomprimiert angezeigt.
		(MM CALLI >CALL2 /C - Flag C)
		Ein neuer MM-Befehl auf dem selben Kanal berschreibt
		einen bereits aktiven MM-Befehl.
		Whrend MM aktiv ist, wird in der Flags-Anzeige "X" mit
		Alarm-Farbe angezeigt, als Layer 2 Status wird MUL
		angezeigt, und die Rufzeichen der QSO-Partner stehen in
		den Statuszeilen (die untere Statuszeile ist speziell
		markiert, um sich von einem normalen QSO abzuheben).
		Der MM-Befehl ohne Parameter schaltet MultiMonitor aus.
		Cluster-Meldungen werden in diesem Modus, falls
		DXCONV.EXE aktiv ist, ausgewertet.

MY              Setzt MYCALL oder fragt MYCALL ab.  Nahezu identisch mit
		dem TNC-Befehl ESC I.

NAME Name       NAME HEINZ
		Dieser Befehl, bei einem bestehenden Connect
		eingegeben, setzt den Namen der Gegenstation und fgt in
		GREETING.SP eine Begrungszeile ein.

NB              Schaltet Monitoren von Binrdaten ein und aus.  Wenn aus,
		wird in der Flag-Azeige des Monitorkanals ein "!" mit
		Warn-Farbe angezeigt.  Die Stellung dieses Schalters bleibt
		bei Programmausstieg erhatten.
		"Binrdaten" sind definiert als mindestens 1 Byte in einem
		Frame, das in einem normalen Text (evtl mit IBM-Grafik)
		nicht vorkommt.

NODE            Mit diesem Befehl wird der NODE-Modus ein- und
		ausgeschaltet (ein ="#" in der Flags-Anzeige).  Wenn
		eingeschaltet, verhlt sich SP bei einem einkommenden
		Connect im weitesten Sinne NET/ROM-hnlich, d.h. es sind
		nur Befehle mglich, und diese werden ohne fhrenden //
		eingegeben.  Der Kanal kann problemlos fr ausgehende
		Connects verwendet werden.

PAC [Lngel     PAC 256
		Hiermit wird PACLEN, die maximale Lnge eines Paketes,
		eingestellt Es sind Werte zwischen 10 und 256 mglich.
		Dieser Parameter kann individuell pro Kanal eingestellt
		werden.  PAC ohne Parameter zeigt die derzeit eingestellte
		PACLEN an.  Diese Einstellung gilt nur bis zum
		Programmausstieg, siehe PAC= und PLS= fr dauerhafte
		Einstellmglichkeiten.

PAL n           PAL 128 
		hiermit kann die PACLEN global auf allen Kanlen
		gesetzt werden.
		ESC PAL-128 setzt auf allen Kanlen PACLEN 128

PAR n p         PAR 10 40
		Ein TheNet-SYSOP kann, nach erfolgreicher
		Privilegisierung, einen Parameter seines Knotens ndern.
		lm Beispiel wird Parameter Nummer 10 auf 40 gesetzt.

PATH [Befehn    Dieser Befehl erlaubt die Manipulation der Pfadliste.  Es
		gibt folgende Unterbefehle:
		PATH CALL
		Zeigt den gespeicherten Pfad zu CALL.
		PATH D CALL
		Lscht den gespeicherten Pfad zu CALL, gltig nur bis zum
		Programmende oder permanent falls Pfadliste gespeichert
		wird.
		PATH W
		Schreibt alle neuen Pfade ans Ende von PATHLIST.SP.
		PATH W DATEINAME
		Schreibt alle Pfade in DATEINAME.
		PATH W DATEINAME A
		Schreibt alle aktiven Pfade in DATEINAME.
		PATH W DATEINAME D
		Schreibt alle gelschten Pfade in DATEINAME.

PCOPY           Dieser Befehl kopiert alle relevanten Daten des Kanals, auf
		dem er aufgerufen wurde, auf alle hheren Kanle.  Dazu
		darf kein Connect bestehen, und der Befehl darf nicht auf
		dem Monitorkanal aufgerufen werden.  Nach diesem Befehl
		sollte man kurz mit ALT-X aussteigen.  Die kopierten Daten
		sind:

		Flags, Umlautstatus, MYCALL, Zeilenumbruchposition,
		Lage der unteren Statuszeile, und PACLEN.
		Zweck: da es ziemlich langweilig ist, auf zB. 20 Kanlen
		nacheinander alle gewnschten Einstellungen einzugeben,
		gengt es, dies auf einem Kanal zu tun, und dann ESC
		PCOPY aufzurufen, womit die Einstellungen auf alle
		hheren Kanle kopiert werden.  Will man alle Kanle gleich
		konfigurieren soll der PCOPY Befehl auf Kanal 1
		eingegeben werden.
		Bei ESC PCOPY M wird das MYCALL nicht mitgesetzt.

PF Dateiname    PF RELEASE.NTS
		Mit diesem Befehl wird eine Datei zum Druckerspooler
		geschickt.  Das DOS-Programm PRINT.COM (bzw
		PRINT.EXE) mu geladen sein.  Die Datei wird im
		Hintergrund gedruckt.

PM Filename     PM SPSAVE.C00
		Mit diesem Befehl kann eine SAVE-Datei vom Monitorkanal
		so eingelesen werden, als wrden die Daten gerade eben
		empfangen.  Dadurch knnen abgespeicherte Monitordaten
		mit ESC MM neu analysiert werden.
		Wichtig: die SAVE-Datei mu geschlossen sein (d.h. SAVE
		aus auf dem Monitorkanal).  Ebenso sollte die TNC-
		Konfiguration nicht verndert werden.  Framegrenzen
		werden mit RETURN abgeschlossen, deshalb werden in mit
		ESC MM gemonitorten Texten viele RETURNs stehen.
		Whrend der Ausfhrung dieses Befehls kann mit ESC
		abgebrochen und mit der Leertaste kurzzeitig gestoppt
		werden.

PMR n           (n zwischen 0 und 7)
		Dieser Befehl ruft die in SFn= definierte Mailbox und zwingt 
		sie zur Sendung aller ausstehenden S&F-Daten, indem SP nach 
		dem Connect das "F>" Prompt sendet.

PP              Zeigt bzw. setzt die P-Persistence (TNC-Befehl).

PRIV            Dieser Befehl ist fr DieBox-SYSOPs.  Wenn eine
		Passwortdatei existiert, und das fr die eingeloggte Box
		korrekte Passwort darin enthalten ist, so wird das Passwort
		berechnet und ausgesendet.  Das Format der Passwortdatei
		ist im Angang erklrt.

QRG Frequenz    QRG 438.300
		Setzt auf dem TNC, der dem augenblicklichen Kanal
		zugeordnet ist, die aktuele Frequenz.  Die Frequenzangabe
		mu 7-stellig sein, der Inhalt spielt keine Rolle.  Die
		Spezialfrequenz -.- verhindert ein Schreiben des
		Logbuchs und wird in der MH-Liste und anderen
		Remotebefehlen unterdrckt.

QRL             Schaltet die "SYSOP abwesend" Flag ein und aus.

QRT             Ausstieg aus SP.
		Wird ESC QRT von einem Text gefolgt, so wird dieser Text
		als offline-CTEXT in alle TNCs geschrieben.  Der
		Zeichenwandler ist dabei aktiv.
		Beispiel:
		ESC QRT HAB KEINE LUST, SPIELE JETZT LEMMINGE
		\D \T \r
		Der Befehl ESC QRT N (nach dem "N" folgt nichts) hat zur
		Folge, da beim nchsten Start von SP die in STATUS.SP
		eingetragenen MYCALLs ignoriert werden und sie aus der
		in CONFIG.SP eingetragenen Definition INI=I ... kopiert
		werden.

QRV             Bearbeitet die QRV-Liste.  Ohne Parameter wird die ORV-
		Liste mit Zhler und Datum/Uhrzeit angezeigt.  Ein in der
		QRV-Liste gespeichertes Rufzeichen verursacht, wenn es
		gehrt wird, einen Alarm.  Dieser Alarm wird maximal 5 Mal
		wiederholt.  Nur Info-Frames verursachen einen Alarm.

		QRV C
		Wird ein Rufzeichen unmittelbar von ",C" gefolgt, so
		VERSUCHT SP diese Station zu connecten, sobald sie
		gehrt wird.  Dies funktioniert MEIST nur direkt oder ber
		eine reine FlexNet Verbindung!
		Beispiel:
		QRV DL2RBS,C

		QRV M
		Mit dem Zusatz M wird MM (Multimonitor) mit dem ersten
		QSO der gehrten Station auf dem hchsten freien Kanal
		gestartet; und bleibt so lange aktiv, bis es mit: ESC MM
		abgeschaltet wird.  MM wird nicht gestartet, wenn dieses
		QSO schon mitgeschrieben wird.
		Nach dem Ausschalten von MM wird die Funktion des
		Zusatzes "M" bis zum nchsten Start von SP, fr DIESES
		Rufzeichen ausgeschaltet.
		Beispiel:
		QRV DL2RBS,M

		QRV C CALL Lscht die Alarm-Zhler in der ORV-Liste.

		QRV CALL lscht CALL/fgt CALL in die QRV-Liste ein.

QSO L           Mit ESC QSO L ldt man ein unmittelbar vorher
		gespeichertes QSO-Fenster.

RB FILENAME     RB TEST.  EXE
		Empfngt eine Datei im Binrmodus (genaue Erklrung
		siehe: Kapitel BINR - bemannter Betrieb).

RCL DATEINAME   Liest eine Datei ein, die die Namen der Remotebefehle 
		enthlt. Die Datei mu so aufgebaut sein, da auf jeder Zeile 
		der Name eines Remotebefehls steht. Am besten speichert man 
		eine Defaultdatei mit del ESC RCS Befehl und bearbeitet diese 
		mit einem Texteditor. So kann man zum Beispiel den Namen des 
		Remotebefehls "CSTATUS" ndern in "WER"...

		ACHTUNG: Es ist sehr leicht, hier Fehler zu machen und 
		Abstrze zu provozieren oder Remotebefehle so zu benennen, 
		da sie von niemand mehr ausgefhrt werden knnen.

		Der CFG-Befehl RCL=DATEINAME ldt die Remotedatei bei jedem 
		Start automatisch.

RCS DATEINAME   Speichert die Datei mit der Liste der Remotebefehle.

RDM TNC-Numnier RDM 1
		Dieser Befehl erlaubt es, alle Monitordaten eines TNCs in
		ein QSO-Fenster umzuleiten.  Solange die Umleitung
		besteht, werden die betreffenden Daten nicht mehr im
		Monitorfenster angezeigt In der unteren Statuszeile
		erscheint als Rufzeichen MTNC_x (x = TNC-Nummer).  Um
		die Monitordaten wieder im Monitorfenster anzuzeigen mu
		dieser Befehl im Monitorkanal eingegeben werden.

REM             Mit diesem Befehl werden alle Remotebefehie auf dem
		betreffenden Kanal ein- oder ausgeschaltet.  Wenn Remote
		aus ist, wird in der Flags-Anzeige "e" angezeigt.
		ACHTUNG. ist irl CONFIG.SP REM=OFF gesetzt, sind
		Remotebefehte grundstzlich aus, und knnen so nicht
		eingeschaltet werden!

RES             Dieser Befehl lst zur nchsten vollen Minute einen 
		Hardware-Reset des Rechners aus. Um zu funktionieren, mu 
		der Parameter "SP" angegeben werden. Dieser Befehl dient dazu, 
		um mittels AT.SP tglich einen Rechnerneustart zu erlauben. 
		Der Befehl ist nicht im Hilfetext enthalten.

RET             Zeigt bzw. setzt die Anzahl der Retries (TNC-Befehl).

RING            Hiermit wird der //RING-Befehl ein- und ausgeschaltet.
		Wenn ein, wird in der Flags-Anzeige "R" angezeigt.  
		Wenn ausgeschaltet, wird ais Antwort auf den //RING-Befehl 
		der Text"SYSOP nicht erreichbar' ausgegeben.

RM              RM CONNECT 7             
		Mit diesem Befehl wird eine Tabelle aller Remotebefehte
		zusammen mit den zutreffenden Privilegwerten angezeigt,
		die Privilegwerte knnen anschlieend (Leertaste drcken -
		mit ENTER den angezeigten Wert bernehrnen, mit
										    
		Eingabe der gewnschten Ziffer - ndern) gendert werden.
		privilegwerte, auch PRIV-Level genannt, sind bei den
		Remotebefehlen erklrt.                
		Auf diese Art kann jeder Remote-Befehl (der Befehl mu
		voll ausgeschrieben werden) online auf einen bestimmten
		Wert gesetzt werden.                 
		RM CONNECT 7 setzt //C auf Level 7.
		RM CSTATUS 1 setzt //cs auf Level 1

RMA             Ermittelt die Level alter Remote-Befehle und schreibt sie als
		RMA= in die CONFIG.Sp.  Sollte am besten nach
		Verwendung des ESC RM Befehls ausgefhrt werden.

RMB DATEINAME   Hiermit kann eine mit ESC MB abgespeicherte Datei
		zurckgespielt werden.

RP [DATEINAME]  RP NEWPTH
		Dieser Befehl, ohne Parameter, lscht die gesamte
		Pfadliste.  Wird ein Dateiname als Parameter angegeben, so
		wird diese Datei als neue Pfadliste geladen.  Dabei ist zu
		beachten, da bei mehrfachen Pfaden zum selben Ziel nur
		der erste Pfad eingelesen wird!

RT              Lst einen //ECHO Befehl aus. der wiederum einen //RT
		Befehl zurcksendet.  Daraufhin wird im Empfangsfenster
		die paketlaufzeit angezeigt.  Bei Benutzung mit Parameter
		kann der //-Befehl der das Echo bewirk mit angegeben
		werden (z.B. ESC RT 2 sendet "//2 //RT....")
		Wichtig ist, da die Gegenstation den //RT Befehl richtig
		zurcksendet.  Wenn LTE=ON dann wird das Resultat
		wiederum zurckgesendet.

S7 FILE usw.    ESC S7 FILENAME RUBRIK/INFO
		ESC S7 FILENAME,GRE RUBRIK/INFO
		Ein Programm oder *.LZH Archiv wird mit einem einzigen
		Befehl von 7PLUS in die gewnschten Teile zerlegt, und
		alle Teile werden selbststndig ausgesendet.
		Genaue Erklrung siehe Kapitel: 7PLUS SENDE
		FEATURES

SAV             ESC SA schaltet SAVE mit Defaultname eiti.
		ESC SA NAME schaltet SAVE ein, speichert in NAME.
		Siehe auch Alt-S.

SB FILENAME     SB SP.EXE
		Mit diesem Befehl wird eine Binrdatei gesendet.
		Binrtransfers werden im entsprechenden Kapitel erklrt.
		Siehe auch: ESC BS fr gesplittetes Senden von
		Binrdateien !!

SCR             Mit ESC SCR wird der Bildschirmschoner aktiviert.  Optionial
		kann auch gleich die Zeit (Minuten) mit eingegeben werden
		(ESC SCR 5).
		SCR L                   
		SCR 5L
		Mit ESC SCR L wird der Bildschirrnschoner eingeschaltet
		und gleichzeitig die Tastatur gesperrt.  Der Parameter kann
		als Zusatz zu einer Zeitangabe erfolgen. (Tastatur
		eritsperren mit folgender Tastenkombination: CTRL-ALT-
		ShftL-ShftR- ).

SE TEXT         Sucht im Empfangsfenster, wenn gefunden, steht der Begriff
		in der obersten Bilds&imizeile (vorausgesetzt er wird nicht
		am Pufferende gefunden).

SK              Zeigt die Tastaturumkodierung (KEY=) an.

SL              Zeigt bzw. setzt die Slot-Time (TNC-Parameter).

so [spez.]      SO
		Dieser Befehl sortiert eine DieBox CHECK-Liste, die sich
		auf dem Bildschirm befinden mu.  Alle im Empfangspuffer
		befindlichen CHECK-Zeilen werden sortiert und der
		Bildschirm wird mit der Liste neu geschrieben.  Um den
		Ausgangszustand wiederherzustellen mu ALT-Y
		eingegeben werden (SAVE mu natrlich eingeschaltet
		sein).  Dieser Befehl funktioniert nur, wenn die Checkliste
		klein genug ist, um in den noch verbleibenden
		Programmspeicher zu passen.  Als Zwischenspeicher wird
		eine Datei mit dem Namen "$$$"verwendet, die nach
		Verwendung gelscht wird.  
		Normalerweise wird nach Rubriken sortiert, mit ESC SO C
		wird nach Rufzeichen sortiert, mit ESC SO S nach Bytezahl,
		und mit ESC SO N nach laufender Nummer.
		Mit "R" wird die Sortierung umgedreht, d.h. ESC SO R
		sortiert nach Rubriken alphabetisch absteigend, ESC SO
		NR sortiert numerisch absteigend usw.
		Zum Zwischenspeichern der temporren Datei wird das
		TMP= Verzeichnis verwendet, es sollte dort gengend
		Speicher (bis ca. 60k) frei sein!
		Default wird eine DieBox CHECK-Liste angenommen
		(entspricht auch der Default-Einstellung einer BayBox
		Check-Liste).
		Also ESC SO ohne Zusatz sortiert eine DieBox/BayBox
		CHECK-Liste nach Rubriken, werden andere Sortier-
		Kriterien gewnscht, muss auch der Box-Typ angegeben
		werden.

SP              Dieser Befehl durchsucht die aktuelle offene SAVE-Datei
		nach 7PLUS-Dateien, trennt sie auf, und speichert die unter
		ihrem richtigen Namen in dem durch SPL= bezeichneten
		Verzeichnis.  Wenn SPL= nicht gesetzt ist, werden die
		Dateien im SVP= gespeichert.  Anschlieend kann man die
		Dateien mit ESC 7PL wieder zusammenfgen. 7PLUS ist
		ein Wandlerprogramm von DG1BBQ mit dem Binrdateien
		in 7-bit-Daten gewandelt werden knnen.  Siehe auch
		SPA=ON.
		Wenn eine Datei bereits existiert, so wird eine JA/NEIN-
		Abfrage durchgefhrt.

SU              SU TEST:...
		Zeigt den Inhalt der Datei SUBST.SP an, bzw. ergnzt den
		Dateiinhalt.

ST FILENAME     ST TEST.DOC
		Hiermit wird eine Textdatei gesendet.  Die Textdatei kann
		eine beliebige Gre haben.  Wenn ein ":" an den
		Dateinamen angehngt wird, dann wird whrend der
		bertragung jegliche Umlautwandlung ausgeschaltet.  Wenn
		normalerweise die Umlautwandlung eingeschaltet ist, dann
		kann auf diese Weise eine 7PLUS-Datei gesendet werden,
		ohne vorher Umlaute ausschalten zu mssen.  Beispiel:
		ESC ST TEST.7PL:

ST FILENAME :7  Schaltet vorrbergehend die Umlaute aus und sendet vor
		Aussendung der Datei " go_info.  FILENAME" und nach
		Abschlu der Datei " stop_text.".
		Siehe nheres im Kapitel: 7PLUS SENDE FEATURES

TP              Zeigt die wichtigsten TNC-Parameter in einem Popup-
		Fenster an.

TXD             Zeigt bzw. setzt das TXDELAY (TNC-Parameter).

TYPE FILENAME   TYPE TEST.TXT

		Siehe VIEW, dieser Befehl ist absolut identisch.

Ul              Uln
		Zeigt den UL-TNC an
		Setzt den UL-TNC auf TNC "n".

UL [TEXT]       UL DL2R8S
		Dieser Befehl, eigentlich nur zur internen Verwendung
		gedacht, funktioniert wie folgt:
		Zunchst wird eine Datei mit dem Namen USERS im
		Default-Verzeichnis oder im SPDIR gesucht.  Wenn
		gefunden, wird am Dateianfang TEXT gesucht.  Ist TEXT
		nicht angegeben worden, so wird nach dem connecteten
		Rufzeichen gesucht.  Wird TEXT in der Datei gefunden, so
		erscheinen die ersten 64 Zeichen dieser Zeile in einem
		Popup-Fenster.

UM 0-3          um 1
		Schaltet die sendemige Umlautwandlung ein und aus:
		UM 0 Umlautwandlung aus.
		UM 1 "U" in Flags, Umlautwandlung in KJammern (DIN-
		Umlaute).
		UM 2 "u" in Flags, Umlautwandlung in Doppelzeichen (z.B.
		=ae).
		UM 3 schaltet die ISO-Umlautwandlung ein

USER[CALL)      USER DB0ABH
		Mit diesem Befehl kann das Logbuch abgesucht werden.
		Ohne Parameter werden die letzten 8 Eintrge in LOG.SP
		ausgegeben.  Bei Eingabe eines Rufzeichens wird der
		Logeintrag fr die letzte Verbindung mit diesem Rufzeichen
		angezeigt.

VIEW FILENAME   VIEW RELEASE.NTS
		Mit diesem Befehl (identisch mit TYPE) wird eine Textdatei
		seitenweise auf dem Bildschirm angezeigt.  Dabei kann mit
		PgUp und PgDn hin- und hergebltert werden, Home geht
		zum Anfang und End zum Ende.  Drcken der Ins (Einfg)
		Taste kopiert den augenblicklichen Bildschirmausschnitt ins
		Empfangsfenster (dort befindlichen Daten sind verloren).
		Jede "vernnftige" Textdatei kann angezeigt werden, bis ca
		20000 Zeilen Lnge.
		Folgende Variante startet die Anzeige bei einer bestimmten
		Zeilennummer (hier im Beispiel 55):
		ESC VIEW FILENAME:55

VL              Dieser Befehl zeigt das LOG an

VS              Dieser Befehl fhrt im Prinzip einen ESC VIEW Befehl an
		der offenen aktuellen SAVE-Datei aus.  Wie bei ESC VIEW
		kann auch eine Startzeile angegeben werden.

WFN [Name]      Erlaubt Abfrage oder ndern des Namens einer binren
		Empfangsdatei.  Binrer Empfang mu zu diesem Zeitpunkt
		laufen.

WK              Wenn man mit ESC CFG KEY=... eine Tastaturumkodierung
		vornimmt, so kann man diese mit ESC WK in CONFIG.SP
		speichern.

WRAP [Zahl]     WRAP 77
		Hiermit wird die Zeilenumbruchposition abgefragt bzw.
		gendert.  Einstellbar von 1 0 bis 77.

WW NAME         Dieser Befehl ffnet eine SAVE-Datei und schreibt den
		Bildschirmpuffer.  Wenn NAME nicht angegeben wird, dann
		wird der Default SAVE Filename verwendet.  Wenn vorher
		zurckgeblttert wurde, so wird nun in einem POP-UP-
		Fenster eine Auswahl abgefragt:
		Bei Eingabe von ESC wird abgebrochen.
		Bei Eingabe von RETURN wird bis zum Bildschirmende
		gespeichert.
		Bei Eingabe von A wird ab der Oberkante des Bildschirms
		(zur Zeit der Befehlseingabe) alles gespeichert.
		Vor der Eingabe von RETURN kann beliebig vorgeblttert
		werden.  Wird zurckgeblttert oder eine fehlerhafte
		Eingabe gemacht darin wird neu abgefragt.
		Wenn die angegebenen Datei existiert, wird berschreiben
		abgefragt.  Weiterhin ertnt eine Fehlerklingel, falls man
		versucht beim Speichern eines Teilbereiches, ber die
		Startzeile hinaus zurckzublttern.  Dies natrlich nur, wenn
		Klingelzeichen eingeschaltet sind.

//BEFEHL        //CS
		Der betreffende Befehl wird als Remotebefehl behandelt,
		als ob die Gegenstaton ihn eingegeben htte.  Das Resultat
		wird an die Gegenstation gesendet.

11.5.1  ALLGEMEINES ber ESC-BEFEHLE

Die meisten Befehle knnen abgekrzt werden auf 2 oder 3 Buchstaben.  Einige
ESC-Befehle knnen auch Parameter mit Kleinbuchstaben verwenden, z.B. ALL.
In diesem Fall mu man nach dem Eingeben des Textes diesen mit Control-U
bearbeiten oder die kleinzuschreibenden Zeichen mit Control-Q eingeben.

Viele ESC-Befehle knnen mittels ESC AT oder AT.SP zeitgesteuert
abgearbeitet, oder vom SYSOP mit dem Remotebefehl //ESC verwendet werden.
Bei all den Befehlen, bei denen das keinen Sinn hat (z.B. VIEW ist dies 
gesperrt.  Die ungesperrten Befehle sind:


ALA AT DO FL FUL FXL GB HOS HOLD
KILL MB MY NODE PAC PATH QRL QRT RT SA

11.6  FERNSTEUERUNG

SP kann - wenn man dies so konfiguriert hat mittels REM=ON in CONRG.SP -
von der Gegenstation ferngesteuert werden. Grundsatzlich gibt es zwei 
Betriebsarten von SP in denen ferngesteuert werden kann, Normal und Node. 
Im Normalmodus wird ein Fernsteuerbefehl an SP mit vorangestellten 
Schrgstrichen (//) eingegeben, im Node-Modus entfallen die Schrgstriche. 
Einige Befehle sind im Nodemodus nicht verwendbar.  Diese sind in der 
folgenden Auflistung markiert. 

Zur Erinnerung: SP wird auf einem Kanal in Node-Modus geschaltet 
durch ESC NODE.

Wichtig: Ein Remotebefehl mu linksbndig auf einer Zeile stehen. Bitte 
beachten, speziell wenn HOLD eingeschaltet ist oder Prompts gesendet werden!


11.7  PRIV-LEVEL

Jeder Remotebefehl hat einen sogenannten Privilegwert oder PRIV-Level. 
Dies ist eine Wertigkeit zwischen 0 und 9.

Die Vergabe der PRlV-level und die Bestimmung ihrer Wertigkeit ist Sache 
des Betreibers.

Im Normalfall bekommt jeder Anrufer Level 1. On-line kann man mit ESC LV
diesen Wert ndern.  Man kann auch in GREETING.SP einen neuen Wert vergeben.

Die folgenden in GREETING.SP vergebenen numerischen PRIV-Level sind fr 
SP reserviert:
	
0       Remotebefehle knnen nicht ausgefhrt werden, Fehlermeldung.
2       Beim Weiterconnecten erfolgt kein RECONNECT, und fr Chat-Versuche
	Ist die Station Immer BUSY
3       Die Station kann keinerlei Remotebefehle ausfhren, alle Remotebefehle
	werden Ignoriert, Ideal fr Mailboxen. Bei DieBox 1.9/Baybox 1.35
	bedeutet dies weiterhin, daS BlN-Downloads automatisch untersttzt
	werden.

Grundstzliches:

Die Mglichkeiten des Fernsteuerns werden von 2 Faktoren beeinflut. Auf der 
einen Seite gibt es eine groe Anzahl von "mglichen" Fernsteuerbefehlen, 
auf der anderen Seite, kann die Ausfhrbarkeit wiederum auf 2 Arten 
ermglicht oder gesperrt werden.

Jedem einzelnen REMOTE-Befehl kann man eine Wertigkeit zuweisen; dies 
sollte jeder nach dem ersten Start von SP durchfhren. Dazu ruft man 
im laufenden SP auf:

ESC RM                  (zeigt alle Remote-Befehle und ihren Status) 
Leertaste drcken       (nun wird fr jeden einzelnen Remote-Befehl 
			abgefragt auf welche Stufe (mglich von 1-9) 
			er gestellt werden soll.

Diese Einstellung wird bei ALT-X abgespeichert, und bei neuerlichem 
Hochfahren wieder eingelesen.

Dies ist also die eine Seite, man wird zB. den Befehl: //XDOS (der die 
Ausfhrung vieler DOS Befehle ermglicht) sicherlich eher hoch einstufen, 
um ihn nicht jedem mglich zu machen.

Die andere Seite sind die Anrufer; d.h. die Stationen von denen man 
connectet wird.

So wie auch jedem Remote-Befehl ein Level zugewiesen werden kann, ist dies 
auch fr die anrufenden Stationen mglich.

Durch den Eintrag in der GREETING.SP LEV= wird auch dem User der 
gewnschte Level zugewiesen.

Auf diese Art ist es mglich, alle tiefer ins System greifenden 
Remote-Befehle zwar nicht gnzlich zu sperren, aber sie den 
Usern vorzubehalten, denen man entsprechend vertraut oder sie kennt.

Weiterhin ist es mglich in der CONFIG.SP einen Wert vorzugeben, den "fremde"
(nicht in der GREETING.SP angefhrte) Stationen erhalten; blicherweise wird 
dies 1 sein. (IPR=0..9).

Daraus ergibt sich, da ein auf Level 8 gesetzter REMOTE-Befehl nur von einem 
Anrufer ausgefhrt werden kann, der auch auf Level 8 gesetzt ist. Somit sind 
enorm viele Variationen mglich, die in ihrer Vielfalt sicherlich allen 
gerecht werden.

11.8  LISTE DER REMOTEBEFEHLE

Anmerkung:Die im Normalbetrieb notwendigen // sind hier nicht mit dargestellt!
Darstellungsweise wie bei den ESC-Befehlen, d.h. allgemeines Format und, wo
notwendig, ein Beispiel. Remotebefehle knnen soweit abgekrzt werden wie die
Zeichen unverwechselbar sind. (Zumindest die unterstrichenen Zeichen).

n Text          7 Hallo lrmela!
		Dieser Befehl sendet Text an Kanal n. Der Text wird auf dem 
		angegebenen Kanal ausgesendet mit einem Hinweis wie der 
		Absender zu erreichen ist. Dies ist die CHAT-Funktion. 
		Bitte beachten, da jede Zeile separat mit Befehl 
		eingegeben werden mu.

ACT             //ACT zeigt an, wann der Sysop zum letzten Mal die
^^^             Tastatur benutzt hat.

ALL Text        ALL Hallo Leute wie gehts denn so??
^^^             Mit diesem Befehl kann eine Textzeile an alle
		connecteten Stationen gesendet werden (vergleiche ESC
		ALL). Der Text wird nicht an Stationen gesendet die
		Dateien bertragen.

CATALOG [Filter] CAT *.EXE
^^^              CAT *.* /S
		Dieser Befehl listet Dateien die von der Gegenstation
		gelesen werden drfen. Im Normalfall wird der Inhalt des
		mit RMP= gesetzten Verzeichnisses ausgegeben, man kann 
		allerdings auch Pfade angeben, die als Unterverzeichnis 
		von RMP= existieren. Der SYSOP, nach entsprechender 
		Privilegisierung, kann alle Verzeichnisse lesen.
		Mit der Option //CAT *.* /S werden auch die Inhalte
		eventuell vorhandener Unterverzeichnisse mit angezeigt.
		Ein Unterverzeichnis darf NICHT im Befehl angegeben
		werden. Joker, wie z.B. //CAT *.GIF /S knnen
		angegeben werden.
		//CAT /S funktioniert nicht
		Auf dem augenblicklichen Laufwerk mu genug Platz
		sein, um das Verzeichnis zwiscnenzuspeichern (je nach
		Datenmenge etliche hundert KB!).

CD VerzeichnIs  CD dos
^^              CD Befehl erlaubt NUR fr User den Verzeichniswechsel
		innerhalb des Remoteverzeichnis. (Nicht fr Sysops)

CONNECT Call TNC  C DBOCZ
^               Dies ist die Gatewayfnktion von SP. Mit diesem Befehl wird 
		eine Verbindung mit einer zweiten Station aufgebaut. Der 
		Verbindungsbau luft ber den Router.   
		Unbekannte Gegenstationen werden auf dem Ursprung-TNC gesucht.
		Beim Connect wird die SSID der ausfhrenden Station gedreht 
		(d.h. DL2RBS-1 wird DL2RBS-14 usw), vorausgesetzt RID=ON ist 
		in CONFIG.SP gesetzt. Optional kann am Ende der Zeile die zu 
		verwendende TNC-Nummer angegeben werteen, talIs bekannt. Die 
		TNC-Nummer gehorter Stationen wird mit dem //MH-Befehl 
		ausgegeben.  Sendet die Zielstation ein DISC, so erzeugt SP 
		die Meldung "Reconnected to" und man ist weiterhin mit SP 
		verbunden und kann weitere Connects und andere Befehle 
		durchfhren und mit dem Operator schreiben usw. Eine Ausnahme 
		hierzu ist, wenn man als PRIV-Level eine "2" hat oder wenn 
		man anstatt CONNECT den Befehl C! verwendet hat (in diesen 
		Fllen wird die Verbindung beidseitig abgebaut).
		Beim Crossconneet mit //C wird von SP automatisch der hchste 
		unbelegte Kanal des jeweiligen TNCs benutzt. Alle empfangenen 
		Daten werden, sobald die Verbindung aufgebaut ist, an die 
		zielstation gesendet.  Eine Ausnahme bildet ^D^D^M (zweimal 
		Control-D gefolgt von Enter). Dies bricht die zweite 
		Verbindung ab. Werden Daten empfangen bevor die Zielstation 
		erreicht worden ist, so wird der Connectversuch abgebrochen. 
		Diese Abbruchdaten knnen auch ein erneuter Remotebefeh sein, 
		der dann ausgefhrt wird.

CFG             //CFG ist ein Remote-Befehl der mit LEVEL 7 vorbelegt ist.
^^^             //CFG zeigt die momentane SP-Konfiguration an und ist eine 
		Kombination aus ESC CFG und ALT-W.

COMP            COMP ON (OFF)
^^^^            Mit //COMP ON wird die Datenkompression
		eingeschaltet Von der Gegenstation wird automatisch
		//COMP 1 zurckgesendet Bis //COMP 1 empfangen
		wurde, darf kein Text geschickt werden.
		Damit wird zwischen 2 SP-Stationen die Kompression
		eingeschaltet.

CONVERS         CONV7
^^^^            Schaltet den Convers-Modus ein. Die Kanalangabe ist
[convKanal]     optional und im Bereich 0 bis 255. Nhere Erklrungen
		finden Sie im Kapitel ber den Conversmodus.

CRC             //CRC Dateiname
^^^             zeigt den CRC-Wert der Datei

		//CRC Dateiname START 
		zeigt den CRC-Wert der Datei ab START-Byte

		//CRC Dateiname START ENDE
		zeigt den CRC-Wert der Datei vom START-Byte bis zum END-Byte

		Beispiel:
		//CRC SP950.LZH 15000 350000 pruft SP950.LZH von Byte 15000 
		bis Byte 350000 
		ESC CRC ist so gendert, da es mit //CRC bereinstimmt

CSTATUS         CS
^^              Mit diesem Befehl wird der Connectstatus von SP
		ausgegeben. Dies beinhaltet Informationen ber TNCs,
		Rufzeichen connecteter Stationen, Connectdauer,
		Querverbindungen usw. Hier ein typisches Beispiel:

		UHF:DL8MFJ> Connect Status:
		TNC 0: QRG: 438.300 (10 Chans)
		Chan 01 TNC 0 DL8MFJ < DL2RBS v DBOAAB T:0:00:00:46
		TNC 1: QRG: 144.850 (7 Chans)
		FREE

		Im NODE-Modus wird diese Anzeige vereinfacht dargestellt
		Bei //CS wird die "Kanalmarke" (das * das den aktuellen 
		Kanal anzeigt), unterdrckt, wenn mit ESC QRL "Abwesenheit" 
		eingestellt wurde.
		Im SYSOP-Modus werden bei //CS auch die Kanle angezeigt, 
		die mit ESC MM belegt sind.

DISCON          D
^               Dieser Befehl beendet die Verbindung sofort, ohne
		Aussendung irgendwelcher weiterer Texte. Siehe auch
		//QUIT.

ECHO Text       E Lautzeittest 11:59:21 Uhr \7
^               Dieser Befehl vewrsacht, da SP Text an den Absender
		zurckschickL Der Text wird vorher durch die
		Zeichenwandlerroutine geschickt

ESC Befehl      ESC DO DB0CZ.DO
^^^             Dieser privilegisierte Befehl kann nur vom SYSOP nach
		Anwendung des //PRIV Befehls benutzt werden. Mit ihm
		knnen bestimmte ESC-Befehle abgearbeitet werden.

HELP            H
^               HELP Befehl
		Mit diesem Befehl bekommt man eine Auflistung aller Befehle 
		die man ausfhren darf. Der Helptext ist in REMHLPD.SP und 
		REMHLPW.SP und wird, abhngig vom Rufzeichen der ausfhrenden 
		Station, in deutsch oder englisch ausgegeben. Gibt Hilfe fr 
		den jeweiligen Befehl aus. Wird zu dem
		gewnschten Befehl keine Hilfe gefunden, wird eine Liste 
		der mglichen Befehle ausgegeben

INFO            I
^               Sucht nun zuerst nach einer Datei MYCALL.lNF (MYCALL des 
		betreffenden Kanals, z.B. DL2RBS.lNF)
		und gibt diese anstatt INFO.SP aus, falls gefnden.

KILL Filename   KILL D12RBS.000
^               Mit diesem Befehl kann man Dateien lschen. Whrend ein 
		privilegisierter Anrufer alles lschen kann, knnen "normale" 
		Anrufer nur Dateien lschen die sie selbst geschrieben haben, 
		oder die ihr Rufzeichen als Dateinamen haben. Nicht verwenbar 
		im NODE-Modus!  Gelschte Dateien werden lediglich umbenannt 
		und sind vom SYSOP noch lesbar. Der Suffix wird gendert, so 
		da er mit"$" beginnt und - meistens - eine Folgezahl hat, 
		zum Beispiel D12RBS.$00.

LANS            L
^               Hiermit werden alle in PATHLIST.SP definierten LANs
		angezeigt, und zwar ohne vorangestelltem "=".

		Beispiel:
		
		TNC 0: (144.675)
		Kein Pfad gefunden
		TNC 1: (433.750)
		M.NORD  M.SUED  M.WEST
		TNC 2: (014.099)
		Kein Pfad gefnden
		-EOF-
		
MAIL Befehl     MAIL R D[2RBS.OOo
^^^^            Dieser Befehl ist in erster Line fr NODE-Modus gedacht, da 
		dort der //READ Befehl nicht funktioniert.  MAIL sucht nach 
		Mail (Dateien mit dem Rufzeichen dessen der den Befehl 
		eingibt als Namen). MAIL R FILENAME liest die Mail und 
		MAIL K FILENAME lscht.

MH [Opfion]     MH L
^^              Gibt die MH-Liste aus. Eine MH~iste sieht im
		einfachsten Fall so aus:

	UHF:DL8MFJ> Heardliste
	TNC 0 (144.675): (conn with "//C CALL 0")
	DF1BN  DF1BN  DF3MH  DG9MEC  DG1RAQ  DL8RAF-2

	TNC 1 (433.750>: (conn with "//C CALL 1")
	DB0AAB  DB0LNA-2 DB0LNA-5 DF3CN  DF3MH  DF3MH-1  DG3DR-13 
	DL0MUT  DL0MUT-2 DL2RBS-1 DL6ZB  DL8MFJ DL8MFJ-7 DL8OBE-5
	OE6JGD

	TNC 2(014.091>: (conn with "//C CALL 2")
	CT1AFT-10 CT1AFT-5  CT1AFT-4 DL8MFJ    EA6IN     EA6IN-1 3 EA7AFG
	EA7AFG-12 EA7AFG-4  EA7AFG-8 EA7GLS    EA7GLS-15 EA7GLS-2  GOGYA
	G3MHR     GM0ILB    GM0JQE-4 GM0MKM-1  GM0MKM-2  lK4CDX-15 LA2GDA
	OH2BAR    OH2BAR-12 OH2BAR-2 OH2BAR-4  PA0AHO    PA0AHO-1  RW3AA
	SV0CR
	-EOF -
	

		Die Optionen sind:
		MH L
		Ausgabe der MH-Liste in Langform (Digipeater, Datum, Uhrzeit)
		MH T
		Ausgabe der Tickerzeile, falls eingeschaltet (die 7 zuletzt
		gehrten Stationen)

MON             Mit diesem Befehl werden die letzten 10 Zeilen im
^^^             Monitorfenster ausgegeben (MLN= setzt die Zeilenzahl).
		Der SYSOP kann hier einen numerischen Parameter
		angeben.        

		Beispiel (verkzt):

		M:OH2BAR-2/Net OH2BAR-4/D
		M:2:OH2BAR>G3NPF ctl DM
		M:2:G0GYA>BEACON,EA7AFG ctl UI pid F0
		M:++++++++++++
		M:+ MICK CASTLEFORD +
		M:+ W.YORKS 10931R +
		M:+ PBBS-2 NODE-8+
		M:++++++++++++
		M:2:EA7GLS-2>ID ctl UI^ pid F0
		M:NODE In Almeria SPAIN (GLSNOD)
		M:2:CT1AFT-8>EA6IN ctl SABM+
		M:2:CTIAFT-8>EA61N ctl SABM+
		--END-

MYC             Befehl zum Setzen des MYCALL auf einem beliebigen
^^^             nicht connecteten Kanal.

		MYC n
		zeigt MYCALL auf Kanal n MYC n call
		setzt MYCALL auf Kanal n auf call Sysop Befehl //MYC

NAME            Zeigt den in GREETING.SP eingetragenen Namen an, //NAME TEXT 
^^              setzt den Namen auf "TEXT" vorausgesetzt es existiert noch 
		keine Eintragung. Ist der Name in der GREETING.SP schon 
		vorhanden so wird er durch neuerliche Eingabe von //NAME text, 
		ersetzt. (NAM=)

NCAT            NCAT *.*
^^^^            //NCAT verhlt sich wie //CAT. War der Benutzer bereits 
		einmal eingeloggt, dann werden nur neue Dateien seit dem 
		letzten Login, angezeigt. War der Benutzer noch nie 
		eingeloggt, dann hat dieser Befehl keine von //CAT 
		unterschiedliche Wirkung.

NEWS            Sendet den gesamten Inhalt der Datei NEWS.SP.
^^^^
PATH [Option]   P OE1YSS
^               Dieser Befehl zeigt die Pfadliste an. PAIH zeigt alle
		Eintrge der Pfadliste, 6 pro Zeile, nur die Zielr,fzeichen.
		PATH 1 zeigt die Pfade im Langformat, und PATH CALL
		zeigt nur den lffad zu CALL. Die Auflistung erfolgt in jedem
		Fall getrennt pro TNC.

PAR             Zeigt die wichtigsten INC-Parameter an. Beispiel:
^^^             UHF:DL8MFJ> TNC 1: TNC2 Parameters:
		R=1 P=64 W=10 F=4 O=5 N=25 @T2=100 @T3=18000
		T=14

PMS             PMS schaltet das Persenal Message System ein auf dem
^^^             connecteten Kanal.
		Mit "b" verlt man das PMS
		Siehe Kapitel "Personal Message System"

PROMPT          PRO 0 oder 1
^^^             Mit PRO knnen Prompts online ein und ausgesclsaftet
		werden.

		PRO 0= Prompt aus, PRO 1 = Prompt ein.

QUIT            Q
^               Mit diesem Befehl wird die Verbindung getrennt (vergleiche 
		//DISCON). Ein QRT-Text wird noch gesendet (siehe 
		Beschreibung QRT.SP). Wenn QRT=OFF wird ein festkodierter 
		QRT-Text nur gesendet wenn QRT.SP nicht existiert.

R7              R7 Filename     
^^              Dieser Befehl liest eine Datei im Remoteverzeichnis (auch 
		CD-ROM), allerdings wird diese Datei nicht direkt ausgegeben; 
		sordern SP ruft 7PLUS auf, um sie zu konvertieren; und SP 
		schreibt die 7PLUS-Teile in das PMS. Dort knnen sie als 
		normale ASCII-Dateien ausgelesen werden. Nach dem R7-Befehl 
		mu man dann mit //PMS ins PMS wechseln, um dort die 7PLUS 
		Dateien auszulesen.

RAUTO           RA Filename
^^              //RA funktioniert wie //RPRG im automatischen Modus; das 
		heit bei //RPRG wrde man: //RPRG file1 file2 eingeben, 
		im Gegensatz dazu ist mit dem Befehl //RA nur noch ein 
		Filename anzugeben. Bsp: //RA TEST.EXE verhlt sich wie: 
		//RPRG TEST.EXE TEST.EXE //RA ist immer dann sinnvoll, 
		wenn keine Pfadangabe notwendig ist.

RBAT            RBAT filter
^^^^            RBAT * *
		Der RBAT Befehl erlaubt das Senden von mehreren binren 
		Dateien. Die Voraussetzung ist, da der Empfnger mindestens 
		SP 7.00 benutzt und den Sendenden auf Level 3 gesetzt hat. 
		Der Empfnger gibt den //RBAT Befehl mit Filenamen und/oder 
		Jokerzeichen. Anschlieend kommt eine Meldung wieviele 
		Dateien gesendet werden, nach dieser Meldung werden diese 
		Dateien gesendet
		Bsp:
		//RBAT *.EXE    sendet alle EXE-Files
		//RBAT *.*      sendet alle Files.
		Es knnen auch mehrene Dateinamen in einer Zeile verwendet 
		werden:
		//RBAT *.DOC *.LZH *.TXT
		Dieser Befehl'wrde alle *.DOC, *.LZH, *.TXT Files senden.

		RBAT funktioniert auch im SYSOP Modus.

READ FILENAME   R DL8RBS.000
^               Dieser Befehl liest eine Datei im RMP-- Verzeichnis oder 
		einem der Unterverzeichnisse. Um lesbar zu sein mssen 
		einige Voraussetzungen zutreffen: 
		1. Der Dateiname mu mit dem eigenen Rufzeichen beginnen 
		   (z.B. DL8RBS.TXT), oder:
		2. Der Dateiname darf kein anderes Rufzeichen sein oder mit 
		   "SP" beginnen (z.B. SP.DOC) oder:
		3. Man mu SYSOP sein um alle Dateien lesen zu knnen.
	
		Die Datei kann sich in einem Unterverzeichnis des RMP= 
		Verzeichnisses befinden, in diesem Fall mu der Pfad 
		angegeben werden, ZB. //R SP\LlESMlCH.TXT.

RESET           Dies ist ein SYSOP-Befehl und bewirkt einen Kaltstart des 
^^^^^           Rechners. Nur anwendbar wenn man den //SYSOP Befehl 
		erfolgreich angewendet hat!

RING            RI
^^              Mit diesem Befehl wird der SYSOP-Alarm ausgelst, auch bei 
		ausgeschalteter Klingel ertnt ein Alarmsignal.  Dies kann 
		separat mit ESC RING ausgeschaltet ,werden. Die Anzahl der 
		//RING Befehle kann in CONFIG.SP mit NRI= eingestellt werden. 
		Wer zu oft klingelt bekommt einen Hinweis, dies doch zu 
		unterlassen. Wenn //RING NRI=+3 Mal eingegeben wird erfolgt 
		ein Disconnect.

RPRG FILENAME   RPRG SP\TFPCR.COM
^^^^            Sendet die angegebene Datei im Binrmodus.
		Binrubertragung wird spter erklrt. Die Datei mu lesbar
		sein (Bedingungen wie bei //READ).

RTT             Dieser Befehl sendet den //E //RT Befehl aus, als ob man 
^^^             ESC RT eingegeben hatte.

SYSOP           Das SP-Passwort ist FlexNet-kompatibel.
^^              Passwortabfrge erfolgt mit dem //SYSOP Befehl.
		Die Datei PASSWD.SP ist im Aufbau identisch mit
		FLEXPW.SP und enthalt dieenigen Geheimzahlen, die
		man anderen Stationen zugewiesen hat. Die
		Geheimzahlen der Gegenstationen werden in
		FLEXPW.SP geschrieben, womit bei Empfang eines
		Passwortprompts die Antwort automatisch generiert wird.
		Die Geheimzahl ist eine Zahl zwischen 1 und 32767. Der
		Befehl //SYSOP ? zeigt den Privilegstatus an.
		Beispiel: Ich gebe OE1YSS die Geheimzahl 12345,
		OE1YSS gibt mir 14321. Demzufolge steht in meiner
		PASSWD.SP: OE1YSS=12345 und in meiner
		FLEXPW.SP: OEiYSS=14321. Bei OE1YSS ist dies dann
		genau umgekehrt.
		SYSOPstatus ausschalten mit //SYSOP 0. Ein
		abgefragtes Passwort wird ignoriert wenn SYSOP-Modus
		aktiv ist.
		ACHTUNG: Der //SYSOP Befehl kan nur von der Station
		benutzt werden die die Verbindung aufgebaut hat!
TERMS           TER
^               Wie der //PATH Befehl, erlaubt allerdings kein "L".

TIME            Gibt folgende Information aus: Logindatuml Uhrzeit, aktuelles 
^^              Datum / Uhrzeit, Bytecount (Anzahl der gesendeten und 
		empfangenen Bytes).

TNC t b         TNC2D
^^^             Dieser SYSOP-Befehl kann dazu benutzt werden, einen
		TNC-Befehl an einen bestimmten Kanal zu senden. Im
		Beispiel hier wird Kanal 2 Disconnectet Achtung: beide
		Angaben (sowohl Kanalnummer als auch Befehl mssen
		gemacht werden!

USERS           Im Normalmodus werden die letzten 8-10 Zeilen von LOG.SP 
^^              ausgegeben, im NODE-Modus ist dieser Befehl identisch mit 
		CSTATUS.

VERSION         VER
^^^             Dieser Befehl gibt Informationen ber die verwendete
		Version von SP aus, zum Beispiel:

		ESKAY:DL8RBS> SP v9.75.214 Feb 14 1996
		(MT=OS/2:EMS> Cor=321.376
		1 TNC 8 Ch (Seriennummer 001234>
		0:00:02:02 / 4:04:13:31 - RpS=8
		TNC#O (TNC2/COM2) QRG=438.025, 8 Chans

		Die Anzeige umfat Vensionsnummer, Kompilierungsdatum, 
		Multitasker/Overlaymethode, freier Hauptspeicher, 
		Laufzeit und TNC-Daten.

WAUTO           WAUTO filename
^^              //WA funktioniert wie //WPRG im automatischen Modus; das 
		heit bei //WPRG wrde man: //WPRG file1 file2 eingeben, 
		im Gegensatz dazu ist mit dem Befehl //WA nur noch ein 
		Filename anzugeben.
		Bsp:
		//WA TEST.EXE verhlt sich wie: //WPRG TEST.EXE TEST.EXE
		//WA ist immer dann sinnvoll, wenn keine Pfadangabe notwendig 
		ist.

WPRG FILENAME   WPRG TEST.EXE
^^^^            Dieser Befehl startet binren Empfang. Die
		Binrbertragung wird spter erklrt.

WRITE FILENAME  W DL8RBS
^               Der //WRITE Befehl schreibt Textdateien. Es knnen zwei Arten 
		von Dateien geschrieben werden, solche die jeder lesen kann 
		und solche die nur der Empfnger lesen kann. Letztere haben 
		als Namen lediglich das Rufzeichen des Empfngers (siehe 
		oben).  Wenn nicht anders angegeben setzt SP die Extension 
		automatisch beginnend mit .000 ein. Dies bedeutet 
		selbstverstndlich, da zum Beispiel die Datei WABDED.DOC 
		nicht lesbar ist, es sei denn WABDED connectet zufllig. 
		Abbruch erfolgt mit Control D.
		Falls whrend der Speicherung die Verbindung abreit wird die 
		Datei gelscht. Wenn die Konfigurationsoption DWF=OFF gesetzt 
		ist wird die Datei unter einem temporren Namen gespeichert.

WRITE OFF       W OFF
^     ^^^       Diese Variante des //WRITE-Befehls beendet die
		Texteingabe mit //WRITE. Anstattdessen kann auch
		Control-Z gesendet werden.

WRITE           W
^               Dieser Befehl <ohne Parameter) gibt aus, ob SAVE 
		eingeschaltet ist oder nicht.

XDOS BEFEHL     XDOS CHKDSK
^^^^            Dieser Befehl ist SYSOPs vorbehalten.  Ein nahezu
		beliebiger DOS-Befehl kann damit aufgerufen werden, die
		Textausgabe dieses BefehIs wird im Anschlu gesedet.
		Der DOS-Befehl darf keinerlei Texteingabe bentigen



Wie oben angesprochen gibt es Unterschiede zwischen Normal- und Node-Modus.

Die folgenden Befehle gibt es im Node-Modus nicht

CAT KILL READ WRITE RPRG WPRG

Die folgenden Befehle verhalten sich im Node-Modus anders:

CS USER

Werden mehrere Remotebefehle in Folge empfangen, so werden alle nacheinander 
abgearbeitet, zumindest wo mglich (also nicht bei Dateibenragung).


11.8.1  ERWEITERUNG DER REMOTEBEFEHLE


=>      Der Umfang der Remotebefehte kann durch externe Programme erweitert 
	werden. Die Programme werden im RUN Verzeichnis abgelegt. Ein solches 
	Programm wird einfach wie ein Remotebefehl aufgerufen, z.B. //QTH.

=>      Diese Programme mssen folgende Voraussetzungen erfllen:
-       .EXE oder .COM Datei 
-       ( oder eine .BAT datei nach umwandlung mit Bat2Exec.com )
-       Keine Tastatureingabe
-       Textausgabe nur ber DOS (nie direkt auf den Bildschirm)
-       entweder volle Auswertung der Parameter oder totales Ignoneren 
	der Kommandozeile

=>      Sind mehrere TNCs angeschlossen, so kann die Ausfhrung von RUN 
	Befehlen auf bestimmten TNCs gesperrt werden.  Wenn im RUN 
	Verzeichnis die Datei RUNTNC.SP existiert, dann wird bei jeder 
	Ausfhrung eine RUN-Befehis diese Datei konsultiert. 
	Das Format ist wie folgt

	NAME,TNC-Nummer(n)

=>      Jede TNC-Nummer bedeutet, da der betreffende Befehl auf dem 
	jeweiligen TNC gesperrt ist, d.h. ignoriert wird. Da RUN-Befehle eine 
	Erweiterung der REMOTE-Befehle sind und vollkommen optional ausgefhrt 
	werden, wird keine spezielle Fehlermeldung ausgegeben, wenn der Befehl 
	gesperrt ist. Befehle die in der Datei nicht vorhanden sind, werden auf 
	allen TNCs ausgefhrt. Bitte beachten, da sich die versshiedenen Ports 
	der MultiportTNCs (DRSI, USCC, TNC3) nicht unterscheiden lassen. Der 
	folgende Eintrag in RUNTNC.SP sperrt den Befehl "//QTH" sowohl auf 
	TNC 2 als auch TNC 3:

	QTH,23

=>      Die Eintrge mssen, einer pro Zeile, am Zeilenanfang stehen. Der Name 
	mu unmittelbar von einem Komma gefolgt werden.
	Bitte beachten: TNCs zhlen von 0 (NULL> an!

=>      Die Kommandozeile die an das Programm bergeben wird beinhaltet 
	zunchst alles was man dem Remotebefehl angehngt hat, gefolgt vom 
	PRIV-Level, dem SYSOP-Flag und dem Rufzeichen. Wenn hier zum Beispiel 
	OE1YSS das QTH-Programm abfragt mit:

	//QTH JN58TD JO50VA
	bekommt das Programm:
	JN58TD JO50VA 90 OE1YSS

=>      Die Datei die von einem externen Remote-Befehl erzeugt wird heit 
	ROUTTXT.~XX (XX = Kanalnummer) und darf (theoretisch> beliebig lang
	werden. Nach einem Disconnect wird diese Datei gelscht Ein weiterer 
	solcher Befehl ist nicht zulssig, wenn er whrend der Aussendung 
	dieser Datei eingegeben wird.

=>      Spezieller Syntax fr SYSOPs: Im SYSOP-Modus ist es mglich, einen 
	Pfad anzugeben; in diesem Fall wird die Sonderinformation (Call, 
	Priv-Level> nicht mit bertragen.
	Beispiel:       //C:\BlN\CHKDSK
	auf diese Art kann auch im Sysop-Modus ein RUN Programm normal 
	gestartet werden.

=>      Wenn das erste von einem RUN-Programm ausgegebene Zeichen "ASCll 254" 
	ist, dann wird auf diesem betreffenden Kanal ein //Q ausgefhrt. 
	Weitere von diesem Programm ausgegebene Daten werden vorher noch 
	gesendet.

=>      RUN-Befehle, die mittels ESC // auf einem nichtconnecteten Kanal 
	ausgefhrt werden, geben ihre Daten im QSO-fenster aus.

=>      In den Mailboxen befinden sich etliche RUN-Befehle die von SP-Usern 
	geschrieben wurden. Deshalb liefere ich keine mit.


11.9  ZEICHENWANDLERROUTlNE
      
In SP ist eine sogenannte Zeichenwandlerroutine eingebaut. Ihre Aufgabe ist 
es, zwei Zeichen lange Codes zu interpretieren und durch Klartext zu ersetzen. 
Die Codes bestehen aus einem Backslash (\) gefolgt von einem Zeichen. 
Zunchst eine bersicht ber die Funktionen mit denen die Zeichen- 
wandlerroutine funktioniert:

*       HOLD (in der Definition von HOS=)
*       Begruungstext (Datei WELCOME.SP)
*       TNC-Interner CTEXT (Definition INI=U... DEI=u...) 
*       Definition der Festtexte in PFKEYS.SP
*       Bakentexte (Definition ISn=...)
*       Texte in QRT.SP
*       Remotehefehl //ECHO...
*       Promptdefinition (NPS=...)
*       Flash-Text (FLA=...)
*       GREETING.SP unter GRE=
*       7PLUS Zusatztext unter SPM=

Die in diesen Funktionen verwendbaren Codes sind wie folgt:
\7      Fgt ein Klingelzeichen ein.
\C      Fgt das Rufzeichen der Gegenstation ein.
\D      Fgt das Datum ein.
\G      Gibt einen von der Tageszeit abhngigen Gru aus (Guten Morgen u.s.w.)
\I      Gibt den INF=text zurck.
\K      Fgt die Kanalnummer ein.
\L      Fgt die Login-Zeit ein.
\M      Fgt das eigene Rufzeichen <MYCALL> ein.
\N      Fgt den Namen der Gegestation ein ("dr OM" falls unbekannt).
\P      Fgt den Priv-Level ein.
\p      Gibt den Remote-Pfad aus
\Q      Fgt die Frequenz ein.
\T      Fgt die aktuelle Uhrzeit ein.
\U      Fgt Datum und Uhrzeit des letzten Logins dieser Station ein, oder 
	nichts, falls kein Eintrag im Log gefuen wurde. Hiermit wird auch die 
	letzte PMS Benutzung ausgegeben.
\V      Fgt die SP-Versionsnummer ein.
\W      Fgt den Wochentag 3-stellig ein.
\X      Nimmt die nachsten zwei Zeichen als Hexadezimalzahl und fgt das
	entsprechende Zeichen ein.
\Z      Fgt ein Control-Z in den Text ein.
\c      Fgt die TNC41ummer ein
\r      Fgt ein Linefeed ein  
\r      Fgt ein Return ein, beginnt neue Zeile.
\t      Bei einem aktiven Connect wird der Durchsatz (Bytes/Sec) eingefgt.
\z      Fgt die Zeitzone ein TZO=>
\\      Fgt einen Backslash ein.

Hier ein weit hergeholtes Beispiel:

Vorher:
Hallo \N bist auf Kanal \K gelandet.\rHier laeuft SP \V auf \Q.
Es ist \D \T\rLogin um \L de \M>

Nachher:
Hallo Irmela bist auf Kanal 1 gelandet.
Hier laeuft SP 9.00 auf 438.300.
Es ist 01.04.94 11:10:01
Login um 11:09:59
OE1YSS de DL2RBS>

11.10  DATENKOMPRESSION

Zwischen Benutzern von SP 9.xx kann Datenkompression eingeschaltet werden.
Eine der beiden Stationen beginnt mit dem Aussenden des Befehls "//COMP ON".
Die andere Station antwortet automatisch mit "//COMP 1" (dieser Befehl darf 
nie manuell eingegeben werden!) Zum Aushalten sendet eine Station "//COMP OFF" 
und die Gegenstation antwortet automatisch mit "//COMP 0" (auch dieser Befehl 
darf nie manuell eingegeben werden!) Beim Ausschalten wird eine kurze
Statistik ausgegeben.

Whrend die entsprechenden Befehle unterwegs und noch nicht ausgefhrt worden 
sind darf keine der beiden Stationen senden!

Die Kompression basiert auf einer statischen Codetabelle nach Huffman und 
komprimiert in Packet Radio vorkommenden typischen Text auf ca. 55-80% der 
Original lnge. Die Kompressionsrate ist abhngig von der Lnge der einzelnen 
Pakete und vom Inhalt. Bei Binrbertragung wird immer eine Expansion 
hervorgerufen, typischerweise auf 120-160%.

Deshalb:

Unter bestimmten Umstnden werden Daten (vorwiegend BlN-Daten) die expandiert 
wrden, daher unkomprimiert bertragen.
				       
Die Kompressionsrate kann laufend in der oberen Statuszeile verfolgt werden, 
wobei die Angaben folgende Bedeutung haben:


 0 % Kompression = keine Komprsssion
45 % Kompression = der gesendete Text ist um 45% "kurzer" geworden.

Typische Werte sind im Bereich von 25-45 %


Technisches:

Die in SP verwendete Datenkomoression basiert auf einem Algortthmus von 
Huffman und wurde statisch auf Paketebene realisiert, d.h. jedes einzelne 
Paket wird unter den gleichen Grundvoraussetzungen gleich komprimiert.

Die komprimierte Identitt zweier identischer Frames kann leicht mit Hilfe 
der HEX= Option im Monitorkanal veriftziert werden. Bei der Komprimierung 
wird am Anfang eines jeden Frames ein Lngenbyte (Lnge der unkomprimierten 
Daten - 1) mit bertragen. Wenn im Fall einer Expansion (bei Binrbertragung) 
ein komprimierter Frame lnger als 255 Bytes werden wrde, dann wird der
Originalframe bertragen mit einer angegebenen Lnge von 256 (1. Byte =255).

Unter dem Prinzip der Offenlegung irgendwelcher verwendeter Kodieralgorithmen 
befindet sich die Kodiertabelle in Textform auf der Originaldiskette unter 
dem Namen HUFFMAN.TBL und kann dort von jedermann eingesehen werden. Durch 
Offenlegung der Tabelle ist es jedermann freigestellt, einen Dekoder zu 
erstellen, der komprimierte Datenframes dekomprimiert.

KOMPRIMIERUNG IST KEINE VERSCHLEIERUNG

Mittels Alt-W oder in der zweiten Statuszeile kann die Effizienz der 
Komprimierung online verfolgt werden.

Verbindungsabbrche durch Reconnects werden erkannt und haben die 
automatische Abschaltung der Kompression ohne weitere Kommentare seitens 
SP zur Folge.

Da die Komprimierung und Dekomprimierung unmittelbar vor dem Absenden eines 
Frames zum TNC bzw. Empfang vom TNC erfolgt sind smtliche SP-Befehle 
uneingeschrnkt nutzbar (z.B. //C>.

Eine Dekomprimierung mitgelesener Frames (MultiMonitor> kann folgendermaen 
erreicht werden:

ESC MM CALL>? /C

Die Komprimierung ist auf Textfiles optimiert, soda bei Binrbertragung das 
gesendete File nicht kleiner sondern grer wird. Um ganz sicher zu gehen 
wird SP bei Erkennen von Binarbertragung bei eingeschalteter Kompression, 
normalerweise die Kompression selbst abschalten.

11.11  DRUCKEN

In der CONFIG.SP kann der mit ALT-P aktivierte Ausdruck in seiner Darstellung 
beeinflut werden. Dazu gibt es eine Reihe von Parametern:

ZMF=    "linkes" Rufzeichen bei Multimonitor
ZMH=    Monitorheader
ZMI=    Monitorinformation
ZMT=    "rechtes" Rufzeichen bei Multimonitor
ZRX=    Empfangstexte
ZST=    Sendetexte wenn ECHO ein
ZSX=    TNC-Statusmeldungen
ZDF=    Alle anderen Ereignisse

ZON=    wird an den Drucker ausgegeben wenn mittels Alt-P das Drucken
ZOF=    eingeschaltet wird. Beim Ausschalten wird ZOF= ausgegeben. Beide
	Funktionen treffen nur fr Alt-P zu!


Ein Druckerbefehl besteht aus einer Reihe von Textzeichen. Wenn ein nicht 
darstellbares Zeichen verwenden werden soll (z.B. Escape), so mu das Zeichen 
als 3-stellige Dezimalzahl mit vorangestelltem "\" eingegeben werden.

Ihr Rechnerhandbuch beinhaltet sicher eine sogenannte ASCII-Tabelle, wo Sie 
die Dezimaldarstellung von Zeichen nachschlagen knnen. Ein "\" wird durch 
zwei aufeinanderfolgende Backslashes, also "\\" dargestellt.

Das folgende Beispiel setzt den "Defauft-Befehl" auf "ESC [5\]":
ZDF=\027[5\\]

Die Druckerbefehle knnen bis zu 21 Zeichen lang sein, und werden 
blicherweise benutzt, um diverse Schriftarten zu selektieren (bitte 
konsultieren Sie Ihr Druckerhandbuch).

Ein nicht angegebener Druckerbefehl bewirkt nichts (ist leer).
Mit ESC CFG kann ein Druckerbefehl online vorubergehend geandert werden.

Beispiel fr Druckersteuerung, fr einen HP-PCL (z.B. Laserjet):

ZMH=\027(s0B\027(s0S\027(s3B
ZMI=\027(s0B\027(s0S\027(s1S
ZDF=\027(s0B\027(s0S

In diesem Beispiel ergibt sich: Monitorheader sind fett, Monitor-Info ist 
kursiv, "Default" ist Normaldruck.

Es sollten immer alle Druckercodes definiert sein (oder keiner>. Bei einem 
undefinierten Code ist der zuletzt verendete noch aktiv.

12.  PERSONAL MESSAGE SYSTEM

Das PMS ist auf zweierlei Art und Weise nutzbar:

- von einer connecteten Station
- an der Konsole

Installation

Die Installation von PMS ist einfach:

Ein Verzeichnis anlegen, z.B. C:\SP\PMS (normalerweise von INSTALL.EXE 
angelegt). Dieses Verzeichnis mu in der CONFIG.SP eingetragen sein mit:
PMS=C:\SP\PMS (normalerweise auch von INSTALL.EXE eingerichtet).

In der CONFIG.SP wenn gewnscht das APM=Farbe setzen (Farbe fr lokal 
ausgegebene (an der Konsole) PMS-Texte).

Soll ein User in der Lage sein, Bulletins zu schreiben, so mu in der 
CONFIG.SP der Befehl PNB=OFF eingetragen werden.

Falls gewnscht, eine Datei WELCOME.PMS erstellen, in der ein Begnungstext 
(bis 2048 Zeichen Lnge) gespeichert werden kann. Der Zeichenwandler ist in 
dieser Datei aktiv. Die Datei gehrt ins PMS= Verzeichnis.

Achtung! WELCOME.PMS wird nicht an Anrufer mit Level 3 ausgegeben.
Ebenso kann eine Datei QRT.PMS erstellt und gespeichert werden, die einen
Verabschiedungstext ausgibt.

Auf den Kanlen auf welchen das PMS aktiv sein soll, wird die Funktion mit 
ESC PMS eingeschaltet ("~" erscheint in der FLAG Anzeige ,warn Farbe).

Zum Ausschalten der PMS-Funktion auf dem betreffenden Kanal einfach nochmals 
ESC PMS eingeben. ("~" verschwindet).

Die fr PMS vorgesehenen Kanle sollten eine andere SSID haben, es sei denn, 
man will sein SP nur als PMS laufen lassen.

Ein Remote-User auf einem normalen Kanal kann mit //PMS das PMS aufrufen, mit 
"B" oder "Q" kehrt er zum normalen SP zurck.

Die Datei MYBBS.PMS wird von SP erzeugt, wenn der MY Befehl benutzt wird. Die 
Datei sollte erst nach Analyse des Formats editiert werden.

Das "CALL" des PMS wird dem CONFIG-Befehl PMM= eingestellt. Beim Einschalten 
von PMS mit: ESC PMS werden Umlautwandlung und Echo permanent abgeschaltet.

Bei //PMS und //RBAT werden die Umlaute temporr abgeschaltet.

Bei "abgehenden" und "Cross-" Connects wird das PMS automatisch abgeschaftet,
( bei abgehenden Connects nur wenn das "Ziel" nicht auf Level 3 ist).

Wird nach einem SEND Befehl, nichts gesendet, sondern nur CTRL-Z eingegeben, 
wird nichts gespeichert.

Der SEND Befehl kann mit CTRL-D abgebrochen werden.

Wenn ein PMS connected wird, (oder eine andere Station, die im ersten Frame 
die Zeichenfolge "$]\r" aussendet), wird dieser Kanal auf Level 3 gesetzt

Die zuletzt benutzte Rubrik, bzw. das zuletzt benutzte Rufzeichen wird als 
DEFAULT gesetzt.

Beispiel:

L 1-       listet, wenn vorher noch nichts anderes eingegeben wurde - meine
	   eigenen Nachrichten

R DOS 15   bewirkt, da nach diesem Befehl die Rubrik: DOS im Pfompt steht
	   Ein nachfolgendes: L 1- bewirkt dann, da die Nachrichten der
	   Rubriuk DOS gelistetwerden, entspricht L DOS 1-

Somit verhlt sich PMS auch wie eine BAYCOM oder DIEBOX Box Die zuletzt 
benutzte Rubrik / Rufzeichen wird zur Orientierung auch im Prompt angezeigt.


12.1  PMS BEFEHLE

Achtung!
Bei Benutzung des PMS an der Konsole ist es wichtig das ECHO (ESC ECHO)
ausgeschaltet ist.

Fast alle Befehle mssen 1-Buchstabig eingegeben werden.
Einige Befehle verwenden Bereiche, zB. "1-" oder "2-5" oder "-4".

Befehlsliste:
B       Bye
	Mit B verlt man das PMS, der Remote-User wird disconnectet. Bei
	lokaler Benutzung an der Konsole wird: "Bye" ausgegeben.
	Ein mit //PMS ins PMS gekommener User wird auf die normale SP
	Befehlsebene zurckgesetzt
C       Ruft den SYSOP der dann gegebenenfalls das PMS ausschaltet und
	sich online meldet
CO      Mit dem PMS-Befehl: CO wird die Kompression eingeschaltet
	"//COMP 1" wird ausgesendet.
	Achtung: Vor dem Absenden des Befehls sollte man mit ESC LV
	einen Priv-Level auswhlen der fur //COMP funktioniert.
	Normalerweise ist bei einem PMS-connect Level 3 ein, COMP wurde
	somit ignoriert werden.
	"CO" darf nicht lokal (an der Tastatur) sondem nur bei einem
	Connect verwendet werden.

D       D gibt alle Rufzeichen aus, fr die Nachrichten gespeichert sind

D B     D B (DIR BOARDS) gibt Rubriken aus.

D m     D M (DIR MAIL) gibt Bulletins aus (hnlich CHECK).

E       Erase
	Lscht Nachrichten, Bereichangabe wie bei LIST.
	Fremde Nachrichten knnen gelscht werden, vorausgesetzt man hat
	sie selbst geschrieben

H       Heip
	Gibt eine Kurzhiffe aus, entweder die festeingebaute, oder den Inhalt
	von HELPD.PMS (deutsch) oder HELPW.PMS (englisch).  Die
	ausgegebene Sprache ist abhngi'g vom connecteten Rufzeichen.

L       List
	L listet Nachrichten

	Beispiele:
	L             listet alles
	L 1 -         listet auch alles
	L -4          listet bis Nachricht
	L 2-5         listet Nachrichten 2-5
	L OElYDC 1-   listet alte Nachrichten fr 0ElYDC
	L INFO 1-     listet alle Bulletins aus der Rubrik INFO
	Beim Listen eigener Nachrichten werden diejenigen die schon
	gelesen wurden mit einem "R" hinter der Nummer gekennzeichnet.

MY      Mybbs boxcall
	Mit MY setzt man seine Heimatmailbox ein.  Diese Angabe wird nicht
	weitergeleitet und ist nur fr den lokalen Gebrauch gedacht.  Das
	MYBBS braucht nur eingegeben zu werden, wenn Nachrichten an
	eine echte Mailbox weitergeleitet werden sollen. (S&F .... das
	Weiterleiten von Nachrichten ist ab Version 9.75 implementiert
	(sehe Kapital PMS-S&F).

N       Neu
	Listet alle neuen Bulletins seit dem letzten Login.  Das Format der
	Ausgabe ist identisch mit dem von LIST.

N zahl  N zahl zeigt die neuen Nachrichten seit dem letzten Login minus
	Tageszahl.
	zB. Letzter Login : 17.1. N 37 zeigt (37 - 17) die letzten 20 neuen
	Nachrichten.

PL      Nur der SYSOP an der Konsole.
	Mit diesem Befehl werden doppelte Eintrge in der Datei
	LOGINS.PMS entfernt.  Diese Funktion wird auch immer dann
	automatisch ausgefhrt, wenn die Datei LOGINS.PMS grerwird,
	als der Wert der in der CONFIG.SP bei PLP= angegeben ist.  Bei
	PLP=0 wird die Funktion nie ausgefhrt.  Maximale Gre PLP=16384.

PU *    (lokal) komprimiert alle Nachrichtendateien.

Q       Quit
	Hat dieselbe Funktion wie B.

R       Read
	Mit R liest man Nachrichten aus.  Die Bereichsangabe ist wie bei LIST
	mglich.  Mit: R CALL .... , knnen fremde Nachrichten gelesen
	werden, wenn in der CONFIG.SP die Anweisung PFA=ON gesetzt
	ist.  Bei PFA=OFF kann man nur Fremdnachrichten lesen, die man
	selbst geschrieben hat.
	(Intema: Die Nachrichten werden in eine temporre Datei kopiert.
	Achtung: Whrend der Ausgabe sollen keine weiteren Befehle eingegeben 
	werden.) Man kann auch Dateien aus dem PMS exportieren, dies 
	funktioniert nur an der Tastatur selber.
	Der Befehl: R CALL/RUBRIK NUMMER > DATEINAME

S       Send
	Sendet eine Nachricht.  Man unterscheidet das Senden privater
	Messages (S CALL) und das Senden von Bulletins (S INFO).  Wird
	nur der Send-Befehl und das Ziel (CALL oder Rubrik) angegeben,
	wird der Titel abgefragt.  Ebenso kann der Send-Befehl, das Ziel und
	der Titel in einer Zeile angegeben werden.

	Beispiele:
	
	S DC2QH                         Der Titel wird abgefragt und das Ziel
					wird der MYBBS-Liste entnommen
					falls es dort eingetragen ist.

	S DC2QH @ DB0LNA Servus!        Hier sind alle Informationen in einer
					Zeile bereits angegeben.

	S TEST @ ALLE                   In diesem Fall wird noch nach dem
					Titel gefragt.

	Nachrichten werden durch Eingabe von CTRL-Z oder NNNN
	abgespeichert Mft CTRL-D (bei SP CTRL-0 CTRL-0) kann die
	Eingabe abgebrochen werden.
	Um zu erlauben, da User Bultetins einspielen knnen mu in der
	CONFIG.SP der Parameter: PNB=OFF gesetzt sein.  Bei PNB=ON
	kann nur der SYSOP an der Konsole Bulletins einspielen.

X       (Konsole)
	Der SYSOP an der Konsole kann sich mit: X CALL ein Rufzeichen
	"borgen", z.B. um Nachrichten zu lschen.  Bei B oder Q wird das Call
	wieder gelscht.

x       (Conn.  User)
	Ein User mit gengend groem PRIV-LEVEL (siehe EPM=) kann
	durch die Eingabe von X in das normale SP umsteigen, und von dort
	auch mit I/PMS wieder zurck zum PMS.

Bei den Befehlen 'D M", 'L', "R" und "E' kann ein Suchkriterium mit angegeben
werden.  Der Befehl bezieht sich dann nur auf dieses Suchkriterium.

Der Befehl sieht dann so aus:

BEFEHL RUBRIK/CALL BEREICH < SUCHKRITERIUM

Also z.B.:

L IBM 1- < OTTO

Dieses Beispiel zeigt alle Nachrichten der Rubrik IBM an, in deren Header 
(Titel,Rufzeichen usw.) "OTTO" vorkommt.  Gro-/Kleinschreibung spielt hier 
keine Rolle.  Das folgende Beispiel lscht alle Nachrichten in der Rubrik 
MISC in deren Header "DK4NB" vorkommt (also Quellrufzeichen oder Titel):

E MISC 1- < DK4NB
    
    TIP:
    Wie bekommt man all die 7PLUS-Teile aus dem PMS raus?
    Ganz einfach: SAVE einschalten mit dem Namen der Bulletindatei
    (z.B. ESC SAV C:\SP\PMS\IBM.PMB)
    und dann ESC SP benutzen. Auf jeden Fall unmittelbar danach SAVE
    wieder ausschalten damit SP nicht in die Datei schreibt!
    ODER:
    Mit FFR die PMS-Bulletindatei splitten.


12.1  DIVERSES ZUM PMS

Im PMS gibt es fr den SYSOP an der lokalen Tastatur den PU Befehl um
Rubriken zu komprimieren. Dies ist notwendig, weil der "E" Befehl
(nur an der Tastatur) dies nie automatisch erledigt, auch bei PMP=ON.

Der connectete Benutzer kann nur seine eigenen Nachrichten mit dem
PU Befehl komprimieren.

Der Befehl "PU *" (lokal) komprimiert alle Nachrichtendateien.
ACHTUNG: Nach dem ersten Start von SP 9.50 sollte dieser Befehl, sofern
Nachrichten existieren, einmal durchgefhrt werden, da ansonsten die
Nachrichtennummern falsch zu sein scheinen!

Gleichzeitig wurde der "U" Befehl (Unerase) eingebaut, um gelschte
Daten zu entlschen, in Zusammenhang mit entweder dem lokalen "E"
Befehl oder wenn PMP=OFF.

Hinweise zum PMS:

Um nur gelschte Nachrichten anzuzeigen verwendet man den "LE"
Befehl (Verwendung wie "L").

PMS Befehl "D M" zeigt die Liste alphabetisch sortiert an.

Datei RESTRICT.PMS (im PMS= Verzeichnis):
In dieser Datei knnen Rubriken aufgelistet werden, die nur von
gewissen Stationen gelistet oder gelesen werden knnen. Ein Eintrag
besteht aus einer Zeile mit dem Rubriknamen gefolgt von einem
Doppelpunkt, und einer oder mehreren Zeilen mit Rufzeichen.
Beispiel eines Eintrages:
OV_B09:
DL9NCS DL9DP DJ4BH DK4NB
Andere Stationen als die hier aufgefhrten knnen auf die Rubrik
OV_B09 nicht zugreifen. Eine Zeile mit Rufzeichen darf maximal
255 Zeichen lang sein, es knnen beliebig viele Zeilen verwendet
werden, bis zum nchsten Rubriknamen.

    CALL.SIG im PMS-Verzeichnis:
    Diese Datei wird immer an eine von der Tastatur aus gesendete PMS-
    Nachricht angehngt. "CALL" ist das MYCALL des verwendeten Kanals.
    Wenn diese Datei nicht existiert passiert nichts.

Zur heiseren Unterscheidung haben die Files im PMS verschiedene Endungen:

.PMS =  Info-, Help-, und andere PMS-Datenfites.
.PMM =  Usermails
.PMB =  Bulletins

Bulletins knnen 6-stellige Namen haben, die niemals Rufzeichen sein drfen.
Bulletins knnen nur vom SYSOP geschrieben werden, auer PNB=OFF.
S&F ist nicht mglich!

SYSOP-Befehle gelten nur an der lokalen Tastatur.

Auf der Festplatte sollte sehr viel freier Platz sein, mindestens das 
Doppelte der grten Nachrichtendatei.

Lokal kann man PMS nicht mehrfach auf mehreren Kanlen gleichzeitig benutzen.
Die Datei LOGINS.PMS beinhaltet Rufzeichen und Zeit, sie ist im DOS-Format
und nur fr den intenien Gebrauch von PMS reserviert.

Ein SEND-Befehl mit "-e'verwendet den darauffolgenden Text als
Absendernifzeichen.

Z.B. "S ALLE < DL8MFJ". (Nur an der Tastatur, nicht Remote-User).

Beispiel:
S ALLE < TE1ST

Wirkung:

Die betreffende Nachricht an ALLE wird unter dem Call: TE1ST eingegeben.

Ein READ Befehl mu vollstndig abgearbeitet werden bevor weitere Befehle
eingegeben werden knnen.

Um am eigenen Rechner eine Datei, die sich irgendwo auf der Festplatte 
befindet in das PMS in eine Rubrik (oder Call) zu bringen, kann man den 
IMPORT Befehl verwenden:
			
ESC IMP CALL FILENAME
ESC IMP RUBRIK FILENAME

ESC IMP OE1YDC C:\TEXT\HALLO.TXT        importiert das File HALLO.TXT als
					Nachricht fr OE1YDC in das PMS.

ESC IMP IBM C:\PRG\TFPCX.EXE            importiert das File TFPCX.EXE als
					Nachricht in die Rubrik IBM.

In der Demoversion ist die Filegre fr das Senden von Nachrichten mit 1024
Byte begrenzt.

Eigene gelesene Nachrichten werden markiert, bei einem nachfolgenden LIST-
Befehl wird ein "R" an die Nummer angehngt, wenn die Nachricht schon gelesen
wurde.

PMS-Texte werden abhngig vom Rufzeichen in deutsch oder englisch
ausgegeben.

Optional knnen folgende Dateien im PMS-Verzeichnis angelegt werden:

HELPD.PMS   deutscher Hilfetext
HELPW.PMS   englischer Hilfetext

Diese Dateien werden bei Eingabe des "H" Befehls Rufzeichenabhngig in
deutsch oder englisch ausgegeben.  Wenn diese Dateien nicht existieren, 
wird die eingebaute Hilfe ausgegeben.

Wenn NAL=ON, werden die Texte immer in der in SP eingestellten Sprache
ausgegeben.

12.3  PMS S&F DOCUMENTATION                    

S&F=ON oder OFF (Default OFF)
Schaltet S&F ein und aus. Wenn OFF sind alle folgenden Funktionen
vollstndig deaktiviert.


**    SP ERLAUBT KEIN S&F VON DATEN DIE NICHT AN EIN RUFZEICHEN GEHEN!
**    (D.H. KEINE BULLETINS)

**    S&F wurde getestet mit einer BayBox und nur mit SP 9.51.
**    Das S&F-Ziel mu entweder SP 9.51 sein oder eine echte
**    Mailbox die vom SYSOP so konfiguriert ist, da sie S&F
**    von IHNEN empfangen kann!


SFT=xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

SFT= mu exakt 72 Zeichen beinhalten. Wenn nicht exakt 72 Zeichen folgen,
dann wird S&F nie funktionieren!

Jedes Zeichen steht fr einen 20-Minuten-Punkt ab 00:00 Uhr auf einer
24-Stunden-Skala. Das Zeichen kann sein:

0..7         Das jeweilige Partnerrufzeichen (siehe SFn=)
beliebig     Kein S&F zu diesem Zeitpunkt

SFn=  (n is 0..7)
Das Rufzeichen einer Partnerstation. Mu in PATHLIST.SP eingetragen
sein! Dies mu das vollstndige Rufzeichen inklusive SSID sein.
Hieraus ergibt sich, da man mit maximal 8 verschiedenen Stationen
S&F machen kann.

SFD=0..7 (default leer)
Setzt die S&F-Adresse (Partnerrufzeichen lt. SFn=) fr unbekannte
S&F-Ziele. Wenn unbekannte Ziele nicht geforwardet werden sollen,
dann darf dieses nicht definiert werden.

NBS=ON oder OFF
Default OFF. Zum Unterdrcken von Bulletin-Empfang auf ON setzen.


EIN BEISPIEL:
-------------

### 0  0  0  0  0  0  0  0  0  0  1  1  1  1  1  1  1  1  1  1  2  2  2  2
### 0  1  2  3  4  5  6  7  8  9  0  1  2  3  4  5  6  7  8  9  0  1  2  3
SFT=xxxxxxxxx0xxxxxxxxxxxxxxxx1xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx1xxxxxxxxxx
SF0=DB0AAB-8
SF1=OE3YSS-8
SFD=0

S&F wird ausgefhrt mit DB0AAB-8 um 03:00 Uhr und mit OE3YSS-8 um
08:40 und 20:00 Uhr.

Wenn zum vorgegebenen Zeitpunkt keine persnlichen Nachrichten an
die angegebene Box zu forwarden sind, dann wird seitens SP keine
Verbindung aufgebaut.

Alle Nachrichten die nicht explizit @ OE3YSS adressiert sind werden
in diesem Beispiel an DB0AAB-8 gesendet.


BITTE BEACHTEN:
---------------

S&F wird mittels einer speziellen DO-Datei durchgefhrt. In nahezu allen
Fllen wird diese Datei anschlieend wieder gelscht, kann aber auch
"vergessen" werden. Der Name der Datei ist meistens "TMPx.$$$" wobei "x"
eine Zahl ist. Eine solche Datei darf auf keinen Fall manuell gestartet
werden! Der Spezialbefehl "!!#" darf in Ihren normalen DO-Dateien nicht
benutzt werden! Der Spezialbefehl "!!@KD" bewirkt, da "DO" ausgeschaltet,
die Verbindung getrennt und die DO-Datei gelscht wird. Diesen Befehl
knnen Sie mit der notwendigen Vorsicht in Ihren eigenen DO-Dateien
benutzen. Der Spezialbefehl "!!$" schaltet DO aus, lscht die DO-Datei,
schaltet temporr PMS ein und sendet "F>" aus. Diesen Befehl sollten Sie
in Ihren DO-Dateien vermeiden.

Wenn zum Zeitpunkt des S&F-Startes eine Verbindung mit der Zielstation
bereits existiert, dann wird S&F nicht durchgefhrt.

Mit Alt-W wird Ihnen Uhrzeit und Ziel der nchsten S&F-Aktion angezeigt
und eine Aussage gemacht (JA/NEIN) ob S&F zu diesem Zeitpunkt aktiviert
werden wird. Dazu wird der Name der nchsten abzuarbeitenden PMM-Datei
mit angezeigt.

In dieser Version ist S&F relativ primitiv. Der "SP" Befehl wird benutzt
um Nachrichten zu senden. Danach werden Titel und Nachrichteninhalt
gesendet. Zwischenmeldungen ("OK", "NO", usw.) werden einfach ignoriert.

Eine simple Schleifenerkennung verhindert, da eine Nachricht mehr als
zweimal durch das PMS luft.

Beim Senden einer Nachricht werden Send-Befehl und Titel im Empfangs-
fenster angezeigt.

Nach Senden aller anstehenden Mails wird mit "F>" die Forwardrichtung 
umgekehrt. Dies erfolgt nur beim Senden, bei S&F-Empfang wird "F>" nach 
wie vor als Abbruchkriterium verwendet!

Der ESC Befehl "PMR" startet eine S&F-Verbindung zur angegebenen Box
und kehrt die Richtung sofort um (siehe Dokumentation bzw RELEASE.NTS).

	 
13.  CONVERSMODUS

Der Conversmodus wird von einem Anrufer mit //CONV eingeschaltet, der SYSOP
an der Tastatur geht mit ESC CON in den Convers-Modus.

Im Convers-Modus wird jeder Text der nicht mit / beginnt an alle Stationen auf
dem gleichen Convers-Kanal gesendet.  Es gibt 65534 Convers-Kanle, numeriert
von 0 bis 6553.4. Zur Unterscheidung wird jeder Zeile das Rufzeichen des
Absenders vorangestellt.

Bei ESC CON wird die Zeilenumbruchposition automatisch auf 65 gesetzt und
nach verlassen des Convers-Modus wieder zurckgesetzt.  Jeder User sollte
manuell auf 65 Zeichen pro Zeile schalten.

Im Convers-Modus knnen die folgenden Befehle ausgefhrt werden (beachte:
ein einzelner Schrgstrich leitet die Befehle ein):

/H      Hilfe ausgeben
/C n    Auf Convers-Kanal n wechseln (0-254).
/W      Wer benutzt Convers?
/Q      Convers beenden.
/D      Verbindung beenden.
/S n t  Sende den Text t an TNC-Kanal n.

Der SYSOP hat, sowohl an der Tastatur als auch von Remote, folgende
zustzliche Befehle:

/J n Zwingt TNC-Kanal n in Convers.
/U n Zwingt TNC-Kanal n aus Convers.

Im Convers-Modus kann man die folgenden Statusmeldungen empfangen:

<CALL> logged on        Jemand hat //CONV eingegeben bzw. mit /C den
			Converskanal gewhlt.
<CALL> logged off       Jemand hat /Q oder /D eingegeben oder disconnectet.
<CALL> QSY to Ch x      Jemand hat mit /C einen anderen Kanal gewhlt.

14.  BINRBERTRAGUNG

Mit SP ist es mglich, eine doppelt gesicherte Binrbertragung durchzufhren.
Doppelt gesichert deshalb, weil das in Packet Radio verwendete AX.25 Protokoll
die Fehlerfreiheit garantiert, SP zudem eine zustzliche Prfsumme berechnet.
Die bertragung kann auf mehrere Arten und Weisen ablaufen, die einfachste ist
dabei die automatische Binrbertragung, die davon ausgeht da nur eine der
beiden Stationen bemannt ist.

Bei der Binrbertragung ist es nicht notwendig, da beide Stationen die 
selben Dateinamen benutzen.  In den folgenden Beschreibungen verwede ich die
Bezeichnung FILE1 fr eine Datei auf die bei der entfernten Station 
zugegriffen wird, mit FILE2 eine Datei auf der eigenen Disk.


14.1  BINRBERTRAGUNG MIT WIEDERAUFNAHME NACH ABBRUCH

SP hat die Mglichkeit eine abgebrochene Binrbertragung an der richtigen
Stelle wieder aufzunehmen.

Zu diesem Zweck wird der Name der temporren Empfangsdatei dahingehend
gendert, da als erstes Zeichen der Extension ein "$" eingesetzt wird.
Hier einige Beispiele:

Originainanie             Temporrer Name

TEST.EXE                  TEST.$XE
STATUS.SP                 STATUS.$P
QUATSCH                   QUATSCH.$

Das "$" an dieser Stelle wird seit jeher von SP ignoriert wenn eine solche 
Datei im Remoteverzeichnis steht; User knnen diese Dateien nicht sehen.

Wichtig:

Wird eine Binrbertragung abgebrochen so darf diese Datei nicht gelscht
werden wenn damit zu rechnen ist da die bertragung spter fortgegesetzt
werden soll!

Binrabbruch wird ausgelst durch:

Disconnect
Alt-K
"Link failure"
"reconnected to"
				   
Zur Wiederaufnahme der Ubertragung mssen beide Stationen SP Version 9
verwenden.

Ablauf:

Eine Binrbertragung wird gestartet.  Der Austausch der Parameter erfolgt 
wie blich, jedoch mit einer Ausnahme:

#BIN#358178#134202#$1C539198?#SP.LZH

Am Ende des DOS-Zeitstempels wird ein Fragezeichen eingefgt.  Dies ist fr 
die Gegenstation das Erkennungssignal, da Wiederaufnahme untersttzt wird.

Nochmal zur Erklrung der #BIN#-Zeile:

Die BIN-Zeile wird von der Datei-sendenden Station ausgesendet.  Sie enthlt:

#BIN#358178#|34202#$1C539198?#SP.LZH
     ^^^^^^  ^^^^^^ ^^^^^^^^  ^^^^^^
       |        |      |        Dateiname ohne Pfad
       |        |      Zeitstempel, im DOS-Format hexadezimal
       |        CRC in dezimal
       Dateilnge in Bytes, dezimal

Die Gegenstation antwortet im Normalfall mit:

#OK#NAME#

Wurde jedoch vorher die bertragung abgebrochen, und soll sie nun wieder
aufgenommen werden, so antwortet die empfangende Station stattdessen:

#OK#XXX#$24576#32740
	 ^^^^^ ^^^^^
	   |     CRC des bereits vorhandenen Fragments
	   Anzahl der bereits empfangenen Bytes

Die sendende Station prft nun ihrerseits die empfangenen Bytes und ermittelt
den CRC.  Stimmt dieser mit dem angegebenen Wert berein, so wird die
bertragung an dieser Stelle wieder aufgenommen.  Weder Sende- noch
Empfangsdatei drfen zwischenzeitlich verndert worden sein.
Dieser Prozess ist beliebig wiederholbar bis die Datei vollstndig 
bertragen ist.

14.2  AUTOMATISCHE BERTRAGUNG

Bei der automatischen Binrbertragung sendet eine Station eine
Befehlskombination und die Gegenstation sendet den komplementren Befehl
automatisch zurck.

Hierbei mu sichergestellt werden, da man bei der Gegenstation die
notwendigen Privilegien hat um den entsprechenden Befehl auszufhren.
Um eine Datei zu senden benutzt man folgenden Befehl:

//WPRG FILE1 FILE2

Nach einiger Zeit sendet die Gegenstation automatisch den Befehl //RPRG FILE2.
Analog dazu der Empfang einer Datei:

//RPRG FILE1 FILE2

Nach einiger Zeit sendet die Gegenstation automatisch den Befehl //WPRG FILE2.
Sei der Verwendung des Befehls:

//WRPG FILE1 FILE2
(Eselsbrcke-Syntax: //WRPG SEIN-File MEIN-File)

kann fr beide Seiten geltend der jeweilige Pfad dem Filenamen vorangestellt
werden.

Findet die Binrbertragung auf beiden Seiten vom/zum selben Verzeichnis 
statt (also z.B. von Remote-Verzeichnis zu Remote-Verzeichnis), so kann die
Vollautomatische Binrbertragung mit einem einzigen Befehl gestartet werden.

Und zwar mit:
//WA Filename
(gleichlautend funktioniert natrlich auch //RA anstatt von //RPRG)

14.3  BINBATCH (Vollautomatisches-Mehrfachlesen)

Mit dem Befehl //RBAT knnen bei der Gegenstation alle, mehrere oder
bestimmte Files mit einem einzigen Befehl zur Binrbertragung werden.  
Voraussetzung ist da der Empfnger mindestens SP 7.00 benutzt und
den Sender auf LEVEL 3 gesetzt hat.

Nach Absetzen des //RBAT Befehls bekommt der Empfnger eine Meldung,
wieviele Dateien gesendet werden; anschlieend werden die Dateien gesendet.

Beispiele:
//RBAT *.EXE                sendet alle EXE-Files
//RBAT *.*                  sendet alle Files
//RBAT *.DOC *.LZH *.TXT    sendet alle DOC-LZH-TXT-Fifes

Bei BinBatch wird von der sendenden Station vor dem Senden der ersten Datei
"//RBAT -" zurckgeschickt, dadurch wird der PRrV-Level automatisch auf den
erforderlichen Wert 3 gesetzt (nach Ende aller bertragungen wird der Level
wieder auf den alten Wert eingestellt).

Benutzer von einem lteren SP (ab VER 7.00) mssen daher vor Eingeben des
//RBAT Befehls unbedingt den Remote-Level 3 einstellen.

In der oberen Statuszeile zeigt das Flag "b" mit dem Farbe AWA= den Batch-
Empfang an.

Der Befehl ESC SR zeigt die BiriBatch Dateien an, wobei eine "0" am
Zeilenanfang bedeutet, da die Datei noch nicht gesendet wurde, eine "1
bedeutet, sie wurde bereits gesendet oder abgewiesen.

Wird die bertragung abgebrochen, dann verbleibt eine Teildatei im SAVE-
Verzeichnis.  Wenn man diese Teildatei in das REM-Verzeichnis kopiert, kann 
die Gegenstation diese Datei anschlieend mit //RPRG Filename gezielt 
abholen, wobei die Teildatei ergnzt wird.

Am Ende der BinBatch bertragung wird eine Gesamtstatistik ausgegeben.
Hinweis: Abhngig von dem Parameter MTF= kann der gemessene
Datendurchsatz erheblich gnstiger ausfallen als erwartet, da SP die 
bertragung in dem Augenblick als beendet betrachtet, indem das letzte Byte 
in den TNC geladen wurde! Je nach Gre von MTF= speichert der TNC jedoch 
bis zu 10 Kb Daten.

14.4  MANUELLE BERTRAGUNG, UNBEMANNT

Eine manuelle bertragung, zum Beispiel mit anderen Programmen (SP Version
4, THP und andere) ist ebenfalls mglich.  Um eine Datei an die Gegenstation 
zu senden schickt man zunchst den Befehl //WPRG FILE1.  Nach dem Empfang der
Sendeaufforderung gibt man den Befehl ESC SB FILE2 ein.  Diese Variante
funktioniert auch mit einer DieBox oder BayBox im SYSOP-Modus.

Analog dazu empfngt man eine Datei indem man an die Gegenstation den
Befehl //RPRG FILEI sendet und sofort den Befehl ESC RB FILE2 eingibt.  Bei
einer Punkt-zu-Punkt Verbindung kann es notwendig sein, den ESC-Befehl im
Vorschreibfenster vorzutippen um ihn schnellstmglich aussenden zu knnen.


14.5  VOLL MANUELLE BERTRAGUNG

Beide Stationen sind hier bemannt die sendende Station gibt zunchst den ESC
SB FILE1 Befehl ein, worauf die empfangende Station ESC RB FILE2 eingibt.
In jedem Fall ist zwischen zwei SP-Stationen mit mindestens Version 5.02 die
automatische bertragung vorzuziehen!

14.6  VOLL MANUELLE BERTRAGUNG zu NICHT #BIN# fhigen STATIONEN


Fallweise kann es vorkommen, da man eine BIN-Datei zu einer Station schicken
mchte, die keinerlei BIN-Protokoll beherrscht. (zB.  Digicom ... Baycom usw).
Unter der Vorraussetzung, da die Gegenstation das BIN-Speichern erffnet hat,
schickt man die BIN-Datei einfach weg:

ESC DB FILENAME

Ob man zum Fileschlieen disconnecten mu, hngt von den Mglichkeiten der
Gegenstation ab, falls dort die Datei geschlossen werden kann, ist ein 
Disconnect nicht ntig.


14.7  PARAMETERAUSTAUSCH

Wenn SP eine Binrdatei sendet, so wird zuerst eine Kennung an die
Gegenstation gesendet.  Diese Kennung enthlt die Lnge der Datei, Datum und
Uhrzeit der Datei und den vollen Namen (der Name dient lediglich zur 
Information und wird nicht ausgewertet).  Die empfangende Station sendet eine 
Besttigung oder lehnt die bertragung ab.

Sendekennung (Beispiel):

#BIN#12345#|0987#$01234567?#C:\TEST.EXE#

Das erste Feld ist die Binrkennung, danach folgt die Dateilnge in dezimal, 
der CRC (Prfsumme), das Filedatum in MS-DOS Format und zuletzt der Filename.
Bei einer Sendung an eine DieBox im SYSOP-Modus werden nur die ersten
beiden Felder bertragen.

Die positive Antwort auf diese Kennung ist zum Beispiel:

#OK#D:\XXX.EXE#

Allerdings gengt auch #OK#.

Eine ablehnende Antwort ist zum Beispiel-.

#NO#Disk full

oder ein beliebiger Text der nicht mit #OK# beginnt!!!

Whrend der bertragung kann jederzeit #ABORT# gesendet werden um
abzubrechen.

Whrend der Binrbertragung werden empfangene Daten in einer temporren
Datei gespeichert.  Diese Datei wird am Ende der bertragung umkopiert bzw.
umbenannt, je nachdem ob sich die temporre Datei auf dem gleichen Laufwerk
befindet als die resultierende Datei.  Dies bedeutet da im Ernstfall die 
doppelte Dateigre als freier Diskspeicher Zur Verfgung sein mu. Wenn 
weniger als (2 * Fllegre) auf der Disk frei sind wird SP den Empfang 
ablehnen!

Bei einem Abbruch der Binrbertragung wird die temporre Datei gelscht. Ein Abbruch kann der 
Empfang von #ABORT# sein, oder ein Disconnect.

Am Ende der bertragung sendet die sendende Station die Kennung:

BIN-TX OK - 12345

Die empfangende Station sendet:

BlN-RX OK - 12345

Zustzlich wird die entsprechende Information im QSO-Fenster dargestellt 
sowie Zeitdauer und Durchsatz der bertragung ausgegeben. Bei Binrsenden 
ist der Durchsatz nur als Relativwert zu betrachten, da die bertragung zu 
dem Zeitpunkt als beendet betrachtet wird, zu dem das Ende der Datei in den 
TNC geschrieben wurde. Dort knnen jedoch noch bis zu 10k gespeichert sein...

Die gesendeten Werte sind CRC-Werte, die mit hoher Zuverlssigkeit aussagen 
ob Sende- und Empfangsdaten identisch sind. Wird eine Datei nicht richtig 
empfangen, so wird die temporre Datei gelscht.

In der zweiten Statuszeile (oben) kann der BIN-Transfer folgendermaen 
beobachtet werden:

#BIN#: = 295/S (179.782) 21% est=00:10:09 rem=00:08:06 DL8MFJ.LZH
	  1       2       3       4             5           6

1 = Bytes/Sekunde seit dem Start der bertragung
2 = Dateilnge
3 = Prozentzahl der bereits bertragenen Bytes
4 = geschtzte Gesamttransferzeit
5 = geschtzte verbleibende Resttransferzeit
6 = Dateiname ohne Pfad

Zu beachten ist hierbei, da beim Senden die Transferzeiten abhngig von 
MTF= mehr oder weniger optimistisch sind. Beim Empfang sind die angezeigten 
Werte, speziell ab etwa 10% durchaus realistisch. Bei der Anzeige wird keine 
Unterscheidung zwischen Senden und Empfang gemacht

14.8  BOXBIN

Wird in einer DieBox ab Version 1.9 oder in einer BAYCOM-Box ab V 1.35 eine 
dort gespeichrte BlN-Datei mit dem READ-Befehl ausgelesen, so erkennt SP dies 
automatisch und leitet Binrbertragung ein. Die Datei wird entweder unter 
einem temporren Namen gespeichert, der sich zusammensetzt aus dem Rufzeichen 
der Mailbox und einer Folgenummer, oder, falls die Datei mit SP an die Box 
gesendet wurde, unter dem ursprnglichen Namen.

Damit BoxBin funktioniert mu die Mailbox in GREETING.SP oder BOX=
eingetragen sein und einen PRIV-Level von 3 haben.  Beispiel:

@OK0MAV
LEV=3

Beim Senden einer Binrdatei an DieBox 1.9 / BAYBOX 1.35 wird verfahren, als
ob man voll manuell an eine Empfangsstation sendet - zuerst wird der normale
SEND-Befehl der Box benutzt um die Nachricht auszusenden und erklrende
Worte zu schreiben. Mit dem Cursor am Zeilenanfang (vorher mindestens einmal 
Enter drcken) wird dann der ESC SB Befehl benutzt um die Datei zu senden.

Bitte zu beachten, da im Interesse Ihrer Mitmenschen die Binrdatei nicht 
allzu lang wird, notfalls mit dem Programm BS.COM (BINR-Splitter) die Datei 
in mehrere Teile splitten. BS.COM ist als 7PLUS-kodiertes Programm in den 
Mailboxen zu finden.

Sie knnen auch "BoxBin" zwischen zwei Individualstationen benutzen.  Dazu 
mu die empfangende Station SP 7.xx oder neuer betreiben und den Priv-Level 
auf 3 gesetzt haben.  Die sendende Station mu dann lediglich den ESC SB 
Befehl benutzen.

14.9  BESONDERHEIT

Eine Besonderheit von SP ist BINCHAT.  Dieses Verfahren ermglicht normalen
QSO-Betrieb whrend einer Binrbertragung.  Man kann sich also whrend die
Ubertragung luft problemlos "unterhalten".

Es ist hierbei lediglich zu beachten, da man "ruhig" ist bis beide SPs 
synchron sind und die sendende Station tatschlich angefangen hat binre 
Daten zu senden.

Zu diesem Zweck stellt die binr sendende Station jeder aus dem
Vorschreibfenster gesendeten Zeile die Kennung SP\- voran, die die
Empfangsstation vor der Bildschirmanzeige abschneidet.

Die binr empfangende Station stellt die Kennung nicht voran, da nach dem 
Start der Binrbertragung nur mittels #ABORT# oder Disconnect abgebrochen 
werden kann.

15.  7PLUS-Bearbeitung

Bei der Verteilung sogenannter Binrdaten wird - trotz BoxBin - meistens das 
von DG1BBQ erschaffene 7PLUS.EXE verwendet.  Dieses Verfahren wandelt eine
Datei so um, da sie als Text verschickt werden kann.

Gleichzeitig werden grere Dateien in mehrere kleinere - typisch je 10k -
zerstckelt, um die bertragung per Store-and-Forward zgiger vonstatten 
gehen zu lassen.  In einer 7PLUS-Datei befinden sich auch Fehlererkennungs- 
und Behebungsdaten, so da fehlerhaft bertragene Dateien entweder vor Ort
korrigiert werden oder Korrekturdateien erstellt werden knnen.

Weitergehende Erklrungen sind in der Originaldokumentation von 7PLUS zu
finden, das Programm selbst befindet sich mit Erlaubnis des Autors auf der 
SP-Originaldiskette.

Hinweis:

Normalerweise werden 7PLUS-Dateien als Text in Boxen eingespielt.  Wird jedoch
aus Versehen eine 7PLUS-Datei als BIN-Datei eingespielt, so speichert sie SP
beim Auslesen im BIN= Verzeichnis!


15.1  HALBAUTOMATISCHES 7PLUS-LESEN

Wie bei ESC SP bereits angesprochen kann SP 9.50 7PLUS-Dateien aus einer
SAVE-Datei herauslsen und unter ihrem richtigen Namen abspeichem.

Alternativ dazu ist es mglich, 7PLUS Dateien direkt aufzusplitten, einfach 
indem man in CONFIG.SP SPA=ON definiert.  Dieses Setting in Verbindung mit 
dem Priv-Level 3, den eine Mailbox ja immer haben sollte bewirkt, da 
7PLUS-Dateien beim Empfang automatisch in das von SPL= definierte Verzeichnis 
geschrieben werden, und zwar ohne HEADER oder sonstigem Text.

Achtung: bei diesem automatischen 7PLUS-Empfang wird die Empfangs-
Umnlautwandlung automatisch ausgeschaltet.

Nach Empfang aller Dateien gengt es, den Befehl ESC 7PL FILENAME
einzugeben.  Voraussetzung ist lediglich, da 7PLUS.EXE im DOS-Suchpfad zu
finden ist.

Beim Empfang eines 7PLUS-Headers wird dieser teilweise in einem Popup-
Fenster angezeigt, bei Empfang der letzten 7PLUS-Zeile einer Datei wird der
Dateiname angezeigt.

Whrend des Empfangs einer 7PLUS-Datei ist es nicht mglich aus SP
auszusteigen! Die Tatsache da 7PLUS empfangen wird ist in der Flags-Anzeige
durch eine 7 mit AWA= Farbe markiert.  Sollte eine unvollstndige Datei
empfangen werden oder soll abgebrochen werden, so ist es notwendig den Kanal
zu trennen.

Mit ALT-K kann der Empfang bzw. die Aufzeichnung einer 7PLUS Datei im SP
abgebrochen werden; hat keine Auswirkung auf den Datenstrom der trotzdem
noch von einer Box oder einem QSO-Partner kommt.

Noch ein Hinweis an alle eifrigen 7PLUS-Versender wenns weit weg gehen soll
(@EU oder @WW) bitte beachten, da die meisten Kurzwellenboxen Nachrichten
ber 3-5k Lnge wegwerfen! Diese Lnge beinhaltet auch die Header.  Und, wenn
die Datenflut zu gro werden knnte sollte man auf bewhrtere Methoden
ausweichen (Disk, Telefonmodem) anstatt sich den Zorn vieler SYSOPs
zuzuziehen!

Ich habe eine 7PLUS-Datei fehlerhaft empfangen, was nun?

Unter SP kein Problem! Nach Eingabe des ESC 7PL Befehls ist ja offensichtlich,
da ein Fehler aufgetreten ist.  Dann geht man mit der Leertaste zurck zu SP,
gibt den SEND-Befehl ein mit dem man dem Absender der 7PLUS-Datei eine
Nachricht schicken kann und kann dann zum Beispiel eingeben:

ESC ST C:\SP\7PL\TEXT.ERR

und wenn die bertragung zu Ende ist, ein Control-Z, und schon ist die
Fehlermeldung unterwegs ohne jemals SP verlassen zu mssen!

15.2  VOLLAUTOMATISCHES 7PLUS-LESEN und KONVERTIEREN

Durch Setzen von 4 Konfigurierungs-Parametern kann man SP so einstellen, da
man sich beim Lesen von 7PLUS-Dateien um garnichts mehr kmmern muss,
sondern dass SP vollkommen selbstttig, die 7PLUS Dateien extrahiert,
zusammensetzt, und am Ende den verbliebenen Mll lscht.

Da die Konvertierung automatisch erfolgt wird durch SPP=ON in der
CONFIG.SP bestimmt.

Um die verbleibenden einzelnen 7PLUS Dateien (Dateiname.Pxx) nach
erfolgreicher Konvertierung zu lschen mu in der CONFIG.SP SPD=ON gesetzt
sein.

Damit beides funktioniert, mu auch SPA=ON gesetzt sein.
Wie funktioniert es praktisch:

Die 7PLUS Files werden, sobald alle Teile (Reihenfolge egal) empfangen wurden,
automatisch konvertiert. (das entspricht dem Aufruf: 7PLUS Filename).

Entweder ist die Ausfhrung von 7PLUS erfolgreich, (dies wird in einem POPUP
Fenster angezeigt), dann werden die einzelnen 7PLUS-Teile gelscht, es
verbleibt das *.EXE oder *.LZH File.

Konnte 7PLUS nicht erfolgreich ausgefhrt werden, ergibt sich eine *.ERR 
Datei, weiche an den Einspieler geschickt werden mu.

Hat man nun eine *.7MF Datei und man liest dann spter die dazugehrige 
*.COR Datei aus, so ist dies der Zeitpunkt, zu dem wiederum die 7PLUS 
Konvertierung automatisch ausgefhrt wird.

In der Praxis bedeutet es, da man sich um nichts mehr kmmern mu, und man
sich nicht die Festplatte mit unzhligen 7PLUS-Files fllt, sondem da 
lediglich die *.7MF Dateien solange aufgehoben werden, bis ein dazu passendes 
*.COR ausgelesen mdrd.

*.COR und *.ERR Dateien werden nicht gelscht.

7PLUS.EXE mu im DOS-Suchpfad liegen.  Auch mu zur Ausfhrung von
7PLUS.EXE gengend freier Speicher im laufenden SP vorhanden sein, falls man
SP mit der -s Option gestartet hat.

15.3  7PLUS SENDE-FEATURES

Wenn man 7PLUS Files in eine Box einspielt, so sollte man, wenn es sich um
Bulletins handelt auch einen Info Text dazuschreiben.  Es ist lstig, wenn 
man als 7PLUS Leser, zum Abspeichern des Info-Textes extra ein SAVE 
aufmachen und wieder schlieen muss.

Automatisch aufgenommen und gespeichert werden Info-Texte (von der 7PLUS
Automatik) wenn sich am Textbeginn und Textende die sogenannte 7PLUS-
Kennung befindet.  Das sieht so aus:

Textbeginn:        go_info.filename
Textende:          stop_text.

Es geht aber auch einfacher.  Um SP zu veranlassen, einen beliebigen ASCII 
Text in die 7PLUS Kennung einzupacken (ohne dass man den Editor oder sonstige
Hiffsprogramme bemhen muss), gibt man einfach beim Aussenden ein:

ESC ST FILENAME:7             (normales Aussenden: ESC ST FILENAME)
ESC ST C:\SP\SAVE\PRG.INF:7   (Beispiel)

Bei einer dermaen ausgesendeten Datei werden vorbergehend die Umlaute
ausgeschaltet, vor Aussendung der Datei " go_info.FILENAME" und nach
Abschluss der Datei " stop_text." gesendet.

Ebenfalls sehr lstig ist es, wenn man eine 7PLUS Einspielung oder 
berspielung zu einem User macht, da man bei beispielsweise 10 Files fr 
jedes einzelne einen SEND und END Befehl eingeben muss.

SP hat auch dies automatisiert!
Beispiel:

ESC S7 FILENAME RUBRIK
ESC S7 FILENAME,GRE RUBRIK TITEL

Folgendes geschieht:

1. Die Datei (mit Pfadangabe wenn notwendig) wird mit 7PLUS gesplittet.  Die
   Einzelteile befinden sich danach im Defaultverzeichnis (dort wo SP 
   aufgerufen wurde).

   Normalerweise werden die Einzelteile in Defaultgre geschrieben (ca. 
   10 KB), aber mit ",nnnn" am Ende des Dateinamens knnen die Teile in der
   gewnschten Gre von "nnnn" Bytes geschrieben werden.

2. Die Einzelteile werden ausgesendet.  Vor jedem einzelnen Teil wird:

   "s RUBRIK FILENAME.Pxx/yy TITEL" gesendet (der SEND-Befehl einer Box).  
   Am Ende wird eine Kurzinfo und Control-Z gesendet.

   BSP: ESC S7 C:\SP\SAVE\PRG.EXE IBM @ DL
	ESC S7 C:\SP\SAVE\PRG.EXE,25000 IBM Bildschirmschoner

   Bedingungen:

   - Alle Teile mssen auf das aktuelle Laufwerk passen.
   - Die Aussendung darf nicht unterbrochen werden.
   - Man muss mit einer Box verbunden sein, PRIV-Level 3, oder einer
     Gegenstelle, die die SEND und END Befehle wie eine Box versteht.
   - Die Box muss den SEND Befehl mit allen Parametem verarbeiten knnen.

   Das funktioniert einwandfrei bei BAYCOM und DIEBOX, nicht aber bei zB FBB
   Boxen und anderen "alten" Boxen.

3. Zustzlich zu der am Ende eines gesendeten 7PLUS-Teils ausgegebenen
   Information kann noch eine weitere, mit SPM= definierte Kurzinfo 
   mitgesendet werden.

   (zB: ERR Files bitte an .... usw).

   Dieser Text kann maximal 70 Zeichen lang sein und darf Zeichenwandlercodes
   enthalten.  Bei der Ausgabe wird sowohl vorne als auch hinten ein RETURN
   angehngt.

16.  BROADCAST (SP-PACSAT)

Seit einigen Monaten werden in DL Digipeater lizensiert und installiert, die 
nach einem aus der Satellitentechnik bekannten Verfahren, Mailboxdaten als
"Broadcastinfomation" aussenden (UNPROTO mit Pacsat-Protokoll).

Als Protokoll wird eine Untermenge des "PACSAT" Protokolls verwendet.  Das
PACSAT Protokoll ist beschrieben in einem Artikel von NK6K und K8KA, die von
TheNetNode untersttzte Untermenge ist in einem Artikel von NORD<>LINK
beschrieben; und wurde von DB7KG in das PR-Netz eingespielt (Bulletin ID
17A404DB0HS).

Beide Artikel knnen auf Anfrage gegen Rckporto oder per Packet Radio
angefordert werden.

Zum Betrieb des BROADCAST-Empfangs beachten Sie bitte, da der STACKS-
Parameter in Ihrer CONFIG.SYS unbedingt auf dem Maximalwert stehen muss.
Stellen Sie sicher, da die folgende Zeile in Ihrer CONFIG.SYS eingetragen 
ist:

STACKS=18,512

Was passiert nun bei dem ganzen Verfahren ?

Ein Digi koppelt via Kabel eine TheNetNode "Endstelle" an sein System.  
Dieses TheNetNode ist nicht connectbar und sendet rund um die Uhr Daten 
UNPROTO ab.

Dieses TheNetNode wird von der lokalen Mailbox des Digis stndig mit
FORWARD vesorgt, und alles was es erhlt sendet es unproto mehrmals aus.
Damit der User daraus einen Nutzen ziehen kann, mu sein PR-Programm das
verwendete Protokoll auswerten knnen.  Diese Funktion ist hier in der 
neuen SP Version 9.50 eingebaut.
	 
Was bringt es fr den User ?

Es ist fr die Digibetreiber kaum mehr mglich den immer steigenden Andrang 
auf den User-Frequenzen in sinnvolle Bahnen zu bringen.  PACSAT-BROADCAST
hier eine Mglichkeit die Abhilfe bringen kann.

Eine beliebig groe Anzahl an Usern kann auf diese Weise zugleich und
strungsfrei "MAILBOX-LESEN".  Keiner der User sendet auf dieser QRG ausser
dem TheNetNode, das alle Mailboxnachrichten abgibt.  Es gibt keine 
Kollisionen, keine Retries, keiner strt den Nchsten, denn alle HREN 
(LESEN) nur auf dieser ORG.  Es sendet nur eine einzige Station, nmlich 
der Digi via dem TheNetNodede.

Wie soll/kann das praktisch funktionieren ?

Damit es Sinn macht, denn wer will schon alles was da "so daher kommt"
speichern und spter dann mhsamst nach Brauchbarem durchforschen, mu
hier also das verwendete PR-Prograrnm selektieren was der jeweilige User
"lesen" will.

Hierfr gibt es im SP folgende Optionen in der CONFIG.SP

BCA=ON/OFF Default=OFF
Muss eingeschaltet werden, um BROADCAST-Daten speichem zu knnen.

BCD=C:\SP\BCAST Das Wurzelverzeichnis fuer BROADCAST Daten.

Dieses Verzeichnis wird von INSTALL.EXE angelegt.  Hier befinden sich noch
weitere Verzeichnisse, die ebenfalls bei der lnstallation erzeugt werden.  
Bei manueller lnstallation ist zu beachten, da die Verzeichnisse auch dann
existieren mssen, wenn BCA=OFF ist!

Im Verzeichnis BCD= wird auch eine Datei: BIDLIST.SP mitgefhrt.  Diese Datei
enthlt eine Liste aller Bulletin Ids und wird benutzt, um doppelte 
Speicherungen von Nachrichten zu verhindern.

Achtung! Diese Datei wird, wenn sie auf mehr als 32 KB angewachsen ist,
automatisch verkleinert. (die ltesten Eintrge werden zuerst entfernt).

C:\SP\BCAST\TMP Hier werden Dateien gespeichert die noch nicht komplett
empfangen wurden.  Der Dateiname besteht aus der "File ID" (eine Nummer, die
der Broadcast-Knoten erzeugt) gefolgt von ".$$$". Die Dateien werden in einem
weiteren, von SP automatisch angelegten Verzeichnis gespeichert.  Dieses
Verzeichnis ist nach dem Rufzeichen der BROADCAST-Station benannt.
Ein vollstndiger Dateiname wre somit zum Beispiel:

C:\SP\BCAST\TMP\DB0HHO\4567.$$$

Somit ist es auch mglich, mehr als einen BROADCAST-Knoten zu empfangen
und Daten zu speichern.

Nach einiger Zeit knnen sich in diesem Verzeichnis Dateien ansammeln, bei
denen SP nicht in der Lage war, sie komplett zu empfangen.  Nach einigen 
Tagen, knnen diese bedenkenlos gelscht werden.  Bitte beachten Sie, da 
SP veraltete Dateien nicht automatisch lscht.

C:\SP\BCAST\FILES In diesem Verzeichnis werden von SP automatisch
Unterverzeichnisse angelegt, die den Rubriken-Namen entsprechen.  Innerhalb
dieser Rubriken (Verzeichnisse) werden die Dateien fortlaufend ab
"B0000001.TXT" nummeriert. SP legt dort auch eine Datei mit dem Namen:
NEXT.NUM an, die die jeweils nchste Nachrichten-Nummer angibt.  Diese Datei
darf auf keinen Fall gelscht werden.

Ein Beispiel, einer dort lagernden Nachricht wre:

C:\SP\BCAST\B0000123.TXT

Der vom BROADCAST-Protokoll bertragene Nachrichtentitel wird als erste
Textzeile in der Datei gespeichert.  Ansonsten wird die Datei nicht verndert.

BCH=ON oder OFF Default ON.
Normalerweise werden die Mailbox-blichen Nachrichtenheader (also die Liste
der Zwischenmailboxen) mitgespeichert.  Um diese nicht mitzuspeichern, muss
BCH=OFF gesetzt werden.

Als Mailboxheader sind alle die Zeilen am Dateianfang definiert, die mit "R:"
beginnen.

BCP=ON oder OFF Default OFF
Wenn es gewnscht ist, Broadcast-Daten ins PMS zu importieren, dann muss
BCP=ON gesetzt werden.  Das "FILES" Verzeichnis wird dann nur vorbergehend
benutzt.  Bitte beachten Sie, da das PMS fr sehr groe Datenmengen 
allerdings nur bedingt brauchbar ist.

BCY=LISTE
Hiermit wird eine Liste von Rubriken angegeben, die gespeichert werden sollen.
Rubriken werden durch Leerzeichen getrennt.  Alle Rubriken die hier NICHT
aufgefhrt sind, werden nicht gespeichert (aus internen Grnden werden die
TMP-Dateien jedoch bis zum vollstndigen Empfang gespeichert).
Beispiel um nur SP und MEINUNG zu speichern:

BCY=SP MEINUNG

BCN=LISTE
als Altemative ist es hiermit mglich, eine Liste von Rubriken zu 
definieren, die NICHT gespeichert werden sollen (alle anderen Rubriken 
werden gespeichert).

Beispiel um IBM und ALLE zu ignorieren:
BCN=IBM ALLE

Wenn sowohl BCY= als auch BCN= definiert sind, wird nur BCY= ausgewertet.
Bitte beachten Sie, da Sie mehrere BCY= oder BCN= Zeilen in der CONFIG.SP
definieren knnen, wenn die Anzahl der Rubriken nicht auf eine Zeile pat.

17.  AUTOROUTING

Das Format der Pfadliste, PATHLIST.SP, wurde bereits erklrt.  Aufbauend auf
diese Pfadliste gibt es in SP einen Router welcher mit dem Befehl Alt-C CALL
aufgerufen wird.

Der Router (es widerstrebt mir, Autorouter zu sagen, da nur der Ablauf, 
nicht die Routenerzeugung automatisch ist) fhrt, basierend auf der 
Pfadinformation, Connect-Befehle durch bis das gewnschte Ziel erreicht ist.  Dieser
Verbindungsaufbau luft automatisch ab.

Fr den Router gibt es zwei verschiedene Ziele, Endstationen und LANS.  Ein 
LAN kann genauso wie eine Endstation connectet werden.  Zustzlich kann ein 
LAN innerhalb einer Plfaddefinition verwendet werden, um die Lnge der 
Pfadliste zu verringern.  Im Connectbefehl kann hinter einem Connectbefehl 
mit LAN als Ziel eine Endstation angegeben werden.  Wenn ich zum Beispiel 
folgende Definition habe:

438.300:=HAN N>DB0AAB F>DB0RHN N>DB0HAN

Dann bedeutet dies, da das LAN HAN ein TheNet-Knoten mit dem Rufzeichen
DB0HAN ist.  Ich knnte nun zum Beispiel einen Pfad nach DK0MAV definieren
mit:

438.300:DK0MAV L>=HAN N>BS
Allerdings knnte ich auch im Connectbefehl angeben wohin ich will:
Alt-C DK0MAV HAN

17.1  PFADLERNEN

Mit ESC LEARN kann der Lernmodus ein- und ausgeschaltet werden.  Nach dem
Einschalten erscheint "L" in der Flags-Anzeige.  Danach wird jede
Connectsequenz (beginnend mit ESC C oder Alt-C) notiert.  Whrend des
Pfadlernens ist es wichtig, die Connectbefehie einzeln nacheinander 
einzugeben und den Cursor nicht zu verschieben, da beim Eintreffen einer 
Connected to Meldung die Cursorzeile notiert wird!  Nachdem man das Ziel 
erreicht hat gibt man wiederum ESC LEARN ein und der Pfad wird berechnet und 
angezeigt.  Eine YES/NO Abfrage ermglicht dann ein Abspeichern oder 
Verwerfen des gelernten Pfades.  Bei einer positiven Antwort wird der neu 
gelernte Pfad am Ende von PATHLIST.SP gespeichert.

Zu beachten ist, da bei einem ersten Connect mittels Alt-C ein LAN 
connectet werden mu! LEARN kann zu jeder Zeit mit ESC LEARN oder 
Disconnect abgebrochen werden.

Der gelernte Pfad wird normalerweise unter der eingestellten Frequenz
abgespeichert. Wurde am Anfang mit Alt-C connectet, so wird der Pfad mit der
Universalfrequenz XXY.XXX gespeichert.

Der Lemmodus kann auf jedem Kanal gleichzeitig aktiv sein.

17.2  SPEZIAL-PFADE

Das spezielle LAN "direct" wird benutzt, um eine Direktverbindung anzuzeigen,
z.B.:

438.300:DB0AAB-1 L>=direct

Diese Definition mu auch benutzt werden, wenn man mittels DO-Datei eine
Mailbox direkt connecten will.

Das spezielle Rufzeichen ? wird benutzt um einen Default-Pfad anzugeben.  Zum
Beispiel:

438.175:? N>DB0MWE

bedeutet da, wenn ich Alt-C DL8RAF eingebe, SP den folgenden Pfad
substituiert:

438.175:DL8RAF N>DB0MWE

Bei einem Alt-C Connect stellt SP automatisch fest ob wir schon eine 
Verbindung mit dem selben Netzknoten haben und verndert die eigene SSID fr 
die Dauer des Connect automatisch.

In der Pfadliste kann das Format des Zielrufzeichens durch "-*" erweitert 
werden. Das "-*" wird dann durch die tatschliche im ALT-C Befehl angegebene 
SSID ersetzt.

Beispiel:

438.300: OE3XLR-* N>DB0AAB
ALT-C OE3XLR-7

Resultat:

Es wird erst DB0AAB, dann OE3XLR-7 connectet.
Bei ALT-C OE3XLR-2 wrde diese Pfadeintragung genauso funktionieren.

Hinweis:

Es darf nur einmal "-*" vorkommen (bitte bei LANs beachten!) Da "-*" durch 
SSID des Zieles ersetzt wird ergeben sich sinnlose Connectversuche, wenn "-*" 
nicht am Zielrufzeichen angehngt ist!

17.2.1  PFADE???    PFADE!!!

SP Pfade von OE aus gesehen:

Da ich immer wieder sehe, da leider die wenigsten SP-User die tollen
Mglichkeiten des Autorouters nutzen, hier ein paar Tips!

Nehmen wir einmal an, meine Einstiegsfrequenz ist 144.600 Einstieg zu OE3XLR
und ich mchte meine Pfade bis Mnchen und in den Sden eingetragen haben.
Ich baue meine Pfade so auf, da kein Pfad lnger als eine Zeile ist.

Um das zu erreichen, baue ich meine Lans stufenweise auf:

144.600:=LANDAU F>OE3XLR F>OE5XLR N>DB0LNA
144.600:=GRAZ F>OE3XLR F>OE6XSR D>OE6XWR

Damit habe ich schon einmal die Ausgangsbasis zu zwei Links nach Westen und
nach Sden geschaffen.  Mit diesen zwei Grundlinks kann ich jetzt viele anderen
gewnschten Punkte Richtung Westen oder Sden erreichen, das geht dann so:

XXX.XXX:=M.NORD L>=LANDAU oder auch:
XXX.XXX:=M.BOX L>=LANDAU N>DB0AAB-8 ebenso geht:
XXX.XXX:=GRAZ.B L>GRAZ N>OE6XYG

Ich habe hier einmal M.NORD und einmal M.BOX oder GRAZ.B geschrieben, das 
sind die Namen die ich ja selber vergeben kann.  Die Frequenz mu ich hier 
nicht mehr davorsetzen. Sinngem kann ich das jetzt natrlich beliebig 
erweitern:

XXX.XXX:=M.WEST L>=M.NORD N>DB0MWE       oder/und wieder
XXX.XXX:=MW.BOX L>=MNORD N>DB0MWE-8
XXX.XXX:=UNGARN L>=GRAZ N>OE6XHR N>HG1Z

Man sieht, da wenn man ein Lan definiert, man vorne nach den = einen Namen
vergeben kann.  Wird das Lan aber in weiterer Folge auch wieder fr einen 
Pfad herangezogen, mu man auch den selber definierten Namen verwenden.  
Hinter einer N> F> D> Bezeichnung mu allerdings immer das stehen, das man 
im manuellen Connect auch verwenden wrde, also normalerweise das Call des
Knotens , oder der Ident.  Fr ganz Faule, kann man nun einem so benannten 
und definiertem Lan noch eine Kurzbezeichnung fr den eigenen Gebrauch
verpassen, die mit => angehngt wird ... so:

XXX.XXX:=MWEST L>=M.NORD N>DB0MWE=>MW

Nun kann man nach Mnchen West auch mit: ALT-C MW connecten.  So schaut
also meine PATHLIST.SP inzwischen aus:

144.600:=LANDAU N>OE3XLR N>OE5XLR N>DB0LNA
144.600:=GRAZ N>OE3XLR N>OE6XSR, OE6XWR
XXX.XXX:=M.NORD L>=LANDAU
XXX.XXX:=M.BOX L>=LANDAU N>DB0AAB-8
XXX.XXX:=GRAZ-B L>GRAZ OE6XYG
XXX.XXX:=MWEST L>=M.NORD N>DB0MWE=>MW
XXX.XXX:=MW.BOX L>=MNORD N>DB0MWE-8
XXX.XXX:=UNGARN L>=GRAZ N>OE6XHR N>HG1Z
XXX.XXX:=MWEST L>=M.NORD N>DB0MWE=>MW

Und weil ich ja auch manchmal nach Wien connecten mchte fge ich noch hinzu:

144.600:=WIEN N>OE3XLR N>OE1XGR

Mit diesen...nur 10 Pfadeintrgen kann ich eine groe Anzahl von
AUTOROUTING Connects auslsen ... hier ein paar Beispiele:

DB0PV     ALT-C DB0PV LANDAU
OE9XPI    ALT-C OE9XPI M.NORD
OE1XAB    ALT-C OE1XAB WIEN
DB0EV     ALT-C DB0EV LANDAU

Ich glaube, da hier jetzt die Systematik klar geworden ist.  Ich kann 
natrlich auch noch die Pfade zu den angefhrten Beispielen eintragen, in 
meine PATHLIST.SP, hier sollte man sich allerdings berlegen, wovon man mehr
Nutzen hat.  Die PATHLIST.SP wird beim Programmstart eingelesen ... braucht 
also Speicherplatz.  Wenn ich knapp mit dem Speicher bin, ist es also besser, wenn ich
die wichtigen Ziele eintrage, und dann mit Auto-Connect-Befehlen wie bei den
Beispielen hinconnecte.

Um einer Station, die mich connectet zur Kenntnis zu bringen, welche Knoten 
ich direkt erreichen kann, definiere ich noch meinen Einstiegsknoten als 
direkten Link.....  so:

144.600:OE3XLR L>=direct

und weil mir ja auch noch einfiel, da ich ja auch mal nach Linz will, den 
noch als Terminal-Pfd dazu:

144.600:OE5XUR N>OE3XL,OE5XBR=>LINZ

Wie man sieht, kann man sich mit sehr wenig Aufwand, zu sehr viel
Bequemlichkeit verhelfen.

Ich hoffe mit meiner Erklrung denen ein bischen weitergeholfen zu haben, die
mit den hierarchischen Pfaden der Lans nichts anfangen konnten.  Die oben
angefhrten Beispiele sind wirklich nur Beispiele fr die Pfadeintrge!!

Noch einen Tip zum Schlu .... wo immer es irgendwie geht, sollte man mit dem
Call eines Knotens connecten und nicht mit dem Ident es ist zwar nicht 
verboten, aber es schaut in dem von SP gefhrtem Logbuch doch um vieles 
besser aus, wenn dort Calls zu finden sind und nicht Idents, die der Behrde 
vielleicht nicht so gelufig sind.

Viel Spa mit SP 9. 50 und Autorouting
Vy 73 de Irmeia OE1YSS/OE3YSS @ OE3XBS

18.  AUTOCONNECT

Mit Autoconnect wird die Funktion bezeichnet die es ermglicht, zu einem
vorgegebenen Zeitpunkt oder manuell eine promptgesteuerte Befehlssequenz
auszulsen.  Gemeinhin hat sich der Begriff Mailboxmelker eingebrgert.

Den Autoconnect kann man auf vier Arten auslsen:

*  ESC DO
*  //ESC DO
*  automatisch via AT.SP
*  beim Start von SP durch die
   Kommandozeilenoption -@: SP -@DB0AAB.DO

Da die Datei AT.SP schon erklrt wurde hier nun alles Wissenswerte zum DO-
Befehl-.

Der DO-Befehl braucht eine sogenannte DO-Datei.  Diese kann einen beliebigen
Namen haben, wird aber blicherweise *.D0 genannt.  Eine DO-Datei besteht aus
mehreren Zeilen mit bestimmten Bedeutungen.  Wie in SP blich ist eine Zeile, die
mit # beginnt eine Kommentarzeile und wird beim Lesen der Datei ignoriert.

Hier eine einfache DO-Datei (die Zeilennummern sind kein Bestandteil der 
Datei):

1   DB0CZ
2   de DB0CZ>
3   R DL2RBS 1-
4   E DL2RBS 1-
5   L SP
6   CHECK
7   QUIT

In Zeile 1 befindet sich das Rufzeichen der Station die man connecten will.
Wichtig ist, da dieses Rufzeichen in PATHLIST.SP aufgefhrt ist.

In Zeile 2 finden wir hier das Prompt das wir von der Gegenstation erwarten.
Alle folgenden Zeilen sind Befehlszeilen die nach Empfang des Prompt an die
Gegenstation gesendet werden.

Als Variante kann in der ersten Zeile das zu verwendende Ausgangsrufzeichen
(MYCALL) stehen, eingeleitet durch ein!, z.B. !DL2RBS-7.  Dieses Rufzeichen
kann, getrennt von einem Komma, von einer Kanalnummer gefolgt werden.  Wenn
mglich wird dieser Kanal dann verwendet.

Es gibt nun innerhalb der Datei eine Anzahl Spezialbefehle, die,in SP 
ausgefhrt werden.  Alle Befehle werden durch !! ausgelst, das folgende 
Zeichen ist das Befehlszeichen, dieses wird eventuell sofort von einem 
Parameter gefolgt.  Diese sind in der folgenden Liste erwrt:

19.  DO-FILES

Zur Ablaufsteuerung und fr Spezialfunktionen gibt es eine Reihe von Befehlen,
die in DO-Dateien verwendet knnen, hier die alphabetische Liste:

!!@             Der Ablauf der DO-Datei wird gestoppt, die Verbindung wird
		behalten.

!!@K            Wie oben, jedoch wird die DO-Datei gelscht.

!!*Befehl       Ein beliebiger ESC-Befehl kann hier angegeben werden.

!!*&n:Befehl    Der ESC-Befehl wird auf dem durch "n" angegebenen Kanal
		ausgefhrt.

!!P             Das DieBox Passwort wird gesendet (trifft nur fr DieBox 
		SYSOPs zu).

!!1prompt       Das neue Prompt prompt wird gesetzt und hat beim nchsten 
		Befehl Gltigkeit.

!!2Filename     Filename wird als neue SAVE-Datei erffnet

!!?Filename     Filename wird als Textdatei gesendet und nach erfolgter 
		Sendung gelscht.

!!3             SAVE wird mit dieser Zeile ausgeschaltet

!!4text         Sendet "text" und schaltet die Kompression um (wenn ein, 
		dann aus und umgekehrt).
		Bsp: !!4set comp on

!!DBefehl       Befehl wird als DOS-Befehl abgearbeitet.

!!Mtext         Definiert den Text der eine Bedingung auslsen soll.
		Gro/Kleinschreibung mu beachtet werden.

!!Nn            Definiert die Anzahl der DO-Zeile (Kommentare nicht 
		mitgezhlt) die bersprungen werden sollen, wenn der 
		!!M-Text nicht empfangen wurde.

!!RFilename     Filename wird binr empfangen.
	
!!SFilename     Filename wird binr gesendet.

!!!Filename     Filename wird als Textdatei gesendet.
		Am Ende dieser Zeile kann ein bis zu 7 Zeichen langer Text
		angehngt werden, der nach Abschlu der Aussendung gesendet
		wird. blicherweise ist dies der Nachrichtenabschlu einer 
		Mailbox, z.B. (DieBox) "***END\r"; oder (BayComBox) "NNNN\r".  Die
		Zeichenwandlerroutine ist aktiv, und in dem Beispiel mu das
		\r benutzt werden, um die Zeile auszusenden.
		Bsp.: !!!Mail.doc ***END\r

!!Cname         Auswertung von DieBox CHECK-Liste, siehe CPRO.DOC im SP-
!!Ccpro         Verzeichnis.
		Dort ist auch erklrt, wie man externe Programme schreibt die 
		auf die CHECK-Liste zugreifen.

!!Yn            Definiert die Anzahl der DO-Zeile (Kommentare nicht 
		mitgezhlt) die bersprungen werden sollen, wenn der 
		!!M-Text empfangen wurde.

Eine DO-Datei kann mit einem MYCALL begonnen werden wenn es gewnscht
ist, die Verbindung unter einem bestimmten Rufzeichen (oder einer bestimmten
SSID) aufzubauen.  Mit dem MYCALL kann auch ein bestimmter Kanal oder ein
bestimmter TNC ausgewhlt werden.  Das MYCALL wird wie folgt eingetragen:

	!CALL,k
oder:   !CALL,Tt

"k" ist eine Kanalriummer, und "Tt" ist eine TNC-Nummber.
Hier einige Beispiele:

!DK4NB-7        verwendet DK4NB-7 als Rufzeichen, beliebiger TNC, Kanal 1
!DK4NB-7,5      versuche Kanal 5 zu benutzen (nchst hherer freier Kanal
		wird verwendet wenn Kanal 5 belegt Ist)
!DK4NB-2,T1     verwende TNC 1

Wenn die MYCALL-Zeile nicht eingetragen ist wird das auf dem von DO
automatisch gewhlten Kanal eingestellte Rufzeichen verwendet.

Die darauf folgende Zeile (bzw die erste Zeile wenn kein MYCALL angegeben ist)
enthlt das Rufzeichen der zu connectenden Station.  Dieses Rufzeichen mu in
der PATHLIST.SP fr eine der Betriebsfrequenzen definiert sein.

Die nchste Zeile enthlt das Prompt dieser Station.  Hier gengt es, einen 
Teil des Prompts (siehe oben) zu verwenden.  Es mu lediglich sichergestellt 
sein, da das hier angegebene Prompt nur als Eingabeaufforderung kommt, und 
nicht Bestandteil eines CTEXT oder hnliches ist.

Alle Zeilen die dem Prompt folgen und nicht mit "!!" beginnen werden jedesmal
wenn ein Prompt empfangen wird an die Gegenstation abgesendet.

*******************************************************************

DO-Dateien: !!M, !!Y, !!N gendert!
!!Y bzw. !!N verwendet ein "label" innerhalb der betreffenden DO-Datei.
Das label ist ein "!!+" gefolgt von einem Text. Bitte zu beachten, da 
Kommentarzeilen nun mit "!!-" beginnen mssen. Zeilen die mit !!- beginnen 
mssen nach der ersten Promptdefinition liegen.
Nur eine Labelzeile (!!+...) kann angesprungen werden.

Einfaches Beispiel:
    ------------START:
      OE9XPI
      de OE9XPI>
      !!- setze Match-String
      !!MMETEO
      !!- CHECK
      c 1-20
      !!- springe nach "skip" falls "METEO" in der Checkliste gefunden
      !!Yskip
      !!- ansonsten fhre noch ein paar Befehle aus...
      u
      mybbs db0aab
      !!+skip
      !!- direkt hierher falls METEO gefunden...
      !!1econ
      Q
      q
    ------------ENDE.

Das folgende Beispiel (bei einer Baycom-Box zu verwenden) zeigt die
Verwendung von !!Y und !!N in einer Schleife. Da eine Auswertung der
Nachrichtennummer nicht mglich ist wird vor jedem READ-Befehl "purge"
verwendet, um immer Nachricht Nummer 1 zu lesen. Dies ist bei DieBox
nicht notwendig, da das Lschen einer Nachricht immer ein Nachrcken
weiterer Mails zur Folge hat.

    ------------START:
      DB0AAB-8
      de DB0AAB>
      !!Mkeine (neue)
      !!Yexit
      pu
      !!+loop
      r dk4nb 1
      er dk4nb 1
      pu
      l 1-
      !!Nloop
      !!+exit
      c
      q
    ------------ENDE.

Achtung: Der Sprung auf ein nicht vorhandenes Label bewirkt, da "DO"
abgebrochen und die Verbindung getrennt wird!

DO-Datei !!E:
Dieser Befehl springt, hnlich "!!Y" und "!!N", das angegebene Label an wenn 
der beim letzten DOS-Befehl zurckgegebene Wert nicht NULL war.
ACHTUNG: Damit dies richtig funktioniert, mu der DOS-Befehl ein externes 
Programm gewesen sein, das mit "DOS" gestartet wurde.
    
Beispiel... Die folgende Zeile erzeugt einen fr !!E gltigen
    Returncode:
    !!*DOS CHKDSK
    Die folgende Zeile erzeugt keinen Returncode und das Verhalten von
    !!E ist somit undefiniert:
    !!*!!CHKDSK

**************************************************************************

Promptwechsel in DO-Dateien:

Nachdem dies eine der hufigsten Fehlerquellen ist, hier eine Anleitung zur
Verwendung des "!!1" Befehls:

Ein "!!1" Befehl zum Promptwechsel mu grundstzlich verwendet werden, bevor
der den Promptwechsel ntigmachende Befehl an die Gegenstation gesendet
wird.

Das folgende Beispiel, hoffentlich fr viele nachvollziehbar, connectet 
DB0SAO, ruft das BBS auf und liest eine Nachricht aus.

Das normale Prompt von DB0SAO ist ein Dollarzeichen "$".  Sobald man jedoch
das BBS startet, verwendet DB0SAO das Prompt "bbs>".  Nehmen wir an, da
DB0SAO in GREETING.SP richtig mit LEV=T3 eingetragen ist, und es auch in der
Pfadliste definiert ist und wir uns auf der richtigen Frequenz befinden:

DB0SAO                 Rufzeichen des Ziels
$                      Prompt
!!1bbs>                Gleich nach Connect neues Prompt setzen
bbs                    die Mallbox starten
r 123432               READ-Befehl ausenden
!!1$                   Unix-Prompt wieder setzen
q                      Mailbox verlassen
is -IR                 Einen Unix-Befehl ausfhren
exit                   DB0SAO  wieder verlassen

Hinweis:
Nach Empfang einer MAILS-Bake wird, wenn eine DO-Datei gestattet werden soll,
zuerst geprft, ob eine Verbindung zur Mailbox bereits besteht.  Falls eine
Verbindung besteht, wird nichts unternommen.

20. PASSWORT-MGLICHKEITEN

20.1  SYSOP-UNTERSTTZUNG / USERPASSWORT
SP untersttzt SYSOP-Betrieb bei DieBox, BayBox, FlexNet, F6FBB, DX-Cluster
und TheNet mit automatischer Passwortgenerierung.  DieBox/BayBox SYSOPs
knnen - wie oben bereits erwhnt - auch binre Dateien an ihre Mailbox
schicken.

20.2  DIEBOX PASSWORT

Zur korrekten Erzeugung des DieBox-Passworts ist es notwendig, da man eine
Datei CALL.BPW (Rufzeichen der Box) im SPDIR anlegt und da der in
GREETING.SP angegebene Priv-Level der Box mit "B" eingetragen ist.
Der Inhalt dieser Datei ist wie folgt:

1. Zeile:       Rufzeichen der Mailbox (wird nicht ausgewertet)
		restliche Zeilen: Passwort (60 Zeilen zu 27 Zeichen)

Teilbeispiel:

OE9XPI
ghytredcvbnikjhgfredsaqwe43
09876tyhgfcdsajzxvbmnlkopyr
gfredgvbnklu6752sww$@#fg&%#
....
@^tGMFghlkHGirfYkGHFU58^(*&

Nach dem Login (wobei man mindestens warten mu bis die Box Datum und
Uhrzeit ausgegeben hat) gibt man den Befehl ESC PRI ein und SP schreibt das
errechnete Passwort an die Cursorposition im Vorschreibfenster, wo man es
ausschicken kann.

Wichtig: Nach dem Login und vor dem Erzeugen des Passworts darf man nicht
aus SP aussteigen, da die Passwortinformation von SP nicht gespeichert wird!
Notfalls kann man mit: ESC BXP: login die DieBox-Loginzeit nachtrglich
eingegeben werden.  Dies mu zwingend im Format "ESC BXP TT.MM.JJ SS:MM" 
eingegeben werden.  Dies sollte nie gebraucht werden und ist deshalb
nicht im HELP zu finden.

20.3  DIEBOX USER-PASSWORT

Ab der DieBox 1.9 ist es mglich, dass sich ein User zum Login in die Box ein
Passwort setzt.  Die Abfrage und Beantwortung dieses Passwortes erfolgt auf 
die gleiche Art und Weise, wie beim DieBox Sysoppasswort. (Siehe oben).

20.4  THENET PASSWORT

Die Datei NETROMPW.SP enthlt das Passwort aller TheNet-Knoten die man
betreut.  Dazu wird pro Knotenrufzeichen je 1 Zeile verwendet mit einer 
festen Lnge von 90 Zeichen.
Die ersten 10 sind das Rufzeichen (mit Leerzeichen gefllt) unmittelbar 
gefolgt vom Passwort.  Beispiel (Auszug):

DB0XYZ-6  lwdstejdUHOGETSJDUETSNDHSTExfs984h....
DB0XYY-11 yzagshjalkfru0439tgjldhfgerBy9cniew....

( BAYCOM-Box jedoch OHNE SSID !!! )

Ablauf:
Man sendet den TheNet-Befehl "SY".  Wenn SP das Passwortprompt empfngt,
wird das Passwod berechnet und in das Vorschreibfenster geschrieben.

20.5  BAYCOM-BOX SYSOP-PASSWORT

Das Passwort der BayBox wird wie bei TheNet berechnet, es wird demzufolge ein
Eintrag in NETROMPW.SP bentigt (siehe oben).  Dazu wird dann in der Box der
Befehl PW benutzt.

Ab der BayCom-Boxsoftware 1.17xx gibt es eine neue Passwortgenerierung:
Das richtige Passwort kann in bis zu 9 falschen Passwrtern eingebettet 
werden. Bei Eingabe des Befehls: PW antwortet die Box mit 5 Zahlen und SP 
generiert im Vorschreibfenster eine Ziffern/Buchstaben Sequenz von 50 Zeichen.  
Innerhalb dieser 50 Zeichen sind die richtigen 5 Zeichen des Passwortes an 
einer zuflligen Stelle enthalten.

Um mift dieser Art der Passwortgenerierung zu arbeiten, mu die betreffende 
Box in der GREETING.SP mit einem "b" anstelle des PRIV-LEVELS eingetragen 
sein.

Beispiel:

@DBAAB
LEV=b

Die BayBox kann alternativ auch mit der DieBox-Passwortdatei betrieben 
werden, in dem Fall treffen die unter dem Absatz "DIEBOX PASSWORT" gemachten
Aussagen zu.

20.6  FLEXNET PASSWORT

FlexNet SYSOPs! In DO-Files kann der SY-Befehl verwendet werden.  SP sendet
das Passwort automatisch aus.

Der Befehl ESC FL liest die Datei FLEXPW.SP neu ein falls sie online gendert
werden musste.  Auch mit //ESC FL verwendbar.

In der Datei FLEXPW.SP werden die Geheimzahlen fr alle FlexNet-Knoten die
man betreut abgelegt.  Das Format ist sehr einfach, jede Zeile beinhaltet
CALL=NUMMER, zum Beispiel:

OE5XLR=12345
OE3XLR=934

Ablauf:
Man sendet den FlexNet-Befehl "SY".  Wenn SP das Passwortprompt empfngt,
wird das Passwort berechnet und in das Vorschreibfenster geschrieben.  Wenn
man sich zu diesem Zeitpunkt auf einem anderen Kanal befindet, so schaltet SP
kurzzeitig auf den Kanal zurck, auf dem das Passwort abgefragt wurde.

Dies gilt grundstzlich auch fr den //SY Befehl um sich in einem fremden SP 
als SYSOP zu registrieren.

20.7  BAYCOM-BOX USER-PASSWORT

Benutzer einer Baycom-Box knnen sich ein User-Passwort definieren.  Das
Passwort kann derzeit eine maximale Lnge von 39 Zeichen haben (wird auf 79
Zeichen erweitert).  Diese Passwortabfrage kann von SP vollautomatisch
abgewickelt werden.

Das Passwort wird im SP in der Datei BAYCOMPW.SP abgelegt.  Die Syntax ist
identisch mit der Datei NETROMPW.SP (=BoxCall(ohne SSID) + soviele 
Leerzeichen als notwendig, damit BoxCall + Leerzeichen = 10 Zeichen 
anschlieend maximal 39 Zeichen Passwort).

Das BAYCOMPW.SP kann auch krzer als 39 Zeichen gewhlt werden.
Ensprechend der Funktion in einer Baycom-Box knnen immer 5 richtige + 45
falsche Zeichen an die Box zurckgesendet werden.  SP sendet immer 50 Zeichen
aus in denen die 5 richtigen enthalten sind, womit ein "Abschauen" des
Passwortes durch Beobachten des Monitors praktisch unmglich ist.

Durch den Parameter BPS=ON oder OFF kann zustzlich noch ausgewhlt
werden, ob das Passwort in den Vorschreibpuffer gesetzt oder sofort 
ausgesendet werden soll.  Somit wird bei BPS=ON das Login in eine Baycom-Box 
ohne jegliche Verzgerung vonstatten gehen, als htte man kein User-Passwort 
gesetzt.

MYCALL.BAY ist das File, in dem ein individuelles Userpasswort fr Baycom-
Boxen abgelegt werden kann.  Dies ist vor allem fr SYSOPS interessant um das
User-Passwort und das Sysop-Passwort fr ein-und dieselbe BaycomBox
unterschiedlich zu whlen.

Wenn MYCALL.BAY nicht existiert, wird das zum BOXCALL passende Passwort
aus dem File BAYCOMPW.SP genommen.

Um dieser Art der Passwortgenerierung zu arbeiten, mu die betreffende Box in
der GREETING.SP mit einem "b" anstelle des PRIV-LEVELS eingetragen sein.

Baycom-Sysops knnen sich somit ein User-Passwort setzen, das zum Sysop-
Passwort unterschiedlich ist.  Das Baycom-Userpasswort wird unmittelbar nach
dem Box-Connect abgefragt, die Eingabe des PW-Befehls fragt danach die
NETROMPW.SP ab.

21.  DRSI-PC*PA

Der DRSI PC*PACKET Adapter ("DRSI-Karte") wurde von Digital Radio Systems
Inc, in Florida hergestellt.  Es ist eine kurze Steckkarte fr IBM-kompatible 
und - in seiner populrsten Form - beinhaltet die Funktion von zwei TNCS.  
Bis zu vier dieser Karten knnen in einem PC untergebracht und von SP 
gesteuert werden. Die DRSI-Karte arbeitet mit einem Softwaretreiber, TNCTSR 
genannt, der von WA8DED geschrieben wurde und im Rechner resident ist.  Der 
Treiber ist weitestgehend WA8DED hostmodekompatibei und wird ber einen 
Software-Interrupt angesprochen.

Wer SP mit einer DRSI-Karte betreiben will wird feststellen, da die 
Anpassung problemlos vonstatten geht.  TNCTSR-L oder TNCTSR-S mssen geladen 
sein, in CONFIG.SP wird die Baudrate weggelassen und als PORT "D" angegeben.
Der Interruptvektor der Treibers wird von SP automatisch ermittelt.  Wenn man
INSTALL benutzt um SP zu installieren und alle Fragen korrekt beantwortet 
kann die DRSI-Karte softwaremige voll integriert werden.

Bitte beachten: Unabhngig von der Anzahl der DRSI-Karten im Rechner gibt es
nur eine Konfiguration - alte Ports aller Karten ergeben zusammen einen
logischen TNC.

Bei der Kanalanzeige, z.B. beim Login, wird deshalb sowohl Kanal- als auch
Portnummer ausgegeben (z.8. Kanal 3/1 bedeutet Kanal 3 Port 1).

Eingehende Connects kommen immer auf den niedrigen Kanlen, es lassen sich
keine Kanle explizit einem DRSI-Port zuweisen.  Bei ausgehenden Connects 
wird immer der zuletzt benutzte Port verwendet.  Dieser wird umgeschaltet 
indem man einen (evtl. leeren) Connectbefehl eingibt mit der Portnummer.

Beispiele:

 C 1:DB0PV

schaltet auf Port 1 und baut Verbindung mit DB0PV auf.

 C 0:

schaltet auf Port 0.


Der Defaultport wird rechts von der Frequenz in der oberen Statuszeile 
angezeigt, z.B.:

02|DB0LNA |DL2RBS-1 |IXF|00|01|00|0:02|438.300|0|AIRS |1|565|19:41:11

Alle diese Aussagen treffen auch auf den Betrieb einer Baycom-USCC-Karte mit
TFPCX zu.  Dazu wird TFPCX mit der Option -DR gestaltet.

22.  TNC3S

Hinweise fr TNC3-User

Benutzer des TNC3S von SYMEK GmbH knnen alte Vorzge ihres TNC3 unter SP 
nutzen.  Vor dem ersten Start mit TNC3 mu allerdings die Konfiguration etwas
angepat werden.  Dies bezieht sich primr auf die INI= Zeilen in CONFIG.SP.
Das lnstallationsprogramm hat ja, bei Erstinstallation mit TNC3, bereits
alles weitere angepat.

Bei der nachtrglichen Installation eines TNC3 mu die CHANS-Zeile in
CONFIG.SP gendert werden, so da sie aussieht wie in folgendem Beispiel:

CFG=CHANS0:10,TNC3

Desweiteren sollten folgende INI= Zeilen gendert werden:

INI=F...
INI=P...
INI=W...
INI=T...

Idealerweise sollte man die ersten drei Zeilen ganz weglassen und dafr
folgende Zeile einfgen:

INI=##AP 1

Bitte beachten Sie, da Zeiten in Millisekunden angegeben werden, so zum
Beispiel das TXDELAY.  Zum Setzen eines TXDELAY von 300mS:

INI=T 300

Bei Mischbetrieb TNC2/TNC3 bitte unbedingt die TNC-Nummer nach dem "=" fr
alle INI= Eintrge angeben die zwischen TNC2 und TNC3 unterschiedlich sind,
zum Beispiel:

(TNC 0 = TNC2H, TNC 1 = TNC3S):

INI=0F 5
INI=0T 30
INI=0P 40
INI=0W 10
INI=1##AP 1
INI=1T 300

BEDIENUNG des TNC3

Bedienungshinweise, speziell Connectbefehle und nderung des Defaultport,
sind im Kapitel ber die DRSI-Karte zu finden.

23.  PROBLEME

Beim Betrieb von SP knnen viele Probleme auftreten, die dann meist die
berhmte Meldung "Hostmode Resynchronisation" ausgeben, worauf sich SP
dann mit Getse verabschiedet. Es ist unmglich, alle Fehlermglichkeiten
aufzuzhlen, dies ist lediglich ein Versuch...

Im individuellen Fall sollte man, nachdem dieses Kapitel keine Abhilfe 
gebracht hat, jemand suchen der eine hnliche Station hat und es dort 
versuchen.  Manchmal hat auch ein Telefonanruf Hilfe gebracht.  

Die meisten Probleme beim Betrieb von SP und anderen Packetprogrammen
werden von dem mit MS/PC-DOS mitgelieferten Tastaturtreiber verursacht.

KEYB.COM schaltet die lnterrupts unnatrlich lange aus, was beim Empfang von
TNC-Daten zu Zeichenverlust fhren kann.  Deshalb ist der Tastaturtreiber von
DOS 3.2, KEYBGR.COM, zunchst vorzuziehen.  Ab DOS 6.0 ist dieses Problem
beim DOS-Tastaturtreiber nicht mehr vorhanden.  Auch in CONFIG.SP den Befehl
XKB=ON einzusetzen ist einen Versuch wert!

Tastaturdatenverluste sind oftmals bei XTs anzutreffen, aber auf XTs luft SP eh
ab Ver 6.5 nicht mehr.  Beim AT darf es keinen Datenverlust zwischen Tastatur 
und Rechner geben.  Falls doch, ist etwas mit der Rechnerhardware faul.

SP ist ein Speicherfresser, je mehr umso lieber.  SP braucht ca. 40OKB, und 
dazu kommen dann noch die Bildschirmspeicher!  Wer laut MEM ber 50OKB frei 
hat drfte keine Probleme haben.

Die meisten Probleme gibt es nach wie vor mit der Kombination
TFPCX/Multimode-TNC.  Ich rate jedem von dieser Konstellation ab, denn von 10
Usern kriegens 2 oder 3 nicht zum Laufen, und der Rest flucht meist.  
TNCs die nicht WA8DED-fhig sind sind nur bedingt SP-tauglich;
speicherresidente Programme sind ebenfalls oft eine Quelle vieler rgernisse.  
Falls SP nicht vernnftig luft und man hat spreicherresidente Sachen in RAM,
diese erst mal rausnehmen, meistens gehts dann.  Durch Probieren kann man
meist die Utility finden die die Probleme verursacht.  Treiber (in CONFIG.SYS)
knnen auch Probleme hervorrufen.

24.  TNC-BEFEHLE

Hier ist die Liste der WA8DED TNC-Befehle.  Alle Befehle werden mit der ESC
Taste eingeleitet, es sind nur solche Befehle hier aufgefhrt die im Hostmode 
eine Bedeutung haben.  Sie gelten auch fr TFPCX, Fr die DRSI-Karte wurden 
einige Befehle gendert, diese sind in der Dokumentation von DRSI genau 
beschrieben.

Diese Befehlsliste stammt unverndert aus der Originaldokumentation.  Die
NORD><LINK FIRMWARE hat zustzliche Befehle.


	C       Cs1[Cs2 ... Cs9]        
		Connect path (O=unproto path)
	
	D       Disconnect
	
	F (4)   1-15                    
		Frame acknowiedge (seconds)
	
	I       TNC souma callsign

	M (IU)  MIUSC+-                 
		monitor mode
	
	N (10)  0-127                   
		Number of tries (0=forever)
	
	O (4)   1-7                     
		Number of outstanding 1 frames
	
	P (64)  0-255                   
		P-persistence value
	
	R (1)   1 Repeater enabled      
		0 Repeater disabled
	
	T (30)  0-127                   
		Transmitter delay (10ms)
	
	U (0)   1 [Text] Unattended mode enabled 
		0 [Text) Unattended mode disabied
	
	V (2)   1 Version 1 protocol initiated
		2 Version 2 protocol initiated
	
	W (10)  0-127                   
		Stot time intervat (10ms)
	
	X (1)   1 Transmitter PTT enabied
		0 Transmitter PTT disabled

	Y (4)   0-4                     
		Maximum connections
	
	@B      Display number of free buffers
	
	D (0)   1 Full duplex enabled
		0 Full duplex disabled
	
	S       Display current link state
	
	T2 (100)   0-65535             
		Timer T2 interval (1Oms)
	
	T3 (18000) 0-65535             
		Timer T3 interval (1Oms)
	V (0)   1 Callsign validation enabled
		0 Calisign validation disabied


	Default-Werte sind in Klammern angegeben.
	Die mit gekennzeichneten Werte sind fr jeden Kanal einzeln 
	einstellbar.

25.  SPEICHEROPTMIERUNG

SP ist ein Speicherfresser, und im Normalfall wird bis auf ca. 40k alles 
verfgbare RAM von SP automatisch mit Beschlag belegt.  Dies hat natrlich 
zur Folge, da fr DOS-Befehle nichts mehr brig bleibt.  Demzufolge sollte 
man versuchen, die Speicherbelegung zu optimieren.

Zunchst mu vorausgesetzt werden, da SP auf einem 80386 (SX oder DX) mit
MS-DOS 5.0 und mindestens 2MB RAM luft - je mehr umso besser.  Eine
typische CONFIG.SYS sieht dermufoige etwa so aus (nur die fr SP wichtigen
Eintragungen):

	DEVICE=C:\DOS\HIMEM.SYS
	DOS=HIGH,UMB
	DEVICE=C:\DOS\EMM386.EXE I=E000-EFFF NOEMS
	DEVICEHIGH=C:\DOS\SETVER.EXE
	SHELL-C:\DOS\COMMAND.COM C:\ /P /E:512
	BREAK OFF
	BUFFERS-20
	FILES=60
	LASTDRIVE=F
	DEVICEHIGH=C:\DOS\SMARTDRV.SYS 512 512
	DEVICEHIGH-C:\DOS\RAMDRIVE.SYS 4000 512 512 /E
	
Diese Einstellungen ermglichen in den meisten Fllen eine optimale
Speichernutzung von SP.  Die AUTOEXEC.BAT sollte folgende Eintrge haben
(auch hier sind nur die fr SP wichtigen Eintrge gezeigt):

	@ECHO OFF
	SET COMSPEC-C:\DOS\COMMAND.COM
	PATH=C:\DOS;C:TC\BIN
	VEFIFY=ON
	PROMPT=$P$G
	SET SPDIR-C:\SP\CFG
	SET TMP=D:\

Natrlich gehren in diese Dateien noch weitere Eintragungen, fr 
Tastaturtreiber und andere Programme...

In CONFIG.SP sollte, bei gengend Speicherausbau, unbedingt SWP=1 gesetzt
sein, damit die Bildschirmspeicher im XMSspeicher abgelegt werden.  Wenn
kein XMS-Speicher vorhanden ist, so sollte eine RAM-Disk verwendet werden.
Bei ausreichend XMS oder RAM-Disk knnen die Eintragungen fr REC= und
RVS= entfallen, dann werden jedem Kanal bis zu 1999 Zeilen zur Verfgung
gestellt, das sind ca. 320KB Speicherbedarf pro Kanal.  Bei DOS=HIGH,UMB in
der CONFIG.SYS ist es vorteilhaft, wenn dort mindestens 160KB Speicher frei
wren um auch noch einen weiteren Bildschirmpuffer dort abzulegen.  Dies wird
von SP automatisch berprft wenn UMB=ON gesetzt ist. Der freie Speicher wird
mit dem MEM-Befehl ab MS-DOS 5.0 angezeigt.

Im folgenden ein Beispiel bei dem mit Sicherheit genug Speicher frei ist um 
SP effizient zu betreiben:

	C:\SP\CFG>mem /d

	... (zwecks bersichtlichkeit weggelassen) ...

	0CEFE0   DOS     021010 -Frei-
	655360 Byte Gesamtspeicher
	655360 Byte verfgbar fr DOS
	643952 grtmgliche Programmgre
	Kennung EMS-Name Gre
	-------- ------- -------
	0         060000
	655360 Byte Gesamtspeicher
	655360 Byte verfgbar fr DOS
	643952 grtmgliche Programmgre
	2490368 Byte EMS-Speicher
	2097152 Byte freier EMS-Speicher
	4128768 Byte XMS-Speicher
	4128768 Byte verfgbarer XMS-Speicher
	0 Byte zusammenhngender EMS-Speicher verfgbar
	DOS resident im HMA (High Memory Area)
	HMA (High Memory Area) in Benutzung
	C.\SP\SRC>

Bei diesem System sind 4MB XMS-Speicher frei, genug fr (theoretisch) 32
Kanle, es ist auch ausreichend Speicher fr den Overlaymanager (Overlays
bentigen ca. 300KB XMS) und im sogenannten UMB-Bereich sind ca. 128KB
frei, genug fr einen weiteren kleinen Bildschirmspeicher.


26.  BETRIEBSHINWEISE

Hier finden Sie Tips und Anmerkungen zum Betrieb von SP in keiner besonderen
Reihenfolge.

*  MONITORKANAL

Bei AJT-H und anderen Befehlen die den normalen Bildschirmaufbau von SP
kurzzeitig verndern ist der Monitorkanal "hei", das bedeutet wenn man zu
lange in dem jeweiligen Modus bleibt wird es einige Sekunden dauern bis SP
die Monitordaten verarbeitet hat, eventuell wird auch der TNC voll laufen
(ersichtlich an der Puffer-Anzeige).                               -

Der Vorteil allerdings ist, da Daten die man per ESC MM Befehl ausfiltern
mchte nicht velorengehen.

Bei einem DOS-Ausstieg (ESC DOS, Control-F8 usw.) wird der Monitorkanal
jedoch abgeschaltet.

*  ESC MM

Ideal um andere OS0s zu belauschen.
Da ein durch MM belegter Kanal von SP bergangen wird kann es natrlich
passieren, da man dort connectet wird und es nicht merkt.  Deshalb sollte der
MM-Befehl nicht auf den niedrigsten Kanlen verwendet werden.
Hat man zum Beispiel 10 Kanle so nimmt man blicherweise Kanal 10 als
MM-Kanal, dann 9, dann 8 usw.  Bei mehr Kanlen nimmt man entsprechend
die hheren.  MM ist global, das heit nicht abhngig vom TNC!

*  OVERLAYS

Was sind das... SP.EXE ist in Overlaytechnik erstellt.
Dies bedeutet, da Teile des Programms nicht in den Hauptspeicher geladen
werden, sondern auf Platte verbleiben.  Werden diese Teile vom Programm
bentigt, so werden andere Programmteile im Speicher gelscht und die nun
bentigten - eben die sogenannten Overlays - an diese Stelle geladen.  Es
passiert sehr hufig, da ein Overlay ein zweites ruft, und dies wiederum das
vorherige, so da ununterbrochen Plattenaktivitt herrscht.

Aus diesem Grund ist es zwingend notwendig, da der Rechner ein Disk-
Cache-Programm verwendet (wie zum Beispiel SMARTDRV.SYS) oder da
SP.EXE von einer RAM-Disk gestartet wird.
Wer Lust hat kann ja mal ausprobieren was passiert wenn SP seine Overlays
nicht mehr findet: Einfach per ESC DOS Befehl SP.EXE lschen...


*  BLTTERZEILEN UND VORSCHREIBPUFFER

Man kann nie genug Speicher zum Blttern haben, wer einen leistungsfhigen
Rechner mit viel Speicher hat sollte in CONFIG.SP den Befehl SWP=1
eintragen und die Befehle REC= und RVS= entfernen.  Das ntzt die maximal
mgliche Zeilenzahl pro Kanal (maximal 1999 Zeilen).  Beim Vorschreibpuffer
wird nur der Text gespeichert, inklusive einiger Steuerbytes werden pro Zeile
86 Bytes verbraucht.  Bei der Gre des Vorschreibpuffers empfehle ich, mit
EBS= mindestens einem Kanal eine sehr hohe Zeilenzahl (z.B. 400) zu
bescheren, das hat den Vorteil, da man dort zum Beispiel CONFIG.SP
editieren kann.  Selten benutzte Kanle brauchen keinen groen
Vorschreibpuffer.  Vorsicht beim Editieren: Zeilen die lnger als 77 Zeichen 
sind werden geteilt!

*  LOG.SP

Die Logdatei kann leicht ins Unermeliche wachsen.  Sie sollte manuell
monatich umbenannt und auf Floppy abgespeichert werden.  Wenn LOG.SP
gelscht wird, so erzeugt SP einfach eine neue Datei.

*  FILES VERSTECKEN

Im Remoteverzeichnis (RMP=) gibt es etliche Filenamen die eine spezielle
Bedeutung haben.  So werden zum Beispiel Dateien die ein "$" an erster Stelle
des Suffix haben nicht von //CAT angezeigt zum Beispiel TEST.$01.

Dateien die von jemand gelscht worden sind erscheinen auf diese Art und
Weise im Remotedirectory, damit der Betreiber von SP sie wieder zurckholen
kann.

Auch werden Files die mit "SP." beginnen von //CAT nicht angezeigt.  Eine
besondere Stolperfalle ist das Rufzeichen! Wenn Sie merken, da jemand
eine Datei nicht lesen kann obwohl sie "ffentlich" sein soll, so prfen Sie 
bitte den Dateinamen! Wenn der Name nmlich das Format eines Rufzeichens hat
dann kann nur derjenige die Datei lesen, der mit diesem "Rufzechen"
connectet!
Unschuldig aussehende, aber nicht lesbare Dateien wren zum Beispiel:

     WA8DED.DOC   V19BOX.TXT   2B1Q.DOC

*  RUN-BEFEHLE

Wer im RUN= Verzeichnis einige Programme hat aber sie niemals ausfhren
kann sollte sich mal den ALT-W Bildschirm ansehen.  Wahrscheinlich hat das
eine oder andere Programm nmlich nicht genug Speicher zur Verfgung!
Deshalb sollte vorher festgestellt werden wieviel Speicher die RUN-Programme
brauchen und RES= entsprechend gesetzt werden.

*  TFPCX

Dies ist ein Programm, entwickelt aus TFPCR von DG0FT.  Es arbeitet hnlich
TFPCR und untersttzt ein BayCom-Modem, ebenso die USCC Karte, umgebaute 
Digicom-Modems usw (TFPCX-DOK!) Bis auf Widerruf ist TFPCX
auf der Verteilerdiskette, die neueste Version sollte allerdings von
DG0FT @ DB0KG angefordert werden.  Meines Wissens ist TFPCX Public Domain.

*  ACHTUNG!!

Bei Problemen die durch nichts anderes gelst werden, auch mal den
Maustreiber entfemen.  Bisher wurden folgende Maustreiber als fehlerhaft
ermittelt:

1.   GMOUSE (GENIUS) 9.1x
2.   HWMOUSE (Honeywell) 8.06
3.   Microsoft 9.xx (nicht besttigt).


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